Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
11

Die beiden Zeugen Gottes

111Nun wurde mir ein Stab aus Schilfrohr gegeben, wie man ihn zum Messen verwendet. »Geh und miss den Tempel Gottes aus, auch den Altar«, sagte ´eine Stimme` zu mir, »und ´zähl` die Menschen, die im Tempel anbeten! 2Aber lass beim Vermessen den äußeren Vorhof des Tempels aus, denn er ist den heidnischen Völkern preisgegeben worden, und sie werden die heilige Stadt unterwerfen und zweiundvierzig Monate lang besetzt halten11,2 W die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten.

3»Doch werde ich«, ´fuhr die Stimme fort,` »meine beiden Zeugen zu ihnen schicken11,3 W meinen beiden Zeugen ´Auftrag/Vollmacht` geben., und sie werden ´während dieser ganzen Zeit` – tausendzweihundertsechzig Tage lang –, in Sacktuch gehüllt, als Propheten ´unter ihnen` auftreten.«11,3 Nach anderer Auffassung endet die wörtliche Rede erst mit Vers 10 bzw. mit Vers 13.

4Diese beiden Zeugen sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, ´von denen es in der Schrift heißt, dass` sie vor dem Herrn stehen, dem Herrscher über die ganze Erde11,4 Vergleiche Sacharja 4,2.3.11-14.. 5Wenn jemand versucht, ihnen etwas anzutun, wird Feuer aus ihrem Mund kommen und ihn vernichten. So wird es allen ihren Feinden ergehen11,5 W aus ihrem Mund kommen und ihre Feinde verzehren.; jeder, der ihnen etwas antun will, wird auf diese Weise umkommen. 6Sie haben die Macht, den Himmel zu verschließen, sodass während der Zeit, in der sie als Propheten auftreten, kein Regen fällt. Sie haben auch die Macht, die Gewässer in Blut zu verwandeln. Sooft sie es wollen, können sie jedes nur erdenkliche Unheil über die Erde hereinbrechen lassen.

7Wenn sie ihren Auftrag als Zeugen ´Gottes` erfüllt haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, gegen sie kämpfen. Es wird sie besiegen und umbringen. 8Ihre Leichen ´wird man` in der großen Stadt auf offener Straße11,8 Od auf der Hauptstraße. ´liegen lassen`, in derselben Stadt, in der schon ihr Herr gekreuzigt wurde und die – was symbolisch zu verstehen ist11,8 Od und die nach geistlichem (d. h. von Gottes Geist gewirktem) Verständnis. – Sodom11,8 Eine einst vermutlich am südlichen Ende des Toten Meeres gelegene Stadt, die zusammen mit Gomorra wegen der moralischen Verdorbenheit ihrer Bewohner von Gott vollständig vernichtet wurde (1. Mose 19). oder auch Ägypten11,8 Aufgrund der in 2. Mose 1–14 berichteten Versklavung Israels durch den Pharao wurde Ägypten zum Inbegriff der Unterdrückung von Gottes Volk. heißt. 9Während dreieinhalb Tagen werden sich Menschen aus den verschiedensten Völkern und Stämmen, Menschen unterschiedlichster Sprache und Kultur am Anblick der beiden Toten weiden11,9 W werden sich Menschen … ihren Leichnam ansehen., und man wird11,9 Od und werden. es niemand erlauben, sie zu bestatten11,9 W ihre Leichname in ein Grab zu legen.. 10Überall auf der Welt werden die Menschen jubeln und Freudenfeste feiern und sich11,10 W Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh und werden sich. gegenseitig Geschenke senden, denn diese beiden Propheten hatten ihnen das Leben zur Qual gemacht.

