Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Jesus Christus, unser Anwalt

21Meine lieben Kinder, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand doch eine Sünde begeht, haben wir einen Anwalt, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten. Er, der nie etwas Unrechtes getan hat, 2ist durch seinen Tod zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden2,2 W haben wir einen Anwalt (od Fürsprecher/Helfer) beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 2 Und er ist die Sühne für unsere Sünden. Der Tod von Jesus Christus am Kreuz war ein stellvertretendes Opfer: Als Schuldloser sühnte er die Schuld der Menschen, indem er die Strafe für das von ihnen begangene Unrecht auf sich nahm – eine Stellvertretung, die allen zugute kommt, die an ihn glauben., und nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt.2,2 Der Tod von Jesus Christus am Kreuz war ein stellvertretendes Opfer: Als Schuldloser sühnte er die Schuld der Menschen, indem er die Strafe für das von ihnen begangene Unrecht auf sich nahm – eine Stellvertretung, die allen zugute kommt, die an ihn glauben.

Gott kennen heißt Gott gehorchen

3Wie können wir sicher sein, dass wir Gott2,3 Od Jesus. W ihn. Entsprechend in Vers 4. kennen? Es zeigt sich daran, dass wir seine Gebote befolgen. 4Wenn jemand behauptet, Gott zu kennen, aber seine Gebote nicht befolgt, ist er ein Lügner und gibt der Wahrheit keinen Raum in seinem Leben2,4 W und in diesem ist die Wahrheit nicht.. 5Wer sich hingegen nach Gottes Wort2,5 Od nach Jesu Wort. W nach seinem Wort. richtet, den hat die Liebe Gottes von Grund auf erneuert2,5 Od dessen Liebe zu Gott ist wirklich so, wie sie sein sollte. W in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes (od die Liebe zu Gott) vollendet., und daran erkennen wir, dass wir mit Gott verbunden sind. 6Wer2,6 Od von Grund auf erneuert. An Folgendem erkennen wir, dass wir mit Gott (od mit Jesus; w mit ihm) verbunden sind: 6 Wer. von sich sagt, er ´sei mit ihm verbunden und` bleibe in ihm, der ist verpflichtet, so zu leben, wie Jesus gelebt hat.

Das alte und zugleich neue Gebot: Liebt einander!

7Liebe Freunde, bei dem, was ich euch schreibe, handelt es sich nicht um ein neues Gebot; es ist jenes alte Gebot, das ihr von Anfang an gekannt habt, es ist die Botschaft, die euch verkündet wurde2,7 W das ihr von Anfang an hattet; es ist das Wort, das ihr gehört habt.. 8Und doch ist das, was ich euch schreibe, auch ein neues Gebot – neu, weil das, was es fordert, von Jesus Christus erfüllt wurde und auch bei euch Wirklichkeit geworden ist2,8 W ein neues Gebot – ´es ist` das, was in ihm und in euch wahr ist.. Ja, die Finsternis vergeht, und das wahre Licht hat schon zu leuchten begonnen.

9Wer behauptet, im Licht zu leben, aber seinen Bruder oder seine Schwester2,9 Zu Schwester (hier und in Kapitel 3,10.15.17; 4,20) siehe die erste Anmerkung zu Römer 14,10. hasst, der lebt in Wirklichkeit immer noch in der Finsternis. 10Doch wer seine Geschwister liebt, ´lebt im Licht und` bleibt im Licht, und nichts kann ihn zu Fall bringen2,10 Od und niemand kann durch ihn zu Fall kommen. W und nichts, was zu Fall bringt, ist in ihm (d. h. im Licht bzw. in dieser Person).. 11Wer seine Geschwister hasst, lebt in der Finsternis. Er tappt im Dunkeln umher und weiß nicht, wohin er geht; die Finsternis hat ihn2,11 W seine Augen. blind gemacht.

