Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Die umfassenden und bleibenden Auswirkungen dieses Opfers

101Das Gesetz lässt also nur ein Schattenbild der künftigen Güter erkennen10,1 W Das Gesetz hat also nur ein Schattenbild der künftigen Güter., nicht deren wahre Gestalt. Mit seinen Jahr für Jahr dargebrachten und immer wieder gleichen Opfern kann es die, die vor Gott treten, niemals völlig von ihrer Schuld befreien10,1 W niemals vollkommen machen.. 2Wenn es anders wäre, hätte man dann nicht schon längst aufgehört zu opfern? Denn der Opfernde wäre ja mit einem einzigen Opfer für immer rein, und seine Sünden würden sein Gewissen nicht länger belasten. 3Tatsache jedoch ist, dass die Menschen durch die Opfer alljährlich wieder neu an ihre Sünden erinnert werden. 4Das Blut von Stieren und Böcken ist eben nicht imstande, Sünden wegzunehmen.

5Darum hat Christus, als er in die Welt kam, gesagt:

»Opfer und Gaben10,5 Mahlopfer und Speiseopfer. Entsprechend in Vers 8. willst du nicht;

stattdessen hast du mir einen Leib gegeben10,5 W bereitet..

6An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Gefallen.

7Da habe ich gesagt: Hier bin ich!

´Ich weiß, dass` in der Schrift10,7 W Schriftrolle. von mir die Rede ist,

und bin gekommen, um deinen Willen, o Gott, zu tun.«10,7 Psalm 40,7-9.

8Christus sagt also zunächst: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer willst du nicht; du hast kein Gefallen daran.« Er sagt das, wohlgemerkt, von den Opfern, die das Gesetz vorschreibt. 9Dann aber fährt er fort: »Hier bin ich! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.« Das bedeutet nichts anderes, als dass er die alte Ordnung aufhebt, um eine neue in Kraft zu setzen. 10Und weil Jesus Christus den Willen Gottes erfüllt und seinen eigenen Leib als Opfer dargebracht hat, sind wir jetzt ein für alle Mal geheiligt10,10 und seinen eigenen Leib ein für allemal als Opfer dargebracht hat, sind wir jetzt geheiligt..

11Jeder andere Priester steht Tag für Tag ´am Altar`, um seinen Dienst zu verrichten, und bringt unzählige Male die gleichen Opfer dar, die doch niemals imstande sind, Sünden wegzunehmen. 12Christus dagegen hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, für immer10,12 Od nachdem er ein einziges und für immer gültiges Opfer für die Sünden dargebracht hat. auf den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite gesetzt 13und wartet seither darauf, dass seine Feinde zum Schemel für seine Füße gemacht werden. 14Denn mit diesem einen Opfer hat er alle, die sich von ihm heiligen lassen, völlig und für immer von ihrer Schuld befreit10,14 W hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht..

15Das bestätigt uns auch der Heilige Geist. In der Schrift heißt es nämlich zunächst:

16»Der zukünftige Bund, den ich mit ihnen schließen werde,

wird so aussehen:

Ich werde – sagt der Herr – meine Gesetze in ihre Herzen legen

und werde sie in ihr Innerstes schreiben.«

17Und dann heißt es weiter:

»Ich werde nie mehr an ihre Sünden

und an ihren Ungehorsam gegenüber meinen Geboten denken.«10,17 Jeremia 31,33.34.

18Wo aber die Sünden vergeben sind, ist kein weiteres Opfer mehr dafür nötig.

Aufforderung zum gemeinsamen Festhalten am Glauben

19Wir haben jetzt also, liebe Geschwister, einen freien und ungehinderten Zugang zu Gottes Heiligtum10,19 Od zum Allerheiligsten von Gottes Heiligtum.; Jesus hat ihn uns durch sein Blut eröffnet. 20Durch den Vorhang hindurch – das heißt konkret: durch das Opfer seines Leibes10,20 Od durch sein irdisches Dasein. – hat er einen Weg gebahnt, den bis dahin noch keiner gegangen ist, einen Weg, der zum Leben führt.10,20 Wie man das Allerheiligste im irdischen Heiligtum nur durch den Vorhang hindurch betreten konnte, so führt der neue Weg in Gottes Gegenwart nur über Jesu »Leib«, d. h. über das Opfer seines irdischen Lebens. 21Und wir haben einen Hohenpriester, dem das ganze Haus Gottes unterstellt ist.

