Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Unreifes Verhalten der Christen in Korinth

31Allerdings konnte ich mit euch, liebe Geschwister, nicht wie mit geistlich reifen Menschen reden3,1 Od nicht so reden, wie ich es sonst mit Menschen tue, die den Geist Gottes haben.. Ihr habt euch von den Vorstellungen und Wünschen eurer eigenen Natur bestimmen lassen, sodass ihr euch, was euren Glauben an Christus betrifft, wie unmündige Kinder verhalten habt3,1 W nicht wie mit geistlichen ´Menschen` reden, sondern wie mit fleischernen, wie mit Unmündigen in Christus.. 2Milch habe ich euch gegeben3,2 W habe ich euch zu trinken gegeben., keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Selbst heute könnt ihr sie noch nicht vertragen, 3denn ihr lasst euch immer noch von eurer eigenen Natur bestimmen. Oder wird euer Leben etwa vom Geist Gottes regiert3,3 W 3 denn ihr seid noch fleischlich. Oder seid ihr etwa nicht fleischlich., solange noch Rivalität und Streit unter euch herrschen? ´Beweist ein solches Verhalten nicht vielmehr, dass` ihr euch nach dem richtet, was unter den Menschen üblich ist? 4Der eine sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, der andere: »Ich von Apollos!« So reden Menschen, die Gott nicht kennen!3,4 W Seid ihr da nicht Menschen?

Die Apostel – Diener Gottes und Diener der Gemeinde

5Wer ist denn Apollos? Und wer3,5 W Was ist denn Apollos? Und was. ist Paulus? Diener sind wir, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Und jeder von uns hat das getan, was der Herr ihm aufgetragen hat. 6Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum geschenkt. 7Auf wen kommt es denn nun an? Doch nicht auf den, der pflanzt, oder auf den, der begießt, sondern auf den, der das Wachstum schenkt, auf Gott. 8Und was ist mit dem, der pflanzt, und mit dem, der begießt? Ihre Aufgaben, so unterschiedlich sie sind, dienen demselben Ziel3,8 Od der begießt? Sie stehen auf derselben Stufe (od Sie arbeiten am selben Werk; w Sie sind eins)., und beide werden ´von Gott` ihren Lohn bekommen – den Lohn, der ihrem persönlichen Einsatz entspricht.

9Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten3,9 Od Wir sind also Gottes Mitarbeiter., und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid Gottes Bauwerk.

Die Gemeinde als Gottes Tempel – das Fundament, das Baumaterial und die Bauleute

10Weil Gott mich in seiner Gnade dazu befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt; andere bauen3,10 Od ein anderer baut. jetzt darauf weiter. Aber jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt. 11Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus. 12Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen3,12 wertvollen (Bau-)Steinen., Holz, Schilfrohr3,12 Od Gras/Heu. oder Stroh –, 13das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden.3,13 W der Tag wird das Werk eines jeden ans Licht bringen. Denn er (der Tag; es, das Gebaute) wird in/mit Feuer offenbart, und von welcher Art das Werk eines jeden ist, das wird das Feuer prüfen. 14Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´Gott` ihn belohnen. 15Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren3,15 Od wird er bestraft werden. W wird er Verlust/Schaden erleiden.. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird3,15 W aber so wie durch Feuer..

16Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte3,16 Od in euch. wohnt? 17Wer den Tempel Gottes zerstört, zerstört sich damit selbst, weil er Gottes Gericht über sich bringt.3,17 W Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, wird Gott ihn zerstören. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser heilige Tempel seid ihr3,17 und heilig seid auch ihr..

Die Klugheit dieser Welt führt in die Irre

18Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt3,18 Od Wenn jemand meint, er könne unter euch wie einer von den Klugen dieser Welt auftreten., muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug3,18 W muss er töricht werden, damit er klug / weise wird.. 19Denn was die Welt für klug hält, das ist bei Gott töricht. Die Schrift sagt es so:

»Er fängt die Klugen im ´Netz` ihrer eigenen Schlauheit.«3,19 Hiob (Ijob) 5,13.

20Und an einer anderen Stelle heißt es:

»Der Herr kennt die Gedanken der Klugen;

er weiß, wie unnütz ihre Überlegungen sind.«3,20 Psalm 94,11.

Alles gehört uns – wir gehören Christus

21Was folgt aus dem allem? Niemand soll sich an andere Menschen hängen und damit auch noch prahlen.3,21 W Niemand soll mit Menschen prahlen. Alles gehört doch euch: 22Paulus, Apollos und Petrus, die Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft – alles gehört euch, 23ihr selbst aber3,23 Od denn ihr selbst. gehört Christus, und Christus gehört Gott.