Ermutigende Grundwahrheiten des Glaubens

12Meine lieben Kinder, ich schreibe euch, weil2,12 Od dass. Entsprechend in den Versen 13 und 14. euch eure Sünden um Jesu willen2,12 W um seines Namens willen. vergeben sind. 13Väter, ich schreibe euch, weil ihr den kennt, der von allem Anfang an da war. Ihr jungen Leute2,13 Od Ihr jungen Männer. Ebenso in Vers., ich schreibe euch, weil ihr den Bösen besiegt habt, ´den Teufel`.2,13 Bei den angeredeten Gruppen handelt es sich entweder um natürliche Altersstufen oder um verschiedene Grade von persönlicher und geistlicher Reife. Möglicherweise richtet sich die Anrede Kinder – wie auch sonst in diesem Brief – an alle Adressaten, sodass der Verfasser dann nur zwei Gruppen unterscheiden würde. Bei Väter sind die Frauen selbstverständlich mit einbezogen.

14´Lasst es mich noch einmal sagen,` Kinder: Ich schreibe euch2,14 Od Ich habe euch geschrieben. Ebenso noch zweimal in diesem Vers., weil ihr den Vater kennt. Väter, ich schreibe euch, weil ihr den kennt, der von allem Anfang an da war. Ihr jungen Leute, ich schreibe euch, weil ihr stark seid; das Wort Gottes ´ist in euch lebendig und` bleibt in euch, und ihr habt den Bösen besiegt.

Liebe zur Welt oder Liebe zu Gott

15Liebt nicht die Welt! Hängt euer Herz nicht an das, was zur Welt gehört!2,15 Mit Welt wird hier weder die Erde als solche bezeichnet (Kapitel 4,9) noch die auf der Erde lebende Menschheit als Ganzes (Kapitel 2,2 und 4,14), sondern – in einem negativen Sinn – alles, was in dieser Welt gegen Gott gerichtet ist und sich gegen Gott stellt, alles, was vom Bösen beherrscht wird und (bewusst oder unbewusst) dem Teufel dient. Wenn jemand die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater keinen Raum in seinem Leben2,15 Od verschließt er sich damit der Liebe des Vaters. W ist die Liebe zum Vater (od die Liebe des Vaters) nicht in ihm.. 16Denn nichts von dem, was diese Welt kennzeichnet2,16 W was in der Welt ist., kommt vom Vater. Ob es die Gier des selbstsüchtigen Menschen2,16 W die Gier des Fleisches. ist, seine begehrlichen Blicke oder sein Prahlen mit Macht und Besitz – all das hat seinen Ursprung in dieser Welt. 17Und die Welt mit ihren Begierden vergeht; doch wer so handelt, wie Gott es will, wird für immer leben2,17 W bleibt für immer..

Der Antichrist und seine Vorläufer

18Kinder, die letzte Stunde ist da. Ihr habt ja gehört, dass vor dem Ende ein Gegenchristus kommt, der Antichrist, und inzwischen sind, wie es dieser Ankündigung entspricht, viele solche Christusfeinde aufgetreten.2,18 W ist da. Und wie ihr gehört habt, dass ein/der Antichrist kommt, so sind (auch) jetzt viele Antichristen aufgetreten. Daran erkennen wir, dass die letzte Stunde angebrochen ist. 19Diese Christusfeinde nahmen zwar früher an unseren Zusammenkünften teil2,19 W 19 Sie kamen aus unserer Mitte., aber sie gehörten nicht wirklich zu uns. Hätten sie zu uns gehört, dann wären sie bei uns geblieben. Doch ´sie haben sich von uns getrennt, und` dadurch wurde deutlich2,19 Od Doch ´nach Gottes Plan` musste deutlich werden., dass letztlich keiner von ihnen zu uns gehört2,19 Od dass nicht alle, ´die sich zu uns halten,` wirklich zu uns gehören.. 20Euch aber hat2,20 Od Außerdem hat euch. der, der heilig ist, Jesus Christus,2,20 Od Euch aber hat der heilige Gott. seinen Geist gegeben, und durch diese Salbung habt ihr alle die nötige Erkenntnis.2,20 Im Alten Testament wurden der König und der oberste Priester bei ihrer Amtseinsetzung mit Öl gesalbt – eine symbolische Handlung, die deutlich machen sollte, dass Gott sie berufen hatte und ihnen für ihre Aufgaben die nötige Befähigung schenkte. Analog dazu wird hier (so die wahrscheinlichste Deutung) der Empfang des Heiligen Geistes durch den Glaubenden als ein Gesalbtwerden bezeichnet. 21Ich schreibe euch also nicht etwa deshalb, weil euch die Wahrheit unbekannt wäre. Im Gegenteil, ich schreibe euch, weil ihr sie kennt und weil ihr wisst, dass die Wahrheit niemals eine Lüge hervorbringt.

