Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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31Seht doch, wie groß die Liebe ist, die uns der Vater erwiesen hat: Kinder Gottes dürfen wir uns nennen3,1 Od Seine Kinder nennt er uns. W Kinder Gottes werden wir genannt., und wir sind es tatsächlich! Doch davon weiß die Welt nichts; sie kennt uns nicht3,1 W und wir sind es. Deshalb kennt uns die Welt nicht., weil sie ihn3,1 Od Jesus. nicht erkannt hat. 2Ja, liebe Freunde, wir sind Gottes Kinder, wir sind es hier und heute. ´Und das ist erst der Anfang!` Was darin alles eingeschlossen ist3,2 W Was wir sein werden., ist uns vorläufig noch nicht enthüllt. Doch eines wissen wir3,2 Od ist zwar vorläufig noch nicht sichtbar. Doch wir wissen es bereits.: Wenn Jesus in seiner Herrlichkeit erscheint, werden wir ihm gleich sein3,2 Od Wenn das, was wir einmal sein werden, sichtbar wird, werden wir Gott ähnlich sein. W Wenn er/es sichtbar wird, werden wir ihm gleich/ähnlich sein.; denn dann werden wir ihn so sehen, wie er wirklich ist. 3Wer diese Hoffnung hat – eine Hoffnung, die ganz auf Jesus3,3 Od auf Gott. ausgerichtet ist –, hält sich von jeder Sünde fern3,3 Od trennt sich von jeder Sünde., um so rein zu sein wie er3,3 Od weil ja auch er rein ist. W 3 Jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, wie jener rein ist..

4Wer sündigt, lehnt sich damit gegen Gottes Ordnungen auf; Sünde ist ihrem Wesen nach Auflehnung gegen Gott.3,4 W 4 Jeder, der die Sünde begeht, begeht auch die Auflehnung (od die Gesetzlosigkeit), und die Sünde ist die Auflehnung (od die Gesetzlosigkeit). 5Und ihr wisst, dass Jesus ´in dieser Welt` erschienen ist, um die Sünden ´der Menschen`3,5 AL(1) um unsere Sünden. wegzunehmen, und dass er selbst ohne jede Sünde ist. 6Wer ´mit ihm verbunden ist und` in ihm bleibt, sündigt nicht.3,6 Johannes bestreitet nicht, dass es auch bei einem Christen zu Sünde kommen kann (siehe Kapitel 1,8 bis 2,2). Wahrscheinlich will er hier (und in den Versen 8 und 9 sowie in Kapitel 5,18) auf einen grundsätzlichen Unterschied aufmerksam machen: Wer ohne Christus lebt, orientiert sich an den eigenen Wünschen oder am Willen anderer Menschen; ein Leben mit Christus ist durch die Ausrichtung auf Gottes Willen charakterisiert. Ein Christ lebt im Licht Gottes, und in diesem Licht hat die Sünde keinen Platz. Wer sündigt, hat nichts von Gott begriffen3,6 Od hat nichts von Jesus begriffen. W hat ihn nicht gesehen. und kennt ihn nicht.

7Liebe Kinder, lasst euch von niemand irreführen! Nur wer das Rechte tut, ist gerecht – gerecht wie Jesus, ´der in allem Gottes Willen erfüllt hat`. 8Wer sündigt, stammt von dem, der von allem Anfang an gesündigt hat – dem Teufel. Doch gerade deshalb ist der Sohn Gottes erschienen: ´Er ist gekommen,` um das, was der Teufel tut, zu zerstören. 9Wer aus Gott geboren ist3,9 Od von Gott gezeugt ist., sündigt nicht, denn in ihm ist und bleibt die erneuernde Kraft Gottes3,9 denn Gottes Sohn (d. h. Jesus) bleibt in ihm. denn Gottes Kinder bleiben in Gott. W denn sein Same bleibt in ihm.. Gott ist sein Vater geworden – wie könnte er da noch sündigen!3,9 W Weil er aus Gott geboren / von Gott gezeugt ist, kann er nicht sündigen. 10Daran zeigt sich, ob jemand ein Kind Gottes oder ein Kind des Teufels ist: Wer nicht das tut, was ´in Gottes Augen` recht ist, stammt nicht von Gott. Und genauso wenig stammt der von Gott, der seinen Bruder und seine Schwester nicht liebt.

