Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Der Kampf des Apostels um die, die ihm anvertraut sind

21Ich erwähne das, weil ihr wissen sollt2,1 W Ich will nämlich, dass ihr wisst., wie sehr ich mich für euch einsetze. Ich kämpfe um euch und auch um die ´Geschwister` in Laodizea2,1 Eine Stadt etwa 15 km westlich von Kolossä. und um alle anderen, die mich nicht persönlich kennen. 2Es geht mir darum, dass ihr gestärkt und ermutigt werdet2,2 W dass eure Herzen ermutigt werden. Statt eure Herzen heißt es eigentlich: ihre Herzen (die Herzen aller in Vers 1 genannten Christen); entsprechend im ganzen Vers. und dass ihr in Liebe zusammenhaltet2,2 Od und dass ihr über ´Gottes` Liebe unterrichtet werdet.. Dann werdet ihr eine tiefe und umfassende Erkenntnis erlangen2,2 Od werdet ihr in eurer Erkenntnis eine tiefe und völlige Gewissheit erlangen. W werdet ihr den ganzen Reichtum an Fülle/Gewissheit der Erkenntnis erlangen., ein immer größeres Verständnis für das Geheimnis Gottes. Christus selbst ist dieses Geheimnis; 3in ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen.

4Ich sage das, damit euch niemand mit kluger Überredungskunst auf einen falschen Weg führt. 5Denn wenn ich auch nicht persönlich unter euch bin, bin ich es doch mit meinen Gedanken2,5 W Denn wenn ich auch dem Fleisch nach abwesend bin, bin ich doch dem Geist nach bei euch., und es macht mir Freude zu sehen, wie geordnet alles bei euch zugeht2,5 Od wie fest ihr zusammensteht. und wie gefestigt euer Glaube an Christus ist.

Wirkliches Leben ist nur bei Jesus zu finden

6Ihr habt der Botschaft, die euch verkündet wurde, Glauben geschenkt und habt euch Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus!2,6 W 6 Wie ihr nun Christus Jesus als den Herrn empfangen habt, so verhaltet euch in ihm! Für empfangen steht hier ein Ausdruck, der sowohl die Weitergabe als auch die Entgegennahme einer Botschaft bezeichnet. 7Seid in ihm verwurzelt, baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken!2,7 W Bleibt fest im/am Glauben, wie ihr (ihn) gelehrt worden seid; seid überreich an Dankbarkeit/Danksagung!

8Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus.2,8 W 8 Achtet darauf, dass niemand da ist, der euch einfängt mit der Philosophie und (dem) leeren Trug/Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht nach Christus. Die Bedeutung von Elemente ist umstritten. Statt an Grundsätze/Prinzipien (so der NGÜ-Text) denken manche an Elementargeister (d. h. die unsichtbaren Mächte dieser Welt), an die Gestirne (die nach verbreiteter Anschauung von unsichtbaren Mächten bewohnt waren) oder an die Grundstoffe/Naturkräfte der Erde (die als Götter verehrt wurden). 9Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt2,9 Od in dem wirklich und wahrhaftig die ganze Fülle von Gottes Wesen wohnt.. 10Und ihr habt an dieser Fülle2,10 Od an der Fülle ´des Lebens`. teil, weil ihr mit Christus verbunden seid2,10 W Und ihr seid in ihm / durch ihn erfüllt. – mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist.

11Verbunden mit ihm, seid ihr auch beschnitten worden. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen äußerlichen Eingriff an eurem Körper, sondern um das Ablegen der von der Sünde beherrschten menschlichen Natur. Das ist die Beschneidung, die unter Christus geschieht.2,11 Od menschlichen Natur. Christus selbst hat diese Beschneidung an euch vollzogen. W 11 In ihm / Durch ihn seid ihr auch beschnitten worden mit einer nicht mit Händen vollzogenen Beschneidung, die im Ablegen des Leibes des Fleisches besteht, in der Beschneidung von/durch Christus (od in der christlichen »Beschneidung«). Bei Leib des Fleisches denken einige Ausleger an den irdischen Körper von Christus. In diesem Fall wäre zu übersetzen: … an eurem Körper. Diese Beschneidung geschah vielmehr, als Christus seinen irdischen Körper bei seinem Tod ablegte und damit selbst »beschnitten« wurde. 12Ihr wurdet zusammen mit ihm begraben, als ihr getauft wurdet, und weil ihr mit ihm verbunden seid,2,12 W und in ihm / durch ihn. Möglich ist auch die Übersetzung: Und bei eurer Taufe. seid ihr dann auch zusammen mit ihm auferweckt worden. Denn ihr habt auf die Macht Gottes vertraut, der Christus von den Toten auferweckt hat.