22Deshalb wollen wir mit ungeteilter Hingabe und voller Vertrauen und Zuversicht vor Gott treten. Wir sind ja in unserem Innersten ´mit dem Blut Jesu` besprengt und dadurch von unserem schuldbeladenen10,22 W bösen. Gewissen befreit; wir sind – ´bildlich gesprochen` – am ganzen Körper mit reinem Wasser gewaschen10,22 Od befreit, und unser Leib ist mit dem reinigenden Wasser ´der Taufe` gewaschen.. 23Ferner wollen wir unbeirrbar an der Hoffnung festhalten, zu der wir uns bekennen; denn Gott ist treu und hält, was er zugesagt hat. 24Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen10,24 W Und wir wollen aufeinander Acht haben, um uns anzuspornen., einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun. 25Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Zusammenkünften nicht fernbleiben, wie einige sich das angewöhnt haben, sondern dass wir einander ermutigen, und das umso mehr, als – wie ihr selbst feststellen könnt – der Tag näher rückt, ´an dem der Herr wiederkommt`.

Die Missachtung von Jesu Opfer und ihre Konsequenzen

26Wenn wir nämlich, nachdem Gott uns die Wahrheit hat erkennen lassen, vorsätzlich und fortgesetzt sündigen, verwerfen wir damit das Opfer Jesu – das einzige Opfer, das Sünden wegnehmen kann10,26 W sündigen, bleibt kein Opfer für Sünden mehr übrig.. 27Alles, was uns dann noch bleibt, ist die schreckliche Erwartung des Gerichts, die Aussicht auf jenes verzehrende Feuer, dem Gott alle übergeben wird, die sich gegen ihn stellen. 28Es gab ja schon für den keine Nachsicht, der sich über das Gesetz des Mose hinwegsetzte: Auf die Aussagen von zwei oder drei Zeugen hin musste er sterben.10,28 4. Mose 35,30; 5. Mose 17,6; 19,15. 29Wenn nun aber jemand die Ehre des Sohnes Gottes mit Füßen tritt, wenn er das Blut des Bundes entweiht, durch das er geheiligt worden ist, und damit den Heiligen Geist verhöhnt, durch den er Gottes Gnade erkannt hat10,29 W entweiht, durch das er geheiligt wurde, und den Geist der Gnade verhöhnt. – meint ihr nicht auch, dass so jemand eine noch viel härtere Strafe verdient?

30Wir kennen doch den, der gesagt hat:

»Ich bin der Richter, der alles Unrecht straft10,30 W rächt.;

ich werde Vergeltung üben.«10,30 5. Mose 32,35.

Und weiter heißt es:

»Der Herr wird sein Volk zur Rechenschaft ziehen.«10,30 5. Mose 32,36; Psalm 135,14.

31Ja, es ist schrecklich, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen!

Glaubensmut und Standhaftigkeit

32Damals, als Gott euch die Augen für die Wahrheit öffnete, hattet ihr viel zu leiden und schwere Kämpfe zu bestehen. Wisst ihr noch, wie standhaft ihr das alles ertragen habt? 33Einige von euch wurden in aller Öffentlichkeit beschimpft und misshandelt; die Übrigen standen10,33 Od 33 Manchmal wurdet ihr in aller Öffentlichkeit beschimpft und misshandelt; zu anderen Zeiten standet ihr. denen, die das durchmachen mussten, treu zur Seite. 34Auch mit denen, die im Gefängnis waren, habt ihr gelitten. Und als man euch euren Besitz wegnahm, habt ihr das mit Freude ertragen in dem Bewusstsein, etwas zu besitzen, was viel wertvoller ist und was euch niemand nehmen kann10,34 W etwas Besseres und Bleibendes zu besitzen..

35Gebt diesen Glaubensmut jetzt nicht auf! Er wird einmal reich belohnt werden. 36Ja, was ihr nötig habt, ist Standhaftigkeit. Denn wenn ihr unbeirrt Gottes Willen tut, werdet ihr einmal erhalten, was er euch zugesagt hat.

37Wie heißt es in der Schrift?:

»Nur noch eine ganz kurze Zeit,

dann wird der da sein, dessen Kommen angekündigt ist10,37 W dann wird der Kommende kommen.;

seine Ankunft wird sich nicht verzögern.«

38´Und weiter sagt Gott:`

»Der, der sich auf mich verlässt und im Glauben festbleibt,

wird leben.10,38 Od Der, der sich auf mich verlässt, wird aufgrund seines Glaubens leben. W Mein Gerechter wird aufgrund seines Glaubens leben (aL(2) Der Gerechte wird aufgrund seines Glaubens an mich leben).

Wenn er sich aber von mir abwendet,

werde auch ich nicht zu ihm halten.10,38 Od Wer sich aber von mir abwendet, zu dem werde auch ich nicht halten. Habakuk 2,3.4 (z. T. nach der Septuaginta); vergleiche Jesaja 26,20.«10,38 Habakuk 2,3.4 (z. T. nach der Septuaginta); vergleiche Jesaja 26,20.

