Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
147

Ein Lob auf den Herrn, der Jerusalem neu erbaut

1471Halleluja!

Gut ist es, für unseren Gott zu singen,

ja, schön ist solch ein Lobgesang, ihm allein gebührt er!

2Der HERR selbst baut Jerusalem wieder auf;

er sammelt die ´unter die Völker` zerstreuten Israeliten wieder ´in ihrem Land`.

3Er schenkt denen Heilung, die ein gebrochenes Herz haben

und verbindet ihre schmerzenden Wunden.

4Er bestimmt die Anzahl der Sterne,

sie alle spricht er mit Namen an.

5Groß ist unser Herr und reich an Kraft,

seine Weisheit ist unermesslich.

6Der HERR hilft den Unterdrückten auf;

die sich gegen ihn auflehnen aber erniedrigt er,

bis sie am Boden liegen.

7Stimmt für den HERRN ein Danklied an,

spielt für unseren Gott auf der Zither!

8Er überzieht den Himmel mit Wolken

und sorgt für Regen auf der Erde.

Auf den Bergen lässt er das Gras sprossen;

9dem Vieh gibt er sein Futter,

´auch` den jungen Raben, die danach rufen.

10Ihn beeindruckt nicht die Stärke des Pferdes,

er freut sich auch nicht über die Muskeln des Kämpfers.147,10 W Er hat kein Gefallen an der Stärke des Pferdes, noch Freude an den Schenkeln des Mannes.

11Gefallen hat der HERR an denen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen

und voller Zuversicht darauf warten, dass er seine Güte zeigt.

12Rühme den HERRN, Jerusalem!

Lobe deinen Gott, Zion!

13Denn er hat die Riegel deiner Tore gut befestigt,

hat die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

14Er ist es, der innerhalb deiner Grenzen Frieden schenkt

und dich mit dem besten Weizen sättigt.

15Er sendet seinen Befehl zur Erde,

aufs schnellste läuft sein Wort, ´um auszurichten, was er befahl`.

16Er lässt den Schnee fallen wie Wollflocken147,16 W Er gibt Schnee wie Wolle.,

den Reif streut er aus wie weiße Asche.

17Den Hagel wirft er als eisige Brocken herab147,17 W Er wirft sein Eis wie Brocken herab.

wer kann der Kälte, die er kommen lässt, standhalten?

18Dann wieder gibt er einen Befehl

und bringt alles zum Schmelzen,

er lässt seinen Tauwind wehen,

und sofort rinnt überall das Wasser.

19Sein Wort hat er den Nachkommen Jakobs verkündet,

seine Ordnungen und Rechtsbestimmungen gab er dem Volk Israel.

20Das hat er in dieser Weise für kein anderes Volk getan;

nein, seine Rechtsbestimmungen kennen die anderen Völker nicht147,20 AL(1) seine Rechtsbestimmungen lehrte er sie nicht. W kennen sie nicht..

Halleluja!