13Ja, Gott hat euch zusammen mit Christus lebendig gemacht. Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund eurer Verfehlungen und wegen eures unbeschnittenen, sündigen Wesens2,13 W und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches.. Doch Gott hat uns alle unsere Verfehlungen vergeben. 14Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt.2,14 W Den gegen uns ´ausgestellten` Schuldschein (Od Handschrift/Urkunde) mit den Satzungen, der sich gegen uns richtete, hat er gelöscht. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt2,14 W und damit aus der Mitte fortgeschafft.. 15Und die ´gottfeindlichen` Mächte und Gewalten hat er entwaffnet2,15 Und von den ´gottfeindlichen` Mächten und Gewalten hat Christus sich befreit (indem er am Kreuz seinen irdischen Körper ablegte). und ´ihre Ohnmacht` vor aller Welt zur Schau gestellt; durch Christus2,15 Od am Kreuz. W durch/in/an ihm. hat er einen triumphalen Sieg über sie errungen2,15 Od hat er sie ´als besiegte Gefangene` in seinem Triumphzug mit sich geführt..

Lasst euch die Freiheit nicht nehmen, die Christus gebracht hat!

16Niemand soll euch also Vorhaltungen machen wegen dem, was ihr esst oder trinkt oder was ihr an den Festen, am Neumondstag oder am Sabbat tut. 17Das ist doch alles nur ein Abbild und ein Schatten der Dinge, die Gott angekündigt hatte und die in Christus Wirklichkeit geworden sind.2,17 W Das ist ein Schattenbild der künftigen Dinge, der Leib (d. h. hier: die Substanz / die Wirklichkeit im Gegensatz zum Schatten) ist des Christus (d. h. ist in/bei Christus zu finden). Nach einigen Auslegern spielt Paulus mit Leib zugleich auch auf die Gemeinde als den Leib von Christus an.

18Lasst euch das Heil von niemand absprechen2,18 W Niemand darf euch disqualifizieren / den Siegespreis aberkennen (Od Niemand darf euch aburteilen)., der sich darin gefällt, in vorgespielter Demut nicht Gott selbst anzubeten, sondern die Engel2,18 W der sich in Demut und Anbetung der Engel gefällt., und der sich dafür auf irgendwelche Visionen beruft, die er ´angeblich` gehabt hat2,18 Od und der sich über irgendwelche Visionen auslässt, die er ´angeblich` gehabt hat (aL(2) die er gar nicht gehabt hat). Od absprechen, der es für erstrebenswert hält, durch asketische (Demuts-)Übungen in einen visionären Zustand zu geraten, in dem er ´die Himmelswelt` betreten und am Gottesdienst der Engel teilnehmen kann. Die Deutung dieses Verses ist umstritten..2,18 Die Deutung dieses Verses ist umstritten. Die selbstsüchtige2,18 W fleischliche. Einstellung solcher Menschen bringt sie dazu, sich ohne jeden Grund aufzuspielen, 19statt sich an den zu halten, der das Haupt ´der Gemeinde` ist. Er sorgt dafür2,19 W Von ihm geht es aus., dass der ganze Leib – gestützt2,19 Od versorgt. und zusammengehalten durch die verschiedenen Gelenke und Bänder – so wächst, wie Gott es möchte2,19 Od zu der Größe heranwächst, die Gott vorgesehen hat. Od zu Gott hin wächst. W das Wachstum Gottes wächst..

