Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Das Beispiel Abrahams: Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens und nicht aufgrund der Beschneidung

41Wie war es denn bei Abraham, unserem Stammvater? (Wir Juden sind ja seine leiblichen Nachkommen.) Was hat dazu geführt, 2dass er für gerecht erklärt wurde? Seine eigenen Leistungen? Dann4,2 W 1 Was hat denn, so wollen wir fragen, Abraham gefunden, unser Vorvater nach dem Fleisch (Abraham, unser Vorvater, nach dem Fleisch gefunden, d. h. durch eigenes Bemühen)? 2 Denn wenn Abraham aufgrund von Werken für gerecht erklärt worden ist, dann. hätte er allen Grund, stolz zu sein. Aber sie sind nicht das, was vor Gott zählt. 3Und warum nicht? Die Schrift sagt: »Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.«4,3 1. Mose 15,6. 4Wenn jemand durch eigene Leistungen für gerecht erklärt werden will, ist er wie ein Arbeiter, dessen Lohn auf der Grundlage des Geleisteten berechnet wird. Was er bekommt, bekommt er nicht aus Gnade, sondern weil man es ihm schuldet. 5Wenn hingegen jemand, ohne irgendwelche Leistungen vorweisen zu können, sein Vertrauen auf Gott setzt, wird sein Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet, denn er vertraut auf den, der uns trotz all unserer Gottlosigkeit für gerecht erklärt.4,5 W 4 Dem, der Werke tut, wird der Lohn nicht nach Gnade angerechnet, sondern nach Schuldigkeit. 5 Dem aber, der keine Werke tut, aber an den glaubt, der den Gottlosen für gerecht erklärt, wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.

6Genauso nennt auch David den glücklich, dem Gott ohne irgendeine Gegenleistung Gerechtigkeit schenkt4,6 W den Menschen glücklich, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet.. Er sagt:

7»Wie gut hat es der,

dem sein Ungehorsam gegen ´Gottes` Gesetz vergeben ist

und dessen Sünden zugedeckt sind!

8Wie gut hat es der,

dem der Herr die Sünde nicht anrechnet!«4,8 Psalm 32,1.2.

9Werden hier nur die glücklich genannt, die beschnitten sind, oder gilt das, ´was David sagt,` auch für die Unbeschnittenen?

Wir haben gesehen, dass der Glaube Abraham als Gerechtigkeit angerechnet wurde. 10In welche Zeit fiel das?4,10 W Wie nun wurde er ihm angerechnet? War er damals schon beschnitten, oder war er noch unbeschnitten? Er war noch unbeschnitten, 11und dass er dann beschnitten wurde, war ein äußeres Zeichen, eine Besiegelung der Tatsache, dass Gott ihm, als er noch unbeschnitten war, aufgrund seines Glaubens4,11 Od dass Gott ihm aufgrund des Glaubens, den er schon hatte, als er noch unbeschnitten war. Gerechtigkeit zugesprochen hatte. Denn Abraham sollte der Vater all derer werden4,11 Od So ist Abraham der Vater all derer geworden., die glauben, auch wenn sie nicht beschnitten sind, und denen darum genau wie ihm der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wird. 12´Durch seine Beschneidung` ist Abraham aber auch der Vater der Beschnittenen geworden, und zwar der Vater derer, die sich nicht damit begnügen, beschnitten zu sein, sondern die in seine Fußstapfen treten und dem Beispiel folgen, das er, unser Stammvater, uns durch seinen Glauben gab, noch bevor er beschnitten war.

Gottes Zusage an Abraham – nur an den Glauben gebunden

13Nicht anders ist es mit der Zusage Gottes an Abraham, ihm als Erben die ganze Welt zum Eigentum zu geben. Auch diese Zusage, die ihm und darüber hinaus seinen Nachkommen galt, war nicht an die Befolgung des Gesetzes gebunden. Sie wurde ihm vielmehr gegeben, weil er aufgrund des Glaubens in Gottes Augen gerecht war.4,13 W galt, wurde nicht durch (das) Gesetz gegeben, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens. 14Wenn das Erbe denen in Aussicht gestellt wäre, denen das Gesetz gegeben ist4,14 Od die das Gesetz befolgen. W die vom Gesetz sind., wäre der Glaube überflüssig. Außerdem wäre die Zusage dann hinfällig, 15denn das Gesetz zieht Gottes Zorn nach sich, weil es übertreten wird4,15 W denn das Gesetz bewirkt Zorn.. Übertretungen gibt es nur dort nicht, wo es kein Gesetz gibt.

