Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Sehnsucht nach dem neuen Körper und nach der Heimat im Himmel

51So gleicht zum Beispiel der Körper, in dem wir hier auf der Erde leben, einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird. Doch wir wissen: Wenn das geschieht, wartet auf uns ein Bauwerk5,1 W 1 Wir wissen nämlich, dass, (auch) wenn unser irdisches Zelthaus abgebrochen wird, wir ein Bauwerk haben., das nicht von Menschenhand errichtet ist, sondern von Gott, ein ewiges Haus im Himmel. 2In unserem irdischen Zelt seufzen wir, weil wir uns nach der Wohnung sehnen, die aus dem Himmel stammt, und am liebsten würden wir den neuen Körper wie ein Gewand direkt über den alten anziehen.5,2 Vergleiche 1. Korinther 15,51-54. 3Denn nur dann, wenn wir ´den neuen Körper` angezogen haben, werden wir nicht unbekleidet5,3 D. h. ohne Körper. dastehen.5,3 AL(1) 3 Denn nur dann werden wir, wenn wir ´den alten Körper` ablegen, nicht unbekleidet dastehen. 4Ja, solange wir noch in unserem irdischen Zelt wohnen, wo so vieles uns bedrückt, seufzen wir5,4 Od wohnen, bedrückt uns ´der Gedanke, wir könnten unbekleidet (d. h. ohne Körper) dastehen,` und wir seufzen. ´voll Sehnsucht`, denn wir möchten ´den jetzigen Körper am liebsten` gar nicht erst ablegen müssen, sondern ´den künftigen` unmittelbar darüber anziehen. Auf diese Weise würde das, was sterblich ist, sozusagen vom Leben verschlungen. 5Gott selbst hat uns auf dieses ´neue Leben` vorbereitet5,5 Od hat uns für dieses ´neue Leben` geschaffen., indem er uns seinen Geist als Unterpfand und Anzahlung gegeben hat.

6Deshalb kann nichts und niemand uns unsere Zuversicht nehmen. Wir wissen zwar: Solange dieser Körper noch unser Zuhause ist, sind wir fern vom Herrn, 7denn unser Leben ´hier auf der Erde` ist ein Leben des Glaubens, noch nicht ein Leben des Schauens. 8Und doch sind wir voll Zuversicht, und unser größter Wunsch ist, das Zuhause unseres ´irdischen` Körpers verlassen zu dürfen und ´für immer` daheim beim Herrn zu sein.5,8 Siehe Philipper 3,21 und vergleiche Philipper 1,21.23. 9Daher haben wir auch nur ein Ziel: so zu leben, dass er Freude an uns hat – ganz gleich, ob wir ´schon bei ihm` zu Hause oder ´noch hier` in der Fremde sind5,9 Od ob wir ´noch in diesem Körper` zu Hause oder ´schon` fern ´von diesem Körper` sind.. 10Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird5,10 W müssen vor dem Richterstuhl von Christus offenbar werden., und dann wird jeder den Lohn für das erhalten, was er während seines Lebens in diesem Körper5,10 W was er durch den Körper. getan hat, ob es nun gut war oder böse5,10 Od wertlos/unnütz. Zu Vers 10 vergleiche 1. Korinther 3,10-15..5,10 Vergleiche 1. Korinther 3,10-15.