20Wenn ihr nun also mit Christus gestorben seid und die Prinzipien dieser Welt für euch hinfällig geworden sind2,20 Od gestorben und damit für die unsichtbaren Mächte tot seid, die diese Welt beherrschen. W gestorben seid gegenüber den Elementen der Welt. Zu Elemente siehe die Anmerkung zu Vers 8., warum lebt ihr dann so, als wärt ihr immer noch ein Teil dieser Welt? Ihr lasst euch vorschreiben: 21»Damit darfst du nichts zu tun haben!2,21 Od Das darfst du nicht nehmen! Davon darfst du nicht essen! Das darfst du nicht einmal berühren!« 22Dabei geht es hier doch immer nur um Dinge, die sowieso keinen Bestand haben, Dinge, die dazu da sind, dass man sie verbraucht2,22 W um Dinge, die zum Vergehen / zur Vernichtung durch den Verbrauch da sind.! ´Wer solchen Forderungen nachkommt,` folgt damit lediglich den Geboten und Lehren von Menschen.2,22 Vergleiche Jesaja 29,13; Matthäus 15,9; Markus 7,7.8. 23Zugegeben, es handelt sich um eine Frömmigkeit, die2,23 W um etwas, das. den Anschein besonderer Weisheit hat: dieser selbstgewählte Gottesdienst2,23 Od diese selbstgewählte Teilnahme am Gottesdienst ´der Engel`. Vergleiche zu dieser und der folgenden Anmerkung die zweite Anmerkung zu Vers 18., diese Demut2,23 Od diese asketischen (Demuts-)Übungen., diese Schonungslosigkeit2,23 AL(1) diese Demut, demonstriert durch Schonungslosigkeit. gegenüber dem eigenen Körper! Doch das alles ist ohne jeden Wert2,23 Doch das alles bringt ´dem Menschen bei Gott` keine Ehre ein. und dient nur dazu, das menschliche Geltungsbedürfnis zu befriedigen.2,23 Doch das alles ist ohne jeden Wert beim Kampf gegen die Befriedigung der menschlichen Selbstsucht (W des Fleisches).

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Das neue Leben: ein Leben mit dem auferstandenen Christus

31Da ihr nun also zusammen mit Christus auferweckt worden seid, sollt ihr euch ganz auf die himmlische Welt ausrichten, in der3,1 W sollt ihr das suchen, was droben ist, wo. Christus ´auf dem Ehrenplatz` an Gottes rechter Seite sitzt. 2Richtet eure Gedanken auf das, was im Himmel ist3,2 W was droben ist., nicht auf das, was zur irdischen Welt gehört. 3Denn ihr seid ´dieser Welt gegenüber` gestorben, und euer neues Leben ist ein Leben mit Christus in der Gegenwart Gottes. Jetzt ist dieses Leben den Blicken der Menschen verborgen3,3 W und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.; 4doch wenn Christus, euer Leben, in seiner Herrlichkeit erscheint, wird sichtbar werden, dass ihr an seiner Herrlichkeit teilhabt3,4 W doch wenn Christus, euer (aL(2) unser) Leben, offenbart wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit..

Als Christ leben: Was keinen Platz mehr hat …

5Tötet daher, was in den verschiedenen Bereichen eures Lebens noch zu dieser Welt gehört3,5 W Tötet daher die Glieder, die auf der Erde sind.: sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, ungezügelte Leidenschaft, böses Verlangen und die Habgier (Habgier ist nichts anderes als Götzendienst). 6Wegen dieser Dinge bricht Gottes Zorn über die herein, die nicht bereit sind, ihm zu gehorchen3,6 W kommt Gottes Zorn über die Söhne des Ungehorsams. AL(1) ohne über die Söhne des Ungehorsams..

7Auch ihr habt euch früher so verhalten3,7 Od habt früher zu ihnen (den Ungehorsamen) gezählt.; euer ganzes Leben wurde von diesen Dingen bestimmt. 8Doch jetzt legt das alles ab, auch Zorn, Aufbrausen, Bosheit und Verleumdung3,8 Od Beleidigung. Od Gotteslästerung.; kein gemeines3,8 Od obszönes. Wort darf über eure Lippen kommen. 9Belügt einander nicht mehr! Ihr habt doch das alte Gewand ausgezogen3,9 Belügt einander nicht mehr, sondern zieht das alte Gewand aus. Entsprechend dann in Vers 10: und zieht das neue Gewand an. – den alten Menschen mit seinen Verhaltensweisen – 10und habt das neue Gewand angezogen – den neuen, von Gott erschaffenen Menschen, der fortwährend erneuert wird, damit ihr ´Gott3,10 Od Christus.` immer besser kennen lernt und seinem Bild ähnlich werdet3,10 Vergleiche 1. Mose 1,26.27. Od und dem ähnlich werdet, der Gottes Ebenbild ist, ´Christus`..3,10 Vergleiche 1. Mose 1,26.27.

11Was diesen neuen Menschen betrifft, spielt es keine Rolle mehr, ob jemand Grieche oder Jude ist, beschnitten oder unbeschnitten, ungebildet oder sogar unzivilisiert3,11 W Barbar oder Skythe. Als Barbaren bezeichneten die Griechen Völker, die nicht unter dem Einfluss der griechischen Kultur standen und daher in ihren Augen ungebildet und unzivilisiert waren. Die Skythen (Nomadenstämme im Nordosten Griechenlands) galten als die Barbaren schlechthin., Sklave oder freier Bürger. Das Einzige, was zählt, ist Christus; er ist alles in allen.3,11 W 11 Da ist nicht Grieche oder Jude … Sklave oder freier Bürger, sondern alles und in allen Christus.

