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3. Lektion: Jesu eigentlicher Auftrag
„Mein Sohn, deine
Sünden sind dir vergeben!" Die Menge wartet darauf, dass Jesus dem Gelähmten
die Krankheit wegnimmt. Statt dessen nimmt er ihm erst einmal die Schuld weg.
Damit zeigt Jesus, worin sein eigentlicher Auftrag besteht.
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Schon im Alten Testament war es vorausgesagt: „Aus
Zion wird der Retter kommen, der die Nachkommen Jakobs von all ihrer
Gottlosigkeit befreien wird. Denn das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen
werde, sagt der Herr: Ich werde ihnen die Last ihrer Sünden abnehmen." (Jesaja
59,20.21 und 27,9, von Paulus zitiert in Römer 11,26.27)
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Der Engel kündigt Josef an: „Maria wird einen Sohn
zur Welt bringen. Dem sollst du den Namen Jesus geben (‚Der Herr rettet'), denn
er wird sein Volk von aller Schuld befreien." (Matthäus 1,21)
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Jesus selbst sagt von sich: „Der Menschensohn ist
nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als
Lösegeld für viele hinzugeben." (Markus 10,45)
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Bei der Einsetzung des Abendmahls heißt es: „Dann
nahm Jesus einen Becher mit Wein, sprach ein Dankgebet, gab ihn den Jüngern und
sagte: ‚Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, das Blut des [neuen] Bundes, das
für viele zur Vergebung der Sünden vergossen wird." (Matthäus 26,27.28)
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Und Paulus fasst den Auftrag Jesu kurz und bündig so
zusammen: „Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten." (1.
Timotheus 1,15)
Viele sahen damals
in Jesus vor allem den Wundertäter. Wenn ein Blinder plötzlich wieder sehen
konnte, wenn ein Aussätziger mit einem Mal gesund war, wenn gar ein Toter
wieder aus dem Grab hervorkam - das waren so spektakuläre Ereignisse, dass
alles andere daneben verblasste. Aber für Jesus gab es eine andere Rangordnung.
Sein höchster Auftrag war, die Menschen von ihrer Schuld zu befreien. Das
musste er seinen Zuschauern und Zuhörern immer wieder eintrichtern. Hier tat er
es auf die Weise, dass er sich als allererstes mit der Schuld befasste, nicht
mit der Krankheit.
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