Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Gebet für alle Menschen

21Das Erste und Wichtigste, wozu ich ´die Gemeinde` auffordere, ist das Gebet. Es ist unsere Aufgabe, mit Bitten, Flehen und Danken für alle Menschen einzutreten, 2´insbesondere` für die Regierenden2,2 W Könige. und alle, die eine hohe Stellung einnehmen, damit wir ungestört und in Frieden ein Leben führen können, durch das Gott in jeder Hinsicht geehrt wird und das in allen Belangen glaubwürdig2,2 W ehrenhaft. ist. 3In dieser Weise zu beten2,3 3 So zu leben. ist gut und gefällt Gott, unserem Retter, 4denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und dass sie die Wahrheit erkennen. 5Es gibt nämlich nur einen Gott2,5 Od und dass sie die Wahrheit erkennen, 5 die Tatsache nämlich, dass es nur einen Gott gibt., und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den, der selbst ein Mensch ´geworden` ist, Jesus Christus. 6Er hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben und hat damit zu der von Gott bestimmten Zeit den Beweis erbracht, dass Gott alle retten will2,6 Od für alle gegeben, und das wird jetzt, zu der von Gott bestimmten Zeit, allen bezeugt. W für alle gegeben – das Zeugnis zu der bestimmten Zeit.. 7Und ebenso wahr und unbestreitbar ist, dass er diese Botschaft mir anvertraut und mich als Verkündiger und Apostel eingesetzt hat2,7 W 7 Dazu bin ich als Verkündiger und Apostel eingesetzt worden – ich sage die Wahrheit, ich lüge nicht., als Lehrer, der alle Völker2,7 Od die nichtjüdischen Völker. im Glauben und in der Wahrheit unterrichten soll.

Mann und Frau im Gottesdienst

8Zurück zum Gebet: Ich möchte – und das gilt für alle Zusammenkünfte der Gemeinde2,8 Od und das gilt für alle Gemeinden (w an jedem Ort). –, dass die Männer, wenn sie ihre Hände zu Gott erheben, ein reines Gewissen haben2,8 W dass die Männer heilige Hände erheben., keinen Groll gegen jemand hegen und untereinander nicht zerstritten sind2,8 Od und nicht ´an Gottes Zusagen` zweifeln.. 9Und genauso möchte ich, dass die Frauen sich verantwortungsbewusst und zurückhaltend schmücken2,9 Od dass die Frauen Verantwortungsbewusstsein und Zurückhaltung zu ihrem Schmuck machen. und mit ihrer Kleidung2,9 Od mit ihrem Verhalten. keinen Anstoß erregen. Sie sollen nicht durch aufwändige Frisuren2,9 W durch Haarflechten., Gold, Perlen oder kostspielige Gewänder auf sich aufmerksam machen, 10sondern sich dadurch auszeichnen, dass sie Gutes tun; das ist der wahre Schmuck von Frauen, die sich zu Gott bekennen und ihn ehren2,10 W die sich zur Ehrfurcht vor Gott bekennen.. 11Eine Frau soll still und mit ganzer Bereitschaft zur Unterordnung auf das hören, was ´im Gottesdienst` gelehrt wird. 12Ich gestatte es einer Frau nicht, ´vor versammelter Gemeinde` zu lehren und sich ´damit` über die Männer zu stellen2,12 Od zu lehren oder sich ´in irgendeiner anderen Weise` über die Männer zu stellen.; sie soll sich vielmehr still verhalten. 13Zuerst wurde nämlich Adam erschaffen, erst danach Eva. 14Und es war nicht Adam, der sich ´von dem Verführer` täuschen ließ, sondern die Frau; sie ließ sich in die Irre führen und setzte sich über Gottes Gebot hinweg. 15Doch auch sie wird gerettet werden, auch und gerade dann, wenn sie ihre Aufgabe als Mutter erfüllt2,15 W wenn sie Kinder zur Welt bringt. Od Doch durch die Geburt des Kindes (nämlich Christus) wird sie gerettet werden. Doch sie wird beim Kindergebären bewahrt bleiben. – vorausgesetzt, sie hält am Glauben und an der Liebe fest und führt2,15 vorausgesetzt, ihre Kinder halten am Glauben und an der Liebe fest und führen. ein geheiligtes und verantwortungsbewusstes Leben.

