Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Der Sohn – das Ebenbild Gottes

11Viele Male1,1 Od Nach und nach sich offenbarend. und auf verschiedenste Weise sprach Gott in der Vergangenheit durch die Propheten zu unseren Vorfahren. 2Jetzt aber, am Ende der Zeit, hat er durch ´seinen eigenen` Sohn zu uns gesprochen.

Der Sohn ist der von Gott bestimmte Erbe aller Dinge.

Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen.

3Er ist das vollkommene Abbild von Gottes Herrlichkeit1,3 Od Er strahlt Gottes Herrlichkeit in vollkommener Weise aus.,

der unverfälschte Ausdruck seines Wesens.

Durch die Kraft seines Wortes trägt er das ganze Universum.

Und nachdem er das Opfer gebracht hat, das von den Sünden reinigt,

hat er den Ehrenplatz im Himmel eingenommen,

den Platz an der rechten Seite Gottes, der höchsten Majestät.1,3 W Und nachdem er (aL(2) er durch sich selbst) die Reinigung von den Sünden vollzogen hat, hat er sich an die rechte Seite der Majestät in der Höhe gesetzt.

Der Sohn im Vergleich zu den Engeln

4Selbst im Vergleich mit den Engeln ist seine Stellung einzigartig. Ihm wurde ja auch ein unvergleichlich höherer Titel verliehen1,4 W Name vererbt. als ihnen. 5Oder hat Gott je zu einem von den Engeln gesagt:

»Du bist mein Sohn;

heute habe ich dich gezeugt1,5 Od dich in deine Sohnesrechte eingesetzt. Psalm 2,7.1,5 Psalm 2,7.?

An einer anderen Stelle sagt Gott:

»Ich werde sein Vater sein,

und er wird mein Sohn sein.«1,5 2. Samuel 7,14; 1. Chronik 17,13.

6Und dort, wo die Rede davon ist, dass Gott ihn, den Erstgeborenen, in unsere Welt einführt1,6 W Und wiederum: Wenn er den Erstgeborenen in die Welt einführt. Manche denken hier an die himmlische Welt (vergleiche Kapitel 2,5), sodass der Vers dann nicht von Jesu Menschwerdung spricht, sondern von seiner Thronbesteigung nach seiner Himmelfahrt. Möglich ist auch, wiederum auf einführen zu beziehen (Und wenn er den Erstgeborenen wieder / ein zweites Mal in die Welt einführt); dann wäre entweder von Jesu Auferstehung oder von seiner Wiederkunft die Rede., heißt es:

»Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen

und ihn anbeten.«1,6 5. Mose 32,43 (nach der Septuaginta); Psalm 97,7.

7Die Engel werden als Diener bezeichnet; es heißt in der Schrift1,7 W 7 Von den Engeln heißt es.:

»Gott macht seine Engel zu Sturmwinden,

seine Diener zu Feuerflammen.«1,7 Psalm 104,4 (nach der Septuaginta).

8Zum Sohn jedoch wird gesagt:

»Dein Thron, o Gott, hat für immer Bestand;

Gerechtigkeit ist das Kennzeichen1,8 W Zepter. deiner Herrschaft.

9Du liebst das Recht; alles Unrecht ist dir verhasst.

Deshalb, o Gott, hat dein Gott

das Salböl der Freude in solcher Fülle über dich ausgegossen,

wie er es bei keinem deiner Freunde getan hat1,9 Od das Salböl der Freude über dich ausgegossen und dich damit über alle deine Freunde gestellt. Psalm 45,7.8.1,9 Psalm 45,7.8.

10An einer anderen Stelle heißt es:

»Du, Herr, hast am Anfang das Fundament der Erde gelegt,

und auch der Himmel ist das Werk deiner Hände.

11Himmel und Erde werden vergehen, du aber bleibst.

Sie werden alt werden – alt wie ein ´abgenutztes` Kleid;

12du wirst sie zusammenrollen wie einen Umhang,

sie werden ausgewechselt werden wie ein ´abgetragenes` Kleidungsstück1,12 AL(2) ohne wie ein ´abgetragenes` Kleidungsstück. In diesem Fall ist auch die Übersetzung denkbar: sie werden verwandelt werden..

Du aber bleibst der, der du bist,

und deine Zeit wird kein Ende haben1,12 W deine Jahre werden kein Ende haben. Psalm 102,26-28.1,12 Psalm 102,26-28.

13Und hat Gott je zu einem Engel gesagt:

»Setze dich an meine rechte Seite,

bis ich deine Feinde zum Schemel für deine Füße gemacht habe!«1,13 Psalm 110,1.?

14Nein, die Engel sind alle nur Diener, Wesen der unsichtbaren Welt1,14 W Nein, sie alle sind dienende Geister., die denen zu Hilfe geschickt werden, die am kommenden Heil teilhaben sollen, dem Erbe, ´das Gott uns schenkt`.