22Und wer ist der Lügner schlechthin? Es ist der, der leugnet, dass Jesus ´der von Gott gesandte Retter,` der Christus, ist. Genau das tut der Antichrist, und damit lehnt er nicht nur den Sohn ab, sondern auch den Vater.2,22 W der Christus, ist. Dieser ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet/ablehnt. 23Denn wer den Sohn ablehnt, hat auch keine Verbindung mit dem Vater. Wer sich jedoch zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden.

24Lasst euch also durch nichts von der Botschaft abbringen, die ihr von Anfang an gehört habt! Wenn ihr an dem, was ihr von Anfang an gehört habt, festhaltet, werdet ihr mit dem Sohn und mit dem Vater verbunden bleiben. 25Und damit erfüllt sich die Zusage, die Jesus Christus2,25 Od die Gott. W die er. uns gemacht hat: ´Wir haben` das ewige Leben.

26Ich schreibe euch diese Dinge, um euch vor denen zu warnen2,26 W diese Dinge im Hinblick auf die., die versuchen, euch irrezuführen. 27Denkt daran: Der Heilige Geist, mit dem Christus2,27 Od Gott. euch gesalbt hat, ist in euch und bleibt in euch.2,27 W 27 Und ihr – die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch. Deshalb seid ihr nicht darauf angewiesen, dass euch jemand2,27 Od jemand ´von diesen Leuten`. belehrt. Nein, der Geist Gottes, mit dem ihr ausgerüstet seid, gibt euch über alles Aufschluss, und was er euch lehrt, ist wahr2,27 W Nein, seine Salbung belehrt euch über alles, und sie ist wahr. und keine Lüge. Darum bleibt in Christus, wie Gottes Geist es euch gelehrt hat2,27 Od wie Christus es euch gelehrt hat. Darum bleibt bei dem, was Gottes Geist euch gelehrt hat. W Und wie sie (die Salbung) / er (Christus) euch gelehrt hat, so bleibt in ihm.!

Kinder Gottes, des Vaters

28Das ist das Entscheidende2,28 W Und nun., meine lieben Kinder: Bleibt in Christus! Wenn wir mit ihm verbunden bleiben, werden wir bei seinem Erscheinen voller Zuversicht vor ihn treten können; wir müssen, wenn er wiederkommt, nicht befürchten, von ihm zurückgewiesen zu werden2,28 Od nicht beschämt vor ihm zurückweichen.. 29Ihr wisst ja, dass er, ´der Sohn Gottes,` der Gerechte, ´nie etwas Unrechtes getan hat und sich in allem nach Gottes Willen richtete`.2,29 Od Ihr wisst ja, dass Gott (w er) gerecht ist. Dann könnt ihr aber auch sicher sein, dass jeder, der ´wie er` das Rechte tut, aus Gott geboren ist2,29 Od von Gott gezeugt ist..

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31Seht doch, wie groß die Liebe ist, die uns der Vater erwiesen hat: Kinder Gottes dürfen wir uns nennen3,1 Od Seine Kinder nennt er uns. W Kinder Gottes werden wir genannt., und wir sind es tatsächlich! Doch davon weiß die Welt nichts; sie kennt uns nicht3,1 W und wir sind es. Deshalb kennt uns die Welt nicht., weil sie ihn3,1 Od Jesus. nicht erkannt hat. 2Ja, liebe Freunde, wir sind Gottes Kinder, wir sind es hier und heute. ´Und das ist erst der Anfang!` Was darin alles eingeschlossen ist3,2 W Was wir sein werden., ist uns vorläufig noch nicht enthüllt. Doch eines wissen wir3,2 Od ist zwar vorläufig noch nicht sichtbar. Doch wir wissen es bereits.: Wenn Jesus in seiner Herrlichkeit erscheint, werden wir ihm gleich sein3,2 Od Wenn das, was wir einmal sein werden, sichtbar wird, werden wir Gott ähnlich sein. W Wenn er/es sichtbar wird, werden wir ihm gleich/ähnlich sein.; denn dann werden wir ihn so sehen, wie er wirklich ist. 3Wer diese Hoffnung hat – eine Hoffnung, die ganz auf Jesus3,3 Od auf Gott. ausgerichtet ist –, hält sich von jeder Sünde fern3,3 Od trennt sich von jeder Sünde., um so rein zu sein wie er3,3 Od weil ja auch er rein ist. W 3 Jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, wie jener rein ist..