16Deshalb also ist die Zusage an den Glauben gebunden; ihre Erfüllung soll ein Geschenk der Gnade sein.4,16 W Deshalb geschieht es aufgrund des Glaubens, damit es entsprechend der Gnade geschieht. Damit ist sichergestellt, dass die Zusage für die gesamte Nachkommenschaft Abrahams Gültigkeit hat. Sie gilt nicht nur für die Nachkommen, denen das Gesetz gegeben wurde4,16 Od die das Gesetz befolgen. W die vom Gesetz sind., sondern auch für die, die – ohne das Gesetz zu haben – so glauben, wie Abraham glaubte4,16 W sondern auch für die vom Glauben Abrahams.. Denn er ist der Vater von uns allen, 17genau wie es in der Schrift heißt: »Ich habe dich zum Vater vieler Völker gemacht4,17 Od bestimmt. 1. Mose 17,5.4,17 1. Mose 17,5. Ja, in Gottes Augen ist er das, denn er vertraute auf ihn4,17 Od gemacht.« Er lebte in der Gegenwart Gottes und vertraute auf ihn (od glaubte an ihn)., den Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft4,17 Od und von dem, was noch nicht ist, spricht, als wäre es schon da.. 18Da, wo es nichts zu hoffen gab, gab er die Hoffnung nicht auf, sondern glaubte, und so wurde er der Vater vieler Völker4,18 Od sondern glaubte, dass er der Vater vieler Völker werden würde.. Es war ihm ja vorausgesagt worden: »So zahlreich werden deine Nachkommen sein.«4,18 1. Mose 15,5.

19Abraham war damals fast hundert Jahre alt und konnte keine Kinder mehr zeugen; in dieser Hinsicht war sein Körper gewissermaßen schon tot. Nicht anders war es bei seiner Frau Sara, denn auch sie konnte keine Kinder mehr bekommen. Und obwohl Abraham seine Augen nicht vor dem allem verschloss, ließ er sich in seinem Glauben nicht entmutigen.4,19 AL(2) Aber weil Abraham sich in seinem Glauben nicht entmutigen ließ, schenkte er dem allem keine Beachtung. W 19 Und nicht schwach werdend im Glauben, betrachtete er (aL(2) betrachtete er nicht) seinen schon erstorbenen Körper – er war etwa hundertjährig – und das Erstorbensein des Mutterleibes der Sara. 20Statt die Zusage Gottes in Frage zu stellen, wie es der Unglaube tun würde, ehrte er Gott, ´indem er ihm vertraute,` und wurde dadurch in seinem Glauben gestärkt. 21Er war fest davon überzeugt, dass Gott die Macht hat, das, was er zugesagt hat, auch zu tun.

22Das ist also der Grund, weshalb ihm – ´wie es in der Schrift heißt` – der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet wurde.

Abrahams Glaube: Vorbild für alle, die glauben

23Die Aussage, dass der Glaube Abraham angerechnet wurde, betrifft nicht nur ihn, 24sondern steht auch unseretwegen in der Schrift. Auch uns wird4,24 Od soll. der Glaube angerechnet werden. Denn der ´Gott`, auf den wir unser Vertrauen setzen4,24 Od an den wir glauben., hat Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt – 25ihn, der wegen unserer Verfehlungen dem Tod preisgegeben wurde und dessen Auferstehung uns den Freispruch bringt4,25 W und der wegen unseres Freispruchs / wegen unserer Rechtfertigung auferweckt worden ist..

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Die Hoffnung derer, die durch Jesus Christus mit Gott versöhnt sind

51Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt worden sind, haben wir Frieden5,1 AL(1) sind, wollen wir festhalten am Frieden. mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. 2Durch ihn haben wir freien Zugang zu der Gnade bekommen, die jetzt die Grundlage unseres Lebens ist, und im Glauben nehmen wir das auch in Anspruch. Darüber hinaus haben wir eine Hoffnung, die uns mit Freude und Stolz erfüllt: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. 3Doch nicht nur darüber freuen wir uns; wir freuen uns auch über die Nöte, die wir jetzt durchmachen.5,3 W 2 Durch ihn haben wir auch den Zugang bekommen durch den Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen. Und wir rühmen uns (od wollen uns rühmen) wegen der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns (od wollen uns rühmen) auch der Nöte (mitten in den Nöten). Denn wir wissen, dass Not uns lehrt durchzuhalten, 4und wer gelernt hat durchzuhalten, ist bewährt, und bewährt zu sein festigt die Hoffnung. 5Und in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht. Denn Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben und hat unser Herz durch ihn mit der Gewissheit erfüllt, dass er uns liebt5,5 mit Liebe zu ihm erfüllt. W Denn die Liebe Gottes (die Liebe zu Gott) ist ausgegossen in unseren Herzen durch den uns gegebenen Heiligen Geist..

