Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Was die Gemeinde zu einer Einheit macht

41Als einer, der für sein Bekenntnis zum Herrn im Gefängnis ist,4,1 W Als der Gefangene im Herrn. bitte ich euch nun: ´Denkt daran, dass` Gott euch ´zum Glauben` gerufen hat, und führt ein Leben, das dieser Berufung würdig ist! 2Keiner soll sich über den anderen erheben.4,2 W 2 ´Lebt` mit aller Demut. Seid vielmehr allen gegenüber freundlich4,2 Od rücksichtsvoll. und geduldig und geht nachsichtig und liebevoll miteinander um4,2 W und ertragt einander in Liebe.. 3Setzt alles daran, die Einheit zu bewahren, die Gottes Geist euch geschenkt hat; sein Frieden ist das Band, das euch zusammenhält4,3 W die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens..

4´Mit »Einheit« meine ich dies:` ein Leib, ein Geist und genauso auch eine Hoffnung, die euch gegeben wurde, als Gottes Ruf an euch erging; 5ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, 6ein Gott und Vater von uns allen4,6 Od von allen Menschen., der über alle regiert, durch alle wirkt und in allen lebt.

Was die Gemeinde zusammenhält und wachsen lässt

7Jedem Einzelnen von uns hat Christus einen Anteil an den Gaben gegeben, die er in seiner Gnade schenkt; jedem hat er seine Gnade in einem bestimmten Maß zugeteilt4,7 Od jeden hat er so beschenkt, wie es seinem Reichtum / seiner Güte entspricht. W 7 Jedem Einzelnen von uns wurde die Gnade gegeben nach dem Maß der Gabe von Christus.. 8Darum heißt es in der Schrift4,8 W Darum sagt ´die Schrift / Gott`.:

»Als er im Triumphzug zur Höhe hinaufstieg,

hat er Gefangene4,8 Nämlich gottfeindliche Mächte. mit sich geführt

und Geschenke an die Menschen verteilt.«4,8 Psalm 68,19.

9Wenn hier steht: »Er ist hinaufgestiegen«, dann muss er doch ´zunächst einmal` hinuntergestiegen sein – hinunter bis in die tiefsten Tiefen der Erde4,9 Nämlich in das Totenreich; hier ist von Jesu Sterben die Rede.. 10Und er, der hinuntergestiegen ist, ist dann auch wieder hinaufgestiegen bis über den höchsten aller Himmel, um so das ganze Universum ´mit seiner Gegenwart` zu erfüllen.

11Er ist es nun auch, der ´der Gemeinde` Gaben geschenkt hat: Er hat ihr die Apostel gegeben, die Propheten, die Evangelisten, die Hirten und Lehrer.4,11 Od Er hat einige zu Aposteln gemacht, einige zu Propheten, einige zu Evangelisten, einige zu Hirten und Lehrern. 12Sie haben die Aufgabe, diejenigen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, für ihren Dienst auszurüsten4,12 Od 12 Auf diese Weise sollen diejenigen … für ihren Dienst ausgerüstet werden. Nach anderer Auffassung wird hier eine dreifache Aufgabe der 5 Personengruppen von Vers 11 beschrieben: Sie sollen diejenigen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, zur Vollkommenheit führen, sollen ihren Dienst ausüben und sollen ´die Gemeinde`, den Leib von Christus, aufbauen., damit ´die Gemeinde`, der Leib von Christus, aufgebaut wird. 13Das soll dazu führen, dass wir alle in unserem Glauben und in unserer Kenntnis von Gottes Sohn zur vollen Einheit gelangen und dass wir eine Reife erreichen, deren Maßstab Christus selbst ist in seiner ganzen Fülle.4,13 W 13 bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis von Gottes Sohn gelangen, zum reifen/vollkommenen Mann, zum Maß der Größe (Od des Alters) der Fülle von Christus.