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Das Urteil, auf das alles ankommt

41Nun wisst ihr auch, wie ihr von uns denken müsst: Diener Christi sind wir, denen die Verkündigung der Geheimnisse anvertraut ist, die Gott uns enthüllt hat.4,1 W 1 So muß man von uns denken: als von Dienern Christi und Verwaltern der Geheimnisse Gottes. 2Und was erwartet man von jemand, dem eine Aufgabe anvertraut ist4,2 W von einem Verwalter.? Man erwartet, dass er sie zuverlässig ausführt. 3Allerdings hat es für mich keinerlei Bedeutung, welches Urteil ihr über mich fällt oder ob sonst irgendeine menschliche Instanz4,3 W irgendein menschlicher (Gerichts-)Tag. über mich zu Gericht sitzt. Nicht einmal ich selbst maße mir ein Urteil über mich an. 4Ich wüsste zwar nicht, dass ich mir etwas hätte zuschulden kommen lassen, aber damit bin ich noch nicht gerechtfertigt. Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht. 5Urteilt also nicht vorschnell, ´sondern wartet,` bis der Herr kommt. Er wird alles Verborgene ans Licht bringen, alles, was jetzt noch im Dunkeln liegt, und wird die geheimsten Gedanken der Menschen4,5 W die Absichten/Motive der Herzen. aufdecken. Dann wird jeder von Gott die Anerkennung bekommen, die er verdient4,5 W von Gott sein Lob bekommen..

Statt Überheblichkeit: Bereitschaft zum Leiden

6Geschwister, wenn ich jetzt so viel und mit immer neuen Vergleichen von mir und Apollos gesprochen habe4,6 W wenn ich diese Dinge auf mich und Apollos angewandt habe., geschah das in eurem Interesse. An unserem Beispiel wollte ich euch zeigen, was es bedeutet, die Grenzen nicht zu überschreiten, die uns durch die Schrift gesetzt sind4,6 was es bedeutet, sich – wie man so schön sagt – »an die Regeln zu halten«. W was das bedeutet: Nicht über das hinaus, was geschrieben ist!. Keiner von euch darf den einen ´von uns` auf Kosten des anderen hervorheben und sich damit auch noch wichtig machen. 7Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein?4,7 W Wer gibt dir denn einen Vorrang? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk ´Gottes`? Wenn es dir aber geschenkt wurde, warum prahlst du dann damit, als hättest du es dir selbst zu verdanken4,7 W als hättest du es nicht geschenkt bekommen.?

8Aber ihr seid ja schon satt. Ihr seid ja schon reich. Ihr sitzt bereits auf dem Thron – und das alles, ohne dass wir daran Anteil hätten4,8 Od ohne unser Zutun..

Was gäbe ich darum, ihr würdet tatsächlich schon regieren! Dann wären auch wir jetzt am Ziel und würden4,8 W Dann würden auch wir. zusammen mit euch herrschen. 9In Wirklichkeit aber, so scheint mir, hat Gott uns Aposteln einen Platz zugewiesen, wie er erniedrigender nicht sein könnte4,9 W hat Gott uns, die Apostel, zu den Letzten gemacht / auf den letzten Platz gestellt. Gedacht ist entweder daran, dass bei Schaukämpfen in der Arena die Todgeweihten als letzte auftreten mussten (siehe die Fortsetzung des Textes), oder daran, dass beim Triumphzug eines siegreichen Feldherrn die Kriegsgefangenen das Schlusslicht bildeten (siehe die nächste Anmerkung).; es ist, als wären wir zum Tod ´in der Arena` verurteilt4,9 Od als wären wir zum Tod verurteilte ´Gefangene in einer Siegesparade`.. Ein Schauspiel für die ganze ´sichtbare und unsichtbare` Welt sind wir geworden, für Engel und Menschen. 10Wir gelten als dumm und ungebildet, weil wir uns zu Christus halten, ihr dagegen steht durch euren Glauben an Christus als kluge und vernünftige Leute da.4,10 W Wir sind Törichte wegen Christus, ihr aber seid Vernünftige in/durch Christus. Wir sind schwach, aber ihr seid stark. Euch ehrt man, während man uns verachtet. 11Bis zu diesem Augenblick leiden wir Hunger und Durst. Wir haben nicht genug anzuziehen. Wir werden geschlagen und misshandelt. Nirgends haben wir ein Zuhause. 12Wir leisten harte körperliche Arbeit, um selbst für unseren Unterhalt aufzukommen.4,12 Wir nehmen im Dienst für den Herrn viel Mühe auf uns, und gleichzeitig arbeiten wir mit unseren eigenen Händen für unseren Unterhalt. W Wir mühen uns ab, wobei wir mit den eigenen Händen arbeiten. Man verflucht uns, aber wir segnen; man verfolgt uns, aber wir geben nicht auf. 13Auf Beleidigungen reagieren wir mit freundlichen Worten. Die Welt behandelt uns, als wären wir Abfall4,13 Od Wir sind die Sündenböcke für alles, was in der Welt geschieht. W Wie der Abfall der Welt sind wir geworden.; wir sind der Abschaum der Gesellschaft – und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Mahnung eines Vaters an seine Kinder