6Christus starb ja für uns zu einer Zeit5,6 Od zu der ´von Gott festgesetzten` Zeit., als wir noch ohnmächtig ´der Sünde ausgeliefert` waren; er starb für Menschen, die Gott den Rücken gekehrt hatten. 7Nun ist es ja schon unwahrscheinlich genug, dass jemand sein Leben für einen unschuldigen Menschen5,7 W für einen Gerechten. opfert; eher noch würde man es vielleicht für einen besonders edlen Menschen5,7 Od für einen Wohltäter. Od für eine gute Sache. W für den Guten / das Gute. tun. 8Gott hingegen beweist uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. 9Deshalb kann es jetzt, nachdem wir aufgrund seines Blutes für gerecht erklärt worden sind, keine Frage mehr sein, dass wir durch ihn vor dem ´kommenden` Zorn ´Gottes` gerettet werden. 10Wir sind ja mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt worden, als wir noch seine Feinde waren. Dann kann es doch gar nicht anders sein, als dass wir durch Christus jetzt auch Rettung finden werden – jetzt, wo wir versöhnt sind und wo Christus auferstanden ist und lebt.

11Aber es ist nicht nur diese Hoffnung, die uns mit Freude erfüllt; nein, es ist auch die Tatsache, dass wir durch Christus schon jetzt die Versöhnung empfangen haben. Und dafür preisen wir Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.5,11 W 10 … als dass wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben. 11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch Jesus Christus, unseren Herrn, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Christus und Adam: ein Vergleich

12Wir können nun einen Vergleich ´zwischen Christus und Adam` ziehen.

Durch einen einzigen5,12 Od Durch den Einen. Entsprechend in den Versen 15, 17 und 19. Menschen – ´Adam` – hielt die Sünde in der Welt Einzug und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise ist der Tod zu allen Menschen gekommen, denn alle haben gesündigt5,12 denn ´in Adam` hatten alle gesündigt. woraufhin alle gesündigt haben.. 13Auch damals, als es das Gesetz noch nicht gab, war die Sünde schon in der Welt; nur wird sie dort, wo es kein Gesetz gibt, nicht ´als Schuld` angerechnet. 14Doch das ändert nichts daran, dass der Tod bereits in der Zeit von Adam bis Mose über die Menschen herrschte, selbst wenn sie kein ausdrückliches Gebot Gottes übertraten und somit nicht auf dieselbe Weise sündigten wie Adam5,14 W selbst wenn sie nicht in der Gleichheit der Übertretung Adams sündigten..

Adam nun steht dem, der kommen sollte, ´dem Messias,` als Gegenbild gegenüber. 15Dabei ist allerdings zu beachten, dass Adams Verfehlung und die Gnade, die uns in Christus geschenkt ist, nicht zu vergleichen sind5,15 W dass nicht wie die Verfehlung, so auch die Gnadengabe ist.. Denn wenn die Verfehlung eines Einzigen den Tod über die ganze Menschheit brachte, wird das durch Gottes Gnade weit mehr als aufgewogen – so reich ist die ganze Menschheit5,15 W den Tod über die Vielen brachte … so reich sind die Vielen. durch die Gnade eines einzigen Menschen, Jesus Christus, beschenkt worden. 16´Das, was` die Gabe Gottes ´bewirkt`, entspricht nicht einfach den Folgen, die die Sünde jenes Einen gehabt hat.5,16 Od Die Gabe Gottes entspricht nicht einfach der Sünde jenes Einen. Denn das Urteil Gottes, die Antwort auf eine einzige ´Verfehlung`5,16 Od auf ´die Verfehlung` eines Einzigen / des Einen., führte zur Verdammnis; seine Gnade5,16 W Gnadengabe. hingegen, die Antwort auf zahllose Verfehlungen5,16 Od auf die Verfehlungen von vielen., führt zum Freispruch5,16 Od zur Rechtfertigung. Entsprechend in Vers 18.. 17Wenn es durch die Verfehlung eines Einzigen dazu kam, dass der Tod5,17 W dass der Tod durch den Einen. seine Herrschaft ausübte, wird das wiederum durch einen Einzigen weit mehr als aufgewogen: Durch Jesus Christus werden jetzt die, die Gottes Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit in so reichem Maß empfangen, in der Kraft des neuen Lebens5,17 W im Leben. herrschen.

