Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Die gefährliche Macht der Worte

31Meine Geschwister3,1 Od Meine Brüder., es sollen nicht so viele von euch darauf aus sein, Lehrer der Gemeinde zu werden3,1 Od es sollen nicht so viele von euch als Lehrer der Gemeinde auftreten. W werdet nicht viele Lehrer.! Ihr wisst doch, dass wir ´Lehrer` einmal besonders streng beurteilt werden. 2Wir alle lassen uns ja oft und in vieler Hinsicht etwas zuschulden kommen, ´am meisten jedoch bei dem, was wir sagen`. Wenn jemand sich nie auch nur mit einem Wort etwas zuschulden kommen lässt, ist er ein vollkommener3,2 Od geistlich reifer. Mensch, der auch jeden anderen Bereich seines Lebens3,2 W der auch den ganzen Körper. unter Kontrolle halten kann.

3Wenn wir einem Pferd das Zaumzeug ins Maul legen, machen wir uns damit das ganze Tier gefügig und können es so lenken, wie wir es wollen.3,3 W Wenn wir den Pferden die Zäume in die Mäuler legen, damit sie uns gehorchen, lenken wir auch ihren ganzen Körper. 4Oder denkt an ein Schiff: So groß es auch sein mag und so heftig die Winde sind, denen es ausgesetzt ist, wird es doch von einem winzigen Ruder auf dem Kurs gehalten, den der Steuermann bestimmt. 5Genauso ist es mit der Zunge: Sie ist nur ein kleines Organ unseres Körpers und kann sich doch damit rühmen3,5 Od und prahlt doch damit., große Dinge zu vollbringen.

Wie ist es denn beim Feuer? Ein Funke genügt, um einen ganzen Wald in Brand zu setzen! 6Auch die Zunge ist ein Feuer; sie ist – mehr als alle anderen Teile des Körpers – ein Mikrokosmos unserer unheilvollen Welt.3,6 Od Auch die Zunge ist ein Feuer; mit ihr befindet sich mitten unter den anderen Teilen unseres Körpers eine ganze Welt voller Unrecht/Unheil. Unser ganzes Wesen wird von ihr vergiftet; sie setzt die gesamte menschliche Existenz3,6 die gesamte Welt. in Brand mit einem Feuer, das die Hölle selbst in ihr entzündet.3,6 W Auch die Zunge ist ein Feuer; als die Welt des Unrechts/Unheils erweist sich unter unseren Körperteilen die Zunge, die den ganzen Leib beschmutzt und das Rad des Werdens/Daseins (d. h. den Lauf des Lebens / der Welt) in Brand setzt und von der Hölle in Brand gesetzt wird. 7Es gelingt dem Menschen zwar, die unterschiedlichsten Tiere zu zähmen – Raubtiere und Vögel, Reptilien und Fische. Sie alle hat der Mensch gebändigt3,7 W 7 Denn jede Art/Natur/Kreatur sowohl der Landtiere / wilden Tiere als auch der Vögel, sowohl der Kriechtiere als auch der Seetiere wird gebändigt und ist gebändigt worden durch die menschliche Art/Natur/Kreatur.; 8doch die Zunge kann kein Mensch bändigen. Sie ist ein ständiger Unruheherd, eine Unheilstifterin, erfüllt von tödlichem Gift. 9Mit ihr preisen wir den, der ´unser` Herr und Vater ist, und mit ihr verfluchen wir Menschen, die als Ebenbild Gottes geschaffen sind. 10Aus ein und demselben Mund kommen Segen3,10 Od Lobpreis (im Griechischen vom selben Wortstamm gebildet wie preisen in Vers 9). und Fluch. Das, meine Geschwister, darf nicht sein! 11Oder lässt etwa eine Quelle aus ein und derselben Öffnung genießbares und ungenießbares3,11 W süßes und bitteres. Wasser hervorsprudeln? 12Kann ein Feigenbaum Oliven tragen oder ein Weinstock Feigen, meine Geschwister? Natürlich nicht – so wenig, wie aus einer salzhaltigen Quelle Süßwasser fließt!