4Wer sündigt, lehnt sich damit gegen Gottes Ordnungen auf; Sünde ist ihrem Wesen nach Auflehnung gegen Gott.3,4 W 4 Jeder, der die Sünde begeht, begeht auch die Auflehnung (od die Gesetzlosigkeit), und die Sünde ist die Auflehnung (od die Gesetzlosigkeit). 5Und ihr wisst, dass Jesus ´in dieser Welt` erschienen ist, um die Sünden ´der Menschen`3,5 AL(1) um unsere Sünden. wegzunehmen, und dass er selbst ohne jede Sünde ist. 6Wer ´mit ihm verbunden ist und` in ihm bleibt, sündigt nicht.3,6 Johannes bestreitet nicht, dass es auch bei einem Christen zu Sünde kommen kann (siehe Kapitel 1,8 bis 2,2). Wahrscheinlich will er hier (und in den Versen 8 und 9 sowie in Kapitel 5,18) auf einen grundsätzlichen Unterschied aufmerksam machen: Wer ohne Christus lebt, orientiert sich an den eigenen Wünschen oder am Willen anderer Menschen; ein Leben mit Christus ist durch die Ausrichtung auf Gottes Willen charakterisiert. Ein Christ lebt im Licht Gottes, und in diesem Licht hat die Sünde keinen Platz. Wer sündigt, hat nichts von Gott begriffen3,6 Od hat nichts von Jesus begriffen. W hat ihn nicht gesehen. und kennt ihn nicht.

7Liebe Kinder, lasst euch von niemand irreführen! Nur wer das Rechte tut, ist gerecht – gerecht wie Jesus, ´der in allem Gottes Willen erfüllt hat`. 8Wer sündigt, stammt von dem, der von allem Anfang an gesündigt hat – dem Teufel. Doch gerade deshalb ist der Sohn Gottes erschienen: ´Er ist gekommen,` um das, was der Teufel tut, zu zerstören. 9Wer aus Gott geboren ist3,9 Od von Gott gezeugt ist., sündigt nicht, denn in ihm ist und bleibt die erneuernde Kraft Gottes3,9 denn Gottes Sohn (d. h. Jesus) bleibt in ihm. denn Gottes Kinder bleiben in Gott. W denn sein Same bleibt in ihm.. Gott ist sein Vater geworden – wie könnte er da noch sündigen!3,9 W Weil er aus Gott geboren / von Gott gezeugt ist, kann er nicht sündigen. 10Daran zeigt sich, ob jemand ein Kind Gottes oder ein Kind des Teufels ist: Wer nicht das tut, was ´in Gottes Augen` recht ist, stammt nicht von Gott. Und genauso wenig stammt der von Gott, der seinen Bruder und seine Schwester nicht liebt.

Liebe – das Kennzeichen eines Christen

11Denn darum geht es ja bei der Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben. 12Wir dürfen es nicht wie Kain machen, der von dem Bösen stammte, ´dem Teufel,` und seinen eigenen Bruder ermordete. Und warum hat er ihn ermordet? Weil ´er sah, dass` sein Bruder tat, was recht war, während er selbst Böses tat.3,12 1. Mose 4,1-8.

13Seid daher nicht überrascht, liebe Geschwister, wenn die Welt euch hasst. 14´Denn die Welt ist dem Tod verfallen.` Wir aber haben den Schritt vom Tod ins Leben getan; wir wissen es, weil wir unsere Geschwister lieben. Wer nicht liebt, bleibt in der Gewalt des Todes. 15Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben hat; das Leben, das Gott uns schenkt, ist nicht in ihm3,15 W dass kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat..

