Neue Genfer Übersetzung (NGUE)
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Warnende Beispiele aus Israels Geschichte

101Ihr dürft nämlich nicht vergessen10,1 W Ich will nämlich nicht, dass ihr nicht wisst., Geschwister, wie es unseren Vorfahren ´zur Zeit des Mose` erging. Über ihnen allen war die Wolkensäule10,1 2. Mose 13,21.22; 14,19.20., und alle durchquerten sie das Meer10,1 2. Mose 14,22., 2sodass sie alle gewissermaßen eine Taufe auf Mose erlebten – eine Taufe durch die Wolke und durch das Meer10,2 Od eine Taufe in der Wolke und im Meer.. 3Sie aßen alle dieselbe Nahrung – das Brot vom Himmel, das Gott ihnen gab10,3 2. Mose 16,4-36. –, 4und tranken alle denselben Trank – einen Trank, den Gott ihnen gab, das Wasser aus dem Felsen (wobei der wahre Fels, der sie begleitete und von dessen Wasser sie tranken, Christus war)10,4 Od das Wasser aus dem Felsen, der sie begleitete (wobei der wahre Fels, von dessen Wasser sie tranken, Christus war). W 4 und tranken alle denselben geistlichen Trank. Sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ´sie` begleitete; der Fels aber war Christus. 2. Mose 17,1-6; 4. Mose 20,2-11..10,4 2. Mose 17,1-6; 4. Mose 20,2-11. 5Und trotzdem hatte Gott an den meisten von ihnen keine Freude, sodass er sie in der Wüste umkommen ließ10,5 W keine Freude, denn sie wurden in der Wüste niedergestreckt..

6Was damals mit unseren Vorfahren geschah, ist eine Warnung an uns10,6 W 6 Diese Dinge aber sind Beispiele für uns geworden.: Unser Verlangen darf nicht auf das Böse gerichtet sein, wie es bei ihnen der Fall war. 7Werdet10,7 Od Werdet auch. keine Götzendiener, wie manche von ihnen es waren. Es heißt ja in der Schrift: »Das Volk feierte ein Fest zu Ehren des goldenen Stieres; man setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und dann wurde wild und zügellos getanzt.«10,7 2. Mose 32,6. 8Auch auf Hurerei dürfen wir uns nicht einlassen, wie manche von ihnen es taten. ´Ihre Unmoral wurde damit bestraft,` dass an einem einzigen Tag dreiundzwanzigtausend von ihnen umkamen.10,8 4. Mose 25,1-9. 9Wir müssen uns davor hüten, Christus herauszufordern, wie manche von ihnen es taten, worauf sie von Schlangen gebissen wurden und starben10,9 W worauf sie von den Schlangen umgebracht wurden. 4. Mose 21,4-6; vergleiche Johannes 3,14.15..10,9 4. Mose 21,4-6; vergleiche Johannes 3,14.15. 10Hütet euch auch davor, euch gegen Gott aufzulehnen und ihm Vorwürfe zu machen10,10 W 10 Murrt auch nicht., denn manche von ihnen wurden deshalb von dem Engel des Gerichts getötet10,10 W von dem Verderber getötet. Vergleiche 4. Mose 14; 16; 17,6-15..10,10 Vergleiche 4. Mose 14; 16; 17,6-15.

11Aus dem, was mit unseren Vorfahren geschah, sollen wir eine Lehre ziehen.10,11 W Diese Dinge aber sind jenen beispielhaft widerfahren. Die Schrift berichtet davon, um uns zu warnen – uns, die wir am Ende der Zeit leben10,11 W uns, zu denen die Enden der Äonen gekommen sind..

12Wer also meint, er stehe fest und sicher, der gebe Acht, dass er nicht zu Fall kommt. 13Die Prüfungen10,13 Od Versuchungen., denen ihr bisher ausgesetzt wart, sind nicht über ein für uns Menschen erträgliches Maß hinausgegangen10,13 W sind menschlich gewesen.. Und Gott ist treu; er wird euch ´auch in Zukunft` in keine Prüfung10,13 Od Versuchung. geraten lassen, die eure Kraft übersteigt. Wenn er euren Glauben auf die Probe stellt, wird er euch auch einen Weg zeigen, auf dem ihr die Probe bestehen könnt.10,13 W übersteigt, sondern wird mit der Prüfung/Versuchung auch den Ausweg schaffen, damit/sodass ihr sie ertragen könnt.

Die Unvereinbarkeit von Abendmahl und Götzenopferfest

14Wenn ihr euch das alles vor Augen haltet, meine lieben Freunde, gibt es nur eins: Lasst euch unter keinen Umständen zum Götzendienst verleiten!10,14 W 14 Darum, meine lieben Freunde, flieht vor dem Götzendienst! 15Ich spreche doch zu vernünftigen Leuten. Beurteilt selbst, ob das, was ich sage, richtig ist. 16Beim Mahl des Herrn trinken wir aus dem Becher, für den wir Gott mit einem Dankgebet preisen. Bedeutet das nicht, dass wir alle Anteil an dem haben, was das Blut Christi für uns bewirkt hat? Wir brechen das Brot in Stücke und essen davon. Bedeutet das nicht, dass wir alle Anteil an dem haben, was Christus durch die Hingabe seines Leibes in den Tod für uns getan hat10,16 dass wir alle mit dem Leib Christi (d. h. mit der Gemeinde) verbunden sind. W 16 Der Becher des Segnens/Weihens, den wir segnen/weihen, ist er nicht die Gemeinschaft mit dem Blut Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft mit dem Leib Christi?? 17Es ist ein Brot, und weil wir alle von diesem einen Brot essen, sind wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – ein Leib.10,17 17 Denn wir alle – wie viele ´und wie unterschiedlich` wir auch sein mögen – sind ein Brot und ein Leib, weil wir alle von diesem einen Brot essen (w an dem einen Brot teilhaben).

