Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Absender und Empfänger. Segensgruß

11-2Paulus, Apostel Jesu Christi, von Gott selbst berufen und beauftragt, an die Gemeinde Gottes in Korinth. Zusammen mit dem Bruder Sosthenes grüße ich euch, die ihr durch Jesus Christus Gottes Eigentum geworden seid. Gott hat euch berufen, und ihr gehört zu seinem heiligen Volk, genauso wie an jedem anderen Ort alle dazugehören1,1-2 Od zu seinem heiligen Volk. Und genauso gilt mein Gruß an jedem anderen Ort allen., die den Namen Jesu Christi im Gebet anrufen, den Namen ihres und unseres Herrn.1,1-2 W 1 Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und der Bruder Sosthenes 2 an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, die Geheiligten in/durch Christus Jesus, die berufenen Heiligen, mit allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres ´Herrn`. – Nach anderer Auffassung bezieht sich ihres und unseres auf Ort, sodass zu übersetzen wäre: … anrufen, ob bei euch ´in der Provinz Achaia` oder bei uns hier ´in Ephesus / in der Provinz Asien`. 3´Ich wünsche` euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

Dank für Gottes Gnade und Treue

4Jedes Mal, wenn ich für euch bete, danke ich meinem Gott für die Gnade, die er euch durch Jesus Christus1,4 W in/durch Christus Jesus. geschenkt hat. 5Durch ihn hat er euch in jeder Hinsicht reich gemacht – reich an ´geistgewirkten` Worten und reich an ´geistlicher` Erkenntnis. 6Er hat die Botschaft von Christus, die wir euch gebracht haben, in eurer Mitte so nachhaltig bekräftigt1,6 W 6 Ja, das Zeugnis von Christus wurde in/unter euch so bekräftigt., 7dass euch nicht eine von den Gaben fehlt, die er in seiner Gnade schenkt. Nun wartet ihr sehnsüchtig darauf, dass Jesus Christus, unser Herr, ´in seiner ganzen Herrlichkeit` erscheint. 8Gott1,8 Od Christus. wird euch die Kraft geben, ´im Glauben` festzubleiben1,8 Od ´am Glauben` festzuhalten., bis das Ziel erreicht ist, damit an jenem ´großen` Tag, dem Tag unseres Herrn Jesus Christus, keine Anklage gegen euch erhoben werden kann. 9Ja, Gott ist treu; ´er wird euch ans Ziel bringen`. Denn er hat euch dazu berufen, ´jetzt und für immer` mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn, verbunden zu sein.

Parteibildungen in der Gemeinde

10Geschwister, im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, fordere ich euch alle auf, eins zu sein. Redet so, dass eure Worte euch nicht gegeneinander aufbringen1,10 W fordere ich euch auf, alle dasselbe zu sagen., und lasst es nicht zu Spaltungen unter euch kommen1,10 Od und duldet keine Spaltungen unter euch.. Seid vielmehr ganz auf dasselbe Ziel ausgerichtet und haltet in völliger Übereinstimmung zusammen.1,10 W Seid vielmehr in derselben Gesinnung und in derselben Überzeugung völlig verbunden (Lasst euch vielmehr durch dieselbe Gesinnung und durch dieselbe Überzeugung zurechtbringen/vollenden).

11Warum sage ich das? Von Chloës Leuten habe ich erfahren, dass es Streitigkeiten unter euch gibt, liebe Geschwister. 12Ihr wisst, was ich meine. Einer von euch sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, ein anderer: »Ich von Apollos1,12 Zu Apollos siehe Apostelgeschichte 18,24-28.!«, wieder ein anderer: »Ich von Petrus1,12 W Kephas (aramäisch für Petrus). Ebenso in Kapitel 3,22; 9,5; 15,5.!« und noch ein anderer: »Ich von Christus!«

