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Friede...
Haben Sie noch im Ohr, wie
Jesus seine provozierende Aussage beginnt? „Denkt nicht, ich sei gekommen, um
Frieden auf die Erde zu bringen." Aha, das dachten die Leute also: Wenn der
Messias kommt, ist Schluss mit Krieg; dann bricht der große Frieden aus. So
dachten nicht nur die Ahnungslosen und die Halbgebildeten. So dachten auch die
Jünger von Jesus (zu denen redet er hier ja). So dachten sogar die jüdischen
Theologen. Wie kamen denn sie alle dazu, vom Messias Frieden zu erwarten? War
das einfach ein Wunschtraum, fromme Phantasie? Ganz und gar nicht! Diese
Erwartung basierte auf handfesten Ankündigungen, und zwar auf Ankündigungen,
die Gott selbst gemacht hatte.
„Ein Kind ist geboren, der
künftige König ist uns geschenkt! Und das sind die Ehrennamen, die ihm gegeben
werden: umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst.
Seine Macht wird weit reichen, und dauerhafter Frieden wird einkehren." Jesaja
9,5.6
„Freu dich, du Zionsstadt!
Jubelt laut, ihr Bewohner
Jerusalems!
Seht, euer König kommt zu
euch! ...
Er schafft die Pferde und
Streitwagen ab ...
Auch die Kriegsbogen werden
zerbrochen.
Er stiftet Frieden unter den
Völkern."
Sacharja 9,9.10
Gott selbst kündigt es
an: Der Messias wird Frieden bringen! Und dann kommt der Messias tatsächlich.
Und prompt, noch am Tag der Geburt, kündigen es die Engel wieder an:
„Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe,
und Frieden auf der Erde für
die Menschen,
auf denen sein Wohlgefallen
ruht."
Lukas 2,14
Als Jesus dann an die
Öffentlichkeit trat und drei Jahre lang tätig war, hat er x-mal davon gesprochen,
dass er Frieden bringt:
„Was ich euch zurücklasse,
ist Frieden: Ich gebe euch meinen
Frieden - einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann." Johannes 14,27
„Ich habe euch das alles
gesagt, damit ihr in mir Frieden habt." Johannes 16,33
„Dein Glaube hat dich
gerettet. Geh in Frieden!" Lukas 7,50; 8,48
Und in den
neutestamentlichen Briefen wird ebenfalls wieder und wieder darauf hingewiesen:
„Gott
ist nicht ein Gott der Unordnung,
sondern ein Gott des Friedens." 1. Korinther 14,33
„Christus hat uns allen den
Frieden gebracht und hat Juden und Nichtjuden zu einem einzigen Volk
verbunden." Epheser 2,14
Fast jeder Brief im Neuen
Testament beginnt so: „Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem
Herrn."
Noch etwas: In der
Bergpredigt fordert Jesus von seinen Anhängern, dass sie Frieden schaffen:
„Glücklich zu preisen sind
die, die Frieden stiften,
denn sie werden Söhne Gottes
genannt werden."
Matthäus 5,9
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