Mit Gott versöhnt durch den Opfertod von Jesus Christus

11Wir wissen also, wie wichtig es ist, in Ehrfurcht vor dem Herrn zu leben, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssen.5,11 W Wir kennen also die Ehrfurcht vor dem Herrn. Deshalb bemühen wir uns, Menschen ´von seiner Botschaft5,11 von unserer Aufrichtigkeit.` zu überzeugen. Vor Gott liegt unser Leben offen da, und wenn ihr euer Gewissen befragt, werdet ihr – so hoffe ich – zu der Überzeugung kommen, dass wir auch euch gegenüber nichts verbergen.5,11 W Vor Gott sind wir offenbar; ich hoffe aber, dass wir auch in euren Gewissen offenbar sind. 12Nicht, dass wir uns bei euch wieder selbst empfehlen wollen; wir wollen euch lediglich zeigen, dass ihr Grund habt, stolz auf uns zu sein. Damit habt ihr dann auch etwas in der Hand gegenüber denen, die sich mit äußeren Vorzügen rühmen, statt auf innere Werte zu achten5,12 W die auf Äußeres stolz sind und nicht auf das Herz.. 13Wenn wir uns nämlich – wie einige behaupten – so verhalten haben, als hätten wir den Verstand verloren, taten wir das in unserem Eifer für Gott, und wenn wir vernünftig und besonnen auftreten, tun wir das zu eurem Besten.5,13 W Wenn wir nämlich von Sinnen (gewesen) sind, sind wir das für Gott (gewesen), und wenn wir bei klarem Verstand sind, sind wir das für euch. – Manche denken bei von Sinnen sein an ekstatische Erlebnisse (vergleiche z. B. Kapitel 12,1-4 und Apostelgeschichte 9,3-9; 22,17-21), sodass zu übersetzen wäre: Wenn wir ekstatische Erfahrungen machten, war das zur Ehre Gottes (od war das eine Sache zwischen Gott und uns).

14´Bei allem` ist das, was uns antreibt, die Liebe von Christus5,14 zu Christus. Od 14 Ja, die Liebe von Christus lässt uns keine andere Wahl.. Wir sind nämlich überzeugt: Wenn einer für alle gestorben ist, dann sind alle gestorben. 15Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, die leben5,15 Od die ´durch ihn ein neues` Leben haben., nicht länger für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und zu neuem Leben erweckt worden ist.

16Daher beurteilen wir jetzt niemand mehr nach rein menschlichen Maßstäben. Früher haben wir sogar Christus so beurteilt – heute tun wir das nicht mehr.5,16 W Daher kennen wir von jetzt an niemand nach dem Fleisch. Auch wenn wir Christus nach dem Fleisch gekannt haben, kennen wir ihn jetzt doch nicht mehr so. 17Vielmehr ´wissen wir`: Wenn jemand5,17 Od 17 Wenn also jemand. zu Christus gehört5,17 W in Christus ist., ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen5,17 Od etwas ganz Neues ist entstanden. AL(2) alles ist neu geworden.!

18Das alles ist Gottes Werk5,18 W ist von Gott.. Er hat uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und hat uns den Dienst der Versöhnung übertragen. 19Ja, in ´der Person von` Christus hat Gott5,19 Od Ja, Gott war in Christus und hat. die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut5,19 Od indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns die Aufgabe anvertraut hat., diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. 20Deshalb treten wir im Auftrag von Christus5,20 W treten wir für Christus (d. h. an seiner Stelle / in seinem Dienst). als seine Gesandten auf; Gott selbst ist es5,20 Od als seine Gesandten auf in der Gewissheit: Gott selbst ist es., der die Menschen durch uns ´zur Umkehr` ruft. Wir bitten im Namen von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!5,20 W Lasst euch mit Gott versöhnen! 21Den, der ohne jede Sünde war5,21 W der Sünde nicht kannte., hat Gott für uns zur Sünde5,21 zum Sündopfer. gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können5,21 W damit wir in ihm / durch ihn Gottes Gerechtigkeit werden..

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61Als Gottes Mitarbeiter6,1 Als eure Mitarbeiter. wenden wir uns auch an euch; wir bitten euch: Lasst die Gnade, die Gott euch schenkt, in eurem Leben nicht ohne Auswirkungen bleiben!6,1 W Als Mitarbeiter bitten/mahnen wir aber auch euch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen. 2Gott sagt ja6,2 Od Es heißt ja ´in der Schrift`.:

»Als es Zeit war, dir meine Gnade zu erweisen6,2 Od Als die günstige/willkommene Zeit da war., habe ich dich erhört;

als der Tag der Rettung kam, habe ich dir geholfen.«6,2 Jesaja 49,8.

Seht doch: Jetzt ist die Zeit der Gnade6,2 Od die günstige/willkommene Zeit.! Begreift doch: Heute ist der Tag der Rettung!

