Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Absender und Empfänger des Briefes. Der Auftrag des Apostels Paulus

11Paulus, Diener Gottes und Apostel Jesu Christi, an ´seinen Mitarbeiter` Titus.

Mein Dienst als Apostel soll dem Glauben derer zugute kommen, die Gott erwählt hat, und dazu beitragen, dass die Wahrheit erkannt wird1,1 Mein Dienst als Apostel stimmt überein mit dem Glauben derer, die Gott erwählt hat, und mit der Erkenntnis der Wahrheit. – die Wahrheit, die uns lehrt, in Ehrfurcht vor Gott zu leben,1,1 Od die mit der Ehrfurcht vor Gott übereinstimmt. 2und durch die wir die Hoffnung auf das ewige Leben haben1,2 Od 2 und er (mein Dienst) soll die Hoffnung auf das ewige Leben vermitteln.. Schon vor Beginn der Welt1,2 Od Schon vor unendlich langer Zeit. W Vor ewigen Zeiten. hat Gott das ewige Leben versprochen – er, der nicht lügt. 3Und jetzt, zu der von ihm bestimmten Zeit, hat er seine Botschaft bekannt machen lassen. Mir ist die Verkündigung dieser Botschaft anvertraut; Gott selbst, unser Retter, hat mir den Auftrag dazu gegeben.

4Du, lieber Titus, stehst mir durch den gemeinsamen Glauben so nahe, als wärst du mein eigener Sohn1,4 Od bist durch den gemeinsamen Glauben mein rechtmäßiger Sohn geworden. W bist entsprechend dem gemeinsamen Glauben ´mein` echtes Kind.. ´Ich wünsche` dir Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus1,4 W von Christus Jesus., unserem Retter.

Die Aufgaben des Titus auf Kreta: Das Einsetzen von Ältesten ...

5Ich habe dich auf Kreta zurückgelassen, damit du das, was noch zu tun ist, zu einem guten Abschluss bringst. Setze in jeder Stadt Älteste ein1,5 W damit du das, was noch fehlt, in Ordnung bringst und in jeder Stadt Älteste einsetzt., und zwar entsprechend den Anweisungen, die ich dir gegeben habe! 6´Für das Ältestenamt` kommt nur jemand von unbestrittener Integrität in Frage, der seiner Frau treu ist1,6 Od der nur einmal verheiratet gewesen ist. der nicht mehrere Frauen hat. W der Mann einer einzigen Frau ist. und dessen Kinder gehorsam sind1,6 Od dessen Kinder an Christus glauben. W dessen Kinder treu/gläubig sind. und nicht durch ungehöriges und rebellisches Verhalten Anlass zur Klage geben. 7Ja, weil ein Gemeindeleiter1,7 Siehe die Sacherklärungen unter »Älteste«. ein von Gott eingesetzter Verwalter ist, muss er ein untadeliges Leben führen. Er darf nicht selbstherrlich sein, nicht jähzornig, nicht alkoholsüchtig, nicht gewalttätig und nicht darauf aus, sich zu bereichern1,7 Od und nicht auf unrechten Gewinn aus.. 8Vielmehr soll er gastfreundlich sein, das Gute lieben, sich verantwortungsbewusst und gerecht1,8 Od korrekt. verhalten, sich in allem von der Ehrfurcht vor Gott leiten lassen und sich durch Selbstdisziplin auszeichnen. 9Er muss an der vertrauenswürdigen Botschaft festhalten, wie sie ´von Anfang an` gelehrt worden ist; denn mit Hilfe dieser gesunden Lehre ist er imstande, ´die Gemeinde im Glauben` zu stärken1,9 Od denn dann ist er imstande, ´die Gemeinde` dazu anzuhalten, sich nach dieser gesunden Lehre zu richten. und die, die sich der Wahrheit widersetzen, zurechtzuweisen1,9 Od und die Irrtümer derer, die sich der Wahrheit widersetzen, zu widerlegen..

