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„Herzlichen Glückwunsch!“ |
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Aus eins mach viele
Jesus hat immer
wieder Bildergeschichten erzählt, um seinen Zuhörern zu erklären, wie es
zugeht, wenn Gott regiert. In Matthäus 13,31,32 steht folgendes Gleichnis:
„Mit dem Himmelreich ist es
wie einem Senfkorn, das ein Mann auf sein Feld sät. Es ist zwar das kleinste
aller Samenkörner. Aber was daraus wächst, ist größer als alle anderen
Gartenpflanzen. Ein Baum wird daraus, auf dem die Vögel sich niederlassen und
in dessen Zweigen sie nisten."
Kleinste Anfänge und
am Ende riesige Ausmaße!
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Am Beginn des Reiches Gottes steht Jesus. „Kehrt um!
Denn das Himmelreich ist nahe!" „Das Reich Gottes ist mitten unter euch." Das
war, als Jesus auf der Erde lebte.
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Und was geschah seither? Menschen kehrten um,
schlossen sich Jesus an, unterstellten sich Gottes Herrschaft. Aus ihnen baute
Jesus eine neue Gemeinschaft auf, seine Gemeinde. Das Reich Gottes ist
gewachsen. Überall, wo Christen sind, herrscht Gott; überall, wo Gemeinde ist, ist Reich Gottes. So ist es gegenwärtig, zwischen
Jesu Auferstehung und Himmelfahrt und seiner Wiederkunft.
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Und dann? Wenn Jesus wiederkommt und einen neuen
Himmel und eine neue Erde errichtet, wird sein Reich endgültig ein universales
Reich sein (1. Korinther 15,24-28). Dann werden alle Menschen und überhaupt
alle Geschöpfe anerkennen, dass Gott der Herr ist. „Vor Jesus werden sich
einmal alle auf die Knie werfen, alle, die im Himmel, auf der Erde und unter
der Erde sind. Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und
werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben." (Philipper 2,10.11)
(Das bedeutet
allerdings nicht, dass alle dann Christen sind. Zum Christwerden gehört die
Entscheidung; zum Christsein gehört das Vertrauen, das Glauben ohne Schauen.
Solange es noch verschiedene Herrscher und verschiedene Reiche gibt, muss man
sich entscheiden, wem man dienen will. Aber am Ende der Zeit gibt es das Reich
des Teufels nichts mehr, es gibt nur noch Gottes Reich. Der Herr dieser Welt
hat abgedankt; er wurde von seinem Thron gestürzt. Niemand wird dann mehr
überlegen müssen, zu wem er halten soll - es gibt nur noch den einen Gott und
den einen Herrn. Eine Entscheidung für Gott und gegen die Götter, wie sie für
den Glauben und die Rettung grundlegend ist, ist dann hinfällig geworden.)
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