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Mega: Offenbarung Kapitel 12, Vers 3
mega - kennen wir doch! Stammt
aus der Jugendsprache und gehört längst zum Wortschatz der Erwachsenen: Alle
paar Monate taucht in den Schlagerparaden ein Megahit auf; im Sport ist Michael
Jordan nicht nur ein Superstar, sondern ein Megastar, und in einem offenen
Kabrio durch die Gegend zu kutschieren ist nicht nur in, sondern mega-in.
„mega" ist ein sogenannter emotionaler Verstärker, die ultimative Steigerung
von groß über riesig über super eben zu mega.
Nun,
mega stammt eigentlich nicht aus der
Jugendsprache, sondern aus dem Griechischen. Und dort bedeutet das Wort ganz einfach
groß. So jedenfalls geben es die
Wörterbücher an; im Standardlexikon zum Griechischen NT (W. Bauer) wird als
einzige Hauptbedeutung groß angeführt.
Und
nun sehen wir uns einmal eine Stelle in der NGÜ an: Offenbarung 12,3. Um den
Zusammenhang zu verstehen, lese ich den ganzen Abschnitt, die Verse 1 bis 9.
Die Frau, das Kind und der Drache
1 Nun war
am Himmel etwas Außergewöhnliches und Bedeutungsvolles zu sehen: eine Frau, die
mit der Sonne bekleidet war; unter ihren Füßen war der Mond, und auf dem Kopf
trug sie eine Krone aus zwölf Sternen. 2 Die Frau war
schwanger, und die Geburt ihres Kindes stand unmittelbar bevor. Die Wehen
hatten bereits eingesetzt; sie schrie und krümmte sich vor Schmerzen.
3 Noch
etwas anderes war am Himmel zu sehen, etwas ebenso Bedeutungsvolles: ein riesiger,
feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf jedem seiner
sieben Köpfe eine Krone trug. 4 Mit seinem Schwanz fegte er ein Drittel
der Sterne vom Himmel und schleuderte sie auf die Erde.
Der
Drache stellte sich vor die Frau hin, um das Kind, das sie bekommen würde,
sofort nach der Geburt zu verschlingen. 5 Doch kaum war
das Kind zur Welt gekommen, wurde es zu Gott hinaufgenommen und vor seinen
Thron gebracht. Das Kind war ein männlicher Nachkomme, jener Sohn, von dem es
in der Schrift heißt, dass er mit eisernem Zepter über alle Völker regieren wird.
6 Die Frau selbst floh in die Wüste. Dort hatte Gott einen Ort für sie
vorbereitet, an dem sie dann tausendzweihundertsechzig Tage lang mit allem Nötigen
versorgt wurde.
7 Nun
brach im Himmel ein Krieg aus. Der Engelfürst Michael und seine Engel griffen
den Drachen an. Dieser setzte sich mit seinen Engeln zur Wehr, 8 aber er
unterlag, und von da an war für ihn und seine Engel kein Platz mehr im Himmel. 9 Der
große Drache, jene Schlange der Urzeit, die auch Teufel oder Satan genannt wird
und die ganze Menschheit verführt, wurde auf die Erde geworfen, und zusammen
mit dem Drachen wurden auch seine Engel hinuntergeworfen.
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