14Denn wir sollen keine unmündigen Kinder mehr sein; wir dürfen uns nicht mehr durch jede beliebige Lehre vom Kurs abbringen lassen wie ein Schiff, das von Wind und Wellen hin und her geworfen wird4,14 W keine unmündigen Kinder mehr sein, hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre., und dürfen nicht mehr auf die Täuschungsmanöver betrügerischer Menschen hereinfallen, die uns mit ihrem falschen Spiel in die Irre führen wollen. 15Stattdessen sollen wir in einem Geist der Liebe an der Wahrheit festhalten, damit wir im Glauben wachsen und in jeder Hinsicht mehr und mehr dem ähnlich werden4,15 W damit wir in jeder Hinsicht zu dem hin wachsen., der das Haupt ist, Christus. 16Ihm verdankt der Leib sein gesamtes Wachstum.4,16 W Von ihm geht das Wachstum des ganzen Leibes aus. Mit Hilfe all der verschiedenen Gelenke ist er zusammengefügt, durch sie wird er zusammengehalten und gestützt4,16 Od versorgt., und jeder einzelne Körperteil leistet seinen Beitrag entsprechend der ihm zugewiesenen Aufgabe4,16 W entsprechend seinem Maß.. So wächst der Leib heran und wird durch die Liebe aufgebaut.

Der alte und der neue Mensch

17Aus all diesen Gründen fordere ich euch im ´Namen des` Herrn mit Nachdruck auf, nicht länger wie die Menschen zu leben, die Gott nicht kennen4,17 W nicht länger wie die (nichtjüdischen) Völker zu leben.. Ihre Gedanken sind auf nichtige Dinge gerichtet, 18ihr Verstand ist wie mit Blindheit geschlagen, und sie haben keinen Anteil an dem Leben, das Gott schenkt4,18 W und sie sind dem Leben Gottes fremd/entfremdet bzw. sind vom Leben Gottes ausgeschlossen.. Denn in ihrem tiefsten Inneren herrscht eine Unwissenheit, die daher kommt, dass sich ihr Herz ´gegenüber Gott` verschlossen hat. 19Das Gewissen dieser Menschen ist abgestumpft; sie haben sich der Ausschweifung hingegeben und beschäftigen sich voller Gier mit jedem erdenklichen Schmutz4,19 Od beschäftigen sich mit jedem nur erdenklichen Schmutz und sind voll (unersättlicher) Habgier..

20Ihr aber habt bei Christus etwas anderes gelernt! 21Oder habt ihr seine Botschaft etwa nicht gehört? Seid ihr etwa nicht in seiner Lehre4,21 W nicht in ihm. unterrichtet worden, in der Wahrheit, wie sie in Jesus ´zu uns gekommen` ist? 22Dann wurdet ihr aber auch gelehrt, nicht mehr so weiterzuleben, wie ihr bis dahin gelebt habt, sondern den alten Menschen abzulegen, der seinen trügerischen Begierden nachgibt und sich damit selbst ins Verderben stürzt. 23Und ihr wurdet gelehrt, euch in eurem Geist und in eurem Denken4,23 euch durch Gottes Geist in eurem Denken. W euch in dem Geist / durch den Geist eures Denkens. erneuern zu lassen 24und den neuen Menschen anzuziehen, der nach Gottes Bild erschaffen ist und dessen Kennzeichen Gerechtigkeit und Heiligkeit sind, die sich auf die Wahrheit gründen4,24 Od und dessen Kennzeichen wahre Gerechtigkeit und Heiligkeit sind. W der nach Gott erschaffen ist in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wahrheit..

Das neue Leben konkret

25Darum legt alle Falschheit4,25 Od Lüge. ab und haltet euch an die Wahrheit, wenn ihr miteinander redet.4,25 Vergleiche Sacharja 8,16. Wir sind doch Glieder ein und desselben Leibes4,25 W Glieder voneinander.!

26Wenn ihr zornig seid, dann versündigt euch nicht.4,26 Vergleiche Psalm 4,5. Legt euren Zorn ab4,26 Od Legt eure Erbitterung ab. 26 Seid zornig, aber versündigt euch dabei nicht. Räumt den Grund für euren Zorn aus., bevor die Sonne untergeht. 27Gebt dem Teufel keinen Raum ´in eurem Leben`!

28Wer bisher ein Dieb gewesen ist, soll aufhören zu stehlen und soll stattdessen einer nützlichen Beschäftigung nachgehen, bei der er seinen Lebensunterhalt mit Fleiß und Anstrengung durch eigene Arbeit verdient4,28 W und soll sich stattdessen abmühen und mit seinen eigenen Händen das Gute/Nützliche tun.; dann kann er sogar noch denen etwas abgeben, die in Not sind.

29Kein böses4,29 Od unnützes. W faules. Wort darf über eure Lippen kommen. Vielmehr soll das, was ihr sagt, gut, angemessen und hilfreich sein4,29 W gut sein zur Hilfe/Auferbauung, wo es nötig ist.; dann werden eure Worte denen, an die sie gerichtet sind, wohl tun4,29 Od denen, an die sie gerichtet sind (W die sie hören), ´Gottes` Gnade vermitteln..