Zwei Arten von Weisheit

13Hält sich jemand unter euch für weise und verständig? Dann soll er zeigen, dass er das auch tatsächlich ist, indem er ein vorbildliches Leben führt und Dinge tut, die von Weisheit und Bescheidenheit zeugen3,13 Od die von der Bescheidenheit zeugen, die aus der Weisheit kommt. W 13 Wer unter euch ist weise und verständig? Er zeige aufgrund der guten Lebensführung seine Taten in der Bescheidenheit der Weisheit.. 14Wenn aber euer Herz bitter ist vor Eifersucht3,14 Od Neid. und wenn ihr selbstsüchtige Ziele verfolgt3,14 Od und wenn ihr streitsüchtig seid., dann prahlt nicht ´mit eurer Weisheit`; ihr würdet damit lügen und euch gegen die Wahrheit stellen. 15Eine solche Weisheit kommt nicht von oben, sondern spiegelt das Denken dieser Welt wider und ist ganz auf das Irdische ausgerichtet; sie ist dämonischen Ursprungs3,15 W sondern ist irdisch, seelisch, dämonisch.. 16Denn wo Eifersucht und Selbstsucht herrschen, da herrscht auch Unfrieden3,16 W Unordnung/Aufruhr., und das Böse kann sich ungehindert ausbreiten3,16 W und da ist jede böse Sache/Tat..

17Die Weisheit hingegen, die von oben kommt, ist in erster Linie rein und heilig, dann aber auch friedfertig, freundlich und bereit, sich etwas sagen zu lassen. Sie ist voll Erbarmen und bringt eine Fülle von Gutem hervor; sie ist unparteiisch3,17 Od frei von Misstrauen/Zweifeln. und frei von jeder Heuchelei. 18Die Früchte, die vor Gott bestehen können, wachsen dort, wo Friedensstifter eine Saat des Friedens säen.3,18 W 18 Die Frucht der Gerechtigkeit (d. h. die Frucht, die nach Gottes Urteil recht ist; nach anderer Auffassung: die Frucht, die von der Gerechtigkeit hervorgebracht wird) wird im Frieden gesät von denen (od für die), die Frieden stiften.

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Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft gegen Gott

41Woher kommen die Auseinandersetzungen unter euch, woher die Streitigkeiten? Kommen sie nicht daher, dass in euch selbst4,1 W in euren Gliedern. ein Kampf tobt? Eure eigensüchtigen Wünsche führen einen regelrechten Krieg ´gegen das, was Gott von euch möchte`! 2Ihr tut alles, um eure Gier zu stillen, und steht doch mit leeren Händen da. Ihr seid bereit, über Leichen zu gehen4,2 W Ihr tötet/mordet. Vielleicht eine bewusst überhöhte Ausdrucksweise (vergleiche Matthäus 5,21.22; 1. Johannes 3,15); vielleicht ist aber auch daran gedacht, dass die Reichen die Armen durch das Vorenthalten des Lohns und durch Gerichtsprozesse ihrer Lebensgrundlage beraubten (siehe Kapitel 2,6; 5,4.6)., ihr seid erfüllt von Neid und Eifersucht, aber nichts davon bringt euch euren Zielen näher. Ihr streitet und kämpft, und trotzdem bekommt ihr nicht, ´was ihr wollt,` weil ihr euch mit euren Anliegen nicht an Gott wendet. 3Und selbst wenn ihr euch an ihn wendet, werden eure Bitten nicht erhört4,3 Od 3 Das heißt, ihr wendet euch zwar an ihn, aber eure Bitten werden trotzdem nicht erhört., weil ihr in verwerflicher Absicht bittet: Das Erbetene soll dazu beitragen, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen!