39Doch wir gehören nicht zu denen, die sich abwenden und sich damit selbst ins Verderben stürzen. Nein, wir gehören zu denen, die am Glauben festhalten und dadurch ihr Leben retten10,39 Od das Leben bekommen..
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Was Glaube ist

111Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen11,1 Od Er ist die Garantie für die Erfüllung dessen., worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge11,1 Od ein Mittel, um die Wirklichkeit unsichtbarer Dinge kennen zu lernen..

2Weil unsere Vorfahren diesen Glauben hatten, stellt Gott ihnen in der Schrift11,2 Od stellt ihnen die Schrift. ein gutes Zeugnis aus.

Auswirkungen des Glaubens: Beispiele und Vorbilder aus alttestamentlicher Zeit

3Wie können wir verstehen, dass die Welt durch Gottes Wort entstanden ist11,3 W dass die Welten (die Weltzeiten) durch Gottes Wort gebildet wurden. 1. Mose 1,3-31; siehe auch Psalm 33,6.9; Römer 4,17; 2. Petrus 3,5.?11,3 1. Mose 1,3-31; siehe auch Psalm 33,6.9; Römer 4,17; 2. Petrus 3,5. Wir verstehen es durch den Glauben. Durch ihn erkennen wir, dass das Sichtbare seinen Ursprung in dem hat, was man nicht sieht.

4Wie kam es, dass Abels Opfer Gott besser gefiel als das von Kain11,4 Od dass Abel Gott ein besseres/wertvolleres Opfer darbrachte als Kain. Zum ganzen Vers siehe 1. Mose 4,4.5; siehe auch Matthäus 23,35; Hebräer 12,24.? Der Grund dafür war Abels Glaube. Weil Abel Gott vertraute, nahm Gott seine Gaben an und stellte ihm damit das Zeugnis aus, dass er vor ihm bestehen konnte11,4 W dass er gerecht war.. Und durch seinen Glauben redet Abel heute noch zu uns, obwohl er längst gestorben ist.11,4 1. Mose 4,4.5; siehe auch Matthäus 23,35; Hebräer 12,24.

5Wie kam es, dass Gott Henoch zu sich nahm, ohne dass dieser sterben musste? »Niemand«, ´so heißt es ja in der Schrift,` »konnte ihn mehr finden, weil Gott ihn zu sich genommen hatte.«11,5 1. Mose 5,24. Der Grund dafür war Henochs Glaube. Denn bevor die Schrift von diesem Geschehen berichtet, stellt sie Henoch das Zeugnis aus11,5 W denn vor der Hinwegnahme wurde ihm das Zeugnis ausgestellt. Zum ganzen Vers siehe 1. Mose 5,22.24., dass sein Leben Gott gefallen hatte.11,5 1. Mose 5,22.24. 6Und ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen.

7Wie kam es, dass Noah nach Gottes Anweisungen eine Arche baute, um seine Familie zu retten? Der Grund dafür war sein Glaube. Noah nahm die göttliche Warnung ernst, obwohl von dem angedrohten Unheil noch nichts zu sehen war. Durch sein Vertrauen auf Gott verurteilte er ´den Unglauben` der damaligen Welt; er selbst aber wurde ein Erbe jener Gerechtigkeit, deren Grundlage der Glaube ist.11,7 1. Mose 6,13-22; 7,1.7; siehe auch 1. Petrus 3,20.

8Wie kam es, dass Abraham dem Ruf Gottes gehorchte, seine Heimat verließ und an einen Ort zog, der ´nach Gottes Zusage` einmal sein Erbbesitz sein würde? Warum machte er sich auf den Weg, obwohl er nicht wusste, wohin er kommen würde? Der Grund dafür war sein Glaube. 9Im Vertrauen auf Gott ließ er sich in dem ihm zugesagten Land nieder, auch wenn er dort zunächst nichts weiter war als ein Gast in einem fremden Land und zusammen mit Isaak und Jakob11,9 Od und wie später auch Isaak und Jakob., denen Gott dasselbe Erbe in Aussicht gestellt hatte, in Zelten wohnte. 10Er wartete auf die Stadt, die auf festen Fundamenten steht und deren Gründer und Erbauer Gott selbst ist.11,10 Zu den Versen 8 bis 10 siehe 1. Mose 12,1-5; 13,18; 17,8; 23,4; 26,3.25; 35,12.21.27; siehe auch Apostelgeschichte 7,2-5.

