Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Licht durch das Evangelium

41So sieht also der Dienst aus, den ´Gott` uns in seinem Erbarmen übertragen hat, und deshalb lassen wir uns nicht entmutigen4,1 Od werden wir nicht nachlässig.. 2Wir haben uns bewusst entschieden, nicht mit unwürdigen Methoden zu arbeiten, bei denen wir das Licht des Tages scheuen müssten4,2 W bewusst gegen die Heimlichkeiten der Schande / der Scham entschieden.. Wir greifen nicht zu betrügerischen Mitteln und verfälschen Gottes Botschaft nicht. Im Gegenteil: Weil wir uns Gott gegenüber verantwortlich wissen, machen wir4,2 W Im Gegenteil, vor Gott machen wir. Nach anderer Auffassung bezieht sich vor Gott auf den Schluss des Verses, sodass zu übersetzen wäre: Im Gegenteil, wir machen die Wahrheit bekannt, und gerade dadurch empfehlen wir uns jedem Menschen, der sein Gewissen vor Gott prüft. die Wahrheit bekannt, und gerade dadurch empfehlen wir uns dem Gewissen jedes einzelnen Menschen.

3Wenn das Evangelium, das wir verkünden,4,3 W Wenn unser Evangelium. trotzdem wie mit einer Decke verhüllt ist, dann ist das bei denen der Fall, die verloren gehen, 4weil sie der Wahrheit keinen Glauben schenken. Der Gott dieser Welt4,4 Der Satan. hat sie mit Blindheit geschlagen, sodass ihr Verständnis verfinstert ist und sie den strahlenden Glanz des Evangeliums nicht sehen4,4 W die verloren gehen, 4 bei denen der Gott dieser Welt die Gedanken der Ungläubigen verblendet hat, sodass/damit sie den strahlenden Glanz des Evangeliums nicht sehen., den Glanz der Botschaft von der Herrlichkeit dessen, der Gottes Ebenbild ist – Christus. 5Bei unserer Verkündigung geht es schließlich nicht um uns, sondern um Jesus Christus, den Herrn; wir sind nur Diener – eure Diener, weil Jesus uns damit beauftragt hat4,5 W eure Diener wegen Jesus (aL(1) durch Jesus).. 6Denn derselbe Gott, der gesagt hat: »Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen!«4,6 1. Mose 1,3; vergleiche Jesaja 9,1., der hat es auch in unseren Herzen hell werden lassen4,6 Od der ist jetzt selber in unseren Herzen das Licht., sodass wir4,6 Od damit wir. Od damit auch andere durch uns. in der Person4,6 Od auf dem Angesicht. von Jesus Christus den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen.

Wertvolles Gut in unscheinbaren Gefäßen

7Wir allerdings sind für diesen kostbaren Schatz, der uns anvertraut ist, nur wie zerbrechliche Gefäße4,7 W Wir allerdings haben diesen kostbaren Schatz in irdenen Gefäßen., denn ´es soll deutlich werden, dass` die alles überragende Kraft, ´die in unserem Leben wirksam ist,` Gottes Kraft ist und nicht aus uns selbst kommt. 8Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, und doch werden wir nicht erdrückt. ´Oft` wissen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht. 9Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen; wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um. 10Auf Schritt und Tritt erfahren wir am eigenen Leib, was es heißt, am Sterben Jesu teilzuhaben. Aber gerade auf diese Weise soll auch sichtbar werden, dass wir schon jetzt, in unserem irdischen Dasein, am Leben des auferstandenen Jesus teilhaben.4,10 W 10 Immer tragen wir das Sterben Jesu am Leib umher, damit auch das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar wird. 11Ja, mitten im Leben sind wir um Jesu willen ständig dem Tod ausgeliefert, und eben dadurch soll sich in unserem sterblichen Dasein zeigen, dass wir auch am Leben von Jesus Anteil haben4,11 W ausgeliefert, damit auch das Leben von Jesus an unserem sterblichen Fleisch sichtbar wird.. 12´Unser Dienst bringt es also mit sich,` dass an uns der Tod zur Auswirkung kommt; aber ´er führt auch dazu,` dass an euch das Leben wirksam ist.