14Ich schreibe diese Dinge nicht, um euch in Verlegenheit zu bringen. Ich möchte euch nur wieder auf den richtigen Weg führen. Schließlich seid ihr doch meine geliebten Kinder! 15Denn selbst wenn ihr Tausende von Erziehern hättet, die euch in eurem Christsein voranbringen, hättet ihr deswegen noch lange nicht tausend Väter. Dadurch, dass ich euch das Evangelium verkündet und euch zum Glauben an Jesus Christus geführt habe, bin ich euer Vater geworden.4,15 W 15 Denn wenn ihr zehntausend Aufseher/Erzieher in Christus hättet – ihr hättet doch nicht viele Väter. Denn in Christus Jesus habe ich euch durch das Evangelium gezeugt. 16Daher bitte ich euch eindringlich: Folgt meinem Beispiel! 17Um euch dabei zu helfen, habe ich Timotheus zu euch geschickt4,17 schicke ich Timotheus zu euch., den ich liebe, als wäre er mein eigener Sohn, und der mir ein zuverlässiger Mitarbeiter in meinem Dienst für den Herrn ist4,17 Od geschickt, der mir durch den Glauben an den Herrn so lieb ist und so nahe steht, als wäre er mein eigener Sohn, und der mir ein zuverlässiger Mitarbeiter ist. W geschickt, der mein geliebtes und treues/zuverlässiges Kind im Herrn ist.. Er wird euch die Grundsätze in Erinnerung rufen, nach denen ich meinen Weg mit Jesus Christus gehe und die ich4,17 W Er wird euch meine Wege in Christus Jesus in Erinnerung rufen, wie ich sie. überall, in jeder Gemeinde, lehre.

18Einige von euch spielen sich groß auf, weil sie der Meinung sind4,18 Od Einige von euch behaupten voll Überheblichkeit., ich würde es nicht wagen, noch einmal persönlich zu euch zu kommen.4,18 W Einige haben sich wichtig gemacht, als ob ich nicht zu euch kommen würde. 19Doch ´ihr werdet sehen`: Wenn es dem Plan des Herrn entspricht, werde ich sehr bald zu euch kommen. Und dann interessieren mich nicht die Worte dieser Wichtigtuer; dann interessiert mich, ob in ihrem Leben Gottes Kraft sichtbar wird.4,19 Od ob durch ihre Worte Gottes Kraft wirksam wird. W Und ich werde kennen lernen nicht das Wort der Wichtigtuer, sondern die Kraft. 20Denn das Reich Gottes gründet sich nicht auf Worte, sondern auf ´Gottes` Kraft. 21Was ist euch lieber? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und nachsichtiger Geduld4,21 Od und mit der nachsichtigen Geduld des Heiligen Geistes. W und mit dem Geist nachsichtiger Geduld.?

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Ein krasser Fall von Unsittlichkeit in der Gemeinde

51Mir ist noch etwas berichtet worden. Es gibt bei euch doch tatsächlich5,1 1 Überall erzählt man sich, was in eurer Mitte geschieht: Es gibt bei euch. einen so unglaublichen Fall von Unmoral, dass er nicht einmal bei denen ´toleriert würde`5,1 Od bei denen ´vorkommt`., die Gott nicht kennen: Einer von euch hat ein Verhältnis mit seiner eigenen Stiefmutter!5,1 W Einer hat die Frau des Vaters! Es handelt sich wohl nicht um die leibliche Mutter des Betreffenden, sondern um seine Stiefmutter oder um eine zweite Frau seines Vaters. Möglicherweise hat sich der Vater von dieser Frau scheiden lassen, oder er lebt nicht mehr. Vergleiche 3. Mose 18,8; 5. Mose 23,1; 27,20. 2Und da spielt ihr euch immer noch groß auf?5,2 Od Und darauf bildet ihr euch auch noch etwas ein (als wären dieses Verhältnis und diese Toleranz Zeichen christlicher Freiheit)? Solltet ihr nicht vielmehr beschämt und traurig sein und den, der sich so etwas hat zuschulden kommen lassen, aus eurer Gemeinschaft ausschließen?