11Doch nach den dreieinhalb Tagen wird der Lebenshauch Gottes in sie zurückkehren11,11 W kam der Hauch/Geist des Lebens aus Gott in sie hinein. – Im Griechischen ist für die Schilderung der Ereignisse der Verse 11 bis 13 die Vergangenheitsform gewählt, wahrscheinlich ein Rückgriff auf das im Alten Testament häufig anzutreffende »prophetische Perfekt«, mit dem zukünftige Vorgänge so beschrieben werden, als wären sie bereits geschehen., und zum größten Entsetzen aller, die das miterleben, werden sie ´plötzlich wieder lebendig werden und` aufstehen. 12Aus dem Himmel werden sie eine mächtige Stimme hören, die ihnen zuruft11,12 Od Aus dem Himmel wird man eine mächtige Stimme hören, die den beiden zuruft.: »Kommt hier herauf!« Daraufhin werden sie vor den Augen ihrer Feinde in einer Wolke in den Himmel emporgehoben werden11,12 W in der Wolke in den Himmel hinaufsteigen.. 13Im selben Augenblick11,13 W In jener Stunde. wird ein heftiges Erdbeben ´die Stadt` erschüttern. Ein Zehntel der Gebäude11,13 W der Stadt. wird einstürzen, und siebentausend Menschen werden den Tod finden. Zutiefst erschrocken werden dann die Überlebenden dem Gott, der im Himmel thront,11,13 W dem Gott des Himmels. die Ehre erweisen, ´die ihm gebührt`.

14Das zweite Unheil, das der Wehruf angekündigt hat,11,14 Siehe Kapitel 8,13 und 9,12. ist vorüber; doch das dritte steht unmittelbar bevor.

Die siebte Posaune: Die Herrschaft Gottes und des Messias

15Nun blies der siebte Engel seine Posaune. Daraufhin erklang im Himmel ein mächtiger, vielstimmiger Jubelgesang11,15 W Daraufhin sagten (d. h. riefen od sangen) laute Stimmen im Himmel.:

»Jetzt gehört die Herrschaft über die Welt ´endgültig` unserem Herrn

und dem, den er als König eingesetzt hat – Christus11,15 W und seinem Christus/Messias/Gesalbten..

Ja, ´unser Herr` wird für immer und ewig regieren.«

16Die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, warfen sich vor ihm nieder und beteten ihn an. 17Sie riefen:

»Herr und Gott, du allmächtiger Herrscher,

der du bist und der du warst, dir gilt unser Dank!

Denn nun hast du deine große Macht unter Beweis gestellt11,17 W deine große Macht ergriffen.

und hast die Herrschaft angetreten.

18Die Völker hatten sich im Zorn gegen dich erhoben,

aber jetzt entlädt sich dein Zorn über sie.

Die Zeit ist gekommen, wo über die Toten Gericht gehalten wird

und wo deine Diener, die Propheten, ihren Lohn erhalten

und mit ihnen alle, die zu deinem heiligen Volk gehören11,18 wo deine Diener ihren Lohn erhalten, die Propheten und alle, die zu deinem heiligen Volk gehören (w und die Heiligen).

und sich dir11,18 und alle, die sich dir (w deinem Namen). in Ehrfurcht unterstellen, Kleine und Große.

Aber die, die die Erde zugrunde richten,

werden nun selbst zugrunde gerichtet werden.«

19Dann öffnete sich der Tempel Gottes im Himmel, und die Bundeslade11,19 Od die Lade seines Bundes., die im Tempel steht, wurde sichtbar. Blitze zuckten auf, begleitet von Donnergrollen und Donnerschlägen, die Erde bebte, und ein furchtbarer Hagelsturm ging ´über die Erde` nieder.
12

Der Konflikt zwischen dem Volk Gottes und den Mächten des Bösen (Kapitel 12 bis 14)

Die Frau, das Kind und der Drache

121Nun war am Himmel etwas Außergewöhnliches und Bedeutungsvolles zu sehen12,1 W Nun erschien am (od im) Himmel ein großes Zeichen.: eine Frau, die mit der Sonne bekleidet war; unter ihren Füßen war der Mond, und auf dem Kopf trug sie eine Krone aus zwölf Sternen. 2Die Frau war schwanger, und die Geburt ihres Kindes stand unmittelbar bevor. Die Wehen hatten bereits eingesetzt; sie schrie und krümmte sich vor Schmerzen.