13In der Schrift heißt es: »Ich habe mein Vertrauen auf Gott gesetzt4,13 W Ich habe geglaubt/vertraut.; darum habe ich geredet.«4,13 Psalm 116,10 (nach der Septuaginta). Der Glaube, der aus diesen Worten spricht, erfüllt auch uns4,13 Od Der Glaube, der aus diesen Worten spricht, ist das Werk desselben Geistes, den Gott auch uns gegeben hat. W Wir haben denselben Geist des Glaubens (wie der Psalmist; nach anderer Auffassung: wie die Christen in Korinth).: Auch wir vertrauen auf Gott, und deshalb lassen wir uns nicht davon abhalten, zu reden und das Evangelium zu verkünden.4,13 W Auch wir vertrauen/glauben, und deshalb reden wir. 14Denn wir wissen: Der, der Jesus, den Herrn, ´von den Toten` auferweckt hat, wird auch uns auferwecken – wir sind ja mit Jesus verbunden4,14 Od wird auch uns ebenso wie Jesus auferwecken. Od wird als Folge davon auch uns auferwecken. Od wird auch uns auferwecken, damit wir bei Jesus sind. W wird auch uns zusammen mit Jesus auferwecken. – und wird uns dann zusammen mit euch vor sich4,14 Od vor ihn. treten lassen. 15Ja, unser ganzer Dienst geschieht für euch.4,15 Od Ja, all das Schwere, das unser Dienst mit sich bringt, ertragen wir für euch. Denn Gottes Gnade soll immer mehr Menschen erreichen, damit dann auch eine ständig wachsende Zahl Gott dankt und ihm die Ehre gibt4,15 Od und damit zu seiner Ehre/Verherrlichung beiträgt. W 15 Ja, das alles ´geschieht` um euretwillen, damit die Gnade, zunehmend durch immer mehr ´Menschen/Glaubende`, den Dank zur Ehre/Herrlichkeit Gottes überströmen lässt..

Glauben, nicht Schauen

16Das sind also die Gründe, weshalb wir uns nicht entmutigen lassen4,16 Od weshalb wir nicht nachlässig werden. Vergleiche Vers 1..4,16 Vergleiche Vers 1. Mögen auch die Kräfte unseres äußeren Menschen aufgerieben werden – unser innerer Mensch wird Tag für Tag erneuert. 17Denn die Nöte, die wir jetzt durchmachen, sind nur eine kleine Last und gehen bald vorüber, und sie bringen uns etwas, was von unvergleichlich viel größerem Gewicht ist: eine unvorstellbare und alles überragende Herrlichkeit, die nie vergeht4,17 W und sie bewirken für uns in überreichem, unüberbietbarem Maß ein ewiges Gewicht von Herrlichkeit.. 18Wir richten unseren Blick nämlich nicht auf das4,18 Od Deshalb richten wir unseren Blick nicht auf das. Od Voraussetzung dafür ist, dass wir unseren Blick nicht auf das richten., was wir sehen, sondern auf das, was ´jetzt noch` unsichtbar ist. Denn das Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare ist ewig.

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Sehnsucht nach dem neuen Körper und nach der Heimat im Himmel

51So gleicht zum Beispiel der Körper, in dem wir hier auf der Erde leben, einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird. Doch wir wissen: Wenn das geschieht, wartet auf uns ein Bauwerk5,1 W 1 Wir wissen nämlich, dass, (auch) wenn unser irdisches Zelthaus abgebrochen wird, wir ein Bauwerk haben., das nicht von Menschenhand errichtet ist, sondern von Gott, ein ewiges Haus im Himmel. 2In unserem irdischen Zelt seufzen wir, weil wir uns nach der Wohnung sehnen, die aus dem Himmel stammt, und am liebsten würden wir den neuen Körper wie ein Gewand direkt über den alten anziehen.5,2 Vergleiche 1. Korinther 15,51-54. 3Denn nur dann, wenn wir ´den neuen Körper` angezogen haben, werden wir nicht unbekleidet5,3 D. h. ohne Körper. dastehen.5,3 AL(1) 3 Denn nur dann werden wir, wenn wir ´den alten Körper` ablegen, nicht unbekleidet dastehen. 4Ja, solange wir noch in unserem irdischen Zelt wohnen, wo so vieles uns bedrückt, seufzen wir5,4 Od wohnen, bedrückt uns ´der Gedanke, wir könnten unbekleidet (d. h. ohne Körper) dastehen,` und wir seufzen. ´voll Sehnsucht`, denn wir möchten ´den jetzigen Körper am liebsten` gar nicht erst ablegen müssen, sondern ´den künftigen` unmittelbar darüber anziehen. Auf diese Weise würde das, was sterblich ist, sozusagen vom Leben verschlungen. 5Gott selbst hat uns auf dieses ´neue Leben` vorbereitet5,5 Od hat uns für dieses ´neue Leben` geschaffen., indem er uns seinen Geist als Unterpfand und Anzahlung gegeben hat.

