Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Voraussetzungen für das Leitungsamt der Gemeinde

31´Es heißt` – und das ist ein wahres Wort3,1 Nach anderer Auffassung gehört der Versanfang inhaltlich noch zu Kapitel 2,15 (… und verantwortungsbewusstes Leben. Das ist ein wahres Wort). –: »Wenn sich jemand um ein leitendes Amt in der Gemeinde bemüht, strebt er nach einer großen und ehrenvollen Aufgabe.« 2Darum kommt als Gemeindeleiter3,2 Siehe die Sacherklärungen unter »Älteste«. nur jemand in Frage, der ein untadeliges Leben führt. Er muss seiner Frau treu sein3,2 Od Er darf nur einmal verheiratet gewesen sein. Er darf nicht mehrere Frauen haben. W Er muss Mann einer einzigen Frau sein. und sich durch Besonnenheit und Verantwortungsbewusstsein auszeichnen. Sein Verhalten darf keinen Anstoß erregen, er muss gastfreundlich sein, und er muss fähig sein zu lehren. 3Er darf weder alkoholsüchtig sein noch zur Gewalttätigkeit neigen, muss freundlich sein, darf keinen Streit suchen und darf nicht am Geld hängen. 4Er muss sich in vorbildlicher Weise um seine Familie kümmern3,4 Od Er muss seiner Familie (od Hausgemeinschaft) in vorbildlicher Weise vorstehen. und seine Kinder zum Gehorsam erziehen und dazu anhalten, ein glaubwürdiges Leben zu führen3,4 Od und seine Kinder in würdiger Weise zum Gehorsam erziehen. und seine Kinder dazu erziehen, dass sie ihm gehorchen und ihn achten. W und seine Kinder im Gehorsam haben/halten mit aller Ehrenhaftigkeit.. 5(Oder kann jemand für die Gemeinde Gottes sorgen, wenn er nicht einmal imstande ist, sich um die eigene Familie zu kümmern3,5 Od seiner eigenen Familie (od Hausgemeinschaft) vorzustehen.?) 6Er darf nicht erst kurze Zeit vorher zum Glauben gekommen sein; sonst könnte es geschehen, dass er sich ´auf seine Stellung` etwas einbildet, und dann könnte ihn der Teufel zu Recht anklagen3,6 Od und dann dasselbe Urteil über ihn gefällt wird wie über den Teufel. W und dann dem Urteil des Teufels / dem Gericht über den Teufel verfällt.. 7Es ist aber auch wichtig, dass er außerhalb der Gemeinde einen guten Ruf hat; denn wenn übles Gerede über ihn verbreitet wird, könnte das der Teufel als Schlinge benutzen, um ihn zu Fall zu bringen.

Voraussetzungen für das diakonische Amt

8Auch die Diakone müssen ein glaubwürdiges3,8 W ehrenhaftes. Leben führen. Auf das, was sie sagen, muss man sich verlassen können3,8 Od Sie dürfen nicht doppelzüngig sein.; sie dürfen nicht übermäßig viel Wein trinken und nicht darauf aus sein, sich zu bereichern3,8 Od nicht auf unrechten Gewinn aus sein.. 9Sie müssen an der Botschaft des Glaubens festhalten, dem Geheimnis, das Gott uns enthüllt hat3,9 W Sie müssen am Geheimnis des Glaubens festhalten., und sich ein reines Gewissen bewahren. 10Im Übrigen sollen auch sie3,10 Od sollen sie. zuerst einer Prüfung unterzogen werden3,10 Od zuerst eine Probezeit durchlaufen., und nur wenn nichts an ihnen auszusetzen ist, dürfen sie zum Dienst in der Gemeinde zugelassen werden.

11Dasselbe gilt für Frauen, ´denen ein diakonisches Amt übertragen wird`3,11 Od Dasselbe gilt für die Ehefrauen ´der Diakone`.; auch ihr Leben muss glaubwürdig3,11 W ehrenhaft. sein. Sie dürfen nicht klatschsüchtig sein, sondern sollen sich durch Besonnenheit auszeichnen und3,11 nicht klatschsüchtig und nicht trunksüchtig sein und sollen. in jeder Hinsicht zuverlässig sein.