Liebe – das Kennzeichen eines Christen

11Denn darum geht es ja bei der Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben. 12Wir dürfen es nicht wie Kain machen, der von dem Bösen stammte, ´dem Teufel,` und seinen eigenen Bruder ermordete. Und warum hat er ihn ermordet? Weil ´er sah, dass` sein Bruder tat, was recht war, während er selbst Böses tat.3,12 1. Mose 4,1-8.

13Seid daher nicht überrascht, liebe Geschwister, wenn die Welt euch hasst. 14´Denn die Welt ist dem Tod verfallen.` Wir aber haben den Schritt vom Tod ins Leben getan; wir wissen es, weil wir unsere Geschwister lieben. Wer nicht liebt, bleibt in der Gewalt des Todes. 15Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben hat; das Leben, das Gott uns schenkt, ist nicht in ihm3,15 W dass kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat..

16Was Liebe ist, haben wir an dem erkannt, ´was Jesus getan hat`: Er hat sein Leben für uns hergegeben. Daher müssen auch wir ´bereit sein`, unser Leben für unsere Geschwister herzugeben. 17Angenommen, jemand, der alles besitzt, was er zum Leben braucht, sieht seinen Bruder oder seine Schwester Not leiden. Wenn er sich ihnen nun verschließt und kein Erbarmen mit ihnen hat – wie kann da Gottes Liebe3,17 Od die Liebe zu Gott. in ihm bleiben? 18Meine Kinder, unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen3,18 Od sie muss sich durch unser Tun als echt erweisen, durch Taten, die der Wahrheit entsprechen, die Christus uns offenbart hat. W Meine Kinder, lasst uns nicht mit Wort und nicht mit Rede lieben, sondern in Tat und Wahrheit..

Wer anderen Liebe erweist, erfährt Gottes Erbarmen

19Wenn das der Fall ist, wissen wir, dass wir auf der Seite der Wahrheit stehen. Zudem können wir damit unser Herz vor Gott zur Ruhe bringen. 20Denn wann immer unser Gewissen uns anklagt3,20 Od Zudem können wir unser Herz vor Gott durch Folgendes zur Ruhe bringen: 20 Wann immer unser Gewissen (w Herz) uns anklagt., ´dürfen wir wissen`: Gott in seiner Größe ist barmherziger als unser eigenes Herz3,20 20 Doch wenn unser Gewissen uns anklagt, ´müssen wir wissen`: Gott urteilt noch unbestechlicher als unser Gewissen (w Gott ist größer als unser Herz)., und ihm ist nichts verborgen. ´Er, der uns durch und durch kennt, sieht nicht nur unsere Verfehlungen.` 21Wenn unser Gewissen uns also nicht länger verurteilt3,21 Od uns jedoch nicht verurteilt., dann, liebe Freunde, können wir uns voll Zuversicht an Gott wenden 22und werden alles bekommen, was wir von ihm erbitten; denn wir befolgen seine Gebote und tun das, was ihm gefällt.

23Gottes Gebot ist: Wir sollen an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben3,23 W Wir sollen an den Namen seines Sohnes, Jesus Christus, glauben., und wir sollen einander lieben, wie Jesus3,23 Od Gott. W er. es uns befohlen hat. 24Wer Gottes Gebote befolgt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Und dass Gott in uns lebt3,24 Od Wer Jesu Gebote befolgt, lebt in Jesus, und Jesus lebt in ihm. Und dass Jesus in uns lebt. W Wer seine Gebote befolgt, bleibt in ihm und er in ihm. Und dass er in uns bleibt., erkennen wir daran, dass er uns seinen Geist gegeben hat3,24 Od erkennen wir mit Hilfe des Geistes, den er uns gegeben hat..

