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Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen |
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Die entscheidende Wende
Gott
ist gegen uns (Römer 1)
Gott ist für
uns (Römer 8)
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Was bringt denn Paulus so zum
Jubeln? Er sagt es selbst: „Daß Gott für mich ist und nicht mehr gegen mich. Und
daß Gott mich liebt und nichts mich jemals von seiner Liebe trennen kann." Wenn
man das Evangelium mit einem Satz zusammenfassen will, dann ist es dies: Gott
ist für uns. Wenn man mit einem Satz sagen will, was Christus uns gebracht hat,
dann mit diesem: Gott hat uns lieb.
Wie
hat Paulus seine lange Abhandlung über das Evan-gelium begonnen? In Römer 1, 18
heißt es: „Gott läßt seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel her läßt er ihn
über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen." Gott
tritt den Menschen als Feind entgegen, wegen ihrem Gotteshaß und ihrer Eigenliebe.
Die Menschen bekommen es mit Gottes Zorn zu tun, nicht mit seiner Liebe. - Und
jetzt, in Kapitel 8? Jetzt schreibt Paulus: „Gott ist für uns!" Größer könnte
der Wechsel nicht sein, der zwischen Kapitel 1 und Kapitel 8 passiert ist. Am
Anfang: Gott steht uns als Feind gegenüber. Am Ende: Gott steht als Freund auf
unserer Seite. Am Anfang: Gott ist unser Richter. Am Ende: Gott ist unser
Retter. Am Anfang: Gottes Zorn bricht über uns herein. Am Ende: Nichts kann uns
von Gottes Liebe trennen. Gott ist für uns - was will man da noch sagen?
Da
verschlägt es einem doch die Sprache! Paulus schreibt: „Was können wir jetzt
noch sagen, nachdem wir uns das alles vor Augen gehalten haben?" Ihm bleibt die
Spucke weg. Gott ist für uns - damit
ist alles gesagt. Schlimmer geht's immer, aber besser geht's nimmer.
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