30Und tut nichts, was Gottes heiligen Geist traurig macht4,30 Od beleidigt.! Denn der Heilige Geist ist das Siegel, das Gott euch im Hinblick auf den Tag der Erlösung aufgedrückt hat, ´um damit zu bestätigen, dass ihr sein Eigentum geworden seid`.

31Bitterkeit, Aufbrausen, Zorn, wütendes Geschrei und verleumderisches4,31 Od beleidigendes. Od gotteslästerliches. Reden haben bei euch nichts verloren, genauso wenig wie irgendeine andere Form von Bosheit. 32Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitfühlend und vergebt einander, so wie auch Gott euch durch4,32 Od in. Christus vergeben hat.

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Nehmt euch Gott zum Vorbild!

51Nehmt euch daher Gott selbst zum Vorbild; ihr seid doch seine geliebten Kinder! 2Konkret heißt das: Alles, was ihr tut, soll von der Liebe bestimmt sein. Denn auch Christus hat uns seine Liebe erwiesen und hat sein Leben für uns hingegeben wie eine Opfergabe, deren Duft vom Altar zu Gott aufsteigt und an der er Freude hat5,2 W hingegeben als Gabe und Opfer für Gott zu einem angenehmen Geruch..

3Auf sexuelle Unmoral und Schamlosigkeit jeder Art, aber auch auf Habgier5,3 Od jeder Art und auf (unersättliche sexuelle) Begierde. Entsprechend in Vers 5. sollt ihr euch nicht einmal mit Worten einlassen, denn es gehört sich nicht für Gottes heiliges Volk, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen5,3 W einlassen, wie es sich für Heilige gehört.. 4Genauso wenig haben Obszönitäten, gottloses Geschwätz und anzügliche Witze etwas bei euch zu suchen. Bringt vielmehr bei allem, was ihr sagt, eure Dankbarkeit gegenüber Gott zum Ausdruck.5,4 W zu suchen, sondern vielmehr Dankbarkeit/Danksagung. 5Denn über eins müsst ihr euch im Klaren sein5,5 Od Denn über eins seid ihr euch doch im Klaren.: Keiner, der ein unmoralisches Leben führt, sich schamlos verhält oder von Habgier getrieben ist (wer habgierig ist, ist ein Götzenanbeter!)5,5 Od (das alles ist Götzendienst!)., hat ein Erbe im Reich von Christus und von Gott zu erwarten.

Wer zum Licht gehört, ist verpflichtet, im Licht zu leben

6Lasst euch von niemand mit leeren Behauptungen täuschen! Denn gerade wegen der eben genannten Dinge bricht Gottes Zorn über die herein, die nicht bereit sind, ihm zu gehorchen5,6 W kommt Gottes Zorn über die Söhne des Ungehorsams.. 7Darum hütet euch, mit solchen Leuten gemeinsame Sache zu machen!

8Früher gehörtet ihr selbst zur Finsternis, doch jetzt gehört ihr zum Licht, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid. Verhaltet euch so, wie Menschen des Lichts sich verhalten.5,8 W 8 Früher nämlich wart ihr Finsternis, doch jetzt seid ihr Licht im Herrn / durch den Herrn. Verhaltet euch wie/als Kinder des Lichts. 9Ihr wisst doch: Die Frucht, die vom Licht hervorgebracht wird, besteht in allem, was gut5,9 Od gütig., gerecht5,9 Od richtig. und wahr ist. 10Deshalb überlegt5,10 W prüft. ´bei dem, was ihr tut,` ob es dem Herrn gefällt. 11Und beteiligt euch unter keinen Umständen an irgendeinem Tun, das der Finsternis entstammt und daher keine guten Früchte hervorbringt. Deckt solches Tun vielmehr auf! 12Denn was manche im Verborgenen treiben, ist so abscheulich, dass man sich schämt, es auch nur zu erwähnen5,12 W ist sogar auszusprechen schändlich.. 13Doch alles, was aufgedeckt wird, ist dann im Licht5,13 Od Doch alles, was vom Licht aufgedeckt wird, ist dann. ´als das` sichtbar, ´was es wirklich ist`. 14Mehr noch: Alles, was sichtbar geworden ist, gehört damit zum Licht.5,14 Vergleiche Johannes 3,20.21; Kolosser 1,13. Deshalb heißt es auch:

»Wach auf, du Schläfer,

und steh auf von den Toten!