6Deshalb kann nichts und niemand uns unsere Zuversicht nehmen. Wir wissen zwar: Solange dieser Körper noch unser Zuhause ist, sind wir fern vom Herrn, 7denn unser Leben ´hier auf der Erde` ist ein Leben des Glaubens, noch nicht ein Leben des Schauens. 8Und doch sind wir voll Zuversicht, und unser größter Wunsch ist, das Zuhause unseres ´irdischen` Körpers verlassen zu dürfen und ´für immer` daheim beim Herrn zu sein.5,8 Siehe Philipper 3,21 und vergleiche Philipper 1,21.23. 9Daher haben wir auch nur ein Ziel: so zu leben, dass er Freude an uns hat – ganz gleich, ob wir ´schon bei ihm` zu Hause oder ´noch hier` in der Fremde sind5,9 Od ob wir ´noch in diesem Körper` zu Hause oder ´schon` fern ´von diesem Körper` sind.. 10Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird5,10 W müssen vor dem Richterstuhl von Christus offenbar werden., und dann wird jeder den Lohn für das erhalten, was er während seines Lebens in diesem Körper5,10 W was er durch den Körper. getan hat, ob es nun gut war oder böse5,10 Od wertlos/unnütz. Zu Vers 10 vergleiche 1. Korinther 3,10-15..5,10 Vergleiche 1. Korinther 3,10-15.

Mit Gott versöhnt durch den Opfertod von Jesus Christus

11Wir wissen also, wie wichtig es ist, in Ehrfurcht vor dem Herrn zu leben, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssen.5,11 W Wir kennen also die Ehrfurcht vor dem Herrn. Deshalb bemühen wir uns, Menschen ´von seiner Botschaft5,11 von unserer Aufrichtigkeit.` zu überzeugen. Vor Gott liegt unser Leben offen da, und wenn ihr euer Gewissen befragt, werdet ihr – so hoffe ich – zu der Überzeugung kommen, dass wir auch euch gegenüber nichts verbergen.5,11 W Vor Gott sind wir offenbar; ich hoffe aber, dass wir auch in euren Gewissen offenbar sind. 12Nicht, dass wir uns bei euch wieder selbst empfehlen wollen; wir wollen euch lediglich zeigen, dass ihr Grund habt, stolz auf uns zu sein. Damit habt ihr dann auch etwas in der Hand gegenüber denen, die sich mit äußeren Vorzügen rühmen, statt auf innere Werte zu achten5,12 W die auf Äußeres stolz sind und nicht auf das Herz.. 13Wenn wir uns nämlich – wie einige behaupten – so verhalten haben, als hätten wir den Verstand verloren, taten wir das in unserem Eifer für Gott, und wenn wir vernünftig und besonnen auftreten, tun wir das zu eurem Besten.5,13 W Wenn wir nämlich von Sinnen (gewesen) sind, sind wir das für Gott (gewesen), und wenn wir bei klarem Verstand sind, sind wir das für euch. – Manche denken bei von Sinnen sein an ekstatische Erlebnisse (vergleiche z. B. Kapitel 12,1-4 und Apostelgeschichte 9,3-9; 22,17-21), sodass zu übersetzen wäre: Wenn wir ekstatische Erfahrungen machten, war das zur Ehre Gottes (od war das eine Sache zwischen Gott und uns).

14´Bei allem` ist das, was uns antreibt, die Liebe von Christus5,14 zu Christus. Od 14 Ja, die Liebe von Christus lässt uns keine andere Wahl.. Wir sind nämlich überzeugt: Wenn einer für alle gestorben ist, dann sind alle gestorben. 15Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, die leben5,15 Od die ´durch ihn ein neues` Leben haben., nicht länger für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und zu neuem Leben erweckt worden ist.

