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Heilung auf Raten Drucken E-Mail
Artikelinhalt
Heilung auf Raten
Die Freunde des Gelähmten: vorbildlich in ihrem Glauben
Die Gesetzeslehrer: fromme Spitzel mit unheiligen Motiven
Jesus Christus: der Interessanteste von allen
Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!
1. Lektion: Zwischen Krankheit und Sünde besteht ein Zusammenhang
2. Lektion: Sünde ist schlimmer als Krankheit; Vergebung ist wichtiger als Heilung
3. Lektion: Jesu eigentlicher Auftrag
4. Lektion: Wie Jesus als Seelsorger handelt
5. Lektion: Was gehen Jesus die Sünden anderer Menschen an?
Wie Jesus sich als Sohn Gottes in unserer Welt eingeführt hat
Zwei mögliche Schlussfolgerungen
Die zweite Rate der Heilung
Und die Gesetzeslehrer?
Jesus, das Multigenie

Jesus, das Multigenie

Wenn ich mir überlege, wie er in dieser Geschichte aufgetreten ist, dann denke ich: Jesus ist ein Multigenie. So viele wollten gleichzeitig etwas von ihm: Manche wollten eine tolle Predigt hören. Manche wollten ein spektakuläres Wunder erleben. Einige wollten ihn in eine Falle locken. Einer wollte gesund werden. So viele Anforderungen und Herausforderungen auf einmal. Und Jesus ist ihnen allen gerecht geworden.
  • Jesus hat als Seelsorger gehandelt, an dem Gelähmten: Er hat ihn voll Liebe auf seine Sünden aufmerksam gemacht.
  • Jesus hat an ihm auch als Retter gehandelt: Er hat ihn von der Last seiner Schuld befreit.
  • Jesus hat als Lehrer gehandelt, nämlich an der ganzen Schar der Zuschauer: Er hat ihnen etwas über die Prioritäten im Reich Gottes beigebracht - Sünde ist schlimmer als Krankheit; Vergebung ist wichtiger als Heilung -, und er hat ihnen eine Ahnung davon gegeben, dass er der Sohn Gottes ist.
  • Jesus hat sich als Prophet erwiesen, und zwar gegenüber den frommen Spitzeln: Er durchschaute sie, und er bot ihnen die Chance, umzudenken.
  • Jesus hat sich als König erwiesen: Er demonstrierte seine Macht über die von ihm geschaffene Welt, indem er den verkrüppelten Körper wiederherstellte.
Und all das im Grunde genommen mit zwei Sätzen. „Dir sind deine Sünden vergeben!" und „Steh auf!" So große Wirkungen mit so wenigen Worten! Jesus war alles andere als ein eindimensionaler Mensch. Er war imstande, gleichzeitig ein ganzes Dutzend Eisen im Feuer zu schmieden. Was er sagte, war sozusagen polyvalent; was er tat, war multifunktional. Das klingt schrecklich technisch, ich weiß, aber mir macht es Jesus groß, wenn ich so denke, und es gibt sowieso keine geeigneten Ausdrücke, um ihm gerecht zu werden. Wir können ihn einfach nur bewundern. Und wir können ihn lieben und uns ihm zur Verfügung stellen.

„Das Leben schreibt die besten Geschichten", sagt man, und das stimmt sicherlich. Aber ich würde diese kluge Einsicht noch ein klein wenig ausbauen: „Das Leben mit Jesus schreibt die allerbesten Geschichten." Der Gelähmte von Kafarnaum hat bei seiner Begegnung mit Jesus solch eine allerbeste Geschichte erlebt. Und Ihnen und mir wünsche ich ebenfalls viele solche allerbeste Geschichten - Geschichten mit Jesus.