Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Eine Schau der himmlischen Welt (Kapitel 4 und 5)

Der Thron Gottes

41Danach wurde mir etwas anderes gezeigt. Ich sah im4,1 Od am. Himmel eine geöffnete Tür und hörte, wie die gleiche Stimme, die schon zuvor mit mir gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, zu mir sagte: »Komm hier herauf! Ich werde dir zeigen, was nach den Dingen, von denen du bereits gehört hast, noch kommen muss4,1 Od was in der Zukunft kommen muss. W was nach diesen Dingen sein muss.

2Im gleichen Augenblick wurde ich vom Geist Gottes ergriffen.4,2 W Im gleichen Augenblick war ich im Geist. Ich sah einen Thron im Himmel stehen, und auf dem Thron saß jemand, 3von dem ein Leuchten ausging wie von einem Diamanten4,3 Od Jaspis. oder einem Karneol. Ein Regenbogen, strahlend4,3 Od Ein Strahlenkranz, schimmernd. wie ein Smaragd, umgab den Thron mit seinem Glanz. 4Rings um den Thron standen vierundzwanzig andere Throne, und auf diesen Thronen saßen vierundzwanzig Älteste4,4 Älteste: Im alttestamentlichen Israel und in den jüdischen und christlichen Gemeinden zur Zeit des Neuen Testaments Personen in leitender Stellung., die in weiße Gewänder gehüllt waren und goldene Kronen trugen. 5Von dem Thron ´in der Mitte` her zuckten Blitze auf, begleitet von Donnergrollen4,5 Od von Stimmen/Rufen. Entsprechend in Kapitel 8,5; 11,19; 16,18. und Donnerschlägen. Sieben Fackeln brannten vor dem Thron; das sind die sieben Geister Gottes. 6Die Fläche, die sich vor dem Thron ausdehnte4,6 W Und was vor dem Thron war. – Nach Auffassung mancher Ausleger handelt es sich bei dem gläsernen Meer (siehe auch Kapitel 15,2) um das himmlische Gegenstück zu dem großen Bronzebecken, das im Tempel von Jerusalem stand und das im Alten Testament als Meer bezeichnet wird (1. Könige 7,23-26.39)., sah wie ein gläsernes Meer aus und war von kristallener Klarheit.4,6 Nach Auffassung mancher Ausleger handelt es sich bei dem gläsernen Meer (siehe auch Kapitel 15,2) um das himmlische Gegenstück zu dem großen Bronzebecken, das im Tempel von Jerusalem stand und das im Alten Testament als Meer bezeichnet wird (1. Könige 7,23-26.39). Unmittelbar beim Thron, rings um ihn herum, standen4,6 W Und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren. vier lebendige Wesen, die vorn und hinten mit Augen bedeckt waren. 7Das erste dieser Wesen glich einem Löwen, das zweite einem jungen Stier, das dritte hatte ein Gesicht wie ein Mensch, und das vierte sah aus wie ein Adler im Flug. 8Jedes dieser vier Wesen hatte sechs Flügel, und auch die Flügel waren überall – selbst auf der Unterseite – mit Augen bedeckt.

Tag und Nacht rufen4,8 Od singen. diese Wesen immer wieder aufs Neue:

»Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr,

der allmächtige Herrscher,

er, der war, der ist und der kommt.«

9Und sooft sie dem Ehre erweisen, der auf dem Thron sitzt und in alle Ewigkeit lebt, sooft sie ihn rühmen und ihm ihren Dank bringen, 10werfen sich auch die vierundzwanzig Ältesten vor ihm nieder und beten ihn an – ihn, der auf dem Thron sitzt und in alle Ewigkeit lebt. Sie legen ihre Kronen vor seinem Thron nieder und rufen:

11»Würdig bist du, Herr, unser Gott,

Ruhm und Ehre zu empfangen

und für deine Macht gepriesen zu werden4,11 W Ruhm (od Herrlichkeit) und Ehre und Macht zu empfangen.!

Denn du bist der Schöpfer aller Dinge;

nach deinem Willen wurde alles ins Dasein gerufen und erschaffen.«