Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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61Als Gottes Mitarbeiter6,1 Als eure Mitarbeiter. wenden wir uns auch an euch; wir bitten euch: Lasst die Gnade, die Gott euch schenkt, in eurem Leben nicht ohne Auswirkungen bleiben!6,1 W Als Mitarbeiter bitten/mahnen wir aber auch euch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen. 2Gott sagt ja6,2 Od Es heißt ja ´in der Schrift`.:

»Als es Zeit war, dir meine Gnade zu erweisen6,2 Od Als die günstige/willkommene Zeit da war., habe ich dich erhört;

als der Tag der Rettung kam, habe ich dir geholfen.«6,2 Jesaja 49,8.

Seht doch: Jetzt ist die Zeit der Gnade6,2 Od die günstige/willkommene Zeit.! Begreift doch: Heute ist der Tag der Rettung!

Bewährung im Dienst für Gott

3Im Übrigen bemühen wir uns, ´so zu leben,` dass wir niemand auch nur das geringste Hindernis ´für den Glauben` in den Weg legen6,3 Od dass wir bei niemand auch nur den geringsten Anstoß erregen.; denn der Dienst, ´den Gott uns übertragen hat,` darf auf keinen Fall in Verruf geraten. 4In allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: wenn unbeirrte Standhaftigkeit gefordert ist, wenn wir in Nöte, Bedrängnisse und ausweglose Lagen geraten, 5wenn wir ausgepeitscht werden6,5 Vergleiche z. B. Apostelgeschichte 16,22., wenn man uns ins Gefängnis wirft6,5 Z. B. Apostelgeschichte 16,23.24., wenn wir uns einer aufgehetzten Menge gegenüber sehen6,5 Z. B. Apostelgeschichte 18,12-17., wenn wir bis zur Erschöpfung arbeiten und wenn wir ohne Schlaf und ohne Essen auskommen müssen6,5 Od wenn wir auf Schlaf und Essen verzichten.. 6Wir empfehlen uns durch ein geheiligtes Leben6,6 Od durch Reinheit/Aufrichtigkeit/Integrität., durch ´geistliche` Erkenntnis, durch Geduld und durch Freundlichkeit. Wir empfehlen uns dadurch, dass der Heilige Geist durch uns wirkt6,6 W ´Wir empfehlen uns` durch den Heiligen Geist., dass unsere Liebe frei ist von jeder Heuchelei, 7dass wir die Botschaft der Wahrheit verkünden6,7 Od dass wir uns bei unserem Reden an die Wahrheit halten., dass wir ´unseren Auftrag` in Gottes Kraft ausführen und dass wir für Angriff und Verteidigung von den Waffen Gebrauch machen, die im Dienst der Gerechtigkeit stehen6,7 Od dass für Angriff und Verteidigung unsere Waffen darin bestehen, das zu tun, was (vor Gott und Menschen) recht ist. W dass wir Gebrauch machen von den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und Linken. – Waffen zur Rechten und zur Linken bedeutet entweder Waffen für den Angriff (z. B. das mit der rechten Hand geführte Schwert) und für die Verteidigung (z. B. der mit der linken Hand gehaltene Schild) oder Waffen gegen Angriffe von allen Seiten oder umfassende Rüstung.. 8´Wir erweisen uns als Gottes Diener,` ob wir nun geehrt oder geschmäht werden, ob man Schlechtes über uns redet oder Gutes. Wir werden als Betrüger angesehen, aber wir halten uns an die Wahrheit.6,8 Die einen halten uns für Betrüger, die anderen für aufrichtige Menschen. 9Wir werden nicht beachtet und sind doch anerkannt6,9 Od und sind doch wohl bekannt. Od Wir werden verkannt, doch Gott kennt uns durch und durch.. Ständig sind wir vom Tod bedroht6,9 W Wir sind Sterbende., und doch sind wir – wie ihr seht – immer noch am Leben. Wir werden schwer geplagt und kommen doch nicht um.6,9 Vergleiche Psalm 118,18. 10Wir erleben Dinge, die uns traurig machen,6,10 W Wir sind Traurige. und sind doch immer voll Freude. Wir sind arm und machen doch viele reich. Wir besitzen nichts6,10 9 Man hält uns für unbekannt, aber wir sind sehr wohl bekannt. Man meint, wir lägen im Sterben, aber wie ihr seht, sind wir immer noch am Leben. Man meint, Gott würde uns plagen, aber wir kommen nicht um. 10 Man meint, wir müssten traurig sein, aber wir sind immer voll Freude. Man hält uns für arm, aber wir machen viele reich. Es scheint, als würden wir nichts besitzen., und doch gehört uns alles.

Bitte um Wiederherstellung der Gemeinschaft

11Wir haben frei und offen mit euch geredet6,11 Od Wir reden frei und offen mit euch., liebe Korinther; wir haben euch unser Herz weit geöffnet! 12In unserem Inneren fehlt es nicht an Platz für euch; eng ist es in euren eigenen Herzen. 13Macht es doch wie wir – ich spreche zu euch als zu meinen Kindern6,13 Od zu euch wie ein Vater zu seinen Kindern. – und öffnet auch ihr euch weit!

Warnung vor Verunreinigung von Gottes Tempel

14Macht nicht gemeinsame Sache mit Menschen, die nicht an Christus glauben und daher andere Ziele verfolgen als ihr.6,14 W 14 Lasst euch nicht mit Ungläubigen unter ein fremdes Joch spannen. Oder haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit irgendetwas miteinander zu schaffen? Gibt es irgendeine Gemeinsamkeit zwischen Licht und Finsternis, 15irgendeine Übereinstimmung zwischen Christus und dem Verderber6,15 D. h. dem Satan., irgendetwas, was einen Gläubigen mit einem Ungläubigen verbindet? 16Was haben Götzenbilder im Tempel Gottes zu suchen?6,16 W Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Und dieser Tempel des lebendigen Gottes sind wir6,16 AL(1) seid ihr.. Denn Gott hat gesagt:

»Ich will in ihrer Mitte6,16 in ihnen. wohnen und bei ihnen ein und aus gehen;

ich will ihr Gott sein,

und sie sollen mein Volk sein.«6,16 3. Mose 26,11.12; Jeremia 32,38; Hesekiel (Ezechiel) 37,27.

17»Deshalb« – so sagt der Herr –

»verlasst jene Leute

und trennt euch von ihnen;

fasst nichts Unreines an!

Dann werde ich euch annehmen6,17 Jesaja 52,11; Jeremia 51,45; Hesekiel (Ezechiel) 20,34.41; vergleiche Offenbarung 18,4.

18und werde euer Vater sein,

und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein.«6,18 2. Samuel 7,14; vergleiche Jesaja 43,6.

Das sagt der Herr, der allmächtige ´Gott`.