Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Absender und Empfänger des Briefes. Segenswunsch

11-2Paulus und Timotheus, Diener Jesu Christi, an die Gemeinde in Philippi mit ihren Leitern und Diakonen. Euch allen, die ihr durch Jesus Christus zu Gottes heiligem Volk gehört, wünschen wir Gnade1,1-2 W 1 Paulus und Timotheus, Diener Christi Jesu, an alle Heiligen in Christus Jesus, die in Philippi sind, mit den Leitern und Diakonen. 2 Gnade ´wünschen wir` euch. und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

Dank an Gott und Gebet für die Gemeinde

3Jedes Mal, wenn ich ´im Gebet` an euch denke, danke ich meinem Gott für euch alle. 4Ja, ich bete ständig für euch, und ich tue es mit großer Freude, 5weil ihr euch, ´seit ihr an Christus glaubt,` für das Evangelium eingesetzt habt1,5 Od weil ihr mich, ´seit ihr an Christus glaubt,` bei der Verbreitung des Evangeliums unterstützt habt. – vom ersten Tag an bis heute. 6Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt1,6 W und bis zum Tag Christi Jesu zum Abschluss bringen wird..

7´Geschwister,` ich habe euch1,7 ihr habt mich. so ins Herz geschlossen, dass es mehr als selbstverständlich für mich ist, mit solcher Zuversicht an euch alle zu denken. Denn ob ich nun inhaftiert bin oder ob ich1,7 Od oder ob ich ´vor Gericht`. für das Evangelium eintrete und seine Wahrheit bekräftige – immer beteiligt ihr alle euch an dem Auftrag, den Gott mir gegeben hat, und habt damit auch Anteil an der Gnade, die er mich erfahren lässt1,7 W immer seid ihr alle meine Mitteilhaber an der Gnade.. 8Gott weiß, wie sehr ich mich nach euch allen sehne; er ist mein Zeuge. Er weiß auch, dass hinter dieser Sehnsucht meine tiefe Liebe zu euch steht, eine Liebe, die Jesus Christus selber in mir gewirkt hat.1,8 W 8 Gott ist nämlich mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit der tiefen Liebe Christi Jesu.

9Und das ist meine Bitte an Gott: dass er eure Liebe, verbunden mit der rechten Erkenntnis und dem nötigen1,9 W und allem. Einfühlungsvermögen, immer größer werden lässt. 10Dann werdet ihr ´in allem` ein sicheres Urteil haben und werdet ein reines, untadeliges Leben führen, bereit für den Tag, an dem Christus wiederkommt1,10 W für den Tag Christi.. 11Durch ihn, Jesus Christus, wird euer Tun von dem geprägt sein, was gut und richtig ist1,11 Od Durch ihn, Jesus Christus, wird die Gerechtigkeit, die Gott euch geschenkt hat, reiche Früchte bei euch tragen. W 11 Ihr werdet erfüllt sein mit der durch Jesus Christus ´hervorgebrachten` Frucht der Gerechtigkeit. – zum Ruhm und zur Ehre Gottes.

Die Gefangenschaft des Apostels: kein Hindernis für das Evangelium

12Ich bin froh, euch mitteilen zu können1,12 W Ich will aber, dass ihr wisst., Geschwister, dass das, was mit mir geschehen ist, die Ausbreitung des Evangeliums sogar noch gefördert hat. 13Bei der ganzen kaiserlichen Garde1,13 Od Bei allen Truppen am Sitz des Gouverneurs. W Im ganzen Prätorium (der kaiserliche Hof bzw. der Gouverneurspalast). Nach der beim NGÜ-Text vorausgesetzten Auffassung schrieb Paulus den Philipperbrief während seiner Haft in Rom (Apostelgeschichte 28,14-31). Die Wiedergabe der Od-Anmerkung geht von Cäsarea oder Ephesus als Abfassungsort aus. und weit darüber hinaus hat es sich inzwischen herumgesprochen1,13 W und bei allen anderen ist deutlich geworden., dass meine Gefangenschaft eine Gefangenschaft wegen Christus ist. 14Und bei den meisten Geschwistern ist gerade, weil ich inhaftiert bin, das Vertrauen auf den Herrn so gewachsen, dass sie jetzt noch viel mutiger sind und das Evangelium1,14 W das Wort. AL(1) das Wort Gottes. ohne Furcht weitersagen.