18Denkt an das israelitische Volk10,18 W das Israel nach dem Fleisch.! Kommen nicht alle, die vom Fleisch der Opfertiere essen, in Verbindung mit dem Altar ´und dadurch mit Gott, dem der Altar geweiht ist`?10,18 Besteht nicht eine Verbindung zwischen allen, die vom Fleisch der Opfertiere essen, die auf dem Altar dargebracht werden? 19Was folgt daraus im Hinblick auf das Götzenopferfleisch? Ist es etwa doch mehr als nur Fleisch? Gibt es die Götzen in Wirklichkeit doch? 20Nein, das nicht; aber was den Götzen geopfert wird, wird den Dämonen geopfert und nicht dem ´wahren` Gott. Und ich möchte nicht, dass ihr in Verbindung mit Dämonen kommt. 21Ihr könnt nicht aus dem Becher des Herrn trinken und zugleich aus dem Becher der Dämonen. Ihr könnt nicht am Tisch des Herrn essen10,21 W teilhaben. und zugleich am Tisch der Dämonen. 22Oder wollen wir den Herrn herausfordern, indem wir ihm unsere ungeteilte Hingabe aufkündigen?10,22 W Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?

Richtiger Umgang mit christlicher Freiheit

23»Alles ist erlaubt!« ´sagt ihr`. ´Mag sein,` aber nicht alles ist deshalb auch hilfreich. – »Alles ist erlaubt!« Aber nicht alles dient der Gemeinde.10,23 Od Aber nicht alles fördert den Glauben. W Aber nicht alles baut auf. 24Jeder soll auf den Vorteil des anderen bedacht sein, nicht auf den eigenen Vorteil.

25´Was heißt das konkret?` Bei Fleisch, das auf dem Markt verkauft wird, braucht ihr nicht nachzuforschen, ´ob es einem Götzen geopfert wurde`.10,25 Siehe die erste Anmerkung zu Kapitel 8,1. Ihr könnt alles ohne Bedenken und mit gutem Gewissen essen, 26denn »die Erde und alles, was darauf lebt, gehört dem Herrn«.10,26 Psalm 24,1.

27´Dasselbe gilt auch,` wenn jemand, der nicht ´an Christus` glaubt, euch zum Essen einlädt und ihr die Einladung annehmt: Ihr könnt alles, was euch vorgesetzt wird, unbedenklich und mit gutem Gewissen essen und braucht nicht nachzuforschen, ´woher das Fleisch kommt`10,27 unbedenklich essen; ihr sollt nicht nachforschen, ´woher das Fleisch kommt,` damit ihr euer Gewissen nicht belastet.. 28Sollte allerdings jemand ausdrücklich zu euch sagen: »Dieses Fleisch wurde als Opfer dargebracht!«, dann esst nicht davon, und zwar mit Rücksicht auf den, der euch darauf aufmerksam gemacht hat – genauer gesagt, mit Rücksicht auf sein Gewissen10,28 gemacht hat, und mit Rücksicht auf die, die ein empfindliches Gewissen haben. W gemacht hat, und (zwar) auf das Gewissen.. 29Wohlgemerkt, ich spreche vom Gewissen des anderen. Was mein eigenes Gewissen betrifft, bin ich frei. Doch warum sollte ich mich so verhalten, dass das Gewissen des anderen verletzt wird und er meine Freiheit verurteilt?10,29 W 29 Ich spreche aber nicht vom eigenen Gewissen, sondern von dem des anderen. Denn warum sollte meine Freiheit von einem anderen Gewissen gerichtet werden? 30Ich könnte zwar mit einem Dankgebet an der Mahlzeit teilnehmen. Aber soll es etwa dahin kommen, dass man mir Vorhaltungen macht wegen etwas, wofür ich Gott danke?10,30 Nach anderer Auffassung begründet Paulus in den Versen 29b und 30 nicht seinen Verzicht, sondern seine Freiheit: 29 … bin ich frei. Oder soll ich etwa meine Freiheit von jemand anders abhängig machen und sie dem Urteil seines Gewissens unterwerfen? 30 Ich nehme doch mit einem Dankgebet an der Mahlzeit teil. Will man mir Vorhaltungen machen wegen etwas …? Noch andere sehen in den Versen 29b und 30 einen möglichen Einwand (Aber soll ich denn meine Freiheit von jemand anders abhängig machen …?), auf den die Verse 31 bis 33 bis eine Antwort geben (Nun, was immer ihr tut …).

31Was immer ihr tut, ob ihr esst oder trinkt oder was es auch sei – verhaltet euch so, dass Gott dadurch geehrt wird 32und dass ihr für niemand ein Glaubenshindernis seid, weder für Juden noch für Nichtjuden, noch für die Gemeinde Gottes10,32 Od und dass niemand durch euch zu einer Sünde verführt wird, weder Juden noch Nichtjuden (w Griechen), noch die Gemeinde Gottes.. 33´Nach diesem Grundsatz handle` auch ich: Bei allem, was ich tue, nehme ich Rücksicht auf alle. Ich bin nicht auf meinen eigenen Vorteil aus, sondern habe die vielen anderen Menschen im Blick; denn ich möchte, dass sie gerettet werden.