12Ein Diakon muss seiner Frau treu sein3,12 Od Ein Diakon darf nur einmal verheiratet gewesen sein. Ein Diakon darf nicht mehrere Frauen haben. W Ein Diakon muss Mann einer einzigen Frau sein. und sich in vorbildlicher Weise um seine Kinder und die ganze Familie kümmern3,12 Od und seinen Kindern und der ganzen Familie (od Hausgemeinschaft) in vorbildlicher Weise vorstehen..

13Wer sein diakonisches Amt so ausübt, wie es sein soll, erwirbt sich damit hohes Ansehen und kann im Vertrauen auf Jesus Christus mit besonderer Zuversicht auftreten3,13 Od vor Gott treten. Od und kann mit besonderer Zuversicht für den Glauben an Jesus Christus eintreten. W erwirbt sich damit einen schönen Rang und viel Zuversicht im Glauben an Christus Jesus / in Bezug auf den Glauben an Christus Jesus..

Jesus Christus – der Inhalt unseres Glaubens

14´Lieber Timotheus,` ich hoffe, dich bald besuchen zu können. 15Doch für den Fall, dass sich mein Kommen verzögert, schreibe ich dir diesen Brief, damit du weißt, wie diejenigen sich verhalten sollen, die zum Haus Gottes gehören, zur Gemeinde3,15 Od wie du im Haus Gottes vorzugehen hast, in der Gemeinde. W wie das Verhalten im Haus Gottes sein muss, in der Gemeinde. des lebendigen Gottes, die der Stützpfeiler und das Bollwerk3,15 Od ein Stützpfeiler und ein Bollwerk (od Fundament). der Wahrheit ist. 16Und wie groß ist diese Wahrheit! Wie einzigartig ist das Geheimnis, auf das sich unser Glaube gründet!3,16 W 16 Und anerkanntermaßen groß ist das Geheimnis der Ehrfurcht vor Gott.

Er3,16 AL(2) Gott., der zu uns kam als Mensch von Fleisch und Blut3,16 W der sichtbar (gemacht) wurde im Fleisch / der sich offenbarte im Fleisch.,

der als Sohn Gottes beglaubigt wurde durch Gottes Geist3,16 W der gerechtfertigt wurde durch den Geist (nach anderer Auffassung: im Geist, d. h. in seiner neuen Existenzweise nach der Auferstehung).

und der den Engeln3,16 seinen Boten (d. h. seinen Jüngern). erschien ´in seiner Macht` –

er wurde verkündet unter den Völkern,

im Glauben angenommen in aller Welt

und im Himmel mit Herrlichkeit gekrönt3,16 W und hinaufgenommen in/mit Herrlichkeit (od Ehre)..

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Falsche Lehren …

41Der Geist Gottes hat allerdings unmissverständlich vorausgesagt4,1 Od Der Geist Gottes sagt immer wieder ausdrücklich voraus. W Der Geist aber sagt ausdrücklich., dass am Ende der Zeit4,1 Od dass in künftigen Zeiten. manche vom Glauben abfallen werden. Sie werden sich irreführenden Geistern zuwenden und auf Lehren hören, die von dämonischen Mächten eingegeben sind 2und von scheinheiligen Lügnern propagiert werden, deren Gewissen so abgestumpft ist, als wäre es mit einem glühenden Eisen ausgebrannt worden4,2 Od deren Gewissen von ihrer Schuld wie mit einem glühenden Eisen gezeichnet ist. Od deren Gewissen das Brandzeichen trägt, ´das sie als Sklaven des Teufels ausweist`.. 3Diese Leute verbieten das Heiraten und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen – auf Speisen, die doch von Gott geschaffen wurden, sodass die, die an ihn glauben und die Wahrheit erkannt haben, sie mit Dankbarkeit4,3 Od mit einem Dankgebet. genießen können. 4Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Wie sollte es da verkehrt sein, etwas zu essen, was wir mit einem Dankgebet von ihm entgegennehmen? 5Die Speisen sind ja durch Gottes Wort für rein erklärt und werden durch das Gebet geheiligt.4,5 Od Die Speisen werden ja durch das Gebet geheiligt, das sich auf Gottes Wort gründet. W Sie werden ja durch das Wort Gottes und das Gebet geheiligt.

