Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Die Botschaft an die Gemeinde in Ephesus

21»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Ephesus: Der, der die sieben Sterne in seiner rechten Hand hält und zwischen den sieben goldenen Leuchtern umhergeht, lässt ´der Gemeinde` sagen: 2Ich weiß, wie du lebst und was du tust2,2 W Ich kenne deine Werke. So auch in Vers 19 und in Kapitel 3,1.8.15.; ich kenne deinen unermüdlichen Einsatz und deine Ausdauer. Ich weiß auch, dass du niemand in deiner Mitte duldest, der Böses tut, und dass du die geprüft und als Lügner entlarvt hast, die behaupten, Apostel zu sein, und es gar nicht sind. 3Ja, du hast Ausdauer bewiesen und hast um meines Namens willen viel ausgehalten, ohne dich entmutigen zu lassen2,3 Od ausgehalten, und keine Mühe war dir je zuviel. W ausgehalten und bist nicht müde geworden.. 4Doch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du liebst mich nicht mehr so wie am Anfang.2,4 Od Ihr liebt einander nicht mehr so wie am Anfang. W Du hast deine erste Liebe verlassen. 5Erinnerst du dich nicht, wie es damals war? Wie weit hast du dich davon entfernt!2,5 W Erinnere dich also daran, von wo du gefallen bist! Kehr um und handle wieder so wie am Anfang! Wenn du nicht umkehrst, werde ich mich gegen dich wenden und deinen Leuchter von seinem Platz stoßen. 6Eins allerdings muss ich anerkennen: Du verabscheust die Praktiken der Nikolaiten2,6 Vermutlich eine frühchristliche Sekte, nach deren Lehre heidnische Praktiken sich mit dem christlichen Bekenntnis vereinbaren ließen. Siehe auch die Verse 14 und 15. genauso wie ich.

7Wer bereit ist zu hören, achte auf das2,7 Od Wer fähig ist zu hören, achte auf das. W Wer ein Ohr hat, höre. So auch in den Versen 11, 17 und 29 und in Kapitel 3,6.13.22., was der Geist den Gemeinden sagt!

Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich vom Baum des Lebens zu essen geben, der im Paradies Gottes steht2,7 Vergleiche 1. Mose 2,8.9.

Die Botschaft an die Gemeinde in Smyrna

8»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Smyrna: Der Erste und der Letzte, der, der tot war und wieder lebendig wurde, lässt ´der Gemeinde` sagen: 9Ich weiß, wie hart du bedrängt wirst und in welcher Armut du lebst (eigentlich bist du aber reich!). Ich weiß auch, wie sehr du von Leuten verhöhnt und verleumdet wirst, die sich zwar Juden nennen, aber in Wirklichkeit eine Synagoge des Satans bilden. 10Doch du wirst ´noch mehr` leiden müssen. Es wird so weit kommen, dass der Teufel einige von euch ins Gefängnis werfen lässt. Das wird eine harte Prüfung für euch sein2,10 Od ins Gefängnis werfen lässt, um euch auf die Probe zu stellen., und ihr werdet zehn Tage lang Schweres durchmachen. Lass dich durch das alles nicht erschrecken! Bleibe mir treu, selbst wenn es dich das Leben kostet, und ich werde dir als Siegeskranz das ewige Leben geben.2,10 W Sei treu bis zum Tod, und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben.

11Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!

Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, kann der zweite Tod2,11 Siehe Kapitel 20,6.14; 21,8. nichts anhaben.«

Die Botschaft an die Gemeinde in Pergamon

12»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Pergamon: Der, dem das scharfe, beidseitig geschliffene Schwert zur Verfügung steht, lässt ´der Gemeinde` sagen: 13Ich weiß, dass dort, wo du wohnst, der Thron des Satans steht. Und trotzdem hältst du am Bekenntnis zu mir2,13 W an meinem Namen. fest; du hast deinen Glauben an mich nicht verleugnet, auch damals nicht, als in eurer Stadt, dieser Hochburg des Satans2,13 W als bei euch, wo der Satan wohnt., mein treuer Zeuge Antipas getötet wurde. 14Doch einen Vorwurf kann ich dir nicht ersparen: Du duldest in deiner Mitte Anhänger der Lehre Bileams. Bileam hatte Balak den Rat gegeben, die Israeliten zum Essen von Opferfleisch, das den Götzen geweiht war, und zu sexueller Zügellosigkeit zu verführen und sie dadurch zu Fall zu bringen.2,14 Vergleiche 4. Mose 25,1-3; 31,16. Der Moabiterkönig Balak hatte den Wahrsager Bileam damit beauftragt, die Israeliten zu verfluchen (4. Mose 22–24). 15Auch bei dir gibt es Leute wie Bileam: Es sind die Anhänger der Lehre der Nikolaiten.2,15 Zu Nikolaiten siehe die Anmerkung zu Vers 6. 16Darum ´sage ich dir`: Kehre um! Wenn du nicht umkehrst, werde ich nicht zögern, mich gegen dich zu wenden und mit dem Schwert, das aus meinem Mund kommt, gegen diese Leute Krieg zu führen.

17Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!

Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich von dem Manna2,17 Eine Anspielung auf die Nahrung, mit der Gott die Israeliten in der Zeit ihrer Wüstenwanderung versorgte (2. Mose 16). zu essen geben, das ´jetzt noch` verborgen ist. Und ich werde ihm einen weißen Stein geben, in den ein neuer Name eingraviert ist, den niemand kennt außer dem, der ihn bekommt.«

Die Botschaft an die Gemeinde in Thyatira

18»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Thyatira: Der Sohn Gottes, dessen Augen wie Feuerflammen lodern und dessen Füße wie Golderz glänzen, lässt ´der Gemeinde` sagen: 19Ich weiß, wie du lebst und was du tust; ich kenne deine Liebe, deinen Glauben, deine Hilfsbereitschaft2,19 W deinen Dienst. und deine Ausdauer. Ich weiß auch, dass du heute sogar noch mehr tust als früher. 20Doch einen Vorwurf muss ich dir machen: Du lässt diese Isebel2,20 Isebel, die nichtisraelitische Frau des israelitischen Königs Ahab, verführte große Teile des Volkes zur Verehrung des Götzen Baal (1. Könige 16,29-33; 18,13.19). Hier vermutlich symbolische Bezeichnung einer einflussreichen Irrlehrerin in Thyatira, die einen Teil der Gemeinde zu heidnischen Praktiken verleitete., die behauptet, eine Prophetin zu sein, ungehindert gewähren. Und dabei verführt sie mit ihrer Lehre meine Diener zu sexueller Zügellosigkeit und zum Essen von Opferfleisch, das den Götzen geweiht wurde. 21Ich habe ihr Zeit gegeben, sich zu besinnen und umzukehren, aber ´es war umsonst`: Sie weigert sich, ihre unmoralische Lebensweise aufzugeben. 22Darum werfe ich sie jetzt aufs Krankenbett. Und die, die mit ihr Ehebruch begangen haben2,22 Im eigentlichen oder im übertragenen Sinn. Da Götzenverehrung häufig mit sexuellen Ausschweifungen verbunden war, wird bereits im Alten Testament die Abwendung von Gott und die Hinwendung zu den Göttern unter dem Bild des Ehebruchs beschrieben., lasse ich in größte Not geraten – es sei denn, sie kommen zur Besinnung und wenden sich von dem ab, was diese Frau tut. 23Isebels Kinder2,23 Wohl im übertragenen Sinn zu verstehen. aber müssen sterben; ich werde sie nicht am Leben lassen.2,23 Isebels Kinder aber werde ich durch die Pest umkommen lassen. – Isebels Kinder: wohl im übertragenen Sinn zu verstehen. Daran werden alle Gemeinden erkennen, dass mir auch die geheimsten Gedanken und Absichten nicht verborgen bleiben2,23 W dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht. und dass ich jedem von euch das geben werde, was er für sein Tun verdient hat. 24-25Aber es gibt bei euch in Thyatira auch solche, die diese Lehre nicht angenommen haben und die nichts wissen wollen von dem, was diese Leute die tiefen Geheimnisse des Satans nennen2,24-25 Od und die nicht, wie diese Leute es nennen, die tiefen Geheimnisse des Satans kennen gelernt haben. W und die nicht erkannt haben die Tiefen des Satans, wie sie es nennen.. Ihnen rufe ich zu: ›Haltet fest, was ihr habt, bis ich komme! Weiter lege ich euch keine Last auf.‹

26Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht und bis zuletzt nicht aufhört, so zu handeln, wie ich es will2,26 W und sich bis zuletzt nach meinen Werken richtet., werde ich Macht über die Völker geben, 27sodass er mit eisernem Zepter über sie regieren und sie wie Tongeschirr zerschmettern wird2,27 Vergleiche Psalm 2,9.. 28Ich verleihe ihm damit dieselbe Macht, die auch ich von meinem Vater bekommen habe. Und ´als Zeichen dieser Macht` werde ich ihm den Morgenstern geben.

29Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«

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Die Botschaft an die Gemeinde in Sardes

31»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardes: Der, bei dem die sieben Geister Gottes sind und der die sieben Sterne in seiner Hand hält, lässt ´der Gemeinde` sagen: Ich weiß, wie du lebst und was du tust. Du stehst im Ruf, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in Wirklichkeit bist du tot. 2Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch stirbt3,2 W und stärke das Übrige, das im Begriff ist/war zu sterben.. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor meinem Gott bestehen kann3,2 W nicht vollkommen war vor meinem Gott.. 3Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest?3,3 Od Erinnerst du dich nicht an das, was du empfangen und gehört hast? W Erinnere dich also, wie du empfangen und gehört hast! Richte dich wieder nach ´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. 4Aber es gibt bei euch in Sardes einige3,4 W einige wenige Namen., die ihre Kleider nicht beschmutzt haben. Sie werden einmal in weißen Festgewändern ´im Triumphzug` neben mir hergehen; sie sind es wert.

5Jedem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, wird ein weißes Festgewand angelegt werden. Und ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm3,5 W zu seinem Namen. bekennen.

6Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«

Die Botschaft an die Gemeinde in Philadelphia

7»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Philadelphia: Der, der heilig ist, dessen Wort wahr ist3,7 Od der heilig und vertrauenswürdig ist. und der den Schlüssel Davids hat – wenn er aufschließt, kann niemand zuschließen, und wenn er zuschließt, kann niemand aufschließen –, der lässt ´der Gemeinde` sagen: 8Ich weiß, wie du lebst und was du tust: Du hast nur wenig Kraft, aber du hast dich nach meinem Wort gerichtet und dich unerschrocken zu meinem Namen bekannt. Darum habe ich eine Tür vor dir geöffnet, die niemand zuschließen kann. 9Ich werde sogar dafür sorgen, dass Leute aus der Synagoge des Satans zu dir kommen und sich vor dir niederwerfen – Leute, die lügen, indem sie sich Juden nennen, obwohl sie gar keine ´wahren` Juden sind. Sie sollen erkennen3,9 Od anerkennen., wie sehr ich dich liebe. 10Weil du dich an meine Aufforderung gehalten hast, standhaft zu bleiben3,10 Weil du dich an ´das Vorbild` meiner Standhaftigkeit gehalten hast, das dir verkündet wurde. Weil du dich unbeirrt an die Zusage gehalten hast, dass ich wiederkomme., werde auch ich zu dir halten und dich bewahren, wenn die große Versuchung über die Welt hereinbricht, jene Zeit3,10 Od und dich bewahren vor der großen Versuchung (od Prüfung), die über die Welt hereinbricht, vor jener Zeit (w Stunde)., in der die ganze Menschheit den Mächten der Verführung3,10 W die ganze Menschheit der Versuchung. ausgesetzt sein wird. 11Ich komme bald. Halte fest, was du hast! Lass dich von niemand um deinen Siegeskranz bringen!

12Den, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird seinen Platz für immer behalten3,12 W und er wird niemals mehr hinausgehen.. Und auf seine Stirn3,12 W auf ihn. werde ich den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalems, das von ihm aus dem Himmel herabkommen wird, und meinen eigenen neuen Namen.

13Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«

Die Botschaft an die Gemeinde in Laodizea

14»Und an den Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Der, der treu ist3,14 W der das Amen ist., der vertrauenswürdige3,14 Od treue. und zuverlässige Zeuge, der Ursprung von allem3,14 Od der Herrscher über alles., was Gott geschaffen hat – der lässt ´der Gemeinde` sagen: 15Ich weiß, wie du lebst und was du tust; ich weiß, dass du weder kalt noch warm bist. Wenn du doch das eine oder das andere wärst! 16Aber weil du weder warm noch kalt bist, sondern lauwarm, werde ich dich aus meinem Mund ausspucken. 17Du sagst: ›Ich bin reich und habe alles im Überfluss3,17 Od und habe es zu Wohlstand gebracht., es fehlt mir an nichts‹, und dabei merkst du nicht, in was für einem jämmerlichen und erbärmlichen Zustand du bist – arm, blind und nackt. 18Ich rate dir: Kaufe bei mir Gold, das im Feuer gereinigt wurde, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du etwas anzuziehen hast und nicht nackt dastehen und dich schämen musst. Kaufe auch Salbe und streiche sie dir auf die Augen, damit du wieder sehen kannst. 19So mache ich es mit allen, die ich liebe: Ich decke auf, was bei ihnen verkehrt ist, und weise sie zurecht3,19 Od und erziehe sie mit der nötigen Strenge.. Darum mach Schluss mit deiner Gleichgültigkeit und kehre um! 20Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe?3,20 W Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und mir öffnet, zu dem werde ich hineingehen, und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir.

21Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich das Recht geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich den Sieg errungen habe und jetzt mit meinem Vater auf seinem Thron sitze.

22Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«

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Eine Schau der himmlischen Welt (Kapitel 4 und 5)

Der Thron Gottes

41Danach wurde mir etwas anderes gezeigt. Ich sah im4,1 Od am. Himmel eine geöffnete Tür und hörte, wie die gleiche Stimme, die schon zuvor mit mir gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, zu mir sagte: »Komm hier herauf! Ich werde dir zeigen, was nach den Dingen, von denen du bereits gehört hast, noch kommen muss4,1 Od was in der Zukunft kommen muss. W was nach diesen Dingen sein muss.

2Im gleichen Augenblick wurde ich vom Geist Gottes ergriffen.4,2 W Im gleichen Augenblick war ich im Geist. Ich sah einen Thron im Himmel stehen, und auf dem Thron saß jemand, 3von dem ein Leuchten ausging wie von einem Diamanten4,3 Od Jaspis. oder einem Karneol. Ein Regenbogen, strahlend4,3 Od Ein Strahlenkranz, schimmernd. wie ein Smaragd, umgab den Thron mit seinem Glanz. 4Rings um den Thron standen vierundzwanzig andere Throne, und auf diesen Thronen saßen vierundzwanzig Älteste4,4 Älteste: Im alttestamentlichen Israel und in den jüdischen und christlichen Gemeinden zur Zeit des Neuen Testaments Personen in leitender Stellung., die in weiße Gewänder gehüllt waren und goldene Kronen trugen. 5Von dem Thron ´in der Mitte` her zuckten Blitze auf, begleitet von Donnergrollen4,5 Od von Stimmen/Rufen. Entsprechend in Kapitel 8,5; 11,19; 16,18. und Donnerschlägen. Sieben Fackeln brannten vor dem Thron; das sind die sieben Geister Gottes. 6Die Fläche, die sich vor dem Thron ausdehnte4,6 W Und was vor dem Thron war. – Nach Auffassung mancher Ausleger handelt es sich bei dem gläsernen Meer (siehe auch Kapitel 15,2) um das himmlische Gegenstück zu dem großen Bronzebecken, das im Tempel von Jerusalem stand und das im Alten Testament als Meer bezeichnet wird (1. Könige 7,23-26.39)., sah wie ein gläsernes Meer aus und war von kristallener Klarheit.4,6 Nach Auffassung mancher Ausleger handelt es sich bei dem gläsernen Meer (siehe auch Kapitel 15,2) um das himmlische Gegenstück zu dem großen Bronzebecken, das im Tempel von Jerusalem stand und das im Alten Testament als Meer bezeichnet wird (1. Könige 7,23-26.39). Unmittelbar beim Thron, rings um ihn herum, standen4,6 W Und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren. vier lebendige Wesen, die vorn und hinten mit Augen bedeckt waren. 7Das erste dieser Wesen glich einem Löwen, das zweite einem jungen Stier, das dritte hatte ein Gesicht wie ein Mensch, und das vierte sah aus wie ein Adler im Flug. 8Jedes dieser vier Wesen hatte sechs Flügel, und auch die Flügel waren überall – selbst auf der Unterseite – mit Augen bedeckt.

Tag und Nacht rufen4,8 Od singen. diese Wesen immer wieder aufs Neue:

»Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr,

der allmächtige Herrscher,

er, der war, der ist und der kommt.«

9Und sooft sie dem Ehre erweisen, der auf dem Thron sitzt und in alle Ewigkeit lebt, sooft sie ihn rühmen und ihm ihren Dank bringen, 10werfen sich auch die vierundzwanzig Ältesten vor ihm nieder und beten ihn an – ihn, der auf dem Thron sitzt und in alle Ewigkeit lebt. Sie legen ihre Kronen vor seinem Thron nieder und rufen:

11»Würdig bist du, Herr, unser Gott,

Ruhm und Ehre zu empfangen

und für deine Macht gepriesen zu werden4,11 W Ruhm (od Herrlichkeit) und Ehre und Macht zu empfangen.!

Denn du bist der Schöpfer aller Dinge;

nach deinem Willen wurde alles ins Dasein gerufen und erschaffen.«