18Wir stellen also fest: Genauso, wie eine einzige Verfehlung allen Menschen die Verdammnis brachte, bringt eine einzige Tat5,18 Od wie die Verfehlung eines Einzigen / des Einen … bringt die Tat eines Einzigen / des Einen., die erfüllt hat, was Gottes Gerechtigkeit fordert, allen Menschen den Freispruch und damit das Leben. 19Genauso, wie durch den Ungehorsam eines Einzigen alle zu Sündern wurden5,19 W eines einzigen Menschen / des einen Menschen die Vielen zu Sündern wurden (od in die Stellung von Sündern versetzt wurden)., werden durch den Gehorsam eines Einzigen alle zu Gerechten5,19 W die Vielen zu Gerechten (od in die Stellung von Gerechten versetzt)..

20Und das Gesetz? Es kam erst nachträglich hinzu.5,20 Es erfüllte eine Nebenrolle. Seine Aufgabe war es, die ganze Tragweite der Verfehlung deutlich werden zu lassen. Und gerade dort, wo sich die Sünde in vollem Maß auswirkte5,20 W 20 Das Gesetz aber kam daneben hinein, damit die Verfehlung zunahm. Aber wo die Sünde zugenommen hat., ist die Gnade noch unendlich viel mächtiger geworden. 21Denn genauso, wie die Sünde geherrscht und ´den Menschen` den Tod gebracht hat5,21 Od wie die Sünde mit Hilfe des Todes (od im Bereich des Todes) geherrscht hat., soll die Gnade herrschen, indem sie Zugang zu Gottes Gerechtigkeit verschafft und zum ewigen Leben führt5,21 Od soll die Gnade auf der Grundlage von Gottes Gerechtigkeit herrschen und zum ewigen Leben führen. durch Jesus Christus, unseren Herrn.

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Mit Christus gestorben und mit ihm zu einem neuen Leben auferweckt

61Welchen Schluss ziehen wir nun daraus? Sollen wir weiterhin sündigen, damit sich die Gnade in vollem Maß auswirkt6,1 W damit die Gnade zunimmt.? 2Niemals! Wir sind doch, was die Sünde betrifft, gestorben. Wie können wir da noch länger mit6,2 W in. der Sünde leben? 3Oder wisst ihr nicht, was es heißt, auf Jesus Christus getauft zu sein? Wisst ihr nicht, dass wir alle durch diese Taufe mit einbezogen worden sind in seinen Tod? 4Durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und sind daher auch mit ihm begraben worden. Weil nun aber Christus durch die unvergleichlich herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, ist auch unser Leben neu geworden, und das bedeutet: Wir sollen jetzt ein neues Leben führen. 5Denn wenn sein Tod gewissermaßen unser Tod geworden ist und wir auf diese Weise mit ihm eins geworden sind, dann werden wir auch im Hinblick auf seine Auferstehung mit ihm eins sein.6,5 W 3 Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus (hinein) getauft worden sind, in seinen Tod (hinein) getauft worden sind? 4 Wir sind nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in Neuheit des Lebens unser Leben führen. 5 Denn wenn wir verbunden (zusammengewachsen) sind mit der Gleichheit (od ´mit ihm` in der / durch die Gleichheit) seines Todes, werden wir es auch ´mit der Gleichheit` der Auferstehung sein (od ´mit ihm in der / durch die Gleichheit` der Auferstehung sein; od werden wir auch an der Auferstehung teilhaben).

6Was wir verstehen müssen, ist dies: Der Mensch, der wir waren, als wir noch ohne Christus lebten, ist mit ihm gekreuzigt worden, damit unser sündiges Wesen6,6 W ist dies: Unser alter Mensch ist mitgekreuzigt worden, damit der Leib der Sünde. unwirksam gemacht wird und wir nicht länger der Sünde dienen. 7Denn wer gestorben ist, ist vom Herrschaftsanspruch der Sünde befreit.6,7 Denn wer ´mit Christus` gestorben ist, ist für gerecht ´und frei` von der Sünde erklärt. 8Und da wir mit Christus gestorben sind, vertrauen wir darauf6,8 Od glauben wir., dass wir auch mit ihm leben werden. 9Wir wissen ja, dass Christus, nachdem er von den Toten auferstanden ist6,9 W auferweckt worden ist., nicht mehr sterben wird; der Tod hat keine Macht mehr über ihn. 10Denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde, ´ein Opfer,` das einmal geschehen ist und für immer gilt; sein Leben aber ist ein Leben für Gott. 11Dasselbe gilt darum auch für euch: Geht von der Tatsache aus, dass ihr für die Sünde tot seid, aber in Jesus Christus6,11 W in Christus Jesus. Ebenso in Vers 23. für Gott lebt.