… die Abwehr falscher Lehren …

10´Auf Kreta` gibt es nämlich viele Schwätzer und Betrüger, die sich von niemand etwas sagen lassen1,10 Od die nicht bereit sind, sich Gott (od sich uns [seinen Aposteln]) zu unterstellen.; die meisten von ihnen sind1,10 zu unterstellen, und zwar sind sie. jüdischer Herkunft1,10 Od sind Judenchristen. Od gehören zu den Verfechtern der Beschneidung. W sind aus der Beschneidung.. 11Diesen Leuten muss man einen Maulkorb anlegen, denn sie bringen ganze Familien1,11 W sie zerstören ganze Familien (od Hausgemeinden; w Häuser). vom Glauben ab, indem sie ´verwerfliche` Dinge lehren, die niemals gelehrt werden dürften, und das einzig und allein in der Absicht, sich zu bereichern1,11 Od in der Gier nach unrechtem Gewinn.. 12Jemand, den die Kreter als Propheten verehren, einer von ihren eigenen Landsleuten1,12 Der kretische Dichter Epimenides (6. Jahrhundert vor Christus)., hat einmal gesagt1,12 Od 12 Einer von den Kretern hat sich einmal geradezu prophetisch über seine Landsleute geäußert, als er sagte. W 12 Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt.: »Notorische Lügner sind die Kreter1,12 Im Griechischen gab es für »lügen« den Ausdruck kretizein (wörtlich: »sich wie ein Kreter verhalten«)., Raubtiere und Faulpelze, die nur an ihren Bauch denken1,12 W und faule Bäuche.13Dieses Urteil ist ´leider nur allzu` wahr! Deshalb musst du die, ´die vom richtigen Weg abgekommen sind,` ohne falsche Nachsicht zurechtweisen, damit sie zu einem gesunden Glauben zurückfinden1,13 Od damit sie sich einen gesunden Glauben bewahren.. 14Sie sollen sich nicht mit jüdischen Legenden abgeben und sich nicht von Menschen, die der Wahrheit den Rücken kehren, vorschreiben lassen, ´was sie als rein anzusehen haben und was nicht`. 15Für die, die selbst rein sind, ist alles rein. Für die hingegen, die sowohl in ihrem Verstand als auch in ihrem Gewissen durch Sünde beschmutzt sind und die vom Glauben nichts wissen wollen, ist nichts rein.1,15 W Für die hingegen, die beschmutzt und ungläubig sind, ist nichts rein; vielmehr sind sowohl ihr Verstand als auch ihr Gewissen beschmutzt. 16Sie behaupten, Gott zu kennen, doch mit ihren Taten verleugnen sie ihn. Verabscheuungswürdige Menschen sind sie, die ´ihm` den Gehorsam verweigern und unfähig sind, irgendetwas Gutes zustande zu bringen.

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… und die Anleitung zu einer christlichen Lebensführung

21Du aber unterweise ´die Gläubigen` so, wie es der gesunden Lehre entspricht!

2Die älteren Männer halte dazu an, besonnen zu sein2,2 sich nicht zu betrinken. W nüchtern zu sein., ein glaubwürdiges2,2 W ehrenhaftes. Leben zu führen, verantwortungsbewusst zu handeln und sich im Glauben, in der Liebe und in der Geduld zu bewähren2,2 W als gesund zu erweisen..

3Entsprechendes gilt für die älteren Frauen. Auch in ihrem Verhalten soll sich Gottes Heiligkeit spiegeln. Sie dürfen weder klatschsüchtig2,3 Od verleumderisch. noch alkoholabhängig sein. Vielmehr sollen sie durch Lehre und Vorbild2,3 W sollen sie Lehrerinnen des Guten sein, damit sie. 4die jüngeren Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben, 5verantwortungsbewusst zu handeln und sich von jeder Verfehlung rein zu halten, sich um ihren Haushalt zu kümmern, freundlich zu sein2,5 Od gütig zu sein. Nach anderer Auffassung gehört dieser Ausdruck zum vorhergehenden, sodass zu übersetzen wäre: sich gut um ihren Haushalt zu kümmern. und sich ihren Männern unterzuordnen. Denn die Botschaft Gottes soll nicht in Verruf geraten.