3Noch etwas anderes war am Himmel zu sehen, etwas ebenso Bedeutungsvolles12,3 W Und ein anderes Zeichen erschien am (od im) Himmel.: ein riesiger, feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf jedem seiner sieben Köpfe eine Krone12,3 W ein Diadem (als Zeichen königlicher Würde). Ebenso in Kapitel 13,1. trug. 4Mit seinem Schwanz fegte er ein Drittel der Sterne vom Himmel und schleuderte sie auf die Erde.

Der Drache stellte sich vor die Frau hin, um das Kind, das sie bekommen würde, sofort nach der Geburt zu verschlingen. 5Doch kaum war das Kind zur Welt gekommen, wurde es zu Gott hinaufgenommen12,5 W weggerissen/entrückt. und vor seinen Thron gebracht. Das Kind war ein männlicher Nachkomme, jener Sohn, ´von dem es in der Schrift heißt, dass` er mit eisernem Zepter über alle Völker regieren wird.12,5 Psalm 2,9. 6Die Frau selbst floh in die Wüste. Dort hatte Gott einen Ort für sie vorbereitet, an dem sie dann tausendzweihundertsechzig Tage lang12,6 Also dreieinhalb Jahre (Vers 14); vergleiche Kapitel 13,5 (zweiundvierzig Monate). mit allem Nötigen versorgt wurde12,6 W lang ernährt wurde..

7Nun brach im Himmel ein Krieg aus. ´Der Engelfürst` Michael und seine Engel griffen den Drachen an. Dieser setzte sich mit seinen Engeln zur Wehr, 8aber er unterlag, und von da an war für ihn und seine Engel kein Platz mehr im Himmel. 9Der große Drache, jene Schlange der Urzeit12,9 W die alte Schlange., die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Menschheit verführt, wurde auf die Erde geworfen, und zusammen mit dem Drachen wurden auch seine Engel hinuntergeworfen.

10Daraufhin hörte ich eine mächtige Stimme im Himmel rufen:

»Jetzt ist der Sieg errungen!

Gott hat seine Macht unter Beweis gestellt,

die Herrschaft gehört ihm.

Von jetzt an regiert der, den er als König eingesetzt hat, Christus.12,10 W Jetzt ist gekommen das Heil / die Rettung und die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Christus/Messias/Gesalbten.

Denn der, der unsere Brüder und Schwestern anklagte,

ist aus dem Himmel hinausgeworfen worden.

Tag und Nacht beschuldigte er sie vor unserem Gott,

11aber sie haben über ihn triumphiert,

weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat

und weil sie sich ohne Rücksicht auf ihr Leben

zur Botschaft von Jesus bekannten,

bereit, dafür sogar in den Tod zu gehen12,11 W aber sie haben ihn besiegt wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod..

12Darum freue dich, Himmel,

freut euch, alle, die ihr im Himmel wohnt!

Doch wehe dir, Erde, und wehe dir, Meer!

Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen,

rasend vor Wut,

weil er weiß, dass er nicht mehr viel Zeit hat.«

13Als nun der Drache sah, dass er auf die Erde hinuntergeworfen war, machte er sich daran, die Frau zu verfolgen, die jenen männlichen Nachkommen geboren hatte. 14Aber der Frau wurden Flügel gegeben – die beiden Flügel des großen Adlers12,14 Vergleiche 2. Mose 19,4; 5. Mose 32,11. –, damit sie an ihren Zufluchtsort in der Wüste fliegen konnte, wo sie vor den Nachstellungen der Schlange sicher war und dreieinhalb Jahre lang mit allem Nötigen versorgt werden würde12,14 W wo sie eine Zeit und ´zwei` Zeiten und eine halbe Zeit ernährt wird, fern vom Angesicht der Schlange.. 15Da ließ die Schlange einen mächtigen Wasserstrahl12,15 W die Schlange hinter der Frau her Wasser wie einen Strom. aus ihrem Rachen hervorschießen, der die Frau mit sich fortreißen sollte. 16Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe; sie öffnete sich12,16 W sie öffnete ihren Mund. und schluckte die Wassermassen auf, die aus dem Maul des Drachen schossen.

