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Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen |
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Einer gegen alle - und der
Eine gewinnt!
Ja,
es ist beinahe, als steige ihm das zu Kopf. Er wird übermütig; ihn sticht der
Hafer: Tretet doch mal alle an, die ihr was gegen Gott habt und die ihr den
Christen schaden wollt! Mal sehen, wie viele ihr seid und wir stark ihr seid!
Paulus zittert nicht bei dem Gedanken, wer sich da alles drohend vor ihm aufpflanzen
könnte; er ruft die Feinde sozusagen selbst herbei.
Da
stehen sie schließlich alle.
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Den Anfang macht gleich der
allerschlimmste Gegner, Satan, der Feind aller Menschen, der Ankläger, der die
Christen Tag und Nacht vor Gott beschuldigt (Offenbarung 12, 10).
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Dann sind da die vielen Menschen,
denen unsere Botschaft ein Dorn im Auge ist und die uns deshalb bewußt das
Leben schwer machen, uns zurücksetzen, verhöhnen, verleumden und verdammen und
uns am liebsten ganz zum Schweigen bringen würden.
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Weiter ist da die Schuld, die sich
in unserem Leben aufgetürmt hat und unser Gewissen immer wieder plagt, die
Sünden, die uns immer wieder unterlaufen.
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Außerdem die Angriffe auf unser
Dasein und unser Christsein: die Nöte, die Ängste, die Verfolgung, der Hunger,
die Entbehrungen, die Lebensgefahr, das Schwert des Henkers.
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Und schließlich der Tod mit dem
großen Fragezeichen, was danach kommt, das Leben mit dem ebenso großen
Fragezeichen, was es uns noch alles bringt, Engel und unsichtbare Mächte,
Gegenwärtiges und Zukünftiges, gottfeindliche Kräfte, Hohes und Tiefes - eine
riesige, unheimliche, bedrohliche Schar, die sich da vor Paulus aufbaut, die
ihm feindselig gegenüber steht.
Einer gegen alle
Gott gegen
- den Teufel
- die
Christusfeinde
-
unsere Schuld
- die
Gefahren des Lebens
- die
Gefahren des Christseins
Der Eine gewinnt!
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Und
wer ist auf seiner Seite? Nur einer: Gott. Einer gegen alle. Und wer gewinnt?
Gott. Wer gegen Gott antritt, ist von vorneherein verloren. In Hebräer 13, 6
heißt es: „Der Herr ist mein Helfer, deshalb fürchte ich mich nicht. Was kann
ein Mensch mir anhaben?" Das ist ein Zitat aus dem Alten Testament (Psalm 118, 6);
dort wird dasselbe gesagt. Aber nirgends in der Bibel steht das Gegenteil: „Die
Menschen sind meine Helfer, deshalb fürchte ich mich nicht. Was kann Gott mir
anhaben?"
Die
entscheidende Frage lautet also: Wie steht Gott zu mir? Wer sein Leben Jesus
anvertraut hat, kann mit Paulus sagen: Gott ist für mich, Gott liebt mich.
Nichts kann mich von seiner Liebe trennen. Für Christen ist die Frage aller
Fragen positiv beantwortet. Das läßt sie so fröhlich singen. Das macht sie so
mutig. Das befreit sie von Menschenfurcht. Das hat sie damals als Missionare
in alle Welt getrieben. Das motiviert sie heute noch, das Evangelium weiterzusagen
und andere für diese Botschaft zu gewinnen: Gott ist für uns. Gott liebt uns.
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