Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Die Botschaft an die Gemeinde in Sardes

31»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Sardes: Der, bei dem die sieben Geister Gottes sind und der die sieben Sterne in seiner Hand hält, lässt ´der Gemeinde` sagen: Ich weiß, wie du lebst und was du tust. Du stehst im Ruf, eine lebendige Gemeinde zu sein, aber in Wirklichkeit bist du tot. 2Wach auf und stärke, was noch am Leben ist, damit es nicht auch stirbt3,2 W und stärke das Übrige, das im Begriff ist/war zu sterben.. Denn ich musste feststellen, dass das, was du tust, nicht vor meinem Gott bestehen kann3,2 W nicht vollkommen war vor meinem Gott.. 3Erinnerst du dich nicht, wie bereitwillig du das Evangelium aufnahmst und auf seine Botschaft hörtest?3,3 Od Erinnerst du dich nicht an das, was du empfangen und gehört hast? W Erinnere dich also, wie du empfangen und gehört hast! Richte dich wieder nach ´meinem Wort` und kehre um! Wenn du jedoch weiterhin schläfst, werde ich dich wie ein Dieb überraschen und zu einem Zeitpunkt kommen, an dem du nicht mit mir rechnest. 4Aber es gibt bei euch in Sardes einige3,4 W einige wenige Namen., die ihre Kleider nicht beschmutzt haben. Sie werden einmal in weißen Festgewändern ´im Triumphzug` neben mir hergehen; sie sind es wert.

5Jedem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, wird ein weißes Festgewand angelegt werden. Und ich werde seinen Namen nicht aus dem Buch des Lebens streichen, sondern mich vor meinem Vater und seinen Engeln zu ihm3,5 W zu seinem Namen. bekennen.

6Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«

Die Botschaft an die Gemeinde in Philadelphia

7»Schreibe an den Engel der Gemeinde in Philadelphia: Der, der heilig ist, dessen Wort wahr ist3,7 Od der heilig und vertrauenswürdig ist. und der den Schlüssel Davids hat – wenn er aufschließt, kann niemand zuschließen, und wenn er zuschließt, kann niemand aufschließen –, der lässt ´der Gemeinde` sagen: 8Ich weiß, wie du lebst und was du tust: Du hast nur wenig Kraft, aber du hast dich nach meinem Wort gerichtet und dich unerschrocken zu meinem Namen bekannt. Darum habe ich eine Tür vor dir geöffnet, die niemand zuschließen kann. 9Ich werde sogar dafür sorgen, dass Leute aus der Synagoge des Satans zu dir kommen und sich vor dir niederwerfen – Leute, die lügen, indem sie sich Juden nennen, obwohl sie gar keine ´wahren` Juden sind. Sie sollen erkennen3,9 Od anerkennen., wie sehr ich dich liebe. 10Weil du dich an meine Aufforderung gehalten hast, standhaft zu bleiben3,10 Weil du dich an ´das Vorbild` meiner Standhaftigkeit gehalten hast, das dir verkündet wurde. Weil du dich unbeirrt an die Zusage gehalten hast, dass ich wiederkomme., werde auch ich zu dir halten und dich bewahren, wenn die große Versuchung über die Welt hereinbricht, jene Zeit3,10 Od und dich bewahren vor der großen Versuchung (od Prüfung), die über die Welt hereinbricht, vor jener Zeit (w Stunde)., in der die ganze Menschheit den Mächten der Verführung3,10 W die ganze Menschheit der Versuchung. ausgesetzt sein wird. 11Ich komme bald. Halte fest, was du hast! Lass dich von niemand um deinen Siegeskranz bringen!

12Den, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird seinen Platz für immer behalten3,12 W und er wird niemals mehr hinausgehen.. Und auf seine Stirn3,12 W auf ihn. werde ich den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalems, das von ihm aus dem Himmel herabkommen wird, und meinen eigenen neuen Namen.

13Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«

Die Botschaft an die Gemeinde in Laodizea

14»Und an den Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Der, der treu ist3,14 W der das Amen ist., der vertrauenswürdige3,14 Od treue. und zuverlässige Zeuge, der Ursprung von allem3,14 Od der Herrscher über alles., was Gott geschaffen hat – der lässt ´der Gemeinde` sagen: 15Ich weiß, wie du lebst und was du tust; ich weiß, dass du weder kalt noch warm bist. Wenn du doch das eine oder das andere wärst! 16Aber weil du weder warm noch kalt bist, sondern lauwarm, werde ich dich aus meinem Mund ausspucken. 17Du sagst: ›Ich bin reich und habe alles im Überfluss3,17 Od und habe es zu Wohlstand gebracht., es fehlt mir an nichts‹, und dabei merkst du nicht, in was für einem jämmerlichen und erbärmlichen Zustand du bist – arm, blind und nackt. 18Ich rate dir: Kaufe bei mir Gold, das im Feuer gereinigt wurde, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du etwas anzuziehen hast und nicht nackt dastehen und dich schämen musst. Kaufe auch Salbe und streiche sie dir auf die Augen, damit du wieder sehen kannst. 19So mache ich es mit allen, die ich liebe: Ich decke auf, was bei ihnen verkehrt ist, und weise sie zurecht3,19 Od und erziehe sie mit der nötigen Strenge.. Darum mach Schluss mit deiner Gleichgültigkeit und kehre um! 20Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe?3,20 W Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und mir öffnet, zu dem werde ich hineingehen, und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir.

21Dem, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht, werde ich das Recht geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich den Sieg errungen habe und jetzt mit meinem Vater auf seinem Thron sitze.

22Wer bereit ist zu hören, achte auf das, was der Geist den Gemeinden sagt!«