Bewährung im Dienst für Gott

3Im Übrigen bemühen wir uns, ´so zu leben,` dass wir niemand auch nur das geringste Hindernis ´für den Glauben` in den Weg legen6,3 Od dass wir bei niemand auch nur den geringsten Anstoß erregen.; denn der Dienst, ´den Gott uns übertragen hat,` darf auf keinen Fall in Verruf geraten. 4In allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: wenn unbeirrte Standhaftigkeit gefordert ist, wenn wir in Nöte, Bedrängnisse und ausweglose Lagen geraten, 5wenn wir ausgepeitscht werden6,5 Vergleiche z. B. Apostelgeschichte 16,22., wenn man uns ins Gefängnis wirft6,5 Z. B. Apostelgeschichte 16,23.24., wenn wir uns einer aufgehetzten Menge gegenüber sehen6,5 Z. B. Apostelgeschichte 18,12-17., wenn wir bis zur Erschöpfung arbeiten und wenn wir ohne Schlaf und ohne Essen auskommen müssen6,5 Od wenn wir auf Schlaf und Essen verzichten.. 6Wir empfehlen uns durch ein geheiligtes Leben6,6 Od durch Reinheit/Aufrichtigkeit/Integrität., durch ´geistliche` Erkenntnis, durch Geduld und durch Freundlichkeit. Wir empfehlen uns dadurch, dass der Heilige Geist durch uns wirkt6,6 W ´Wir empfehlen uns` durch den Heiligen Geist., dass unsere Liebe frei ist von jeder Heuchelei, 7dass wir die Botschaft der Wahrheit verkünden6,7 Od dass wir uns bei unserem Reden an die Wahrheit halten., dass wir ´unseren Auftrag` in Gottes Kraft ausführen und dass wir für Angriff und Verteidigung von den Waffen Gebrauch machen, die im Dienst der Gerechtigkeit stehen6,7 Od dass für Angriff und Verteidigung unsere Waffen darin bestehen, das zu tun, was (vor Gott und Menschen) recht ist. W dass wir Gebrauch machen von den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und Linken. – Waffen zur Rechten und zur Linken bedeutet entweder Waffen für den Angriff (z. B. das mit der rechten Hand geführte Schwert) und für die Verteidigung (z. B. der mit der linken Hand gehaltene Schild) oder Waffen gegen Angriffe von allen Seiten oder umfassende Rüstung.. 8´Wir erweisen uns als Gottes Diener,` ob wir nun geehrt oder geschmäht werden, ob man Schlechtes über uns redet oder Gutes. Wir werden als Betrüger angesehen, aber wir halten uns an die Wahrheit.6,8 Die einen halten uns für Betrüger, die anderen für aufrichtige Menschen. 9Wir werden nicht beachtet und sind doch anerkannt6,9 Od und sind doch wohl bekannt. Od Wir werden verkannt, doch Gott kennt uns durch und durch.. Ständig sind wir vom Tod bedroht6,9 W Wir sind Sterbende., und doch sind wir – wie ihr seht – immer noch am Leben. Wir werden schwer geplagt und kommen doch nicht um.6,9 Vergleiche Psalm 118,18. 10Wir erleben Dinge, die uns traurig machen,6,10 W Wir sind Traurige. und sind doch immer voll Freude. Wir sind arm und machen doch viele reich. Wir besitzen nichts6,10 9 Man hält uns für unbekannt, aber wir sind sehr wohl bekannt. Man meint, wir lägen im Sterben, aber wie ihr seht, sind wir immer noch am Leben. Man meint, Gott würde uns plagen, aber wir kommen nicht um. 10 Man meint, wir müssten traurig sein, aber wir sind immer voll Freude. Man hält uns für arm, aber wir machen viele reich. Es scheint, als würden wir nichts besitzen., und doch gehört uns alles.

Bitte um Wiederherstellung der Gemeinschaft

11Wir haben frei und offen mit euch geredet6,11 Od Wir reden frei und offen mit euch., liebe Korinther; wir haben euch unser Herz weit geöffnet! 12In unserem Inneren fehlt es nicht an Platz für euch; eng ist es in euren eigenen Herzen. 13Macht es doch wie wir – ich spreche zu euch als zu meinen Kindern6,13 Od zu euch wie ein Vater zu seinen Kindern. – und öffnet auch ihr euch weit!