11Wie kam es, dass Abraham noch in einem Alter, in dem man eigentlich nicht mehr Vater werden kann, die Kraft erhielt, mit seiner Frau Sara, die selbst unfruchtbar war, ein Kind zu zeugen? Auch dafür war sein Glaube der Grund. Abraham war überzeugt, dass der, der ihm11,11 Od 11 Wie kam es, dass Abrahams Frau Sara trotz ihrer Unfruchtbarkeit und trotz ihres hohen Alters noch die Kraft erhielt, Mutter zu werden (od eine Nachkommenschaft zu gründen)? Auch dafür war ihr Glaube der Grund. Sara war überzeugt, dass der, der ihnen. AL(1) ohne trotz ihrer Unfruchtbarkeit. Zum ganzen Vers siehe 1. Mose 17,15-19; 18,9-14; 21,1-7; siehe auch Römer 4,17-21. ´einen Sohn` versprochen hatte, vertrauenswürdig ist.11,11 1. Mose 17,15-19; 18,9-14; 21,1-7; siehe auch Römer 4,17-21. 12So stammt also von einem einzigen Mann – noch dazu von einem, dessen Zeugungskraft erloschen war – eine unermesslich große Nachkommenschaft ab, so unzählbar wie die Sterne am Himmel und der Sand am Ufer des Meeres.11,12 1. Mose 12,2; 15,5.6; 22,17; 2. Mose 32,13; 5. Mose 1,10; 10,22; siehe auch Römer 4,17.18.

13Sie alle, von denen wir jetzt gesprochen haben, haben Gott bis zu ihrem Tod vertraut, obwohl das, was er ihnen zugesagt hatte, dann noch nicht eingetroffen war. Sie erblickten es nur aus der Ferne, aber sie sahen der Erfüllung voller Freude entgegen; denn sie waren auf dieser Erde nur Gäste und Fremde und sprachen das auch offen aus. 14Wenn sich aber jemand als Fremder und als Gast bezeichnet, gibt er damit zu verstehen, dass er nach einer Heimat Ausschau hält. 15Hätten unsere Vorväter dabei an das Land gedacht, aus dem sie gekommen waren, so hätten sie ja genügend Zeit gehabt, dorthin zurückzukehren. 16Nein, sie sehnten sich nach etwas Besserem, nach einer Heimat im Himmel. Daher schämt sich Gott auch nicht, ihr Gott genannt zu werden11,16 Od Daher schämt sich Gott auch nicht, sich zu ihnen zu bekennen und ihr Gott genannt zu werden.; schließlich hat er ´im Himmel` tatsächlich eine Stadt für sie erbaut.

17-18Um noch einmal auf Abraham zurückzukommen: Abraham brachte seinen Sohn Isaak als Opfer dar, wie Gott es, um ihn auf die Probe zu stellen, von ihm forderte. Aber hatten denn die Zusagen, die Gott ihm gemacht hatte, nicht alle mit Isaak zu tun?11,17-18 W Aber hatte er nicht die Zusagen bekommen? Hatte Gott nicht zu ihm gesagt: »Durch Isaak gebe ich dir die Nachkommenschaft, ´die ich dir versprochen habe`!«11,17-18 1. Mose 21,12.? Wie kam es dann, dass Abraham trotzdem bereit war, ihn, seinen einzigen Sohn, zu opfern? Der Grund dafür war sein Glaube. 19Abraham war überzeugt, dass Gott sogar die Macht hat, Tote aufzuerwecken, und bildlich gesprochen11,19 Od und als ein Sinnbild ´für die Auferstehung` (od ´für die Auferstehung Jesu`). hat er11,19 Od und deshalb hat er, bildlich gesprochen. seinen Sohn ja auch vom Tod zurückbekommen.11,19 Zu den Versen 17 bis 19 siehe 1. Mose 22,1-19; siehe auch Jakobus 2,21-23.

20Wie kam es, dass Isaak, als er seine beiden Söhne Jakob und Esau segnete, Dinge aussprach, die noch in ferner Zukunft lagen?11,20 1. Mose 27,27-29.39.40. Der Grund dafür war sein Glaube.

21Wie kam es, dass Jakob auf seinem Sterbebett die beiden Söhne Josefs segnete, und zwar jeden ´auf eine besondere Weise`? Der Grund dafür war sein Glaube; er segnete sie im Vertrauen auf Gott, den er, über den Griff seines Wanderstabs gebeugt, anbetete.11,21 1. Mose 47,31–48,22.

22Wie kam es, dass Josef kurz vor seinem Tod vom Auszug der Israeliten ´aus Ägypten` sprach, der damals noch in weiter Ferne lag? Der Grund dafür war sein Glaube. Josef bestimmte sogar, was dann mit seinen sterblichen Überresten geschehen sollte.11,22 1. Mose 50,24-26; 2. Mose 13,19; Josua 24,32.