4Ihr Treulosen! Wie eine Ehebrecherin den Bund mit ihrem Mann bricht, so brecht ihr den Bund mit Gott.4,4 Im Alten Testament wird Untreue gegenüber Gott häufig unter dem Bild des Ehebruchs dargestellt (siehe z. B. Jeremia 3,20; Hesekiel (Ezechiel) 16 und 23 sowie Hosea 1 und 2). Ist euch denn nicht bewusst, dass Freundschaft mit der Welt4,4 Zu Welt siehe die erste Anmerkung zu 1. Johannes 2,15. Feindschaft gegenüber Gott bedeutet? Wer also ein Freund der Welt sein will, erweist sich damit als Feind Gottes. 5Oder meint ihr, die Schrift sagt ohne Grund: »Mit leidenschaftlichem Eifer sehnt sich Gott danach, dass der Geist, den er uns Menschen eingepflanzt hat, ihm allein ergeben ist4,5 W sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns hat Wohnung nehmen lassen (aL(2) der in uns Wohnung genommen hat). Vielleicht ist an Stellen wie 2. Mose 20,5.6; 34,14; Hiob (Ijob) 14,15 zu denken, deren Sinn hier zusammenfassend wiedergegeben ist. Ebenfalls möglich ist folgende Wiedergabe: Der Geist, den Gott uns Menschen eingepflanzt hat, neigt zu eifersüchtigem Begehren. Nach anderer Auffassung ist mit Geist nicht der menschliche Geist gemeint, sondern der Geist Gottes, sodass zu übersetzen wäre: Mit leidenschaftlichem Eifer sehnt sich der Geist, den Gott in uns hat Wohnung nehmen lassen, danach, dass wir Gott allein ergeben sind.4,5 Vielleicht ist an Stellen wie 2. Mose 20,5.6; 34,14; Hiob (Ijob) 14,15 zu denken, deren Sinn hier zusammenfassend wiedergegeben ist.? 6Aber eben deshalb schenkt Gott uns auch seine Gnade in ganz besonderem Maß. Es heißt ja in der Schrift4,6 W Deshalb sagt er (Gott) / sagt sie (die Schrift) / heißt es.:

»Den Hochmütigen stellt sich Gott entgegen,

aber wer gering von sich denkt, den lässt er seine Gnade erfahren.«4,6 Sprüche 3,34.

7Ordnet euch daher Gott unter! Und dem Teufel widersteht, dann wird er von euch ablassen und fliehen. 8Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein! Wascht ´die Schuld` von euren Händen, ihr Sünder! Reinigt eure Herzen, ihr Unentschlossenen4,8 Od die ihr in eurem Innersten gespalten seid (im Griechischen derselbe Ausdruck wie in Kapitel 1,8).! 9Klagt ´über euren Zustand`, trauert und weint! Aus eurem Lachen muss Traurigkeit werden, aus eurer Freude Bestürzung und Scham. 10Beugt euch vor dem Herrn, dann wird er euch erhöhen.

Sitzt nicht über andere zu Gericht!

11Redet nicht schlecht übereinander, Geschwister! Wer schlecht über seinen Bruder redet oder seinen Bruder verurteilt, der redet damit schlecht über das Gesetz und verurteilt das Gesetz, ´das ein solches Verhalten untersagt`.4,11 Siehe z. B. 3. Mose 19,16-18. Und wenn du das Gesetz verurteilst, spielst du dich als sein Richter auf, statt es zu befolgen. 12Dabei gibt es doch nur einen Gesetzgeber und nur einen Richter – den, der die Macht hat zu retten und der die Macht hat, dem Verderben preiszugeben. Du aber, wer bist du, dass du über deine Mitmenschen zu Gericht sitzt?

Warnung vor Selbstsicherheit

13Nun zu euch, die ihr sagt: »Heute oder spätestens morgen werden wir in die und die Stadt reisen! Wir werden ein Jahr lang dort bleiben, werden Geschäfte machen und werden viel Geld verdienen!« 14Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen sein wird! Was ist schon euer Leben?4,14 Od nicht einmal, wie es morgen um euer Leben stehen wird! Ein Dampfwölkchen seid ihr4,14 AL(1) Ein Dampfwölkchen wird es sein., das für eine kleine Weile zu sehen ist und dann wieder verschwindet.