13Ist Christus1,13 Hier vielleicht im Sinn von der Leib (d. h. die Gemeinde) Christi. denn zerspalten?1,13 Od Ist Christus denn ´auf verschiedene Parteien` aufgeteilt? Od/AL(2) Christus ist doch nicht zerspalten! Bin etwa ich, Paulus, für euch am Kreuz gestorben? Oder seid ihr auf meinen Namen getauft worden? 14Ich danke Gott, dass ich außer Krispus und Gaius keinen von euch getauft habe! 15So kann doch wenigstens niemand behaupten, eure Taufe sei eine Taufe auf meinen Namen gewesen. 16Da fällt mir ein: Ich habe auch noch Stephanas getauft und die, die zu seiner Familie gehören.1,16 W 16 Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft. Aber davon abgesehen kann ich mich nicht erinnern, jemand getauft zu haben. 17Denn Christus hat mich nicht beauftragt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden. Und das darf nicht mit klugen Worten geschehen, weil sonst der Botschaft von Christus und seinem Tod am Kreuz die Kraft genommen würde1,17 W weil sonst das Kreuz von Christus entleert (d. h. um seinen Inhalt / seine Wirkung gebracht) würde..

Der Unterschied zwischen göttlicher und menschlicher Weisheit, aufgezeigt an der Botschaft vom Kreuz …

18Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft. 19Nicht umsonst heißt es in der Schrift:

»Die Klugen werde ich an ihrer Klugheit scheitern lassen;

die Weisheit derer, die als weise gelten, werde ich zunichte machen.«1,19 Jesaja 29,14.

20Wie steht es denn mit ihnen, den Klugen, den Gebildeten1,20 Od den ´jüdischen` Gesetzeslehrern., den Vordenkern1,20 Od den Diskussionsrednern. unserer Welt? Hat Gott die Klugheit dieser Welt nicht als Torheit entlarvt? 21Denn obwohl sich seine Weisheit in der ganzen Schöpfung zeigt, hat ihn die Welt mit ihrer Weisheit nicht erkannt.1,21 Od Denn trotz all ihrer Klugheit hat die Welt Gott nicht erkannt; Gott selbst hat das in seiner Weisheit verhindert. W Denn angesichts von Gottes Weisheit (od in Gottes Weisheit) hat die Welt durch die (d. h. ihre) Weisheit Gott nicht erkannt. Deshalb hat er beschlossen, eine scheinbar unsinnige Botschaft verkünden zu lassen, um die zu retten1,21 W Deshalb hat es Gott gefallen, durch die Torheit/Unsinnigkeit der Verkündigung die zu retten., die daran glauben.

22Die Juden wollen Wunder1,22 W Zeichen. sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. 23Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung1,23 W ein Ärgernis. und für die anderen Völker völliger Unsinn. 24Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden1,24 W Griechen., erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25Denn hinter dem scheinbar so widersinnigen Handeln Gottes steht eine Weisheit, die alle menschliche Weisheit übertrifft; Gottes vermeintliche Ohnmacht stellt alle menschliche Stärke in den Schatten.1,25 W Denn das Törichte/Unsinnige an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

… an der Erwählung der Christen von Korinth

26Seht euch doch einmal in euren eigenen Reihen um, Geschwister: Was für Leute hat Gott sich ausgesucht, als er euch berief?1,26 W 26 Seht doch eure Berufung an, Geschwister! Es sind nicht viele Kluge und Gebildete darunter, wenn man nach menschlichen Maßstäben urteilt1,26 W darunter nach dem Fleisch., nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft. 27Im Gegenteil: Was nach dem Urteil der Welt1,27 Od Was in dieser Welt. Ebenso in der zweiten Vershälfte. ungebildet ist, das hat Gott erwählt, um die Klugheit der Klugen zunichte zu machen1,27 Od um die Klugen zu beschämen., und was nach dem Urteil der Welt schwach ist, das hat Gott erwählt, um die Stärke der Starken zunichte zu machen1,27 Od um das Starke zu beschämen.. 28Was in dieser Welt unbedeutend1,28 Od von niedriger Herkunft. und verachtet ist und was ´bei den Menschen` nichts gilt, das hat Gott erwählt, damit ans Licht kommt, wie nichtig das ist, was ´bei ihnen` etwas gilt1,28 und was nicht existiert, das hat Gott erwählt, um das zu beseitigen, was existiert.. 29Denn niemand1,29 W kein Fleisch. soll gegenüber Gott ´mit vermeintlichen Vorzügen` prahlen können.