Dann wird Christus sein Licht über dir leuchten lassen.«5,14 Woher diese Zeilen stammen, ist nicht klar. Möglicherweise stellt Paulus verschiedene alttestamentliche Aussagen zusammen (vergleiche Psalm 27,1; Jesaja 9,1; 26,19; 51,17; 52,1; 60,1.2; Maleachi 3,20). Manche vermuten, dass er einen christlichen Hymnus zitiert (vielleicht ein Tauflied), noch andere, dass er auf ein nicht in den Evangelien überliefertes Jesuswort zurückgreift.

Leben in der Kraft des Heiligen Geistes

15Gebt also sorgfältig darauf Acht, wie ihr lebt! Verhaltet euch nicht wie unverständige Leute, sondern verhaltet euch klug. 16Macht den bestmöglichen Gebrauch von eurer Zeit5,16 Od Wenn sich euch eine Gelegenheit bietet, ´euren Glauben zu bezeugen,` dann macht davon Gebrauch (siehe Kolosser 4,5b; im Griechischen derselbe Wortlaut)., gerade weil wir in einer schlimmen Zeit leben. 17Lasst es daher nicht an der nötigen Einsicht fehlen, sondern lernt zu verstehen, was der Herr von euch möchte5,17 W was der Wille des Herrn ist.. 18Und trinkt euch keinen Rausch an, denn übermäßiger Weingenuss führt zu zügellosem Verhalten. Lasst euch vielmehr vom5,18 Od durch den. Geist ´Gottes` erfüllen. 19Ermutigt einander5,19 Im Griechischen sind die Verse 19 bis 21 auf eine Weise mit 18b verknüpft, die nahe legt, dass sie das Mittel (indem ihr einander ermutigt …) bzw. das Resultat (sodass ihr einander ermutigt …) der Geisterfüllung beschreiben. mit Psalmen, Lobgesängen und von Gottes Geist eingegebenen Liedern5,19 Od und geistlichen Liedern.; singt und jubelt aus tiefstem Herzen zur Ehre des Herrn 20und dankt Gott, dem Vater, immer und für alles im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn.

Von Gottes Geist geprägte Beziehungen: in der Ehe …

21Ordnet euch einander unter; tut es aus Ehrfurcht vor Christus!

22Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter! Ihr zeigt damit, dass ihr euch dem Herrn unterordnet.5,22 Od ordnet euch euren Männern unter, wie ihr euch dem Herrn unterordnet. W ordnet euch euren Männern unter wie/als dem Herrn. 23Denn der Mann ist das Haupt der5,23 Od seiner. Frau, genauso wie Christus das Haupt der Gemeinde ist – er, der sie errettet und zu seinem Leib gemacht hat5,23 W er, der Retter des Leibes.. 24Und wie die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern in allem unterordnen.

25Und ihr Männer, liebt eure Frauen! Liebt sie so, wie Christus die Gemeinde geliebt hat: Er hat sein Leben für sie hingegeben, 26um sie zu seinem heiligen Volk zu machen. Durch sein Wort hat er den Schmutz ihrer Verfehlungen wie in einem reinigenden Bad von ihr abgewaschen5,26 W 26 um sie zu heiligen, indem/nachdem er sie durch das Wasserbad im Wort / durch das Wort gereinigt hat. Manche Ausleger denken bei Wasserbad an die Taufe; noch andere sehen darin eine Anspielung auf das Reinigungsbad einer jüdischen Braut vor ihrer Hochzeit.. 27Denn er möchte sie ´zu einer Braut` von makelloser Schönheit machen, die heilig und untadelig und ohne Flecken und Runzeln oder irgendeine andere Unvollkommenheit vor ihn treten kann.

28Genauso sind nun auch die Männer verpflichtet, ihre Frauen zu lieben und ihnen Gutes zu tun, so wie sie ihrem eigenen Körper Gutes tun5,28 ihre Frauen zu lieben, weil sie damit ihren eigenen Körper lieben (denn – so wird bei dieser Auffassung argumentiert – die Ehefrau ist der Körper des Ehemannes, wie die Gemeinde der Leib von Christus ist, siehe die Verse 29 und 30). Entsprechend in Vers 33. W ihre Frauen zu lieben wie/als ihre eigenen Körper.. Ein Mann, der seine Frau liebt und ihr Gutes tut, tut sich damit selbst etwas Gutes5,28 W der seine Frau liebt, liebt sich selbst.. 29Schließlich hat noch nie jemand seinen eigenen Körper gehasst; vielmehr versorgen wir unseren Körper mit Nahrung und pflegen ihn, genau wie Christus es mit der Gemeinde macht – 30mit seinem Leib, dessen Glieder wir sind.