16Was Liebe ist, haben wir an dem erkannt, ´was Jesus getan hat`: Er hat sein Leben für uns hergegeben. Daher müssen auch wir ´bereit sein`, unser Leben für unsere Geschwister herzugeben. 17Angenommen, jemand, der alles besitzt, was er zum Leben braucht, sieht seinen Bruder oder seine Schwester Not leiden. Wenn er sich ihnen nun verschließt und kein Erbarmen mit ihnen hat – wie kann da Gottes Liebe3,17 Od die Liebe zu Gott. in ihm bleiben? 18Meine Kinder, unsere Liebe darf sich nicht in Worten und schönen Reden erschöpfen; sie muss sich durch unser Tun als echt und wahr erweisen3,18 Od sie muss sich durch unser Tun als echt erweisen, durch Taten, die der Wahrheit entsprechen, die Christus uns offenbart hat. W Meine Kinder, lasst uns nicht mit Wort und nicht mit Rede lieben, sondern in Tat und Wahrheit..

Wer anderen Liebe erweist, erfährt Gottes Erbarmen

19Wenn das der Fall ist, wissen wir, dass wir auf der Seite der Wahrheit stehen. Zudem können wir damit unser Herz vor Gott zur Ruhe bringen. 20Denn wann immer unser Gewissen uns anklagt3,20 Od Zudem können wir unser Herz vor Gott durch Folgendes zur Ruhe bringen: 20 Wann immer unser Gewissen (w Herz) uns anklagt., ´dürfen wir wissen`: Gott in seiner Größe ist barmherziger als unser eigenes Herz3,20 20 Doch wenn unser Gewissen uns anklagt, ´müssen wir wissen`: Gott urteilt noch unbestechlicher als unser Gewissen (w Gott ist größer als unser Herz)., und ihm ist nichts verborgen. ´Er, der uns durch und durch kennt, sieht nicht nur unsere Verfehlungen.` 21Wenn unser Gewissen uns also nicht länger verurteilt3,21 Od uns jedoch nicht verurteilt., dann, liebe Freunde, können wir uns voll Zuversicht an Gott wenden 22und werden alles bekommen, was wir von ihm erbitten; denn wir befolgen seine Gebote und tun das, was ihm gefällt.

23Gottes Gebot ist: Wir sollen an Jesus Christus als den Sohn Gottes glauben3,23 W Wir sollen an den Namen seines Sohnes, Jesus Christus, glauben., und wir sollen einander lieben, wie Jesus3,23 Od Gott. W er. es uns befohlen hat. 24Wer Gottes Gebote befolgt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm. Und dass Gott in uns lebt3,24 Od Wer Jesu Gebote befolgt, lebt in Jesus, und Jesus lebt in ihm. Und dass Jesus in uns lebt. W Wer seine Gebote befolgt, bleibt in ihm und er in ihm. Und dass er in uns bleibt., erkennen wir daran, dass er uns seinen Geist gegeben hat3,24 Od erkennen wir mit Hilfe des Geistes, den er uns gegeben hat..

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Der Geist der Wahrheit und der Geist der Lüge

41Liebe Freunde, glaubt nicht jedem, der behauptet, seine Botschaft sei ihm von Gottes Geist eingegeben, sondern prüft, ob das, was er sagt, wirklich von Gott kommt4,1 W glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind. Mit Geist ist entweder der (göttliche bzw. teuflische) Geist gemeint, der durch den Menschen spricht, oder der Mensch, der vom (göttlichen bzw. teuflischen) Geist inspiriert ist (so der NGÜ-Text).. Denn in dieser Welt verbreiten jetzt zahlreiche Lügenpropheten ihre falschen Lehren.4,1 Od Denn zahlreiche Lügenpropheten haben die Gemeinde verlassen und sind in die Welt gegangen. W Denn zahlreiche Lügenpropheten sind in die Welt hinausgegangen.

2An Folgendem könnt ihr erkennen, ob jemand sich zu Recht auf Gottes Geist beruft4,2 Od ob das, was jemand sagt, von Gottes Geist inspiriert ist.: Wer sich zu Jesus Christus als zu dem bekennt, der ein Mensch von Fleisch und Blut geworden ist, hat den Geist, der von Gott kommt. 3Wer sich nicht zu Jesus bekennt, hat nicht den Geist, der von Gott kommt. Aus ihm spricht vielmehr4,3 W 2 An Folgendem erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus als im Fleisch gekommen bekennt, ist aus Gott, 3 und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Und das ist. der Geist des Antichrists. Ihr habt ja gehört, dass dieser ´Lügengeist` in die Welt kommen wird, und inzwischen ist er bereits da.