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Voraussetzungen für das Leitungsamt der Gemeinde

31´Es heißt` – und das ist ein wahres Wort3,1 Nach anderer Auffassung gehört der Versanfang inhaltlich noch zu Kapitel 2,15 (… und verantwortungsbewusstes Leben. Das ist ein wahres Wort). –: »Wenn sich jemand um ein leitendes Amt in der Gemeinde bemüht, strebt er nach einer großen und ehrenvollen Aufgabe.« 2Darum kommt als Gemeindeleiter3,2 Siehe die Sacherklärungen unter »Älteste«. nur jemand in Frage, der ein untadeliges Leben führt. Er muss seiner Frau treu sein3,2 Od Er darf nur einmal verheiratet gewesen sein. Er darf nicht mehrere Frauen haben. W Er muss Mann einer einzigen Frau sein. und sich durch Besonnenheit und Verantwortungsbewusstsein auszeichnen. Sein Verhalten darf keinen Anstoß erregen, er muss gastfreundlich sein, und er muss fähig sein zu lehren. 3Er darf weder alkoholsüchtig sein noch zur Gewalttätigkeit neigen, muss freundlich sein, darf keinen Streit suchen und darf nicht am Geld hängen. 4Er muss sich in vorbildlicher Weise um seine Familie kümmern3,4 Od Er muss seiner Familie (od Hausgemeinschaft) in vorbildlicher Weise vorstehen. und seine Kinder zum Gehorsam erziehen und dazu anhalten, ein glaubwürdiges Leben zu führen3,4 Od und seine Kinder in würdiger Weise zum Gehorsam erziehen. und seine Kinder dazu erziehen, dass sie ihm gehorchen und ihn achten. W und seine Kinder im Gehorsam haben/halten mit aller Ehrenhaftigkeit.. 5(Oder kann jemand für die Gemeinde Gottes sorgen, wenn er nicht einmal imstande ist, sich um die eigene Familie zu kümmern3,5 Od seiner eigenen Familie (od Hausgemeinschaft) vorzustehen.?) 6Er darf nicht erst kurze Zeit vorher zum Glauben gekommen sein; sonst könnte es geschehen, dass er sich ´auf seine Stellung` etwas einbildet, und dann könnte ihn der Teufel zu Recht anklagen3,6 Od und dann dasselbe Urteil über ihn gefällt wird wie über den Teufel. W und dann dem Urteil des Teufels / dem Gericht über den Teufel verfällt.. 7Es ist aber auch wichtig, dass er außerhalb der Gemeinde einen guten Ruf hat; denn wenn übles Gerede über ihn verbreitet wird, könnte das der Teufel als Schlinge benutzen, um ihn zu Fall zu bringen.

Voraussetzungen für das diakonische Amt

8Auch die Diakone müssen ein glaubwürdiges3,8 W ehrenhaftes. Leben führen. Auf das, was sie sagen, muss man sich verlassen können3,8 Od Sie dürfen nicht doppelzüngig sein.; sie dürfen nicht übermäßig viel Wein trinken und nicht darauf aus sein, sich zu bereichern3,8 Od nicht auf unrechten Gewinn aus sein.. 9Sie müssen an der Botschaft des Glaubens festhalten, dem Geheimnis, das Gott uns enthüllt hat3,9 W Sie müssen am Geheimnis des Glaubens festhalten., und sich ein reines Gewissen bewahren. 10Im Übrigen sollen auch sie3,10 Od sollen sie. zuerst einer Prüfung unterzogen werden3,10 Od zuerst eine Probezeit durchlaufen., und nur wenn nichts an ihnen auszusetzen ist, dürfen sie zum Dienst in der Gemeinde zugelassen werden.