31»Deshalb«, ´so heißt es in der Schrift,` »wird ein Mann5,31 Od Deshalb ´heißt es in der Schrift`: »Ein Mann wird. Vater und Mutter verlassen und sich mit seiner Frau verbinden, und die zwei werden ein Leib sein.«5,31 1. Mose 2,24. 32Hinter diesen Worten verbirgt sich ein tiefes Geheimnis. Ich bin überzeugt, dass hier von Christus und der Gemeinde die Rede ist.5,32 Od Ich beziehe die Aussage auf Christus und die Gemeinde. 33Doch ´die Aussage betrifft` auch jeden von euch ganz persönlich: Jeder soll seine Frau so lieben, wie er sich selbst liebt, und die Frau soll ihrem Mann mit Ehrerbietung begegnen.

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… in der Familie …

61Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern! So möchte es der Herr, dem ihr gehört6,1 W gehorcht euren Eltern im Herrn (aL(1) ohne im Herrn).; so ist es gut und richtig. 2»Ehre deinen Vater und deine Mutter!« – das ist das erste Gebot, das6,2 Od das ist ein besonders wichtiges Gebot, weil es. mit einer Zusage verbunden ist, 3mit der Zusage: »Dann wird es dir gut gehen, und du wirst lange auf dieser Erde leben6,3 Od in deinem Land leben. 2. Mose 20,12; 5. Mose 5,16.6,3 2. Mose 20,12; 5. Mose 5,16.

4Und ihr Väter6,4 Das griechische Wort für Väter kann auch Eltern bedeuten., verhaltet euch euren Kindern gegenüber so, dass sie keinen Grund haben, sich gegen euch aufzulehnen; erzieht sie mit der nötigen Zurechtweisung und Ermahnung, wie der Herr es tut6,4 Od erzieht sie mit der nötigen Zurechtweisung und Ermahnung zu einem Leben mit dem Herrn. W Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie mit der Zurechtweisung/Unterweisung und Ermahnung des Herrn..

… und am Arbeitsplatz

5Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren! ´Dient ihnen` mit ehrerbietigem Respekt6,5 W mit (Ehr-)Furcht und Zittern. und aufrichtigem Herzen, als wäre es Christus selbst, ´dem ihr gehorcht`. 6´Arbeitet` nicht nur, wenn man euch dabei beobachtet6,6 Od nicht, um ihre Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen. W nicht mit Augendienerei. – als ginge es darum, Menschen zu gefallen. Macht euch vielmehr bewusst, dass ihr Sklaven von Christus seid6,6 W Menschen zu gefallen, sondern als Sklaven von Christus., und tut mit ganzer Hingabe das, was Gott von euch möchte. 7´Erfüllt eure Aufgaben` bereitwillig und mit Freude, denn ´letztlich` dient ihr nicht Menschen, sondern dem Herrn. 8Ihr könnt sicher sein, dass jeder, der Gutes tut, vom Herrn dafür belohnt wird, ob es sich nun um einen Sklaven handelt oder um einen freien Menschen.

9Und ihr Herren, behandelt eure Sklaven nach denselben Grundsätzen6,9 W auf dieselbe Weise.. Versucht nicht, sie mit Drohungen einzuschüchtern.6,9 W Lasst das Drohen. Denkt daran, dass es einen gibt, der sowohl ihr Herr ist als auch euer Herr. Er ist im Himmel, und er ist ein unbestechlicher Richter6,9 W und bei ihm gibt es kein Ansehen der Person..