… und wie man sie bekämpft

6Wenn du den Geschwistern diese Dinge klarmachst, erweist du dich als ein guter Diener Jesu Christi. Du zeigst damit, dass die Botschaft des Glaubens deine Nahrung ist, diese gute Lehre, der du so treu gefolgt bist. 7Mit den unheiligen und kindischen Spekulationen4,7 W Legenden/Mythen. hingegen, ´mit denen sich jene Leute befassen,` sollst du dich nicht abgeben. Übe dich vielmehr darin, so zu leben, dass Gott geehrt wird! 8Nicht umsonst ´heißt es`: »Den Körper zu trainieren4,8 Od Sich darin zu üben, körperliche Entbehrungen zu ertragen. bringt nur wenig Nutzen, aber sich in der Ehrfurcht vor Gott zu üben ist in jeder Hinsicht nützlich, weil dem, der Gott ehrt, wahres Leben versprochen ist – sowohl in dieser Welt als auch in der zukünftigen4,8 Od weil dem, der Gott ehrt, Gottes Zusagen gelten – sowohl für dieses Leben als auch für das zukünftige. W weil die Ehrfurcht vor Gott das Versprechen des jetzigen und des zukünftigen Lebens hat.9Das ist ein wahres Wort4,9 Nach anderer Auffassung bezieht sich Das ist ein wahres Wort nicht auf Vers 8, sondern auf Vers 10b (»Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt …«)., das vollste Zustimmung verdient! 10Es weist auf das Ziel hin, für das wir uns abmühen und für das wir kämpfen4,10 AL(1) und für das wir Schmähungen über uns ergehen lassen.; denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, und er ist der Helfer und Retter aller Menschen – in besonderer Weise derer, die an ihn glauben.

Vorbildliches Verhalten im privaten und öffentlichen Leben

11Lehre diese Dinge und schärfe sie den Geschwistern ein! 12Niemand hat das Recht, auf dich herabzusehen4,12 Od Lass nicht zu, dass jemand auf dich herabsieht., nur weil du noch jung bist. Sei den Gläubigen ein Vorbild in allem, was du sagst und tust, ein Vorbild an Liebe, Glauben und Reinheit. 13Widme dich bis zu meinem Kommen mit ganzer Kraft dem Vorlesen ´der Heiligen Schrift`, dem Ermahnen und Ermutigen der Gläubigen und dem Lehren. 14Lass die Gabe nicht ungenutzt, die dir durch Gottes Gnade geschenkt worden ist. Du hast sie ja aufgrund eines prophetischen Wortes4,14 Od begleitet von einem prophetischen Wort. in Übereinstimmung mit prophetischen Aussagen. und unter Handauflegung der Ältestenschaft4,14 Vergleiche 2. Timotheus 1,6. bekommen. 15Konzentriere dich also ganz auf diese Aufgaben; lass dich durch nichts beirren. Dann werden die Fortschritte, die du ´im Glauben` machst, allen sichtbar sein. 16Gib Acht auf dich selbst und auf das, was du lehrst4,16 Od und halte an der Lehre ´des Evangeliums` fest. Od und widme dich ganz dem Lehren.! Halte dich treu an alle diese Anweisungen4,16 Od an diese Anweisung.. Wenn du das tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, die auf dich hören.

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Regeln für die Seelsorge

51Wenn du einen älteren Mann ermahnen musst, dann fahre ihn nicht heftig an, sondern rede so mit ihm, als wäre er dein Vater. Jüngere Männer ermahne wie Brüder, 2ältere Frauen wie deine Mutter und jüngere Frauen wie Schwestern, mit aller gebotenen Zurückhaltung5,2 W mit aller Reinheit..