30Ist es bei euch nicht genauso? Dass ihr mit Jesus Christus verbunden seid, verdankt ihr nicht euch selbst, sondern Gott.1,30 Od 30 Alles, was ihr seid, verdankt ihr Gott, der durch Jesus Christus an euch gehandelt hat. Er hat in Christus seine Weisheit sichtbar werden lassen, eine Weisheit, die uns zugute kommt.1,30 Od Er hat Christus für uns zur Quelle der Weisheit gemacht. Denn Christus ist unsere Gerechtigkeit, durch Christus gehören wir zu Gottes heiligem Volk, und durch Christus sind wir erlöst.1,30 W 30 Aufgrund von ihm aber seid ihrin Christus Jesus, der (gemacht) worden ist Weisheit für uns von Gott, sowohl Gerechtigkeit als auch Heiligung als auch Erlösung. 31»Wenn also« – um es mit den Worten der Schrift zu sagen – »jemand auf etwas stolz sein will, soll er auf den Herrn stolz sein.«1,31 Jeremia 9,23.

2

… und an der Verkündigung des Paulus

21An diesen Grundsatz habe auch ich mich gehalten. Als ich zu euch kam, Geschwister, um euch das Geheimnis zu verkünden, das Gott uns enthüllt hat, versuchte ich nicht, euch mit geschliffener Rhetorik und scharfsinnigen Argumenten zu beeindrucken2,1 W um euch das Geheimnis Gottes (aL(1) das Zeugnis von Gott) zu verkünden, kam ich nicht mit Vorzüglichkeit von Rede oder Weisheit.. 2Nein, ich hatte mir vorgenommen, eure Aufmerksamkeit einzig und allein auf Jesus Christus zu lenken – auf Jesus Christus, den Gekreuzigten2,2 W vorgenommen, nichts unter euch zu wissen als Jesus Christus, und diesen als Gekreuzigten.. 3Außerdem fühlte ich mich schwach; ich war ängstlich und sehr unsicher, als ich zu euch sprach2,3 Od als ich bei euch war.. 4Was meine Verkündigung kennzeichnete, waren nicht Überredungskunst und kluge Worte; es war das machtvolle Wirken von Gottes Geist.2,4 W 4 Und mein Wort und meine Verkündigung ´bestand` nicht in überredenden Worten der (aL(1) menschlicher) Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft. 5Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf Gottes Kraft.

Gottes Geist lässt uns Gottes Weisheit erkennen

6Und doch ist unsere Botschaft eine Botschaft voller Weisheit. Verstanden wird diese Weisheit allerdings nur von denen2,6 Od 6 Im Übrigen verkünden wir sehr wohl Weisheit, allerdings nur im Kreis derer., die der Glaube an Christus zu geistlich reifen Menschen gemacht hat2,6 W die vollkommen sind.. Denn sie hat nichts zu tun mit der Weisheit dieser Welt und mit der Klugheit ihrer Herrscher, deren Macht schon bald vergeht. 7Nein, was wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Wir verkünden ein Geheimnis: den Plan, den Gott schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat und nach dem er uns Anteil an seiner Herrlichkeit geben will. Dieser Plan ist bisher verborgen gewesen. 8Keiner von den Machthabern dieser Welt hat etwas von dem Plan gewusst; keiner von ihnen hat Gottes Weisheit erkannt. Sonst2,8 W 7 Vielmehr reden wir Gottes Weisheit in einem Geheimnis, die verborgen gehaltene, die Gott vor den Äonen vorherbestimmt hat zu unserer Herrlichkeit 8 und die keiner von den Machthabern dieser Welt erkannt hat. Wenn sie sie nämlich erkannt hätten. hätten sie den Herrn, dem alle ´Macht und` Herrlichkeit gehört, nicht kreuzigen lassen. 9Es heißt ja in der Schrift:

»Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört,

und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen,

was Gott für die bereithält, die ihn lieben.«2,9 Nach Jesaja 64,3 (vergleiche Jesaja 52,15; 65,17).