23Wie kam es, dass Mose nach seiner Geburt drei Monate lang versteckt gehalten wurde? Der Grund dafür war der Glaube seiner Eltern. Sie sahen, dass er ein schönes11,23 Od ein außergewöhnlich schönes. ein besonderes. Kind war, und ließen sich von den Anordnungen des Königs nicht einschüchtern.11,23 2. Mose 1,22–2,2.

24Wie kam es, dass Mose, als er groß geworden war, nicht länger »Sohn der Tochter des Pharaos« genannt werden wollte?11,24 Siehe 2. Mose 2,10-12. Der Grund dafür war sein Glaube. 25Mose wollte lieber mit dem Volk Gottes leiden, als sich dem flüchtigen Genuss der Sünde hinzugeben11,25 Od als die vorübergehenden Vorteile der Sünde zu genießen.. 26Die Schmach, die er dadurch auf sich nahm – dieselbe Schmach, die auch Christus zu tragen hatte11,26 Od Die Schmach, die er dadurch um Christi willen auf sich nahm. Die Schmach, die (er als) Gottes Gesalbter auf sich zu nehmen hatte. W Die Schmach Christi. –, bedeutete ihm mehr als alle Reichtümer Ägyptens, weil sein Blick auf die Belohnung gerichtet war, ´die Gott für ihn bereithielt`.

27Wie kam es, dass Mose Ägypten verließ, ohne sich vor dem Zorn des Königs zu fürchten?11,27 2. Mose 11,1-8; 12,51. Der Grund dafür war sein Glaube. Mose ging entschlossen seinen Weg, weil er auf den sah11,27 Od Mose ging entschlossen seinen Weg, als könnte er den sehen. Mose ließ sich durch nichts davon abbringen, auf den zu sehen., der unsichtbar ist.

28Wie kam es, dass Mose das Passafest einführte? Der Grund dafür war sein Glaube. Im Vertrauen auf Gott ließ er das Blut ´der Passalämmer an die Türrahmen` streichen, damit der Verderben bringende ´Engel` die erstgeborenen Söhne der Israeliten verschonte.11,28 2. Mose 12,1-14.21-30.

29Wie kam es, dass die Israeliten durch das Rote Meer zogen, als wäre es trockenes Land? Der Grund dafür war ihr Glaube. Die Ägypter hingegen, die dasselbe versuchten, ertranken in den Fluten.11,29 2. Mose 14,21-31.

30Wie kam es, dass die Mauern von Jericho einstürzten? Der Grund dafür war der Glaube der Israeliten; denn ´auf Gottes Befehl hin` waren sie sieben Tage lang um die Stadt gezogen.11,30 Josua 6,12-21.

31Wie kam es, dass die Prostituierte Rahab vor dem Verderben bewahrt blieb, das über Jericho hereinbrach? Der Grund dafür war ihr Glaube. Die anderen Einwohner hatten sich Gott nicht unterworfen11,31 Od Die anderen Einwohner waren Ungläubige. Zum ganzen Vers siehe Josua 2,1-16; 6,17.22-25; siehe auch Jakobus 2,25., sie aber hatte die Kundschafter der Israeliten freundlich bei sich aufgenommen.11,31 Josua 2,1-16; 6,17.22-25; siehe auch Jakobus 2,25.

32Wie viele andere Beispiele wären noch zu nennen! Die Zeit fehlt mir, um auf Gideon11,32 Richter 6,11–8,32. und Barak11,32 Richter 4,4–5,31. einzugehen, auf Simson11,32 Richter 13,2–16,31. und Jiftach11,32 Richter 11,1–12,7., auf David11,32 1. Samuel 16,1–2. Könige 2,11; 1. Chronik 11–29. und Samuel11,32 1. Samuel 1,1–25,1. und auf die Propheten. 33Was haben Menschen wie sie durch ihren Glauben nicht alles zustande gebracht! Sie zwangen Königreiche nieder, sie sorgten für Recht und Gerechtigkeit, sie erlebten die Erfüllung von Zusagen, die Gott ihnen gemacht hatte, sie hielten Löwen das Maul zu11,33 Siehe z. B. Richter 14,5.6; 1. Samuel 17,34-37; Daniel 6,1-28., 34sie blieben mitten im Feuer unberührt von den Flammen11,34 Siehe z. B. Daniel 3,1-27., sie entkamen dem tödlichen Schwert, sie wurden, wo es ihnen an Kraft fehlte, von Gott gestärkt, sie erwiesen sich als Helden im Kampf, sie schlugen feindliche Heere in die Flucht. 35Es kam ´sogar` vor, dass Frauen, die Gott vertrauten, ihre verstorbenen Angehörigen zurückerhielten, weil Gott sie wieder lebendig machte.11,35 Siehe z. B. 1. Könige 17,17-24; 2. Könige 4,18-37.