11Dasselbe gilt für Frauen, ´denen ein diakonisches Amt übertragen wird`3,11 Od Dasselbe gilt für die Ehefrauen ´der Diakone`.; auch ihr Leben muss glaubwürdig3,11 W ehrenhaft. sein. Sie dürfen nicht klatschsüchtig sein, sondern sollen sich durch Besonnenheit auszeichnen und3,11 nicht klatschsüchtig und nicht trunksüchtig sein und sollen. in jeder Hinsicht zuverlässig sein.

12Ein Diakon muss seiner Frau treu sein3,12 Od Ein Diakon darf nur einmal verheiratet gewesen sein. Ein Diakon darf nicht mehrere Frauen haben. W Ein Diakon muss Mann einer einzigen Frau sein. und sich in vorbildlicher Weise um seine Kinder und die ganze Familie kümmern3,12 Od und seinen Kindern und der ganzen Familie (od Hausgemeinschaft) in vorbildlicher Weise vorstehen..

13Wer sein diakonisches Amt so ausübt, wie es sein soll, erwirbt sich damit hohes Ansehen und kann im Vertrauen auf Jesus Christus mit besonderer Zuversicht auftreten3,13 Od vor Gott treten. Od und kann mit besonderer Zuversicht für den Glauben an Jesus Christus eintreten. W erwirbt sich damit einen schönen Rang und viel Zuversicht im Glauben an Christus Jesus / in Bezug auf den Glauben an Christus Jesus..

Jesus Christus – der Inhalt unseres Glaubens

14´Lieber Timotheus,` ich hoffe, dich bald besuchen zu können. 15Doch für den Fall, dass sich mein Kommen verzögert, schreibe ich dir diesen Brief, damit du weißt, wie diejenigen sich verhalten sollen, die zum Haus Gottes gehören, zur Gemeinde3,15 Od wie du im Haus Gottes vorzugehen hast, in der Gemeinde. W wie das Verhalten im Haus Gottes sein muss, in der Gemeinde. des lebendigen Gottes, die der Stützpfeiler und das Bollwerk3,15 Od ein Stützpfeiler und ein Bollwerk (od Fundament). der Wahrheit ist. 16Und wie groß ist diese Wahrheit! Wie einzigartig ist das Geheimnis, auf das sich unser Glaube gründet!3,16 W 16 Und anerkanntermaßen groß ist das Geheimnis der Ehrfurcht vor Gott.

Er3,16 AL(2) Gott., der zu uns kam als Mensch von Fleisch und Blut3,16 W der sichtbar (gemacht) wurde im Fleisch / der sich offenbarte im Fleisch.,

der als Sohn Gottes beglaubigt wurde durch Gottes Geist3,16 W der gerechtfertigt wurde durch den Geist (nach anderer Auffassung: im Geist, d. h. in seiner neuen Existenzweise nach der Auferstehung).

und der den Engeln3,16 seinen Boten (d. h. seinen Jüngern). erschien ´in seiner Macht` –

er wurde verkündet unter den Völkern,

im Glauben angenommen in aller Welt

und im Himmel mit Herrlichkeit gekrönt3,16 W und hinaufgenommen in/mit Herrlichkeit (od Ehre)..

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Falsche Lehren …

41Der Geist Gottes hat allerdings unmissverständlich vorausgesagt4,1 Od Der Geist Gottes sagt immer wieder ausdrücklich voraus. W Der Geist aber sagt ausdrücklich., dass am Ende der Zeit4,1 Od dass in künftigen Zeiten. manche vom Glauben abfallen werden. Sie werden sich irreführenden Geistern zuwenden und auf Lehren hören, die von dämonischen Mächten eingegeben sind 2und von scheinheiligen Lügnern propagiert werden, deren Gewissen so abgestumpft ist, als wäre es mit einem glühenden Eisen ausgebrannt worden4,2 Od deren Gewissen von ihrer Schuld wie mit einem glühenden Eisen gezeichnet ist. Od deren Gewissen das Brandzeichen trägt, ´das sie als Sklaven des Teufels ausweist`.. 3Diese Leute verbieten das Heiraten und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen – auf Speisen, die doch von Gott geschaffen wurden, sodass die, die an ihn glauben und die Wahrheit erkannt haben, sie mit Dankbarkeit4,3 Od mit einem Dankgebet. genießen können. 4Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Wie sollte es da verkehrt sein, etwas zu essen, was wir mit einem Dankgebet von ihm entgegennehmen? 5Die Speisen sind ja durch Gottes Wort für rein erklärt und werden durch das Gebet geheiligt.4,5 Od Die Speisen werden ja durch das Gebet geheiligt, das sich auf Gottes Wort gründet. W Sie werden ja durch das Wort Gottes und das Gebet geheiligt.

