Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Das richtige Verhalten im sexuellen Bereich …

41Jetzt noch etwas anderes, Geschwister. Wir haben euch gelehrt, wie ihr leben sollt, um Gott zu gefallen, und ihr handelt auch danach. Doch nun bitten wir euch im Namen des Herrn Jesus mit allem Nachdruck: Macht darin auch weiterhin Fortschritte!

2Ihr kennt ja die Anweisungen, die wir euch im Auftrag des Herrn Jesus gegeben haben. 3Gott will, dass ihr ein geheiligtes Leben führt. ´Dazu gehört,` dass ihr euch von aller sexuellen Sünde fern haltet. 4Jeder von euch muss lernen, Herr über seine Triebe zu sein, denn euer Leben gehört Gott, und die Menschen sollen Achtung vor euch haben4,4 und ihr sollt euren Mitmenschen Achtung entgegenbringen. W Jeder von euch muss es verstehen, sein eigenes Gefäß in Heiligkeit und Ehrbarkeit zu besitzen / zu erwerben. Mit »Gefäß« ist hier wahrscheinlich der Körper unter dem Gesichtspunkt der Geschlechtlichkeit gemeint. Andere sehen darin eine Bezeichnung für »Frau«, sodass dann das richtige Verhalten beim Werben um eine Frau bzw. beim Zusammenenleben mit der Ehefrau und beim Verkehr mit ihr angesprochen wäre.. 5Lasst euch nicht von Begierden und Leidenschaften beherrschen wie die Menschen4,5 W wie die (nichtjüdischen) Völker., die Gott nicht kennen. 6Keiner darf in diesen Dingen die von Gott gesetzten Grenzen überschreiten und seinen Bruder betrügen.4,6 Keiner darf sich bei Geschäften über die Rechte seines Bruders hinwegsetzen und ihn um das betrügen, was ihm gehört. W Keiner darf sich einen Übergriff erlauben und seinen Bruder in der Sache übervorteilen. Denn für alle solche Vergehen wird der Herr die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Im Übrigen wiederholen wir mit dieser Warnung nur, was wir euch schon früher gesagt haben. 7Gott hat uns dazu berufen, ein geheiligtes Leben zu führen und nicht ein Leben, das von Sünde beschmutzt ist. 8Wer diese Anweisungen missachtet, missachtet daher nicht einen Menschen, sondern den, der euch seinen Heiligen Geist schenkt4,8 AL(1) geschenkt hat. – Gott selbst.

… und im Umgang miteinander

9Dass euer Verhalten untereinander von Liebe bestimmt sein soll, brauchen wir euch nicht zu schreiben. Gott selbst hat euch gelehrt, einander zu lieben, 10und das befolgt ihr ja auch gegenüber allen Geschwistern in ganz Mazedonien. Trotzdem möchten wir euch eindringlich bitten, Geschwister: Lasst eure Liebe zueinander noch stärker werden! 11Und setzt es euch zum Ziel, ein geordnetes Leben zu führen, euch um eure eigenen Angelegenheiten zu kümmern4,11 euch selbst um eure Angelegenheiten zu kümmern. und selbst für euren Lebensunterhalt zu sorgen4,11 W und mit euren eigenen Händen zu arbeiten.. Wenn ihr das tut – und wir haben euch ja schon früher dazu aufgefordert –, 12werden euch die, die nicht zur Gemeinde gehören4,12 W die draußen sind., achten, und ihr werdet niemand zur Last fallen4,12 W ihr werdet niemand/nichts nötig haben..

Was wird mit den Christen, die vor Jesu Wiederkunft sterben?

13Kommen wir nun zur Frage nach den Gläubigen, die schon gestorben sind4,13 W nach den Entschlafenen.. Es liegt uns sehr daran, Geschwister, dass ihr wisst, was mit ihnen geschehen wird, damit ihr nicht um sie trauert wie die Menschen, die keine Hoffnung haben.

14Nun, wir glauben doch, dass Jesus ´für uns` gestorben und dass er auferstanden ist. Dann wird Gott aber auch dafür sorgen, dass die, die im Vertrauen auf Jesus gestorben sind, mit dabei sein werden, wenn Jesus in seiner Herrlichkeit kommt.4,14 Od Dann wird Gott aber auch die, die im Vertrauen auf Jesus gestorben sind, zu sich holen, sodass sie mit Jesus zusammen sind. W Dann wird Gott aber auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. – Die Fügung durch Jesus ist sowohl im NGÜ-Text als auch bei der Od-Wiedergabe auf die Entschlafenen bezogen. Nach anderer Auffassung bezieht sie sich jedoch auf führen (also entweder: Dann wird Gott durch Jesus aber auch dafür sorgen, dass die Verstorbenen mit dabei sein werden, wenn Jesus in seiner Herrlichkeit kommt oder: Dann wird Gott durch Jesus aber auch die Verstorbenen zu sich holen, sodass sie mit Jesus zusammen sind).