Die Versorgung der Witwen

3Erweise den Witwen, die auf sich selbst gestellt sind5,3 W die wirklich Witwen sind., Ehre, indem du dafür sorgst, dass sie ´von der Gemeinde` die nötige Hilfe bekommen. 4Wenn eine Witwe jedoch Kinder oder Enkel hat, sind zunächst einmal diese für sie verantwortlich. Sie sollen ihre Ehrfurcht vor Gott dadurch zeigen, dass sie ihre familiären Pflichten erfüllen5,4 Od Kinder oder Enkel hat, sind diese dazu aufgefordert, ihre Ehrfurcht vor Gott zunächst einmal dadurch zu zeigen, dass sie ihre familiären Pflichten erfüllen. W Kinder oder Enkel hat, sollen diese zuerst lernen, dem eigenen Haus gegenüber gottesfürchtig zu sein. und sich ihrer Mutter und Großmutter gegenüber5,4 W ihren Vorfahren gegenüber. dankbar erweisen für alles, was sie von ihr bekommen haben, denn das gefällt Gott. 5´Die Gemeinde soll nur für die Witwen sorgen,` die wirklich einsam5,5 W die wirklich Witwen sind. und auf sich allein gestellt sind. Außerdem müssen es Witwen sein, die ihre ganze Hoffnung auf Gott gesetzt haben und sich nicht davon abbringen lassen, Tag und Nacht zu ihm zu beten und ihn um Hilfe zu bitten. 6Eine Witwe hingegen, die nur für ihr Vergnügen lebt, ist bei lebendigem Leibe tot.

7Schärfe ´den Gläubigen5,7 Od den Kindern und Enkeln. Od den Witwen.` diese Dinge ein, damit an ihrem Verhalten nichts auszusetzen ist. 8Denn wenn sich jemand nicht um seine Angehörigen kümmert, vor allem um die, die unter einem Dach mit ihm leben, verleugnet er den Glauben und ist schlimmer als jemand, der nicht ´an Christus` glaubt.

9Eine Witwe darf erst dann in das Witwenverzeichnis aufgenommen werden5,9 Vermutlich war diese Eintragung, die den Witwen die Versorgung durch die Gemeinde zusicherte, mit einer Verpflichtung zur Mitarbeit in der Gemeinde verbunden (vergleiche die Verse 11 und 12)., wenn sie mindestens sechzig Jahre alt ist. Außerdem muss sie ihrem Mann treu gewesen sein5,9 Od Außerdem darf sie nicht mehr als einmal verheiratet gewesen sein. 10und dafür bekannt sein, dass sie Gutes getan hat – zum Beispiel, dass sie Kinder aufgezogen hat5,10 Od dass sie gut für ihre Kinder gesorgt hat., gastfreundlich gewesen ist, den Gläubigen5,10 W den Heiligen. die Füße gewaschen hat5,10 Einem Besucher die staubig gewordenen Füße zu waschen war ein Zeichen der Gastfreundschaft (vergleiche Lukas 7,44; Johannes 13,4.5). und Menschen, die in Not waren, geholfen hat. Mit einem Wort: Sie muss sich in jeder Hinsicht bemüht haben, Gutes zu tun.

11Jüngere Witwen nimm nicht in das Verzeichnis auf. Denn wenn das Verlangen nach einem Mann bei ihnen die Oberhand gewinnt, vergessen sie, dass sie durch die Aufnahme in das Verzeichnis eine Verpflichtung gegenüber Christus eingegangen sind, und wollen wieder heiraten5,11 bei ihnen die Oberhand gewinnt, sind sie sogar bereit, jemand zu heiraten, der nicht an Christus glaubt. W bei ihnen unter Missachtung von (´ihrer Hingabe an`) Christus die Oberhand gewinnt, wollen sie heiraten.. 12Damit lastet dann auf ihnen der Vorwurf5,12 W das Urteil., ihrem zuvor gegebenen Versprechen untreu geworden zu sein. 13Außerdem gewöhnen sie sich ans Nichtstun und verbringen ihre Zeit bald in diesem Haus und bald in jenem. Und damit nicht genug – sie werden geschwätzig5,13 sie verbreiten falsche Lehren., mischen sich in fremde Angelegenheiten5,13 üben okkulte Praktiken aus. und reden über Dinge, die sie nichts angehen5,13 Od und sagen Dinge, die sich nicht gehören.. 14Deshalb möchte ich, dass die jüngeren Witwen wieder heiraten, Kinder zur Welt bringen und sich um ihren Haushalt kümmern. So werden sie keinem, der sich gegen ´das Evangelium` stellt, einen Anlass geben5,14 Od So werden sie dem Widersacher (d. h. dem Satan) keinen Anlass geben., übles Gerede über uns5,14 Od über sie. zu verbreiten. 15Einige haben nämlich den richtigen Weg bereits verlassen und folgen jetzt dem Satan.

