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„Herzlichen Glückwunsch!“ |
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Zum Schluss: Bin ich ein Stück Nacht, oder bin ich
ein Stern?
Erinnern Sie sich
noch an das, was wir zu Anfang über das Reich Gottes sagten? Gottes Reich ist
anders als alle irdischen Reiche. Gottes Herrschaftsgebiet ist nicht ein
bestimmtes Land, weder die Schweiz noch Deutschland, weder die USA noch Israel.
Gottes Reich ist dort, wo Menschen sich freiwillig unter Gottes Herrschaft
stellen. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, sind Sie ein Teil von Gottes
Reich. Paulus schreibt im Philipperbrief:
„Wenn ihr als Kinder Gottes
mitten in dieser verdorbenen und heillosen Welt vorbildlich lebt, werdet ihr
unter euren Mitmenschen wie Sterne am Nachthimmel leuchten." (Philipper 2,15)
Sterne am
Nachthimmel. Lichter in einer dunklen Welt - ein großartiger Vergleich! Als ich
noch ein junger Mann war, saß ich mal spät abends mit einer Jungschargruppe an
einem Lagerfeuer. Es war eine wunderbare Nacht, mild und sternenklar. Wir lagen
im Gras und bewunderten all die großen und kleinen Lichter am Himmel. Als
Abschluss hatte ich noch eine kleine Andacht zu halten. Da kam mir dieser Vers
in den Sinn, Philipper 2,15: „Wir sollen unter unseren Mitmenschen wie Sterne
am Nachthimmel leuchten."
Was
bin ich - Scheinwerfer oder schwarzes
Loch?
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Wir sitzen hier unten, sagte ich, und schauen nach
oben. Und zum Glück gibt es hier und da einen Lichtpunkt; andernfalls wäre es
jetzt stockfinster. Stellen wir es uns mal andersherum vor. Wie mag es Gott
gehen, wenn er vom Himmel aus auf unsere Welt heruntersieht? Die Welt ist
dunkel, dunkel wegen all der Schuld, die die Menschen auf sich laden; dunkel,
weil hier das „Reich der Finsternis" herrscht. Das muss Gott sehr traurig
machen. Doch dann sieht er einen Lichtpunkt und dann noch einen, einen hier,
einen anderen dort, und es werden immer mehr. Darüber freut sich Gott. Und die
Frage an uns, die Frage an mich ist: Bin ich solch ein „Stern am Nachthimmel",
bin ich ein Licht, das sich von Gott hat anzünden lassen und das seine Umgebung
hell macht? Wenn Gott von seinem Thron auf die Erde sieht, was sieht er dort,
wo ich lebe? Sieht er ein Licht, oder bleibt alles dunkel? Bin ich ein Stück
Nacht, oder bin ein Stern? Es kann für mich kein schöneres Ziel geben, als Gott
Freude zu machen.
Als Jesus Christus
auf die Erde kam, war er und nur er das Licht der Welt. Wer das Reich der
Finsternis verlässt und sich dem Licht anschließt, wird ebenfalls ein Licht für
die Welt. So entstehen Lichtpunkte, erst vereinzelt, dann immer mehr. Davon
reden auch die Seligpreisungen. Wer sie hört und auf ihre Botschaft eingeht,
der wird ein Brückenkopf Gottes, ein Repräsentant seines Reiches. Und das ist
eine so lohnende Sache, dass man ihm dazu nur gratulieren kann: „Herzlichen
Glückwunsch!"
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