16Daher beurteilen wir jetzt niemand mehr nach rein menschlichen Maßstäben. Früher haben wir sogar Christus so beurteilt – heute tun wir das nicht mehr.5,16 W Daher kennen wir von jetzt an niemand nach dem Fleisch. Auch wenn wir Christus nach dem Fleisch gekannt haben, kennen wir ihn jetzt doch nicht mehr so. 17Vielmehr ´wissen wir`: Wenn jemand5,17 Od 17 Wenn also jemand. zu Christus gehört5,17 W in Christus ist., ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen5,17 Od etwas ganz Neues ist entstanden. AL(2) alles ist neu geworden.!

18Das alles ist Gottes Werk5,18 W ist von Gott.. Er hat uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und hat uns den Dienst der Versöhnung übertragen. 19Ja, in ´der Person von` Christus hat Gott5,19 Od Ja, Gott war in Christus und hat. die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut5,19 Od indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns die Aufgabe anvertraut hat., diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden. 20Deshalb treten wir im Auftrag von Christus5,20 W treten wir für Christus (d. h. an seiner Stelle / in seinem Dienst). als seine Gesandten auf; Gott selbst ist es5,20 Od als seine Gesandten auf in der Gewissheit: Gott selbst ist es., der die Menschen durch uns ´zur Umkehr` ruft. Wir bitten im Namen von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!5,20 W Lasst euch mit Gott versöhnen! 21Den, der ohne jede Sünde war5,21 W der Sünde nicht kannte., hat Gott für uns zur Sünde5,21 zum Sündopfer. gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können5,21 W damit wir in ihm / durch ihn Gottes Gerechtigkeit werden..

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61Als Gottes Mitarbeiter6,1 Als eure Mitarbeiter. wenden wir uns auch an euch; wir bitten euch: Lasst die Gnade, die Gott euch schenkt, in eurem Leben nicht ohne Auswirkungen bleiben!6,1 W Als Mitarbeiter bitten/mahnen wir aber auch euch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen. 2Gott sagt ja6,2 Od Es heißt ja ´in der Schrift`.:

»Als es Zeit war, dir meine Gnade zu erweisen6,2 Od Als die günstige/willkommene Zeit da war., habe ich dich erhört;

als der Tag der Rettung kam, habe ich dir geholfen.«6,2 Jesaja 49,8.

Seht doch: Jetzt ist die Zeit der Gnade6,2 Od die günstige/willkommene Zeit.! Begreift doch: Heute ist der Tag der Rettung!