Die Waffen Gottes: Ausrüstung für den Kampf gegen die Mächte des Bösen

10Nun noch ein Letztes6,10 In der noch verbleibenden Zeit.: Lasst euch vom Herrn6,10 W im Herrn / durch den Herrn. Kraft geben, lasst euch stärken durch seine gewaltige Macht! 11Legt die Rüstung an, die Gott für euch bereithält; ergreift alle seine Waffen!6,11 W Legt die ganze Kampfausrüstung Gottes an! Damit werdet ihr in der Lage sein, den heimtückischen Angriffen des Teufels standzuhalten. 12Denn unser6,12 AL(1) euer. Kampf richtet sich nicht gegen ´Wesen von` Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, die über die Erde herrschen6,12 Od gegen die Mächte und Gewalten, die über diese der Finsternis verfallene Erde herrschen., gegen das Heer der Geister in der unsichtbaren Welt, die hinter allem Bösen stehen6,12 W sondern gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die Geistwesen der Bosheit in der himmlischen Welt.. 13Deshalb greift zu allen Waffen, die Gott für euch bereithält6,13 W zur ganzen Kampfausrüstung Gottes.! Wenn dann der Tag kommt, an dem die Mächte des Bösen angreifen,6,13 W Wenn dann der böse Tag (Od ein böser Tag) kommt. ´seid ihr gerüstet und` könnt euch ihnen entgegenstellen. Ihr werdet erfolgreich kämpfen und am Ende als Sieger dastehen.6,13 Od entgegenstellen. Wenn ihr alle nötigen Vorbereitungen getroffen habt, könnt ihr ´den Angriffen des Feindes` standhalten.

14Stellt euch also entschlossen ´zum Kampf` auf! Bindet den Gürtel der Wahrheit6,14 Od der Wahrhaftigkeit. um eure Hüften, legt den Brustpanzer der Gerechtigkeit6,14 Od des richtigen Verhaltens. an 15und tragt an den Füßen das Schuhwerk der Bereitschaft, das Evangelium des Friedens zu verbreiten6,15 Od das Schuhwerk der Bereitschaft ´zum Kampf`, mit der uns das Evangelium des Friedens ausrüstet.. 16Zusätzlich zu all dem6,16 Od In allen Situationen. Od Vor allem. ergreift den Schild6,16 Einen Langschild aus Holz, der den ganzen Körper deckte. Er war mit Leder überzogen und wurde vor dem Kampf in Wasser getaucht, sodass Brandpfeile wirkungslos an ihm abprallten. des Glaubens6,16 Od der Treue., mit dem ihr jeden Brandpfeil unschädlich machen könnt, den der Böse gegen euch abschießt. 17Setzt den Helm der Rettung auf und greift zu dem Schwert, das der Heilige Geist euch gibt6,17 W zu dem Schwert des Geistes.; dieses Schwert ist das Wort Gottes6,17 Od das Wort, das Gott spricht..

Die Wichtigkeit von Gebet und Fürbitte beim geistlichen Kampf

18Wendet euch6,18 Od Wendet euch dabei (beim Anlegen der Rüstung)., vom Heiligen Geist geleitet,6,18 W im Geist / durch den Geist. immer und überall mit Bitten und Flehen an Gott. Lasst dabei in eurer Wachsamkeit nicht nach, sondern tretet mit Ausdauer und Beharrlichkeit für alle ein, die zu Gottes heiligem Volk gehören. 19Betet auch für mich! Bittet Gott, mir bei der Verkündigung seiner Botschaft6,19 W beim Öffnen meines Mundes. die ´richtigen` Worte zu geben6,19 mir Gelegenheiten zu geben, seine Botschaft zu verkünden.. Dann kann ich das Geheimnis des Evangeliums unerschrocken bekannt machen. 20Ich bin ja als Gottes Gesandter für das Evangelium tätig, und gerade deshalb bin ich zurzeit im Gefängnis.6,20 W Ich bin ja für es ein Gesandter in Ketten. Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und diese Botschaft frei und offen weitergeben kann6,20 und in der Kraft dieser Botschaft frei und offen reden kann..

Abschließende Grüße und Segenswünsche

21Nun werdet ihr aber auch etwas über mich erfahren wollen6,21 Od Nun sollt aber auch ihr (neben anderen Gemeinden, die Paulus über sein Ergehen informiert) etwas über mich erfahren. und darüber, wie es mir geht und was ich tue. Tychikus, unser geliebter Bruder und mein treuer Mitarbeiter im Dienst für den Herrn6,21 W der geliebte Bruder und treue Diener im Herrn., wird euch alle Neuigkeiten mitbringen. 22Wenn ich ihn zu euch schicke6,22 Tychikus war vermutlich der Überbringer dieses Briefes., dann genau aus diesem Grund: Ihr sollt erfahren, wie es um uns steht, und sollt durch seinen Besuch gestärkt und ermutigt werden6,22 W und er soll eure Herzen ermutigen..

23Allen Geschwistern wünsche ich Frieden von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Herrn – Frieden und Liebe und6,23 W mit. Glauben. 24Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieben. Er schenke euch unvergängliches Leben!6,24 Od Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus in unwandelbarer Treue lieben. Od Gottes nie endende Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieben. Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus in seiner unvergänglichen Herrlichkeit lieben. W Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieben – in/mit Unvergänglichkeit.