12Euer vergängliches Leben darf also nicht mehr von der Sünde beherrscht werden, die euch dazu bringen will, euren Begierden zu gehorchen. 13Stellt euch nicht mehr der Sünde zur Verfügung, und lasst euch in keinem Bereich eures Lebens mehr zu Werkzeugen des Unrechts machen. Denkt vielmehr daran, dass ihr ohne Christus tot wart und dass Gott euch lebendig gemacht hat, und stellt euch ihm als Werkzeuge der Gerechtigkeit zur Verfügung, ohne ihm irgendeinen Bereich eures Lebens vorzuenthalten.6,13 W 12 Die Sünde darf also nicht länger in eurem sterblichen Körper herrschen mit dem Ziel / der Folge, dass ihr/er seinen Begierden gehorcht. 13 Stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge (od Waffen) des Unrechts, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als aus den Toten Lebende und eure Glieder Gott als Werkzeuge (od Waffen) der Gerechtigkeit. 14Dann wird nämlich die Sünde6,14 Od Die Sünde soll nämlich. ihre Macht nicht mehr über euch ausüben. Denn ihr lebt nicht unter dem Gesetz; euer Leben steht vielmehr unter der Gnade.

Nicht mehr unter der Herrschaft der Sünde, sondern im Dienst der Gerechtigkeit

15Was heißt das nun? Wenn unser Leben unter der Gnade steht und nicht unter dem Gesetz, ist es dann nicht gleichgültig, ob wir weiterhin sündigen6,15 W unter dem Gesetz, sollen wir dann sündigen.? Niemals! 16Überlegt doch einmal: Wenn ihr euch jemand unterstellt und bereit seid, ihm zu gehorchen, seid ihr damit seine Sklaven; ihr seid die Sklaven dessen, dem ihr gehorcht. Entweder ihr wählt die Sünde und damit den Tod, oder ihr wählt den Gehorsam Gott gegenüber und damit die Gerechtigkeit.6,16 W Entweder ´ihr seid Sklaven` der Sünde zum Tod oder des Gehorsams zur Gerechtigkeit. 17Aber Dank sei Gott, dass ´die Zeit vorbei ist, in der` ihr Sklaven der Sünde wart, und dass ihr jetzt aus innerster Überzeugung der Lehre gehorcht, die uns als Maßstab für unser Leben gegeben ist und auf die ihr verpflichtet worden seid6,17 W und dass ihr von Herzen gehorsam geworden seid dem Muster/Urbild der Lehre, an die ihr übergeben worden seid (die euch überliefert worden ist).. 18Ihr seid von ´der Herrschaft` der Sünde befreit worden und habt euch in den Dienst der Gerechtigkeit stellen lassen.

19Ich gebrauche das Bild vom Sklavendienst, das ihr alle kennt6,19 Od Ich rede in dieser menschlich-unzulänglichen Weise., weil ihr sonst vielleicht nicht versteht, worum es geht. Früher habt ihr euch in den verschiedenen Bereichen eures Lebens gewissermaßen wie Sklaven in den Dienst der Unmoral und der Gesetzlosigkeit gestellt, und das Ergebnis war ein Leben im Widerspruch zu Gottes Gesetz. Jetzt aber macht euch zu Sklaven der Gerechtigkeit, und stellt alle Bereiche eures Lebens in ihren Dienst; dann wird das Ergebnis ein geheiligtes Leben sein.6,19 W 19 Ich rede menschlich wegen der Schwachheit eures Fleisches. Wie ihr nämlich eure Glieder der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit als Sklaven zur Verfügung gestellt habt zur Gesetzlosigkeit, so stellt jetzt eure Glieder der Gerechtigkeit als Sklaven zur Verfügung zur Heiligung/Heiligkeit.

20Als ihr Sklaven der Sünde wart, standet ihr nicht im Dienst der Gerechtigkeit und wart darum ihr gegenüber frei6,20 W Sklaven der Sünde wart, wart ihr der Gerechtigkeit gegenüber frei.. 21Doch welchen Gewinn brachte euch das? Dinge, über die ihr euch heute schämt, Dinge, deren Endergebnis der Tod ist.6,21 Od Doch welchen Gewinn brachten euch die Dinge, über die ihr euch heute schämt? Ihr Endergebnis ist der Tod. 22Dass ihr jetzt aber von ´der Herrschaft` der Sünde befreit und in den Dienst Gottes gestellt seid, bringt euch als Gewinn ein geheiligtes Leben, und im Endergebnis bringt es euch das ewige Leben. 23Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht,6,23 W aber die Gnadengabe Gottes. ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.