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Schwert oder Frieden – was hat Jesus gebracht? |
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Matthäus 10, 34
Predigt
Andreas Symank
„Denkt nicht, ich sei
gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um
Frieden zu bringen, sondern das Schwert!" Das steht im Matthäus-Evangelium, Kapitel
10, Vers 34, und gesagt hat es Jesus Christus.
Jesus war ein Provokateur,
ein Herausforderer, ein Aufrüttler. Er hat die unglaublichsten Dinge gesagt -
rätselhafte Dinge, harte Dinge (zu denen, die sich für gut hielten), liebevolle
Dinge (zu denen, die wussten und bereuten, dass sie schlecht waren), Dinge, die
alle Vorstellungen der Leute auf den Kopf stellten, Dinge, die zu einem neuen
Denken und zu einem neuen Verhalten herausforderten.
Eines dieser provozierenden
Worte haben wir hier vor uns: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf
die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das
Schwert!" Damit wollen wir uns heute morgen befassen.
Wieso bin ich gerade auf
diese Aussage Jesu gekommen? Das hat mit der gegenwärtigen weltpolitisch
angespannten Lage zu tun, mit der Konfrontation von Christentum und Islam. Nach
dem Terroranschlag auf die Zwillingstürme in New York haben Menschen in Europa
und Amerika (Christen und andere) auf zahlreiche Stellen im Koran aufmerksam
gemacht, die die Muslime zum Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen auffordern.
Das ließen die islamischen Gelehrten natürlich nicht auf sich sitzen. Sie
blätterten ihrerseits in der Bibel und hielten der Christenheit Verse unter die
Nase, wo ebenfalls zum Kampf aufgerufen wird. Ein solcher Vers ist Matthäus
10,34. Von wegen Jesus, der Friedensstifter, sagen sie. Jesus, der
Schwertkämpfer! Jesus bringt Krieg über die Welt, nicht Frieden. Er hat es ja
selber gesagt.
Hat er das wirklich? Das
wollen wir jetzt genauer untersuchen.
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