Andere, die auch Gott vertrauten, ließen sich lieber zu Tode foltern, als sich von Gott loszusagen, obwohl sie dadurch freigekommen wären. Sie waren bereit, ihr irdisches Leben zu verlieren, um durch die Auferstehung ein besseres Leben zu erhalten.11,35 W Andere aber wurden zu Tode gefoltert, weil sie die Befreiung nicht annahmen, um eine bessere Auferstehung zu erhalten. 36Manche mussten sich verspotten und auspeitschen lassen, manche wurden11,36 Od auspeitschen lassen und wurden sogar. gefesselt und ins Gefängnis geworfen.11,36 Siehe z. B. 1. Könige 22,26.27; Jeremia 20,2; 37,15.16; 38,6. 37Sie wurden gesteinigt11,37 Siehe z. B. 1. Könige 21,13; 2. Chronik 24,20-22., sie wurden zersägt, sie wurden mit dem Schwert hingerichtet11,37 Siehe z. B. 1. Könige 19,10; Jeremia 26,20-23.. Heimatlos zogen sie umher, in Schaf- und Ziegenfelle gehüllt, Not leidend, verfolgt und misshandelt – 38die Welt war es nicht wert, sie ´in ihrer Mitte` zu haben. Sie mussten in der Wüste und in den Bergen, in Höhlen und in Erdlöchern Zuflucht suchen.11,38 Siehe z. B. 1. Könige 18,13.

39Ihnen allen stellte Gott aufgrund ihres Glaubens ein gutes Zeugnis aus, und doch haben sie die endgültige Erfüllung dessen, was er ihnen zugesagt hatte, nicht erlebt. 40Gott hat für unsere Zeit11,40 W für uns. etwas vorgesehen, was besser ist ´als alles Frühere`, und deshalb können sie11,40 Od Gott, der auch an uns dachte, hatte noch etwas Besseres vorgesehen: Sie sollten. erst zusammen mit uns die Vollkommenheit11,40 Od das Ziel. erreichen.

12

Im Kampf des Glaubens auf Jesus blicken

121Wir sind also von einer großen Schar von Zeugen umgeben, deren Leben uns zeigt, dass es durch den Glauben möglich ist, den uns aufgetragenen Kampf zu bestehen. Deshalb wollen auch wir – wie Läufer bei einem Wettkampf – mit aller Ausdauer dem Ziel entgegenlaufen. Wir wollen alles ablegen, was uns beim Laufen hindert, uns von der Sünde trennen, die uns so leicht gefangen nimmt12,1 W 1 Deshalb wollen auch wir, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, alles Beschwerliche und (od und zwar; od und vor allem) die leicht umschlingende Sünde ablegen und mit Ausdauer den uns auferlegten (od den vor uns liegenden) Kampf durchlaufen., 2und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter des Glaubens, der uns ans Ziel vorausgegangen ist. Weil Jesus wusste, welche Freude auf ihn wartete, nahm er den Tod am Kreuz auf sich, und auch die Schande, die damit verbunden war, konnte ihn nicht abschrecken. Deshalb sitzt er jetzt auf dem Thron im Himmel an Gottes rechter Seite.12,2 W 2 und unseren Blick auf Jesus richten, den Wegbereiter und Vollender des Glaubens, der wegen der vor ihm liegenden Freude (od anstelle der Freude, die er hätte haben können) das Kreuz erduldete, ohne die Schande zu beachten, und der sich auf die rechte Seite von Gottes Thron gesetzt hat.

3Wenn ihr also in der Gefahr steht, müde zu werden, dann denkt an Jesus! Wie sehr wurde er von sündigen Menschen angefeindet12,3 AL(1) Wie sehr haben sündige Menschen ihn – zu ihrem eigenen Verderben – angefeindet., und wie geduldig hat er alles ertragen! Wenn ihr euch das vor Augen haltet, werdet ihr nicht den Mut verlieren.

Gott erzieht uns wie ein Vater seine Kinder

4Bisher habt ihr in dem Kampf gegen die Sünde, ´den wir alle zu führen haben und` in dem auch ihr steht, noch nicht das Leben lassen müssen. 5Außerdem dürft ihr jenes ermutigende Wort in der Schrift nicht vergessen12,5 Od 4 Bisher habt ihr bei eurem Kampf gegen die Sünde noch nicht mit letzter Entschiedenheit Widerstand geleistet. 5 Außerdem habt ihr – ´so scheint mir` – jenes ermutigende Wort in der Schrift vergessen., das an euch als Gottes Kinder gerichtet ist.