… und was neu dazu gehört

12Geschwister, ihr seid von Gott erwählt, ihr gehört zu seinem heiligen Volk, ihr seid von Gott geliebt. Darum kleidet euch nun in tiefes Mitgefühl, in Freundlichkeit3,12 Od Güte., Bescheidenheit3,12 Od Demut., Rücksichtnahme3,12 Od Nachsicht/Sanftmut. und Geduld. 13Geht nachsichtig miteinander um3,13 W Ertragt einander. und vergebt einander, wenn einer dem anderen etwas vorzuwerfen hat. Genauso, wie der Herr euch vergeben hat, sollt auch ihr einander vergeben.

14Vor allem aber bekleidet euch mit der Liebe; sie ist das Band, das euch zu einer vollkommenen Einheit zusammenschließt3,14 Od sie ist das vollkommene Band. Od 14 Und darüber (über die anderen Kleidungsstücke) zieht die Liebe an; sie ist das Band, das alles (die neuen Kleidungsstücke) zusammenhält und vervollständigt..

15Der Frieden, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben.3,15 W 15 Und der Frieden Christi regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib. Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`!

16Lasst die Botschaft von Christus bei euch ihren ganzen Reichtum entfalten3,16 W bei euch in reichem Maß wohnen.. Unterrichtet einander ´in der Lehre Christi` und zeigt einander den rechten Weg; tut es mit der ganzen Weisheit, ´die Gott euch gegeben hat`. Singt Psalmen, Lobgesänge und von Gottes Geist eingegebene Lieder3,16 Od und geistliche Lieder.; singt sie dankbar3,16 Od singt sie so, wie Gottes Gnade sie (euch) schenkt. Od singt sie, weil Gott euch seine Gnade geschenkt hat. W singt sie mit Dank / aufgrund der Gnade. und aus tiefstem Herzen zur Ehre Gottes. 17Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.

Das neue Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen

18Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter; so ist es für Frauen angemessen, die sich zum Herrn bekennen3,18 W so ist es im Herrn angemessen.. 19Ihr Männer, liebt eure Frauen und geht nicht rücksichtslos mit ihnen um3,19 Od und seid ihnen gegenüber nicht gereizt..

20Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem, denn daran hat der Herr, dem ihr gehört, Freude3,20 W denn das ist wohlgefällig im Herrn.. 21Ihr Väter, seid mit euren Kindern nicht übermäßig streng3,21 W reizt eure Kinder nicht., denn damit erreicht ihr nur, dass sie mutlos werden.

22Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Herren. Tut es nicht nur, wenn sie euch beobachten3,22 Od nicht, um ihre Aufmerksamkeit auf euch zu ziehen. W nicht mit Augendienerei. – als ginge es darum, Menschen zu gefallen. Gehorcht ihnen vielmehr mit aufrichtigem Herzen und aus Ehrfurcht vor dem Herrn. 23Worin auch immer eure Arbeit besteht – tut sie mit ganzer Hingabe, denn ´letztlich` dient ihr nicht Menschen, sondern dem Herrn. 24Ihr könnt sicher sein, dass ihr von ihm einen Lohn bekommt – das Erbe, ´das er im Himmel für euch bereithält`. Darum dient ihm3,24 Od Denn ´in Wirklichkeit` dient ihr ihm. Das griechische Wort für dienen wird auch mit Sklave sein übersetzt., Christus, dem Herrn! 25Denn auch der, der Unrecht tut, wird einen Lohn empfangen – den Lohn für sein Unrecht. Gott ist ein unbestechlicher Richter.3,25 W Es gibt kein Ansehen der Person.

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41Ihr Herren, geht gerecht mit euren Sklaven um und behandelt sie fair4,1 Od und benachteiligt keinen von ihnen.. Denkt daran, dass auch ihr einen Herrn habt, und dieser Herr ist im Himmel.

Gebet und Evangelisation

2Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit gegenüber Gott und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen.4,2 W Betet beharrlich und wacht dabei mit Dankbarkeit/Danksagung. 3Tretet auch für uns ein, wenn ihr betet! Bittet Gott, uns eine Tür für seine Botschaft zu öffnen. Dann können wir das Geheimnis weitergeben, das Christus uns enthüllt hat4,3 Od dessen Inhalt Christus selbst ist. W das Geheimnis Christi weitergeben. und für das ich im Gefängnis bin. 4Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und dieses Geheimnis klar und verständlich verkünden kann.