Bewährung im Dienst für Gott

3Im Übrigen bemühen wir uns, ´so zu leben,` dass wir niemand auch nur das geringste Hindernis ´für den Glauben` in den Weg legen6,3 Od dass wir bei niemand auch nur den geringsten Anstoß erregen.; denn der Dienst, ´den Gott uns übertragen hat,` darf auf keinen Fall in Verruf geraten. 4In allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: wenn unbeirrte Standhaftigkeit gefordert ist, wenn wir in Nöte, Bedrängnisse und ausweglose Lagen geraten, 5wenn wir ausgepeitscht werden6,5 Vergleiche z. B. Apostelgeschichte 16,22., wenn man uns ins Gefängnis wirft6,5 Z. B. Apostelgeschichte 16,23.24., wenn wir uns einer aufgehetzten Menge gegenüber sehen6,5 Z. B. Apostelgeschichte 18,12-17., wenn wir bis zur Erschöpfung arbeiten und wenn wir ohne Schlaf und ohne Essen auskommen müssen6,5 Od wenn wir auf Schlaf und Essen verzichten.. 6Wir empfehlen uns durch ein geheiligtes Leben6,6 Od durch Reinheit/Aufrichtigkeit/Integrität., durch ´geistliche` Erkenntnis, durch Geduld und durch Freundlichkeit. Wir empfehlen uns dadurch, dass der Heilige Geist durch uns wirkt6,6 W ´Wir empfehlen uns` durch den Heiligen Geist., dass unsere Liebe frei ist von jeder Heuchelei, 7dass wir die Botschaft der Wahrheit verkünden6,7 Od dass wir uns bei unserem Reden an die Wahrheit halten., dass wir ´unseren Auftrag` in Gottes Kraft ausführen und dass wir für Angriff und Verteidigung von den Waffen Gebrauch machen, die im Dienst der Gerechtigkeit stehen6,7 Od dass für Angriff und Verteidigung unsere Waffen darin bestehen, das zu tun, was (vor Gott und Menschen) recht ist. W dass wir Gebrauch machen von den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und Linken. – Waffen zur Rechten und zur Linken bedeutet entweder Waffen für den Angriff (z. B. das mit der rechten Hand geführte Schwert) und für die Verteidigung (z. B. der mit der linken Hand gehaltene Schild) oder Waffen gegen Angriffe von allen Seiten oder umfassende Rüstung.. 8´Wir erweisen uns als Gottes Diener,` ob wir nun geehrt oder geschmäht werden, ob man Schlechtes über uns redet oder Gutes. Wir werden als Betrüger angesehen, aber wir halten uns an die Wahrheit.6,8 Die einen halten uns für Betrüger, die anderen für aufrichtige Menschen. 9Wir werden nicht beachtet und sind doch anerkannt6,9 Od und sind doch wohl bekannt. Od Wir werden verkannt, doch Gott kennt uns durch und durch.. Ständig sind wir vom Tod bedroht6,9 W Wir sind Sterbende., und doch sind wir – wie ihr seht – immer noch am Leben. Wir werden schwer geplagt und kommen doch nicht um.6,9 Vergleiche Psalm 118,18. 10Wir erleben Dinge, die uns traurig machen,6,10 W Wir sind Traurige. und sind doch immer voll Freude. Wir sind arm und machen doch viele reich. Wir besitzen nichts6,10 9 Man hält uns für unbekannt, aber wir sind sehr wohl bekannt. Man meint, wir lägen im Sterben, aber wie ihr seht, sind wir immer noch am Leben. Man meint, Gott würde uns plagen, aber wir kommen nicht um. 10 Man meint, wir müssten traurig sein, aber wir sind immer voll Freude. Man hält uns für arm, aber wir machen viele reich. Es scheint, als würden wir nichts besitzen., und doch gehört uns alles.

Bitte um Wiederherstellung der Gemeinschaft

11Wir haben frei und offen mit euch geredet6,11 Od Wir reden frei und offen mit euch., liebe Korinther; wir haben euch unser Herz weit geöffnet! 12In unserem Inneren fehlt es nicht an Platz für euch; eng ist es in euren eigenen Herzen. 13Macht es doch wie wir – ich spreche zu euch als zu meinen Kindern6,13 Od zu euch wie ein Vater zu seinen Kindern. – und öffnet auch ihr euch weit!

Warnung vor Verunreinigung von Gottes Tempel

14Macht nicht gemeinsame Sache mit Menschen, die nicht an Christus glauben und daher andere Ziele verfolgen als ihr.6,14 W 14 Lasst euch nicht mit Ungläubigen unter ein fremdes Joch spannen. Oder haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit irgendetwas miteinander zu schaffen? Gibt es irgendeine Gemeinsamkeit zwischen Licht und Finsternis, 15irgendeine Übereinstimmung zwischen Christus und dem Verderber6,15 D. h. dem Satan., irgendetwas, was einen Gläubigen mit einem Ungläubigen verbindet? 16Was haben Götzenbilder im Tempel Gottes zu suchen?6,16 W Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Und dieser Tempel des lebendigen Gottes sind wir6,16 AL(1) seid ihr.. Denn Gott hat gesagt:

»Ich will in ihrer Mitte6,16 in ihnen. wohnen und bei ihnen ein und aus gehen;

ich will ihr Gott sein,

und sie sollen mein Volk sein.«6,16 3. Mose 26,11.12; Jeremia 32,38; Hesekiel (Ezechiel) 37,27.

17»Deshalb« – so sagt der Herr –

»verlasst jene Leute

und trennt euch von ihnen;

fasst nichts Unreines an!

Dann werde ich euch annehmen6,17 Jesaja 52,11; Jeremia 51,45; Hesekiel (Ezechiel) 20,34.41; vergleiche Offenbarung 18,4.

18und werde euer Vater sein,

und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein.«6,18 2. Samuel 7,14; vergleiche Jesaja 43,6.

Das sagt der Herr, der allmächtige ´Gott`.