3Ich jedenfalls habe bereits entschieden, was zu tun ist. Denn wenn ich auch nicht persönlich unter euch bin, bin ich es doch mit meinen Gedanken.5,3 W Denn wenn ich auch dem Körper nach abwesend bin, bin ich doch dem Geist nach anwesend. Auf solche Weise bei euch anwesend, habe ich folgendes Urteil über den gefällt, der diese schändliche Beziehung eingegangen ist5,3 W der das so getan hat.: 4Im Namen von Jesus, unserem Herrn5,4 im Namen von Jesus, unserem Herrn gehört nach anderer Auffassung zu dem Satan auszuliefern (Vers 5). Noch andere verbinden es mit der diese schändliche Beziehung eingegangen ist (Vers 3) also: der das – ´wie er behauptet` – im Namen von Jesus, unserem Herrn, getan hat., sollt ihr eine Versammlung abhalten; ich werde in Gedanken5,4 W mein Geist wird. daran teilnehmen, und Jesus, unser Herr, wird mit seiner Kraft5,4 W und die Kraft von Jesus, unserem Herrn, wird. zugegen sein. 5Wir werden zusammenkommen, um diesen Menschen dem Satan auszuliefern.5,5 Od 5 Bei dieser Zusammenkunft sollt ihr (od werde ich) diesen Menschen dem Satan ausliefern. Od 4 … daran teilnehmen. Dann werden wir in der Kraft von Jesus, unserem Herrn, 5 diesen Menschen dem Satan ausliefern. – »dem Satan ausliefern«: wahrscheinlich durch Ausschluss aus der Gemeinde. Er soll die zerstörerische Macht des Satans am eigenen Leib erfahren5,5 Od in seinem irdischen Leben erfahren. dem Satan auszuliefern, damit er aufhört, der sündigen menschlichen Natur zu folgen., damit er zur Besinnung kommt und an dem Tag, an dem der Herr Gericht hält, doch noch gerettet wird.5,5 W auszuliefern zur Zerstörung des Fleisches, damit der Geist am Tag des Herrn gerettet wird.

»Schließt den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«

6Ihr habt wirklich keinen Grund, stolz und überheblich zu sein!5,6 W Das, worauf ihr stolz seid, ist nicht gut. Habt ihr vergessen, dass schon die kleinste Menge Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7´Macht es daher so, wie man es vor dem Passafest macht5,7 Siehe 2. Mose 12,15; 13,3-7.:` Entfernt den alten, durchsäuerten Teig, damit ihr wieder das werdet, was ihr doch schon seid – ein frischer, ungesäuerter Teig5,7 W damit ihr ein frischer Teig werdet, wie ihr ja ungesäuert seid.. ´Ihr seid es,` weil der geopfert wurde, der unser Passalamm ist: Christus. 8Deshalb wollen wir nicht mit dem alten, durchsäuerten Teig feiern, dem Sauerteig der Bosheit und der Schlechtigkeit, sondern mit dem ungesäuerten Brot der Reinheit und der Wahrheit.

9In meinem früheren Brief5,9 Dieser Brief ist uns nicht erhalten. habe ich euch vor dem Umgang mit Menschen gewarnt, die ein unmoralisches Leben führen. 10Dabei dachte ich natürlich nicht an Menschen, mit denen ihr zwar in dieser Welt zu tun habt, die aber Gott nicht kennen. Wenn ihr den Kontakt mit allen vermeiden wolltet, die ein unmoralisches Leben führen, geldgierig sind, andere berauben5,10 Od betrügen/ausbeuten. Entsprechend im nächsten Vers. oder Götzen anbeten, bliebe5,10 W führen, 10 nicht überhaupt mit den Unmoralischen dieser Welt oder mit den Geldgierigen und Räubern oder Götzenanbetern, sonst bliebe. euch nichts anderes übrig, als die Welt zu verlassen. 11Darum schreibe ich euch jetzt ´noch einmal unmissverständlich`5,11 Od In Wirklichkeit ´meinte ich Folgendes, als` ich euch schrieb.: Habt mit niemand etwas zu tun, der sich zur Gemeinde zählt5,11 W der Bruder genannt wird. und trotzdem ein unmoralisches Leben führt oder geldgierig ist, Götzen anbetet, Verleumdungen verbreitet, ein Trinker ist oder andere beraubt. Lasst einen solchen Menschen also auch nicht mehr an euren gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen.5,11 Od Mit einem solchen Menschen sollt ihr also auch nicht mehr essen.

12Ist es etwa unsere Aufgabe, über die zu Gericht zu sitzen, die außerhalb der Gemeinde stehen? Seid ihr nicht vielmehr verpflichtet, eure eigenen Leute zur Verantwortung zu ziehen?5,12 W 12 Denn was habe ich die draußen zu richten? Habt ihr nicht die drinnen zu richten? 13Über die draußen wird Gott selbst das Urteil sprechen5,13 AL(1) spricht Gott selbst das Urteil.. »Schließt also den, der Böses tut, aus eurer Gemeinschaft aus!«5,13 5. Mose 13,6; 17,7.12; 19,19; 21,21; 22,21.24; 24,7.