Warnung vor Verunreinigung von Gottes Tempel

14Macht nicht gemeinsame Sache mit Menschen, die nicht an Christus glauben und daher andere Ziele verfolgen als ihr.6,14 W 14 Lasst euch nicht mit Ungläubigen unter ein fremdes Joch spannen. Oder haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit irgendetwas miteinander zu schaffen? Gibt es irgendeine Gemeinsamkeit zwischen Licht und Finsternis, 15irgendeine Übereinstimmung zwischen Christus und dem Verderber6,15 D. h. dem Satan., irgendetwas, was einen Gläubigen mit einem Ungläubigen verbindet? 16Was haben Götzenbilder im Tempel Gottes zu suchen?6,16 W Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Und dieser Tempel des lebendigen Gottes sind wir6,16 AL(1) seid ihr.. Denn Gott hat gesagt:

»Ich will in ihrer Mitte6,16 in ihnen. wohnen und bei ihnen ein und aus gehen;

ich will ihr Gott sein,

und sie sollen mein Volk sein.«6,16 3. Mose 26,11.12; Jeremia 32,38; Hesekiel (Ezechiel) 37,27.

17»Deshalb« – so sagt der Herr –

»verlasst jene Leute

und trennt euch von ihnen;

fasst nichts Unreines an!

Dann werde ich euch annehmen6,17 Jesaja 52,11; Jeremia 51,45; Hesekiel (Ezechiel) 20,34.41; vergleiche Offenbarung 18,4.

18und werde euer Vater sein,

und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein.«6,18 2. Samuel 7,14; vergleiche Jesaja 43,6.

Das sagt der Herr, der allmächtige ´Gott`.
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71So groß sind also die Zusagen, die Gott uns gemacht hat, liebe Freunde! Deshalb wollen wir uns von allem fern halten7,1 Od von allem trennen., was uns in unseren Gedanken und in unserem Tun beschmutzt, und wollen in Ehrfurcht vor Gott ein durch und durch geheiligtes Leben führen.7,1 W 1 Weil wir also diese Zusagen haben, liebe Freunde, wollen wir uns von jeder Beschmutzung des Fleisches und des Geistes reinigen / rein halten und die Heiligkeit verwirklichen/vollenden in Ehrfurcht vor Gott.

Werben um die Christen von Korinth

2Öffnet uns doch eure Herzen! Schließlich haben wir keinem ´von euch` Unrecht getan, keinen ins Unglück gestürzt, keinen um das betrogen, was ihm gehört7,2 Od keinem das vorenthalten, was ihm zusteht. Od uns auf niemandes Kosten einen Vorteil verschafft.. 3Das soll allerdings keine Anklage sein.7,3 Od Damit unterstelle ich euch nicht, ihr würdet so etwas von mir denken. Od Damit behaupte ich nicht, ihr hättet Unrecht getan. W Ich rede nicht, um zu verurteilen. Ich habe ja schon vorhin gesagt7,3 Kapitel 3,2; 6,11.12; siehe auch 1,6.7., wie sehr ihr uns ans Herz gewachsen seid; im Leben und im Tod kann nichts uns von euch trennen7,3 W gesagt, dass ihr in unseren Herzen seid, um zusammen zu sterben und zusammen zu leben.. 4Ich kann so frei und offen mit euch sprechen!7,4 Od Ich habe volles Vertrauen zu euch! Ich bin so stolz auf euch! Trotz allem, was wir durchmachen, bin ich reich getröstet und ermutigt, und meine Freude ist unbeschreiblich groß.

Ermutigung durch die Ankunft und den Bericht des Titus; Freude über das Umdenken der Gemeinde

5Zunächst nämlich fanden wir – schwach, wie wir sind – auch dann keine Ruhe7,5 W nämlich hatte unser Fleisch (hier wohl ein Hinweis auf die Schwachheit und Hinfälligkeit des Menschen) keine Ruhe., als wir nach Mazedonien kamen.7,5 Paulus greift hier den nach Kapitel 2,12.13 unterbrochenen Reisebericht wieder auf. Im Gegenteil, wir gerieten von allen Seiten unter Druck: Nach außen hin mussten wir uns gegen Angriffe wehren7,5 Um uns her herrschten Streitigkeiten., und in unserem Inneren wurden wir von Sorgen und Befürchtungen umgetrieben.7,5 W unter Druck: von außen Kämpfe, von innen Ängste/Befürchtungen. 6Doch Gott, der die Niedergeschlagenen tröstet und ermutigt, hat uns durch die Ankunft von Titus neuen Mut gegeben, 7und nicht nur durch seine Ankunft als solche, sondern auch dadurch, dass die Begegnung mit euch ihn so ermutigt hat. Er hat uns nämlich berichtet, wie sehr ihr euch ´nach uns` sehnt, wie leid euch ´das Vorgefallene` tut und wie entschieden ihr euch für mich einsetzt. Das alles hat meine Freude noch viel größer gemacht.7,7 Dadurch ist jetzt meine Freude größer ´als vorher meine Traurigkeit`.