6Halte auch die jüngeren Männer dazu an, in jeder Situation verantwortungsbewusst zu handeln. 7Sei du selber ihnen ein Vorbild2,7 Od dazu an, verantwortungsbewusst zu handeln. 7 Sei du selber ihnen in jeder Hinsicht ein Vorbild. darin, Gutes zu tun. Wenn du lehrst, tu es aufrichtig2,7 Od Wenn du lehrst, gib ´die Wahrheit` unverfälscht weiter. und glaubwürdig2,7 Od und mit gebührendem Ernst. W und ehrenhaft.; 8deine Worte sollen mit der gesunden Lehre übereinstimmen2,8 sollen von einem gesunden Urteil zeugen. W sollen gesund sein. und unanfechtbar sein. Dann werden unsere Gegner beschämt dastehen, weil sie uns nichts Schlechtes nachsagen können.

9Den Sklaven ´schärfe ein`, sich ihren Herren in allem zu unterstellen und sich2,9 Od sich ihren Herren zu unterstellen und sich in allem. so zu verhalten, dass diese mit ihnen zufrieden sein können. Sie sollen sich ihren Anweisungen nicht widersetzen2,9 Od Sie sollen ihnen nicht widersprechen. 10und nichts stehlen oder unterschlagen2,10 W und nichts veruntreuen., sondern sich in jeder Hinsicht als treu und zuverlässig erweisen. Alles, was sie tun, soll2,10 W In allem sollen sie nämlich. eine Empfehlung für die Lehre sein, die von Gott, unserem Retter, kommt2,10 Od handelt..

Gottes rettende Gnade: Grundlage aller christlichen Lebensgestaltung

11Denn ´in Christus` ist Gottes Gnade sichtbar geworden – die Gnade, die allen Menschen Rettung bringt.2,11 Od ist Gottes rettende Gnade (aL(2) die Gnade Gottes, des Retters) allen Menschen erschienen. 12Sie erzieht uns dazu, uns von aller Gottlosigkeit und von den Begierden dieser Welt abzuwenden und, solange wir noch hier auf der Erde sind, verantwortungsbewusst zu handeln, uns nach Gottes Willen zu richten und so zu leben, dass Gott geehrt wird2,12 W und in der jetzigen Welt/Zeit verantwortungsbewusst, gerecht und fromm zu leben.. 13Seine Gnade führt auch dazu, dass wir voll Sehnsucht auf die Erfüllung der Hoffnung warten, die unser höchstes Glück bedeutet: das Erscheinen unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus in seiner ganzen Herrlichkeit2,13 das Erscheinen des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus in ihrer ganzen Herrlichkeit..

14Er ist es ja, der sich selbst für uns hingegeben hat, um uns von einem Leben der Auflehnung gegen Gottes Ordnungen loszukaufen und von aller Schuld zu reinigen und uns auf diese Weise zu seinem Volk zu machen, zu einem Volk, das ihm allein gehört und das2,14 W um uns von aller Gesetzlosigkeit loszukaufen und sich ein Eigentumsvolk zu reinigen, das. sich voll Eifer bemüht, Gutes zu tun2,14 Od das zu tun, was gut und richtig ist..

15Das sind die Dinge, die du lehren sollst. Ermahne und weise zurecht, ´wo es nötig ist`. Tu es mit allem Nachdruck! Niemand hat das Recht, dich geringschätzig zu behandeln.2,15 Od Lass nicht zu, dass jemand dich geringschätzig behandelt.

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