15Bei manchen sind zwar Neid und Streitsucht mit im Spiel, wenn sie die Botschaft von Christus verkünden. Doch es gibt auch solche, die es in der richtigen Haltung1,15 W mit gutem Willen / in guter Absicht. tun. 16Sie handeln aus Liebe ´zu mir1,16 Od zu Gott.`, denn sie wissen, dass ich mit dem Auftrag hier bin1,16 Od dass es mein Auftrag ist., für das Evangelium einzutreten. 17Die anderen hingegen verkünden Christus aus selbstsüchtigen Motiven. Sie meinen es nicht ehrlich, sondern hoffen, mir in meiner Gefangenschaft noch zusätzliche Schwierigkeiten zu bereiten. 18Aber was macht das schon? Ob es nun mit Hintergedanken geschieht oder in aller Aufrichtigkeit1,18 W oder in Wahrheit. – entscheidend ist, dass im einen wie im anderen Fall die Botschaft von Christus verkündet wird, und darüber freue ich mich.

Auch in Zukunft wird nichts mir meine Freude nehmen können. 19Denn ich weiß, dass am Ende von allem, was ich jetzt durchmache, meine Rettung1,19 Befreiung (aus der Haft). stehen wird, weil ihr für mich betet und weil Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht1,19 W und weil der Geist Jesu Christi mir beisteht.. 20Ja, es ist meine sehnliche Erwartung und meine feste Hoffnung, dass ich in keiner Hinsicht beschämt und enttäuscht dastehen werde, sondern dass ich – wie es bisher immer der Fall war – auch jetzt mit ganzer Zuversicht auftreten kann und dass die Größe Christi bei allem sichtbar wird, was mit mir geschieht1,20 W und dass Christus an meinem Körper / durch meinen Körper groß gemacht wird., ob ich nun am Leben bleibe oder sterbe.

21Denn der Inhalt meines Lebens ist Christus1,21 W Denn für mich ist das Leben Christus., und ´deshalb` ist Sterben für mich ein Gewinn. 22Andererseits kann ich, solange ich noch hier auf der Erde1,22 W im Fleisch (d. h. in meinem vergänglichen Körper / als sterblicher Mensch). Ebenso in Vers 24. lebe, eine Arbeit tun, die Früchte trägt. Daher weiß ich nicht, was ich vorziehen soll. 23Ich bin hin- und hergerissen: Am liebsten würde ich das irdische Leben hinter mir lassen1,23 W würde ich aufbrechen/abscheiden. und bei Christus sein; das wäre bei weitem das Beste. 24Doch ihr braucht mich noch, und deshalb – davon bin ich überzeugt1,24 Nach anderer Auffassung bezieht sich davon bin ich überzeugt auf den nächsten Vers: 25 Darum bin ich auch überzeugt und ganz sicher. – ist es wichtiger, dass ich weiterhin hier auf der Erde bleibe.

25Darum bin ich auch sicher, dass ich nicht sterben werde, sondern1,25 W dass ich bleiben werde und. euch allen erhalten bleibe. Denn dann kann ich dazu beitragen, dass ihr im Glauben vorankommt und dass euch durch den Glauben eine immer tiefere Freude erfüllt. 26Ja, wenn ich wieder bei euch bin, werdet ihr noch viel mehr Grund haben, auf Jesus Christus stolz zu sein und ihn für das zu preisen, was er durch mich für euch getan hat1,26 Od was er für mich getan hat. W Grund haben, Christus Jesus an mir / durch mich zu rühmen..

Standhaftigkeit und Zusammenhalt bei Anfeindungen

27Aber das Entscheidende ist: Lebt so1,27 Od Lebt als Bürger ´von Gottes Reich` so. Das griechische Wort für leben bedeutet auch Bürger (eines Reiches) sein bzw. so leben, wie es von einem Bürger (dieses Reiches) erwartet wird., dass es im Einklang mit dem Evangelium von Christus steht! Dann werdet ihr – ob ich nun komme und euch besuche oder ob ich nur aus der Ferne von euch höre – einmütig1,27 W in einem Geist. zusammenstehen. Ihr werdet Seite an Seite für den Glauben kämpfen, der sich auf das Evangelium gründet1,27 W Ihr werdet mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums (od für den Glauben an das Evangelium) kämpfen., 28und werdet euch durch nichts von euren Gegnern einschüchtern lassen. An dem allem zeigt sich1,28 Od An dem allem muss ihnen klar werden., dass sie verloren gehen und ihr gerettet werdet; so ist es von Gott selbst gefügt.1,28 Od Das alles ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sie verloren gehen und ihr gerettet werdet – ein Zeichen, das von Gott selbst kommt. 29Er hat euch1,29 Od Er hat euch wegen Christus. die Gnade erwiesen, nicht nur an Christus zu glauben, sondern auch für Christus zu leiden. 30Ja, ihr habt jetzt denselben Kampf zu bestehen wie ich – den Kampf, den ihr miterlebt habt, als ich bei euch war, und in dem ich – wie ihr gehört habt – immer noch stehe1,30 W und von dem ihr jetzt in Bezug auf mich hört..