10Uns aber hat Gott2,10 Od/AL(1) 9 Es heißt aber auch in der Schrift: »Was kein Auge …« 10 Ja, uns hat Gott. dieses Geheimnis durch seinen Geist enthüllt – durch den Geist, der alles erforscht, auch die verborgensten Gedanken Gottes2,10 W die Tiefen Gottes.. 11Nur Gottes Geist ist dazu imstande. Denn genauso, wie die Gedanken eines Menschen nur diesem Menschen selbst bekannt sind – und zwar durch den menschlichen Geist –, genauso kennt auch nur der Geist Gottes die Gedanken Gottes; niemand sonst hat sie je ergründet.2,11 W 11 Denn wer von den Menschen weiß, was die ´Gedanken/Dinge` des Menschen sind, außer dem Geist des Menschen in ihm? Genauso hat auch niemand die ´Gedanken/Dinge` Gottes erkannt außer dem Geist Gottes. 12Wir aber haben diesen Geist erhalten – den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen2,12 Od Denn wir sollen erkennen., was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat.

13Und wenn wir davon reden, tun wir es mit Worten, die nicht menschliche Klugheit, sondern der Geist Gottes uns lehrt; wir erklären das, was Gott uns durch seinen Geist offenbart hat2,13 Od offenbart., mit Worten, die Gottes Geist uns eingibt2,13 Od wir erklären das, was Gott uns durch seinen Geist offenbart hat, Menschen, die Gottes Geist haben. W wir verbinden geistliche ´Dinge` mit geistlichen ´Worten` / mit geistlichen ´Menschen`..

14Ein Mensch, der Gottes Geist nicht hat, lehnt ab, was von Gottes Geist kommt; er hält es für Unsinn und ist nicht in der Lage, es zu verstehen, weil ihm ohne den Geist Gottes das nötige Urteilsvermögen fehlt. 15Wer hingegen den Geist Gottes hat, ist imstande2,15 W 14 Ein natürlicher/seelischer Mensch nimmt die ´Gedanken/Dinge` des Geistes Gottes nicht an, denn sie sind ihm Unsinn, und er kann sie nicht erkennen, weil sie geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche ´Mensch` hingegen ist imstande., über alle diese Dinge2,15 Od über alles. ´angemessen` zu urteilen, während er selbst von niemand, ´der Gottes Geist nicht hat, zutreffend` beurteilt werden kann. 16Es heißt ja in der Schrift:

»Wer hat jemals die Gedanken2,16 W den Sinn / das Denken des Herrn ergründet?

Wer wäre je imstande, ihn zu belehren?«2,16 Jesaja 40,13.

Wir jedoch haben den Geist Christi bekommen, sodass uns seine Gedanken nicht verborgen sind.2,16 Od Wir jedoch verstehen, was / wie Christus denkt. Od Wir jedoch denken, wie Christus denkt. W Wir jedoch haben den Sinn / das Denken Christi.
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Unreifes Verhalten der Christen in Korinth

31Allerdings konnte ich mit euch, liebe Geschwister, nicht wie mit geistlich reifen Menschen reden3,1 Od nicht so reden, wie ich es sonst mit Menschen tue, die den Geist Gottes haben.. Ihr habt euch von den Vorstellungen und Wünschen eurer eigenen Natur bestimmen lassen, sodass ihr euch, was euren Glauben an Christus betrifft, wie unmündige Kinder verhalten habt3,1 W nicht wie mit geistlichen ´Menschen` reden, sondern wie mit fleischernen, wie mit Unmündigen in Christus.. 2Milch habe ich euch gegeben3,2 W habe ich euch zu trinken gegeben., keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Selbst heute könnt ihr sie noch nicht vertragen, 3denn ihr lasst euch immer noch von eurer eigenen Natur bestimmen. Oder wird euer Leben etwa vom Geist Gottes regiert3,3 W 3 denn ihr seid noch fleischlich. Oder seid ihr etwa nicht fleischlich., solange noch Rivalität und Streit unter euch herrschen? ´Beweist ein solches Verhalten nicht vielmehr, dass` ihr euch nach dem richtet, was unter den Menschen üblich ist? 4Der eine sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, der andere: »Ich von Apollos!« So reden Menschen, die Gott nicht kennen!3,4 W Seid ihr da nicht Menschen?