8Mein Brief7,8 Siehe Kapitel 2,3 und die dortige Anmerkung. hat euch zwar hart getroffen, und doch bereue ich nicht, ´ihn geschrieben zu haben`. Zunächst allerdings habe ich es bereut; ich habe ja gemerkt und bin mir bewusst, wie sehr euch das, was ich zur Sprache brachte,7,8 W ich sehe ja, dass jener Brief euch. weh getan hat, auch wenn es nur für kurze Zeit war. 9Dafür freue ich mich jetzt ´umso mehr` – natürlich nicht über euren Schmerz, sondern darüber, dass dieser Schmerz euch zur Umkehr gebracht hat. Das Ganze hat euch auf eine Art und Weise weh getan, die Gottes Willen entsprach, und deshalb hat unser Brief euch letzten Endes7,9 W deshalb wurde euch von unserer Seite. keinerlei Schaden zugefügt. 10Denn ein Schmerz, wie Gott ihn haben will, bringt eine Umkehr hervor, die zur Rettung führt und die man nie bereut. Der Schmerz hingegen, den die Welt empfindet,7,10 W Der Schmerz der Welt hingegen. bewirkt den Tod.

11Seht doch, wie vieles gerade dieser gottgewollte Schmerz bei euch ausgelöst hat: eifriges Bemühen ´um Wiedergutmachung`, Erklärung ´eures damaligen Verhaltens`7,11 Verteidigung ´meines Vorgehens`., Empörung ´über das, was geschehen war`, Furcht ´vor Gottes Zorn7,11 Od vor meiner Reaktion.`, Sehnsucht ´nach einem Wiedersehen mit mir`, leidenschaftlicher Einsatz ´für mich` und schließlich sogar Bestrafung ´des Schuldigen`. Ihr habt gezeigt, dass ihr in dieser Sache in jeder Hinsicht rein dasteht. 12Genau darum ging es mir letztlich mit meinem Brief. Ich schrieb euch7,12 W 12 Ich schrieb euch also. nicht wegen dem, der das Unrecht beging, und auch nicht wegen dem, der von dem Unrecht betroffen war; ich schrieb euch, damit ihr Gelegenheit habt, vor Gott und vor euch selbst zu beweisen, dass ihr euch voll Eifer für uns einsetzt7,12 Od damit euch selbst im Licht Gottes bewusst wird, wie treu ihr zu uns steht. W damit euer Eifer für uns bei euch vor Gott offenbar wird..

13Das ist also der Grund, weshalb wir jetzt getröstet und ermutigt sind. Aber noch viel mehr als über diese Ermutigung haben wir uns darüber gefreut, die Freude von Titus mitzuerleben. ´Er war voller Unruhe gewesen,` aber die Begegnung mit euch allen hat ihn in seinem Innersten gestärkt7,13 W aber sein Geist wurde von euch allen beruhigt/erquickt.. 14Ich hatte ihm ja gesagt, wie stolz ich7,14 Od gesagt, dass ich ziemlich stolz. auf euch bin, und ihr habt mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Genauso, wie alles, was wir euch sagten, wahr ist, haben sich jetzt auch unsere rühmenden Worte gegenüber Titus als wahr erwiesen. 15Im Übrigen ist seine Zuneigung zu euch noch viel stärker, wenn er sich in Erinnerung ruft, wie bereitwillig ihr alle euch meinen Anordnungen unterstellt habt7,15 W wie gehorsam ihr alle gewesen seid. und mit welchem Respekt und welcher Ehrerbietung ihr ihn7,15 Od und wie ihr ihn mit Respekt und Ehrfurcht vor Gott. W und wie ihr ihn mit (Ehr-)Furcht und Zittern. willkommen geheißen habt. 16Ich bin froh, dass ich mich in jeder Hinsicht auf euch verlassen kann!