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Der Geist der Wahrheit und der Geist der Lüge

41Liebe Freunde, glaubt nicht jedem, der behauptet, seine Botschaft sei ihm von Gottes Geist eingegeben, sondern prüft, ob das, was er sagt, wirklich von Gott kommt4,1 W glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind. Mit Geist ist entweder der (göttliche bzw. teuflische) Geist gemeint, der durch den Menschen spricht, oder der Mensch, der vom (göttlichen bzw. teuflischen) Geist inspiriert ist (so der NGÜ-Text).. Denn in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Lügenpropheten ihre falschen Lehren.4,1 Od Denn zahlreiche Lügenpropheten haben die Gemeinde verlassen und sind in die Welt gegangen. W Denn zahlreiche Lügenpropheten sind in die Welt hinausgegangen.

2An Folgendem könnt ihr erkennen, ob jemand sich zu Recht auf Gottes Geist beruft4,2 Od ob das, was jemand sagt, von Gottes Geist inspiriert ist.: Wer sich zu Jesus Christus als zu dem bekennt, der ein Mensch von Fleisch und Blut geworden ist, hat den Geist, der von Gott kommt. 3Wer sich nicht zu Jesus bekennt, hat nicht den Geist, der von Gott kommt. Aus ihm spricht vielmehr4,3 W 2 An Folgendem erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus als im Fleisch gekommen bekennt, ist aus Gott, 3 und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Und das ist. der Geist des Antichrists. Ihr habt ja gehört, dass dieser ´Lügengeist` in die Welt kommen wird, und inzwischen ist er bereits da.

4Ihr jedoch stammt von Gott, liebe Kinder, und habt den falschen Propheten siegreich widerstanden; denn der, der in euch lebt, ist größer ´und stärker` als der, von dem die Welt beherrscht wird4,4 W als der, der in der Welt ist.. 5Die falschen Propheten stammen von der Welt; deshalb hat auch das, was sie lehren, seinen Ursprung in dieser Welt und wird von der Welt mit Zustimmung aufgenommen. 6Wir hingegen stammen von Gott, und wer Gott kennt, hört auf uns, während der, der nicht von Gott stammt, nicht auf uns hört. Daran können wir erkennen, ob wir es mit dem Geist der Wahrheit zu tun haben oder mit dem Geist des Irrtums und der Lüge.

Gottes Liebe zu uns und unsere Liebe zueinander

7Meine Freunde, wir wollen einander lieben, denn die Liebe hat ihren Ursprung in Gott, und wer liebt, ist aus Gott geboren4,7 Od ist von Gott gezeugt. und kennt Gott. 8Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 9Und Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden4,9 Od Und Gottes Liebe hat sich – für uns alle sichtbar – daran gezeigt., dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. 10Das ist das Fundament der Liebe4,10 W Darin besteht die Liebe.: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden4,10 Siehe die Anmerkung zu Kapitel 2,2. zu uns gesandt hat. 11Meine Freunde, da Gott uns so sehr geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben. 12Ihn selbst hat niemand je gesehen. Doch wenn wir einander lieben, lebt er in uns, und seine Liebe hat uns von Grund auf erneuert4,12 W einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe (unsere Liebe zu ihm)ist in uns vollendet..

13Woher wissen wir, dass wir in Gott leben und dass Gott in uns lebt4,13 W dass wir in ihm bleiben und er in uns.? Wir erkennen es daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat. 14´Ein weiterer Grund für unsere Gewissheit ist der:` Wir4,14 Wir ´Apostel`. haben gesehen und können bezeugen, dass der Vater seinen Sohn als Retter der Welt zu uns gesandt hat; 15und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, lebt Gott in ihm, und er lebt in Gott4,15 W bleibt Gott in ihm und er in Gott.. 16Und ´noch etwas gibt uns die Gewissheit, mit Gott verbunden zu sein:` Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt.

Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm4,16 W und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.. 17Wenn das bei uns der Fall ist, hat uns die Liebe von Grund auf erneuert4,17 W ist die Liebe bei uns vollendet.. Dann werden wir4,17 Od 17 Die Liebe hat ihr Ziel bei uns dann erreicht, wenn wir. dem Tag des Gerichts voll Zuversicht entgegensehen können; denn auch wenn wir noch in dieser Welt leben, sind wir doch wie Christus mit dem Vater verbunden4,17 Od denn auch wenn wir noch in dieser Welt sind, leben wir so, wie es Christus gefällt und wie er selbst gelebt hat. W denn wie jener ist, so sind auch wir in dieser Welt.. 18Wo die Liebe regiert, hat die Angst keinen Platz4,18 W 18 Angst ist nicht in der Liebe.; ´Gottes` vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Angst hat man nämlich dann, wenn man mit einer Strafe rechnen muss.4,18 Od Angst verursacht nämlich Qualen (wegen der zu erwartenden Strafe). W Angst hat nämlich Strafe/Qual. Wer sich also noch ´vor dem Gericht` fürchtet, bei dem ist die Liebe noch nicht zum vollen Durchbruch gekommen. 19´Der tiefste Grund für unsere Zuversicht liegt in Gottes Liebe zu uns:` Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

20Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott!«, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wenn jemand die nicht liebt, die er sieht – seine Geschwister –, wie kann er da Gott lieben, den er nicht sieht? 21´Denkt an` das Gebot, das Gott4,21 Od Jesus. W er. uns gegeben hat: Wer Gott liebt, ist verpflichtet, auch die Geschwister zu lieben.

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Sieg über die Welt durch den Glauben an Jesus Christus

51Jeder, der glaubt, dass Jesus der ´von Gott gesandte Retter,` der Christus, ist, ist aus Gott geboren5,1 Od ist von Gott gezeugt.. Und ein Kind, das Gott, seinen Vater, liebt, liebt auch seine Geschwister, die anderen Kinder dieses Vaters.5,1 Und wer ihn, den Vater liebt, liebt auch seinen Sohn (d. h. Jesus Christus). W Und jeder, der den liebt, der geboren/gezeugt hat, liebt auch den, der aus ihm geboren / von ihm gezeugt ist. 2´Es gilt aber auch das Umgekehrte:` Die Echtheit unserer Liebe zu den Kindern Gottes erkennen wir daran, dass wir Gott lieben, und ´das wiederum bedeutet:` dass wir nach seinen Geboten leben. 3Unsere Liebe zu Gott zeigt sich nämlich im Befolgen seiner Gebote. Und seine Gebote zu befolgen ist nicht schwer. 4Denn jeder, der aus Gott geboren ist5,4 Od von Gott gezeugt ist., siegt über die Welt. Diesen Sieg macht uns unser Glaube möglich5,4 W Dieser Sieg ist unser Glaube.: Er ist es, der über die Welt triumphiert hat. 5Wer erringt also den Sieg über die Welt? Nur der, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist.

Jesus Christus, der Sohn Gottes: eine dreifache Bestätigung

6Er, Jesus Christus, der als Mensch zu uns kam, wurde in zweifacher Weise als Sohn Gottes bestätigt: bei seiner Taufe und bei seinem Opfertod – mit anderen Worten: durch Wasser und durch Blut. Wohlgemerkt: nicht nur durch das Wasser, sondern durch das Wasser und durch das Blut.5,6 Wahrscheinlich hatte für die in diesem Brief bekämpften Irrlehrer der Tod Jesu am Kreuz keinerlei Heilsbedeutung. Ihrer Ansicht nach verband sich ein vom Himmel kommender Christus bei der Taufe mit dem irdischen Jesus und verließ diesen wieder vor dessen Sterben. Johannes betont deshalb, dass nicht nur die Taufe (das Wasser), sondern auch die Kreuzigung (das Blut) zu dem Weg gehörten, den Jesus Christus im Auftrag seines Vaters zu gehen hatte, und dass beide Geschehnisse ihn als den Sohn Gottes bestätigten. Und diese Bestätigung kommt vom Geist Gottes selbst, und der Geist ist die Wahrheit. 7Somit sind es drei Zeugen5,7 Vergleiche 5. Mose 19,15.: 8der Geist, das Wasser und das Blut; und die Aussagen dieser drei stimmen überein. 9Wenn Menschen uns etwas bezeugen, schenken wir ihrer Aussage Glauben. Aber die Aussage Gottes hat ein ungleich größeres Gewicht, zumal es dabei um Jesus Christus geht, den Gott selbst als seinen Sohn bestätigt hat5,9 W zumal die Aussage Gottes darin besteht, dass er über seinen Sohn Zeugnis abgelegt hat.. 10Wer an den Sohn Gottes glaubt, weiß in seinem Innersten, dass Gottes Aussage wahr ist5,10 Od glaubt, hält an dieser Aussage fest. W glaubt, hat die Aussage / das Zeugnis in sich.. Doch wer Gott keinen Glauben schenkt, macht ihn damit zum Lügner: Er will nicht wahrhaben, dass Gott als Zeuge für seinen Sohn eingetreten ist.