17Außer sich vor Wut darüber, dass ihm die Frau entkommen war, wandte sich der Drache gegen ihre übrigen Nachkommen, um mit ihnen12,17 W 17 Und der Drache wurde zornig auf die Frau und ging weg, um mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft. Krieg zu führen – mit allen, die Gottes Gebote befolgten und sich zur Botschaft von Jesus bekannten12,17 und zu denen sich Jesus bekannte. W und das Zeugnis von Jesus hatten.. ´Er machte sich auf` 18und trat12,18 AL(2) bekannten. 18 Nun trat ich. ans Ufer des Meeres.

13

Das Tier aus dem Meer

131Da sah ich ein Tier aus dem Meer heraufsteigen, ein Tier mit zehn Hörnern und sieben Köpfen. Auf jedem seiner zehn Hörner trug es eine Krone, und auf den Köpfen standen Namen, mit denen13,1 AL(1) stand ein Name, mit dem. Gott verhöhnt wurde. 2Das Tier13,2 W Das Tier, das ich sah. glich einem Leoparden; seine Füße allerdings sahen wie Bärentatzen aus und sein Rachen wie der eines Löwen. Der Drache übertrug dem Tier seine Macht; er übergab ihm seinen Thron und stattete es mit außergewöhnlichen Vollmachten aus.

3Dem Tier war, so schien es, an einem seiner Köpfe eine schwere Verletzung zugefügt worden, eine tödliche Wunde; aber es wurde geheilt.13,3 W Und ´ich sah` einen von seinen Köpfen wie zu Tode getroffen/geschlachtet (vergleiche Kapitel 5,6), und seine Todeswunde wurde geheilt (od war geheilt worden). Die ganze Welt staunte darüber und ließ sich völlig in den Bann des Tieres ziehen.13,3 W Die ganze Welt staunte hinter dem Tier her.

4Alle beteten den Drachen an, weil er es war, von dem das Tier seine Macht erhalten hatte. Aber auch das Tier beteten sie an. »Wer kann sich mit dem Tier vergleichen?«, sagten sie. »Und wer dürfte es wagen, sich ihm zu widersetzen13,4 W mit ihm zu kämpfen.

5Zweiundvierzig Monate lang ließ Gott es zu, dass das Tier seine Macht ausübte und überhebliche und gotteslästerliche Reden führte.13,5 W Und es wurde ihm ein Mund gegeben, um große Dinge und Lästerungen zu reden, und es wurde ihm Macht gegeben, zweiundvierzig Monate lang (so) zu wirken. 6Es riss sein Maul auf und stieß Lästerungen gegen ihn aus; es verhöhnte seinen Namen und seine heilige Wohnung sowie alle13,6 Od seine heilige Wohnung, genauer gesagt: alle. W seine Wohnung – die. AL(2) seine Wohnung und die. – Das griechische Wort für Wohnung bedeutet auch Zelt und ruft das Zeltheiligtum der Israeliten in der Zeit ihrer Wüstenwanderung in Erinnerung., die ihre Heimat im Himmel haben.

7Dem Tier wurde sogar erlaubt, mit denen, die zu Gottes Volk gehören, Krieg zu führen, und Gott ließ zu, dass es sie besiegte13,7 W mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu besiegen.. Über jeden Stamm und jedes Volk durfte es seine Macht ausüben, über die Menschen aller Sprachen und Kulturen. 8Alle Bewohner der Erde werden das Tier anbeten13,8 W werden ihn anbeten. Die männliche Form des griechischen Pronomens deutet möglicherweise darauf hin, dass mit dem Tier eine (männliche) Person gemeint ist. Entsprechend steht auch in Vers 14 im Griechischen statt des sächlichen Relativpronomens (das) ein männliches (der). – alle außer denen, deren Namen seit der Erschaffung der Welt im Buch des Lebens eingetragen sind, im Buch des Lammes, das geopfert wurde13,8 Od deren Namen im Buch des Lebens eingetragen sind, im Buch des seit der Erschaffung der Welt geopferten (w geschlachteten) Lammes (d. h. wohl: des Lammes, das schon immer von Gott als Opfer vorgesehen war)..