15Statt solche selbstsicheren Behauptungen aufzustellen, solltet ihr lieber sagen4,15 W Stattdessen solltet ihr sagen.: »Wenn der Herr es will, werden wir dann noch am Leben sein und dieses oder jenes tun.« 16Doch was macht ihr? Ihr rühmt euch selbst und prahlt mit euren überheblichen Plänen.4,16 Od Ihr rühmt euch selbst und seid überheblich. W Ihr rühmt euch mit euren Großtuereien. Alles Rühmen dieser Art ist verwerflich.

17Denkt also daran: Wenn jemand weiß4,17 Od Wenn jemand imstande ist, das zu tun., was gut und richtig ist, und es doch nicht tut, macht er sich schuldig.

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Warnung an die Reichen

51Und nun zu euch Reichen: Weint und klagt wegen all des Unheils, das über euch hereinbrechen wird! 2´Der Tag kommt, an dem` euer Reichtum verrottet sein wird; Motten werden eure Kleider zerfressen haben, 3und euer Gold und Silber wird von Rost überzogen sein.5,3 Od 2 Euer Reichtum ist bereits verrottet; Motten haben eure Kleider zerfressen, 3 und euer Gold und Silber ist von Rost überzogen (weil sie den Reichtum nur gehortet haben, statt damit etwas Gutes zu tun). Noch andere sehen in diesen Aussagen einen Vergleich: 2 Euer Reichtum ist ´in Gottes Augen so wertlos`, als wäre er verrottet, eure Kleider, als wären sie von Motten zerfressen, 3 und euer Gold und Silber, als wäre es von Rost überzogen. Und dieser Rost wird als Beweis gegen euch dienen5,3 als Beweis dafür dienen, dass auch ihr selbst ´untergehen werdet`. und wird euch zugrunde richten, als wäre er ein Feuer, das euer Fleisch verzehrt5,3 W und wird euer Fleisch wie Feuer verzehren.. Denn ihr habt Reichtümer angehäuft, und das, obwohl wir am Ende der Zeit leben! 4Schlimmer noch: Den Arbeitern, die eure Felder bestellten, habt ihr den Lohn vorenthalten – ein Unrecht, das zum Himmel schreit!5,4 W 4 Seht, der von euch vorenthaltene Lohn der Arbeiter, die eure Felder abmähten, schreit! Die Hilferufe derer, die eure Ernte einbrachten, sind dem Herrn, dem allmächtigen Gott,5,4 W sind dem Herrn Zebaot. Siehe die Anmerkung zu Römer 9,29. zu Ohren gekommen. 5Ihr habt hier auf der Erde ein Leben im Luxus geführt und habt euch dem Vergnügen hingegeben; ihr habt euch alles gegönnt, was euer Herz begehrt, und habt euch damit höchstpersönlich für den bevorstehenden Schlachttag gemästet, den Tag des Gerichts5,5 Zum Schlachttag als Bild für das bevorstehende Gericht (Verse 3, 8 und 9) vergleiche alttestamentliche Stellen wie Jesaja 34,5-8; Jeremia 46,10; 50,27; Hesekiel (Ezechiel) 39,17-20; siehe auch Offenbarung 19,17.18.. 6Ihr habt Unschuldige verurteilt und getötet – Menschen, die sich nicht gegen euch zur Wehr setzen konnten.5,6 W Ihr habt verurteilt, ihr habt getötet den Gerechten; er setzt sich nicht gegen euch zur Wehr.

