Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Warnung vor der fremden Frau

51Mein Sohn, höre aufmerksam

auf die Weisheit, die ich dich lehre5,1 W auf meine Weisheit.,

öffne dich5,1 W dein Ohr. für die Einsicht, die ich dir vermittle5,1 W für meine Einsicht.,

2damit du besonnen handelst

und vernünftig redest5,2 W und deine Lippen Erkenntnis bewahren..

3Die Lippen der fremden Frau5,3 W der Fremden. Vergleiche die Anmerkung zu Kapitel 2,16. sind süß wie Honig,

und was sie sagt5,3 W ihr Gaumen., ist glatter als Öl.

4Doch letzten Endes schmeckt sie bitter wie Galle,

sie ist gefährlich wie ein beidseitig geschärftes Schwert.

5Sie steigt5,5 W Ihre Füße steigen. hinab in den Tod,

ihre Schritte führen ´direkt` ins Totenreich.

6Ihre Wege sind so wirr und verschlungen,

dass du von der Bahn des Lebens abkommst,

ohne es zu merken.5,6 Od Den Weg zum Leben beachtet sie nicht, es schwanken ihre Bahnen – sie weiß es nicht.

7Nun aber, ihr Söhne, hört auf mich

und schlagt nicht in den Wind, was ich euch sage:

8Geh dieser Frau aus dem Weg,

komm bloß nicht in die Nähe ihrer Haustür!

9Sonst verlierst du deine Ehre,

und ein grausamer Gegner richtet alles zugrunde,

was du in vielen Jahren aufgebaut hast5,9 W Denn sonst gibst du deinen Glanz an andere und deine Jahre an einen Grausamen. .

10Fremde bereichern sich an deinem Vermögen5,10 Od an deiner Kraft.,

und was du mühsam erworben hast,

nimmt ein anderer in Besitz5,10 W an deinem Vermögen, an deinem mühsam Erworbenen im Haus eines Fremden..

11Und wenn schließlich dein Ende naht,

wenn deine Kraft und deine Gesundheit vergehen5,11 W wenn dein Fleisch und dein Leib dahinschwinden.,

dann jammerst du:

12»Ach, warum nur habe ich die Erziehung gehasst,

Warnungen in den Wind geschlagen

13und nicht auf die gehört, die mich unterrichtet haben?

Warum habe ich nicht besser darauf geachtet,

was meine Lehrer sagten?

14Beinahe wäre ich ganz ins Unglück gerannt,

dann wären meine Vergehen öffentlich bekannt geworden5,14 W ins Unglück gerannt, mitten in der Versammlung und der Gemeinde.

15Trinke Wasser aus deiner eigenen Zisterne,

Wasser, das aus deinem eigenen Brunnen kommt!

16Sollen deine Quellen etwa nach draußen fließen

und sich auf ´öffentliche` Plätze ergießen?

17Sie sind doch ganz allein für dich bestimmt

und nicht für Fremde!

18Deine Quelle soll gesegnet sein,

freu dich an der Frau, die du in jungen Jahren geheiratet hast!

19Sie ist liebenswert wie ein Reh

und anmutig wie eine Gazelle5,19 W die liebliche Hirschkuh und anmutige Gämse..

Ihre Brüste sollen dir immer Lust und Freude bereiten,

lass dich von ihrer Liebe immer wieder in den Bann ziehen.

20Warum also willst du, mein Sohn,

dich auf ein Abenteuer mit einer fremden Frau5,20 W mit einer Fremden. Vergleiche die Anmerkung zu Kapitel 2,16. einlassen

und dich einer Unbekannten in die Arme werfen5,20 W und den Schoß einer Unbekannten umarmen.?

21Die Wege eines Menschen

liegen offen vor den Augen des HERRN,

er achtet auf alle Pfade, die einer geht.

22Den Gottlosen nehmen seine Sünden gefangen,

er verstrickt sich in seiner Schuld.

23Er wird sterben, weil es ihm an Selbstbeherrschung fehlt,

in seiner bodenlosen Dummheit geht er in die Irre.