16´Um diesen Punkt zusammenzufassen:` Wenn eine gläubige Frau5,16 AL(2) Wenn ein gläubiger Mann oder eine gläubige Frau. Witwen ´in ihrer Familie` hat5,16 16 Wenn eine gläubige Frau die Mittel hat, Witwen zu versorgen., soll sie ihnen zur Seite stehen. Dadurch ist die Gemeinde entlastet und kann den Witwen helfen, die wirklich hilfsbedürftig sind5,16 W die wirklich Witwen sind..

Das Ältestenamt: Vorrecht und Verantwortung

17Älteste, die ihre Verantwortung für die Gemeinde so wahrnehmen, wie es sein soll, haben5,17 Od Weil die Ältesten eine besondere Verantwortung für die Gemeinde tragen, haben sie. nicht nur Anerkennung verdient, sondern auch einen entsprechenden Lohn5,17 Od haben einen doppelten Lohn verdient. haben doppelte Anerkennung verdient. W haben doppelte Ehrung verdient (d. h. wohl: Ehrung in doppelter Weise – Anerkennung und Entlohnung)., besonders dann, wenn sie eine Verkündigungs- und Lehrtätigkeit ausüben. 18Es heißt ja in der Schrift: »Binde einem Ochsen beim Dreschen keinen Maulkorb um!«5,18 5. Mose 25,4. Und es heißt: »Wer arbeitet, hat Anrecht auf einen Lohn.«5,18 Lukas 10,7; vergleiche Matthäus 10,10.

19Weise jede Anschuldigung gegen einen Ältesten zurück, es sei denn, zwei oder drei Zeugen bestätigen die Richtigkeit der Anklage5,19 Vergleiche 5. Mose 19,15; Matthäus 18,16.. 20Doch wenn sich ein Ältester tatsächlich etwas zuschulden kommen lässt5,20 Od Doch wenn ein Ältester tatsächlich ein sündiges Leben führt. Od Und wenn ein Ältester an einer Sünde festhält. Doch wenn sich ein Gläubiger etwas zuschulden kommen lässt., dann weise ihn vor der ganzen Gemeinde zurecht, damit alle ein warnendes Beispiel vor Augen haben5,20 Od dann weise ihn vor allen anderen Ältesten zurecht, damit diese ein warnendes Beispiel vor Augen haben. W dann weise ihn vor allen zurecht, damit auch die übrigen Furcht haben.. 21Ich ermahne dich eindringlich vor Gott, vor Jesus Christus und vor den auserwählten Engeln: Befolge diese Anweisungen unvoreingenommen und ohne jemand zu begünstigen!

22Lege niemand, ´dem eine Aufgabe in der Gemeinde übertragen werden soll`5,22 Lege niemand, ´der gesündigt hat und wieder in die Gemeinde aufgenommen werden soll`., vorschnell die Hände auf; sonst machst du dich mitschuldig, wenn er sich versündigt5,22 Od wenn ´sich danach herausstellt, dass` er ein sündiges Leben führte. vorschnell die Hände auf, und lass dich nicht in die Sünden von anderen hineinziehen.. Halte dich selbst rein ´von jeder Verfehlung`!

23Übrigens sollst du nicht immer nur Wasser trinken.5,23 Od Allerdings brauchst du deswegen nicht immer nur Wasser zu trinken. Nimm ab und zu auch etwas Wein wegen deines Magens und weil du dich häufig so schwach fühlst5,23 Od und weil du so oft krank bist. Od wegen deines Magens; du fühlst dich ja häufig so schwach / du bist ja so oft krank..

24Bei manchen Menschen liegt es offen zutage, dass sie sündigen; ihre Verfehlungen laufen ihnen gewissermaßen voraus und sind schon vor dem Tag bekannt, an dem Gott Gericht hält. Bei anderen kommen sie erst durch das Gericht ans Licht.5,24 Od laufen ihnen gewissermaßen voraus und sind bekannt, noch ehe ihr Leben einer Prüfung unterzogen wird. Bei anderen kommen sie erst durch die Prüfung (od erst später) ans Licht. W laufen ihnen voraus zum Gericht / zur Prüfung. Bei anderen aber gehen sie hinterher. 25Dasselbe trifft auch auf die guten Taten zu: ´Manche` sind schon jetzt für alle sichtbar, und auch die, bei denen es sich anders verhält, können nicht für immer verborgen bleiben.