11Und was bedeutet diese Aussage Gottes ´für uns`? Sie bedeutet, dass Gott uns das ewige Leben gegeben hat; denn dieses Leben bekommen wir durch seinen Sohn5,11 Od gegeben hat und dass wir dieses Leben nur durch seinen Sohn bekommen (w und dieses Leben ist in seinem Sohn).. 12Wer mit dem Sohn verbunden ist, hat das Leben. Wer nicht mit ihm, dem Sohn Gottes, verbunden ist, hat das Leben nicht.

Zuversicht beim Gebet

13Ich habe euch diese Dinge geschrieben, um euch in der Gewissheit zu bestärken, dass ihr das ewige Leben habt; ihr glaubt ja an Jesus als den Sohn Gottes5,13 W ihr glaubt ja an den Namen des Sohnes Gottes.. 14Und ´wer an Jesus glaubt,` kann sich voll Zuversicht an Gott wenden; denn wenn wir ihn um etwas bitten, was seinem Willen entspricht, erhört er uns. 15Und weil wir wissen, dass er unsere Bitten erhört, können wir sicher sein, dass er uns das Erbetene gibt – so sicher, als hätten wir es bereits bekommen5,15 W dass wir die erbetenen Dinge haben, die wir von ihm erbeten haben..

16Wenn jemand seinen Bruder oder seine Schwester sündigen sieht und es sich dabei um eine Sünde handelt, die nicht zum Tod führt, soll er bei Gott für sie eintreten, und Gott wird ihnen das Leben geben5,16 und auf diese Weise wird er erreichen, dass ihnen das Leben gegeben wird.. Wie gesagt, das gilt dann, wenn sie eine Sünde begangen haben, die nicht zum Tod führt. Es gibt allerdings auch eine Sünde, die den Tod nach sich zieht5,16 Mit der »Sünde zum Tod« (wie es wörtlich heißt) ist möglicherweise das bewusste Festhalten an einer gottlosen Einstellung und einem gottlosen Verhalten gemeint, wie es bei den Irrlehrern der Fall war – die vorsätzliche Weigerung, zu Christus umzukehren. Ein solcher Weg führt in die Gottferne, den ewigen Tod.; sie meine ich nicht, wenn ich dazu auffordere, ´für die in Sünde geratenen Geschwister` zu beten. 17Zwar ist jedes Unrecht Sünde, aber nicht jede Sünde führt zum Tod.

Eine dreifache Gewissheit

18Wir wissen, dass jemand, der aus Gott geboren ist5,18 Od von Gott gezeugt ist., nicht sündigt; denn der Sohn Gottes hält seine schützende Hand über ihn5,18 denn wer Gott zum Vater hat, über den hält Gott seine schützende Hand. denn wer Gott zum Vater hat, hält an Gott fest. /AL(1) denn wer Gott zum Vater hat, bewahrt sich. W denn der aus Gott Geborene / von Gott Gezeugte – er bewahrt ihn/sich., sodass der Böse – ´der Teufel` – ihm nicht schaden kann.

19Wir wissen, dass wir von Gott stammen, wissen aber auch, dass sich die ganze Welt in der Gewalt des Bösen befindet.

20Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns die Augen geöffnet hat5,20 W und uns Verständnis/Erkenntnisvermögen gegeben hat., damit wir den erkennen, der die Wahrheit ist. Mit ihm, dem wahren ´Gott`, sind wir verbunden, ´weil` wir mit seinem Sohn, Jesus Christus, verbunden sind. Dieser ist selbst der wahre Gott5,20 Od Dieser ´Gott, der sich in Christus offenbart hat,` ist der wahre Gott.; er ist das ewige Leben.

21Meine lieben Kinder, nehmt euch in Acht vor den falschen Göttern!