9Wer bereit ist zu hören, der gebe jetzt besonders Acht13,9 Od Wer fähig ist zu hören, der gebe jetzt besonders Acht. W Wenn jemand ein Ohr hat, höre er.:

10Wenn jemand für die Gefangenschaft bestimmt ist,

wird er13,10 AL(2) Wenn jemand andere in Gefangenschaft führt, wird er selbst. in Gefangenschaft geraten.

Und wenn jemand durch das Schwert umkommen soll,

wird er13,10 AL(2) Und wenn jemand andere mit dem Schwert umbringt, wird er selbst. durch das Schwert umkommen.

Hier ist die ganze Standhaftigkeit und Treue derer gefordert, die zu Gottes heiligem Volk gehören.13,10 W Hier ist die Standhaftigkeit und die Treue (od der Glaube / das Vertrauen) der Heiligen.

Das Tier aus der Erde

11Dann sah ich ein zweites Tier. Es stieg nicht wie das erste aus dem Meer herauf, sondern aus der Erde, hatte13,11 W Dann sah ich ein anderes Tier aus der Erde heraufsteigen. Es hatte. zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12Dieses zweite Tier handelte unter der Aufsicht13,12 Od im Auftrag. W in der Gegenwart. und mit der ganzen Autorität des ersten, und es brachte die Bewohner der ganzen Erde dazu, das erste Tier anzubeten, das Tier, das eine tödliche Wunde gehabt hatte und geheilt worden war13,12 W anzubeten, dessen Todeswunde geheilt worden war.. 13Es tat große und Aufsehen erregende Dinge13,13 W große Zeichen. und ließ vor den Augen der Menschen sogar Feuer vom Himmel auf die Erde fallen.

14Mit Hilfe solcher außergewöhnlicher Taten13,14 W Wegen der Zeichen., zu denen es vom ersten Tier ermächtigt war und die es in seiner Gegenwart vollbrachte, gelang es ihm, die Bewohner der Erde irrezuführen. Es überredete sie13,14 Od Es befahl ihnen., ein Standbild zu Ehren des Tieres zu errichten, das vom Schwert tödlich getroffen13,14 W das/der die Schwertwunde hat. und trotzdem wieder lebendig geworden war13,14 trotzdem am Leben geblieben war.. 15Es wurde sogar dazu befähigt, dieser Nachbildung des ersten Tieres Leben einzuhauchen13,15 W Geist/Atem zu geben., sodass das Standbild reden konnte und alle töten ließ, die sich weigerten, es anzubeten13,15 AL(1) und es (das zweite Tier) ließ alle töten, die sich weigerten, das Standbild anzubeten.. 16Außerdem sorgte das zweite Tier dafür, dass alle – Kleine und Große, Reiche und Arme, Freie und Sklaven – sich ein Kennzeichen auf die rechte Hand oder auf die Stirn machen ließen13,16 Od machten.. 17Ohne dieses Kennzeichen – den Namen des ersten Tieres oder vielmehr die Zahl, die für diesen Namen steht13,17 Sowohl im Hebräischen als auch im Griechischen dienen die Buchstaben des Alphabets zugleich als Zahlzeichen, sodass sich für jedes Wort ein Zahlenwert errechnen lässt. – war es unmöglich, etwas zu kaufen oder zu verkaufen.

18Hier ist Weisheit ´gefragt`. Wer Verstand und Einsicht hat, der finde heraus, was die Zahl des Tieres bedeutet13,18 Od auf wen die Zahl des Tieres hinweist.. Sie bezeichnet einen Menschen13,18 W der berechne die Zahl des Tieres. Denn es ist die Zahl eines (od des) Menschen.; es ist die Zahl sechshundertsechsundsechzig.