… und wie man sie bekämpft

6Wenn du den Geschwistern diese Dinge klarmachst, erweist du dich als ein guter Diener Jesu Christi. Du zeigst damit, dass die Botschaft des Glaubens deine Nahrung ist, diese gute Lehre, der du so treu gefolgt bist. 7Mit den unheiligen und kindischen Spekulationen4,7 W Legenden/Mythen. hingegen, ´mit denen sich jene Leute befassen,` sollst du dich nicht abgeben. Übe dich vielmehr darin, so zu leben, dass Gott geehrt wird! 8Nicht umsonst ´heißt es`: »Den Körper zu trainieren4,8 Od Sich darin zu üben, körperliche Entbehrungen zu ertragen. bringt nur wenig Nutzen, aber sich in der Ehrfurcht vor Gott zu üben ist in jeder Hinsicht nützlich, weil dem, der Gott ehrt, wahres Leben versprochen ist – sowohl in dieser Welt als auch in der zukünftigen4,8 Od weil dem, der Gott ehrt, Gottes Zusagen gelten – sowohl für dieses Leben als auch für das zukünftige. W weil die Ehrfurcht vor Gott das Versprechen des jetzigen und des zukünftigen Lebens hat.9Das ist ein wahres Wort4,9 Nach anderer Auffassung bezieht sich Das ist ein wahres Wort nicht auf Vers 8, sondern auf Vers 10b (»Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt …«)., das vollste Zustimmung verdient! 10Es weist auf das Ziel hin, für das wir uns abmühen und für das wir kämpfen4,10 AL(1) und für das wir Schmähungen über uns ergehen lassen.; denn wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, und er ist der Helfer und Retter aller Menschen – in besonderer Weise derer, die an ihn glauben.

Vorbildliches Verhalten im privaten und öffentlichen Leben

11Lehre diese Dinge und schärfe sie den Geschwistern ein! 12Niemand hat das Recht, auf dich herabzusehen4,12 Od Lass nicht zu, dass jemand auf dich herabsieht., nur weil du noch jung bist. Sei den Gläubigen ein Vorbild in allem, was du sagst und tust, ein Vorbild an Liebe, Glauben und Reinheit. 13Widme dich bis zu meinem Kommen mit ganzer Kraft dem Vorlesen ´der Heiligen Schrift`, dem Ermahnen und Ermutigen der Gläubigen und dem Lehren. 14Lass die Gabe nicht ungenutzt, die dir durch Gottes Gnade geschenkt worden ist. Du hast sie ja aufgrund eines prophetischen Wortes4,14 Od begleitet von einem prophetischen Wort. in Übereinstimmung mit prophetischen Aussagen. und unter Handauflegung der Ältestenschaft4,14 Vergleiche 2. Timotheus 1,6. bekommen. 15Konzentriere dich also ganz auf diese Aufgaben; lass dich durch nichts beirren. Dann werden die Fortschritte, die du ´im Glauben` machst, allen sichtbar sein. 16Gib Acht auf dich selbst und auf das, was du lehrst4,16 Od und halte an der Lehre ´des Evangeliums` fest. Od und widme dich ganz dem Lehren.! Halte dich treu an alle diese Anweisungen4,16 Od an diese Anweisung.. Wenn du das tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, die auf dich hören.