Standhaftes Warten auf das Kommen von Jesus Christus

7Haltet nun also geduldig aus, Geschwister, bis der Herr wiederkommt! Denkt an den Bauern, der darauf wartet, dass auf seinem Land die kostbare Ernte heranreift5,7 W der auf die kostbare Frucht des Landes / der Erde wartet.. Ihretwegen fasst er sich in Geduld, bis der Herbstregen und der Frühjahrsregen5,7 W bis der Frühregen (der die Regensaison eröffnete, September/Oktober) und der Spätregen (der sie beendete, März/April). auf das Land gefallen sind. 8Fasst auch ihr euch in Geduld und stärkt eure Herzen ´im Glauben`, denn das Kommen des Herrn steht nahe bevor.

9Klagt und jammert nicht übereinander, Geschwister, damit Gott euch nicht verurteilen muss. Denkt daran: Der Richter steht schon vor der Tür!

10Geschwister, wenn es darum geht, im Leiden Geduld zu beweisen,5,10 W Geschwister, im Leiden und in der Geduld. nehmt euch die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben, zum Vorbild. 11Schließlich ist es doch so, dass wir die glücklich preisen, die ´in der Prüfung` standhaft geblieben sind. Ihr habt von der Standhaftigkeit Hiobs gehört und wisst, dass der Herr bei ihm alles zu einem guten Ende geführt hat5,11 Hiob (Ijob) 42,10-17., denn der Herr ist zutiefst barmherzig und voll Mitgefühl.

Ermahnung zur Wahrhaftigkeit

12Eins ist besonders wichtig, meine Geschwister: Schwört nicht!5,12 Vergleiche Matthäus 5,33-37; siehe auch Matthäus 23,16-22. Es geht hier wohl nicht um das Ablegen eines Eids vor einer offiziellen Instanz (vergleiche Matthäus 26,63.64!), sondern um das leichtfertige Schwören im Alltag zur Beteuerung einer Aussage. Schwört weder beim Himmel noch bei der Erde, noch bei irgendetwas anderem. Euer Ja soll ein Ja sein und euer Nein ein Nein; andernfalls werdet ihr nicht bestehen können, wenn Gott Gericht hält.

Krankheit, Sünde und die Macht des Gebets

13Macht jemand von euch Schweres durch? Dann bete er! Erlebt jemand eine Zeit der Ermutigung? Dann singe er Loblieder! 14Ist jemand von euch krank? Dann bitte er die Ältesten der Gemeinde zu sich, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben5,14 Od für ihn beten, nachdem sie ihn im Namen des Herrn mit Öl gesalbt haben.. 15Ihr Gebet, im Glauben gesprochen, wird dem Kranken Rettung bringen; der Herr wird ihn seine Hilfe erfahren lassen.5,15 W 15 Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten/heilen, und der Herr wird ihn aufrichten. Und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.

16Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet,5,16 W Das Gebet eines Gerechten. ist wirkungsvoll und bringt viel zustande. 17Elia war ein Mensch wie wir5,17 W von gleicher Art wie wir., und als er Gott im Gebet anflehte, es möge nicht regnen, fiel drei Jahre und sechs Monate lang im ganzen Land kein Regen. 18Danach betete er erneut, und diesmal ließ der Himmel es regnen, und das Land brachte wieder seine Früchte hervor.5,18 Zu den Versen 17 und 18 siehe 1. Könige 17,1; 18,41-45.

Vom Irrweg zurück auf den richtigen Weg

19Meine Geschwister! Wenn jemand einen unter euch, der sich von der Wahrheit abwendet und auf einen Irrweg gerät, wieder auf den richtigen Weg zurückführt, 20soll er wissen5,20 AL(2) sollt ihr wissen.: Wer einen Sünder von seinem Irrweg zurückholt, wird dessen Seele5,20 seine eigene Seele. vor dem Tod retten und bewirken, dass diesem Menschen die vielen Sünden, die er begangen hat, vergeben werden5,20 W und eine Menge von Sünden bedecken – nämlich die Sünden des Abgeirrten (vergleiche 1. Petrus 4,8); nach anderer Auffassung: die Sünden dessen, der dem Abgeirrten zurechthilft (vergleiche 1. Timotheus 4,16)..