15Außerdem können wir euch unter Berufung auf ein Wort des Herrn4,15 Od auf das, was der Herr gesagt hat. versichern, dass sie uns gegenüber, soweit wir bei der Wiederkunft des Herrn noch am Leben sind, in keiner Weise benachteiligt sein werden4,15 W dass wir, die Lebenden, die bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.. 16Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, ein lauter Befehl wird ertönen, und auch die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein4,16 W herabkommen bei/mit einem Befehlsruf, bei/mit der Stimme eines (od des) Engelfürsten und bei/mit der Posaune Gottes. – Vom Griechischen her lässt sich nicht sicher entscheiden, wer den Befehl erteilt. Wahrscheinlich ist es Christus (und die Angesprochenen sind in diesem Fall wohl die verstorbenen Gläubigen; vgl. Johannes 5,25.28). Nach anderer Auffassung handelt es sich um einen Befehl Gottes an Christus (woraufhin Christus dann vom Himmel herabkommt). Noch andere setzen den Befehlsruf mit der Stimme des Engels gleich.. Daraufhin werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. 17Danach werden wir – die Gläubigen, die zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind – mit ihnen zusammen in den Wolken emporgehoben4,17 W werden wir – die Lebenden, die übrigbleiben – mit ihnen zusammen in/auf Wolken weggeführt werden in die Luft., dem Herrn entgegen, und dann werden wir alle für immer bei ihm sein.

18Tröstet4,18 Od Ermutigt. euch gegenseitig mit dieser Gewissheit4,18 W mit diesen Worten.!

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Bereit sein für den Tag, an dem Jesus wiederkommt

51Zur Frage nach dem Zeitpunkt und den näheren Umständen dieser Ereignisse5,1 W nach den Zeiten und den Zeitpunkten. braucht man euch nichts zu schreiben, Geschwister. 2Ihr selbst wisst ganz genau, dass ´jener große Tag`, der Tag des Herrn, so ´unerwartet` kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 3Wenn die Leute meinen, es herrsche Frieden und Sicherheit, wird plötzlich das Unheil über sie hereinbrechen wie Wehen, die eine schwangere Frau überfallen, und es wird kein Entrinnen geben.

4Ihr aber, Geschwister, lebt nicht in der Finsternis, und deshalb wird euch jener Tag nicht wie ein Dieb überraschen. 5Ihr alle seid ja Menschen des Lichts, und euer Leben wird von jenem kommenden Tag bestimmt5,5 W seid ja Söhne des Lichts und Söhne des Tages.. Weil wir also nicht zur Nacht gehören und nichts mit der Finsternis zu tun haben, 6dürfen wir auch nicht schlafen wie die anderen, sondern sollen wach und besonnen5,6 In Vers 8 wird dasselbe griechische Wort mit nüchtern wiedergegeben. sein. 7Wer schläft, schläft in der Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich in der Nacht. 8Wir aber gehören zum Tag und wollen daher nüchtern und zum Kampf bereit sein, gerüstet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung. 9Denn Gott hat uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet zu werden, und nicht dazu, im Gericht verurteilt zu werden5,9 W und nicht zum Zorn.. 10Christus ist ja für uns gestorben, damit wir, wenn er wiederkommt, für immer mit ihm leben – ganz gleich, ob wir bei seinem Kommen noch am Leben sind oder nicht5,10 W damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben.. 11Darum macht euch gegenseitig Mut und helft einander ´im Glauben` weiter, wie ihr es ja auch jetzt schon tut.

Das Zusammenleben in der Gemeinde

12Geschwister, wir bitten euch, die anzuerkennen, denen der Herr die Verantwortung für eure Gemeinde übertragen hat und die mit unermüdlichem Einsatz unter euch tätig sind5,12 W die anzuerkennen, die sich unter euch abmühen und euch vorstehen / für euch sorgen im Herrn. und euch mit seelsorgerlichem Rat zur Seite stehen. 13Ihr könnt ihnen für das, was sie tun, nicht genug Achtung und Liebe entgegenbringen. Haltet Frieden untereinander!

14Weiter bitten wir euch, Geschwister: Weist die zurecht, die ein ungeordnetes Leben führen! Ermutigt die, denen es an Selbstvertrauen fehlt5,14 Od die Ängste und Zweifel haben.! Helft den Schwachen! Habt mit allen Geduld! 15Achtet darauf, dass keiner Böses mit Bösem vergilt. Bemüht euch vielmehr mit allen Kräften und bei jeder Gelegenheit, einander und auch allen anderen Menschen Gutes zu tun.

Kennzeichen eines Lebens mit Gott

16Freut euch, was auch immer geschieht! 17Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen! 18Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat5,18 Od von euch will, die ihr Jesus Christus gehört. W von euch will in/durch Christus Jesus..

Richtlinien zur Prüfung prophetischer Aussagen

19Legt dem Wirken des Heiligen Geistes nichts in den Weg!5,19 W Den Geist dämpft nicht / löscht nicht aus! 20Geht nicht geringschätzig über prophetische Aussagen hinweg, 21sondern prüft alles. Was gut ist, das nehmt an. 22Aber was böse ist, darauf lasst euch nicht ein, in welcher Gestalt auch immer es an euch herantritt.

Abschließendes Gebet. Bitten und Grüße

23Gott selbst, der Gott des Friedens, helfe euch, ein durch und durch geheiligtes Leben zu führen. Er bewahre euer ganzes ´Wesen`5,23 Od Er erhalte euer ´Wesen` durch seine Bewahrung unversehrt. – Geist, Seele und Leib –, damit, wenn Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt, nichts an euch ist, was Tadel verdient. 24Der, der euch beruft, ist treu; er wird euch ans Ziel bringen5,24 W er wird es auch tun..

25Betet auch5,25 AL(1) ohne auch. für uns, Geschwister! 26Grüßt alle Geschwister mit einem Kuss als Ausdruck dafür, dass ihr alle zu Gottes heiligem Volk gehört5,26 W mit einem/dem heiligen Kuss.. 27Ich mache es euch vor dem Herrn zur Pflicht5,27 W Ich beschwöre euch bei dem Herrn., diesen Brief allen Geschwistern vorzulesen.

28Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!