4Ihr jedoch stammt von Gott, liebe Kinder, und habt den falschen Propheten siegreich widerstanden; denn der, der in euch lebt, ist größer ´und stärker` als der, von dem die Welt beherrscht wird4,4 W als der, der in der Welt ist.. 5Die falschen Propheten stammen von der Welt; deshalb hat auch das, was sie lehren, seinen Ursprung in dieser Welt und wird von der Welt mit Zustimmung aufgenommen. 6Wir hingegen stammen von Gott, und wer Gott kennt, hört auf uns, während der, der nicht von Gott stammt, nicht auf uns hört. Daran können wir erkennen, ob wir es mit dem Geist der Wahrheit zu tun haben oder mit dem Geist des Irrtums und der Lüge.

Gottes Liebe zu uns und unsere Liebe zueinander

7Meine Freunde, wir wollen einander lieben, denn die Liebe hat ihren Ursprung in Gott, und wer liebt, ist aus Gott geboren4,7 Od ist von Gott gezeugt. und kennt Gott. 8Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 9Und Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden4,9 Od Und Gottes Liebe hat sich – für uns alle sichtbar – daran gezeigt., dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. 10Das ist das Fundament der Liebe4,10 W Darin besteht die Liebe.: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden4,10 Siehe die Anmerkung zu Kapitel 2,2. zu uns gesandt hat. 11Meine Freunde, da Gott uns so sehr geliebt hat, sind auch wir verpflichtet, einander zu lieben. 12Ihn selbst hat niemand je gesehen. Doch wenn wir einander lieben, lebt er in uns, und seine Liebe hat uns von Grund auf erneuert4,12 W einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe (unsere Liebe zu ihm)ist in uns vollendet..

13Woher wissen wir, dass wir in Gott leben und dass Gott in uns lebt4,13 W dass wir in ihm bleiben und er in uns.? Wir erkennen es daran, dass er uns Anteil an seinem Geist gegeben hat. 14´Ein weiterer Grund für unsere Gewissheit ist der:` Wir4,14 Wir ´Apostel`. haben gesehen und können bezeugen, dass der Vater seinen Sohn als Retter der Welt zu uns gesandt hat; 15und wenn sich jemand zu Jesus als dem Sohn Gottes bekennt, lebt Gott in ihm, und er lebt in Gott4,15 W bleibt Gott in ihm und er in Gott.. 16Und ´noch etwas gibt uns die Gewissheit, mit Gott verbunden zu sein:` Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und haben dieser Liebe unser ganzes Vertrauen geschenkt.

Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm4,16 W und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.. 17Wenn das bei uns der Fall ist, hat uns die Liebe von Grund auf erneuert4,17 W ist die Liebe bei uns vollendet.. Dann werden wir4,17 Od 17 Die Liebe hat ihr Ziel bei uns dann erreicht, wenn wir. dem Tag des Gerichts voll Zuversicht entgegensehen können; denn auch wenn wir noch in dieser Welt leben, sind wir doch wie Christus mit dem Vater verbunden4,17 Od denn auch wenn wir noch in dieser Welt sind, leben wir so, wie es Christus gefällt und wie er selbst gelebt hat. W denn wie jener ist, so sind auch wir in dieser Welt.. 18Wo die Liebe regiert, hat die Angst keinen Platz4,18 W 18 Angst ist nicht in der Liebe.; ´Gottes` vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Angst hat man nämlich dann, wenn man mit einer Strafe rechnen muss.4,18 Od Angst verursacht nämlich Qualen (wegen der zu erwartenden Strafe). W Angst hat nämlich Strafe/Qual. Wer sich also noch ´vor dem Gericht` fürchtet, bei dem ist die Liebe noch nicht zum vollen Durchbruch gekommen. 19´Der tiefste Grund für unsere Zuversicht liegt in Gottes Liebe zu uns:` Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

20Wenn jemand behauptet: »Ich liebe Gott!«, aber seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist er ein Lügner. Denn wenn jemand die nicht liebt, die er sieht – seine Geschwister –, wie kann er da Gott lieben, den er nicht sieht? 21´Denkt an` das Gebot, das Gott4,21 Od Jesus. W er. uns gegeben hat: Wer Gott liebt, ist verpflichtet, auch die Geschwister zu lieben.