Die Apostel – Diener Gottes und Diener der Gemeinde

5Wer ist denn Apollos? Und wer3,5 W Was ist denn Apollos? Und was. ist Paulus? Diener sind wir, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Und jeder von uns hat das getan, was der Herr ihm aufgetragen hat. 6Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum geschenkt. 7Auf wen kommt es denn nun an? Doch nicht auf den, der pflanzt, oder auf den, der begießt, sondern auf den, der das Wachstum schenkt, auf Gott. 8Und was ist mit dem, der pflanzt, und mit dem, der begießt? Ihre Aufgaben, so unterschiedlich sie sind, dienen demselben Ziel3,8 Od der begießt? Sie stehen auf derselben Stufe (od Sie arbeiten am selben Werk; w Sie sind eins)., und beide werden ´von Gott` ihren Lohn bekommen – den Lohn, der ihrem persönlichen Einsatz entspricht.

9Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten3,9 Od Wir sind also Gottes Mitarbeiter., und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid Gottes Bauwerk.

Die Gemeinde als Gottes Tempel – das Fundament, das Baumaterial und die Bauleute

10Weil Gott mich in seiner Gnade dazu befähigt hat, habe ich als ein kluger und umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt; andere bauen3,10 Od ein anderer baut. jetzt darauf weiter. Aber jeder soll sich sorgfältig überlegen, wie er die Arbeit fortführt. 11Das Fundament ist bereits gelegt, und niemand kann je ein anderes legen. Dieses Fundament ist Jesus Christus. 12Wie nun aber jemand darauf weiterbaut – ob mit Gold, Silber, Edelsteinen3,12 wertvollen (Bau-)Steinen., Holz, Schilfrohr3,12 Od Gras/Heu. oder Stroh –, 13das wird nicht verborgen bleiben; der Tag des Gerichts wird bei jedem ans Licht bringen, welches Material er verwendet hat. Denn im Feuer des Gerichts wird das Werk jedes Einzelnen auf seine Qualität geprüft werden.3,13 W der Tag wird das Werk eines jeden ans Licht bringen. Denn er (der Tag; es, das Gebaute) wird in/mit Feuer offenbart, und von welcher Art das Werk eines jeden ist, das wird das Feuer prüfen. 14Wenn das, was jemand auf dem Fundament aufgebaut hat, ´die Feuerprobe` besteht, wird ´Gott` ihn belohnen. 15Wenn es jedoch verbrennt, wird er seinen Lohn verlieren3,15 Od wird er bestraft werden. W wird er Verlust/Schaden erleiden.. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur wie einer, der im letzten Augenblick aus dem Feuer gerissen wird3,15 W aber so wie durch Feuer..

16Wisst ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte3,16 Od in euch. wohnt? 17Wer den Tempel Gottes zerstört, zerstört sich damit selbst, weil er Gottes Gericht über sich bringt.3,17 W Wenn jemand den Tempel Gottes zerstört, wird Gott ihn zerstören. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser heilige Tempel seid ihr3,17 und heilig seid auch ihr..

Die Klugheit dieser Welt führt in die Irre

18Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt3,18 Od Wenn jemand meint, er könne unter euch wie einer von den Klugen dieser Welt auftreten., muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug3,18 W muss er töricht werden, damit er klug / weise wird.. 19Denn was die Welt für klug hält, das ist bei Gott töricht. Die Schrift sagt es so:

»Er fängt die Klugen im ´Netz` ihrer eigenen Schlauheit.«3,19 Hiob (Ijob) 5,13.

20Und an einer anderen Stelle heißt es:

»Der Herr kennt die Gedanken der Klugen;

er weiß, wie unnütz ihre Überlegungen sind.«3,20 Psalm 94,11.

Alles gehört uns – wir gehören Christus

21Was folgt aus dem allem? Niemand soll sich an andere Menschen hängen und damit auch noch prahlen.3,21 W Niemand soll mit Menschen prahlen. Alles gehört doch euch: 22Paulus, Apollos und Petrus, die Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft – alles gehört euch, 23ihr selbst aber3,23 Od denn ihr selbst. gehört Christus, und Christus gehört Gott.