5Verhaltet euch klug im Umgang mit denen, die nicht zur Gemeinde gehören4,5 W die draußen sind.. Wenn sich euch eine Gelegenheit bietet, ´euren Glauben zu bezeugen,` dann macht davon Gebrauch.4,5 Od Macht den bestmöglichen Gebrauch von eurer Zeit (siehe Epheser 5,16a; im Griechischen derselbe Wortlaut). 6Eure Worte sollen immer freundlich4,6 sollen immer ´Gottes` Gnade bezeugen. und mit dem Salz ´der Weisheit` gewürzt sein4,6 Od und wohltuend/gewinnend sein.. Dann werdet ihr es auch verstehen, jedem, ´der mit euch redet,` eine angemessene Antwort zu geben.

Mitteilungen, Anweisungen, Grüße

7Über meine persönliche Situation wird euch Tychikus, unser geliebter Bruder und mein treuer Helfer und Mitarbeiter im Dienst für den Herrn4,7 W der geliebte Bruder und treue Diener und Mitsklave im Herrn., ausführlich informieren. 8Wenn ich ihn zu euch schicke4,8 Tychikus war vermutlich der Überbringer dieses Briefes., dann genau aus diesem Grund: Ihr sollt erfahren, wie es um uns steht, und sollt durch seinen Besuch gestärkt und ermutigt werden4,8 W und er soll eure Herzen ermutigen.. 9Zusammen mit ihm wird Onesimus reisen, unser treuer und geliebter Bruder, der ja ´aus Kolossä kommt und somit` einer von euch ist. Die beiden werden euch alles mitteilen, was es von hier zu berichten gibt.

10Aristarch, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter von Barnabas, lassen euch grüßen. Was Markus betrifft, habt ihr ja bereits Anweisungen erhalten; wenn4,10 Od falls. er zu euch kommt, heißt ihn herzlich willkommen. 11Ebenfalls grüßen lässt euch Jesus, der auch Justus genannt wird. Vom jüdischen Volk4,11 W Von der Beschneidung. sind diese drei die Einzigen, die mit mir für das Reich Gottes arbeiten; sie sind mir ein großer Trost geworden.

12Weiter lässt euch Epaphras grüßen, der ´ebenfalls` einer von euch ist. Dieser Diener von Jesus Christus4,12 W von Christus Jesus. tritt als ein unermüdlicher Kämpfer für euch ein, indem er darum betet, dass ihr euch als geistlich reife Menschen bewährt, deren ganzes Leben mit Gottes Willen übereinstimmt4,12 Od die sich voller Überzeugung nach Gottes Willen richten. W dass ihr reif/vollkommen und völlig überzeugt/erfüllt im ganzen Willen Gottes dasteht bzw. dass ihr reif/vollkommen und vom ganzen Willen Gottes völlig überzeugt/erfüllt dasteht.. 13Ich weiß, wie viel Mühe Epaphras für euch und für die ´Gläubigen` in Laodizea und Hierapolis auf sich nimmt; ich kann es bezeugen.

14Auch Lukas, der geliebte Arzt, lässt euch grüßen, ebenso Demas.

15Grüßt die Geschwister in Laodizea, besonders4,15 Od sowie. Nympha und die Gemeinde, die in ihrem Haus4,15 AL(1) besonders Nymphas und die Gemeinde, die in seinem Haus. zusammenkommt.

16Wenn dieser Brief bei euch vorgelesen worden ist, dann sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde von Laodizea vorgelesen wird. Und umgekehrt sollt ihr den Brief, den ich nach Laodizea geschickt habe,4,16 W sollt ihr den aus Laodizea. Wahrscheinlich formuliert Paulus hier vom Standpunkt der Christen in Kolossä aus: Sein Brief an die Laodizeer kommt von Laodizea zu ihnen. Manche Ausleger denken an ein Rundschreiben (den Epheserbrief?), das Paulus an die Gemeinden in der Provinz Asien schickte und dessen nächste Station nach Laodizea die Gemeinde von Kolossä war. auch bei euch vorlesen.

17Archippus sollt ihr Folgendes ausrichten: »Vernachlässige den Auftrag nicht, den du als ein Diener des Herrn erhalten hast, sondern führe ihn vollständig aus!4,17 W Gib Acht auf den Dienst, den du im Herrn / durch den Herrn erhalten hast, dass du ihn erfüllst!«

Persönliches Schlusswort

18Und hier noch mein persönlicher Gruß; ich, Paulus, schreibe ihn mit eigener Hand. Denkt an ´mich und` meine Fesseln!

Die Gnade sei mit euch!