»Mein Sohn«, heißt es dort,

»lehne dich nicht dagegen auf12,5 W verachte es nicht.,

wenn der Herr dich mit strenger Hand erzieht!

Lass dich nicht entmutigen,

wenn er dich zurechtweist!

6Denn wen der Herr liebt,

den erzieht er mit ´der nötigen` Strenge;

jeden, den er als seinen Sohn annimmt,

lässt er auch seine strafende Hand spüren.«12,6 Sprüche 3,11.12.

7Wenn ihr also Nöte durchmachen müsst, dann seht darin12,7 Od dann liegt das an. Gottes Absicht, euch zu erziehen.12,7 W 7 Erduldet ´die Nöte` / Ihr erduldet ´die Nöte` um der Erziehung willen. Er macht es mit euch wie ein Vater mit seinen Kindern. Oder gibt es einen Sohn, der von seinem Vater nicht mit strenger Hand erzogen wird? 8Mit allen seinen Kindern ist Gott auf diese Weise verfahren.12,8 Od Mit Kindern ist immer auf diese Weise verfahren worden. Wenn er euch nicht erziehen würde, würde das heißen, dass ihr gar nicht seine rechtmäßigen Kinder seid12,8 W dass ihr uneheliche ´Kinder` und nicht ´rechtmäßige` Kinder seid..

9Und überlegt euch auch Folgendes: Unsere leiblichen Väter haben uns mit ´der nötigen` Strenge erzogen, und wir hatten Respekt vor ihnen. Müssen wir uns da nicht noch viel mehr dem Vater unterordnen, der allen Wesen Geist und Leben gibt12,9 Od dem Vater unterordnen, dem wir unser neues/geistliches Leben verdanken. W dem Vater der Geister unterordnen.? Denn sich ihm unterzuordnen bedeutet wahres Leben. 10Unsere leiblichen Väter haben uns nur eine verhältnismäßig kurze Zeit erzogen, und zwar so, wie es ihren Vorstellungen entsprach. Gott aber ´weiß wirklich`, was zu unserem Besten dient; er erzieht uns so, dass wir an seiner Heiligkeit Anteil bekommen. 11Mit strenger Hand erzogen zu werden tut weh und scheint zunächst alles andere als ein Grund zur Freude zu sein. Später jedoch trägt eine solche Erziehung bei denen, die sich erziehen lassen, reiche Früchte: Ihr Leben wird von Frieden und Gerechtigkeit erfüllt sein.12,11 W Später jedoch gibt diese Erziehung denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.

Gemeinsames und entschlossenes Vorwärtsgehen

12Darum stärkt eure müden Hände und eure zitternden Knie12,12 Vergleiche Jesaja 35,3. 13und lenkt eure Schritte entschlossen in die richtige Richtung12,13 Vergleiche Sprüche 4,26.! Denn die lahm gewordenen Glieder dürfen sich nicht auch noch ausrenken12,13 dürfen nicht auch noch vom Weg abkommen., sondern sollen wieder heil werden.

14Bemüht euch mit ganzer Kraft um Frieden mit jedermann und richtet euch in allem nach Gottes Willen aus! Denn ohne ein geheiligtes Leben12,14 W um Frieden mit allen und um die Heiligung, denn ohne sie. wird niemand den Herrn sehen.

15Achtet darauf, dass niemand sich selbst von Gottes Gnade ausschließt! Lasst nicht zu, dass aus einer bitteren Wurzel eine Giftpflanze hervorwächst, die12,15 dass Bitterkeit unter euch Wurzeln schlägt und. Unheil anrichtet; sonst wird am Ende noch die ganze Gemeinde in Mitleidenschaft gezogen12,15 W die Unheil anrichtet, und dass durch sie viele verunreinigt werden.. 16Achtet auch darauf, dass niemand ein unmoralisches Leben führt12,16 dass niemand sich treulos von Gott abwendet. oder mit heiligen Dingen so geringschätzig umgeht wie Esau, der sein Erstgeburtsrecht für eine einzige Mahlzeit verkaufte. 17Ihr wisst, wie es ihm später erging: Als er den Segen bekommen wollte, der ihm als dem Erstgeborenen zustand, musste er erfahren, dass Gott ihn verworfen hatte12,17 Od zustand, wurde er von seinem Vater abgewiesen. W Als er den Segen erben wollte, wurde er verworfen.. Er fand keine Möglichkeit mehr, ´das Geschehene` rückgängig zu machen12,17 Od Er fand keine Möglichkeit mehr zur Umkehr. Er fand keine Möglichkeit mehr, ´seinen Vater` umzustimmen., so sehr er sich auch unter Tränen darum12,17 Od um den Segen. bemühte.

Die Zugehörigkeit zum neuen Bund: Vorrecht und Verantwortung

18Nun habt ihr Gott ja auf ganz andere Weise kennen gelernt als die Israeliten damals am Sinai12,18 Siehe 2. Mose 19 und 20 und 5. Mose 4 und 5.. Der Berg, zu dem sie kamen, war ein irdischer Berg. Er stand in Flammen und war in dunkle Wolken gehüllt.12,18 W 18 Denn ihr seid nicht zu einem berührbaren und in Flammen stehenden ´Berg` (od zu einem berührbaren ´Berg` und zu einem lodernden Feuer) und zu einer Dunkelheit gekommen. Es herrschte Finsternis, ein Sturm tobte, 19Posaunenschall ertönte, und eine Stimme sprach zu ihnen, ´vor der sie sich so fürchteten, dass` sie inständig baten, kein weiteres Wort mehr hören zu müssen. 20Denn schon zuvor, als es hieß, alle müssten gesteinigt werden, die dem Berg zu nahe kämen – gleich, ob Menschen oder Tiere12,20 2. Mose 19,12.13. –, hatten Angst und Schrecken sie befallen. 21Das ganze Geschehen, das sich vor ihren Augen abspielte, war so Furcht erregend, dass selbst Mose bekannte, er zittere vor Angst.12,21 Vergleiche 5. Mose 9,19.

22Ihr hingegen seid zum Berg Zion gekommen, zur Stadt12,22 Od und zur Stadt. des lebendigen Gottes, zu dem Jerusalem, das im Himmel ist. Ihr seid zu der festlichen Versammlung einer unzählbar großen Schar von Engeln gekommen 23und zu der Gemeinde von Gottes Erstgeborenen12,23 Od Ihr seid zu einer unzählbar großen Schar von Engeln gekommen und zu der festlichen Versammlung 23 der Gemeinde von Gottes Erstgeborenen., deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind. Ihr seid zu Gott selbst gekommen, dem Richter, vor dem sich alle verantworten müssen, und zu den Gerechten, die bereits vollendet sind und deren Geist bei Gott ist12,23 W und zu den Geistern der vollendeten Gerechten.. 24Und ihr seid zu dem Vermittler des neuen Bundes gekommen, zu Jesus, und seid mit seinem Blut besprengt worden – mit dem Blut, das noch viel nachdrücklicher redet als das Blut Abels12,24 Vergleiche 1. Mose 4,10..

25Hütet euch also davor, den abzuweisen, der zu euch spricht! Schon bei den Israeliten, ´die Gottes Stimme am Sinai gehört hatten,` kam keiner ungestraft davon, der sich seinen Anweisungen widersetzte12,25 Od der Gottes Warnungen in den Wind schlug., und damals war es ein Ort auf der Erde, von dem aus Gott zu ihnen sprach. Zu uns jedoch spricht er12,25 und damals sprach ein irdischer Bote (Mose) zu ihnen. Zu uns jedoch spricht Gott selbst. vom Himmel her. Wie viel schlimmer wird es uns daher gehen, wenn wir uns von ihm abwenden! 26Damals brachte seine Stimme die Erde zum Beben. Für unsere Zeit hingegen12,26 W Jetzt hingegen. hat Gott noch etwas ´viel Gewaltigeres` angekündigt12,26 W verheißen (der positive Inhalt der Ankündigung ist in dem unzerstörbaren Reich zu sehen, von dem Vers 28 spricht).. »Noch einmal«, sagt er, »werde ich ein Beben kommen lassen, aber dann wird nicht nur die Erde erschüttert werden, sondern auch der Himmel.«12,26 Haggai 2,6. 27»Noch einmal« – das bedeutet, dass bei dieser Erschütterung die ganze geschaffene Welt vergeht12,27 Od dass alles vergehen wird, was erschaffen ist und darum erschüttert werden kann. – Statt vergehen ist auch die Übersetzung möglich: eine grundlegende Umgestaltung erfahren.; bleiben wird nur das, was nicht erschüttert werden kann.

28Auf uns wartet also12,28 W Wir bekommen also. ein unzerstörbares Reich. Dafür wollen wir Gott danken, und aus Dankbarkeit wollen wir ihm mit Ehrfurcht und Ehrerbietung so dienen, dass er Freude daran hat. 29Denn eines dürfen wir nie vergessen: Unser Gott ist wie ein Feuer, das alles verzehrt.12,29 Vergleiche 5. Mose 4,24.