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Zwei mögliche Schlussfolgerungen
Aber jetzt sind zwei
Schlussfolgerungen möglich.
(a) Die eine geht so: Nur
Gott kann Sünden vergeben. Jesus vergibt Sünden. Also ist Jesus
Gott.
(b) Die
andere geht so: Nur Gott kann Sünden vergeben. Jesus
behauptet, Sünden zu vergeben. Also ist er ein Gotteslästerer (und auf
Gotteslästerung steht die Todesstrafe).
Je mehr die Jünger
von Jesus über das Geschehene nachdachten, desto fester waren sie überzeugt:
Die erste Schlussfolgerung stimmt. Jesus muss Gott in Person sein. Für die Gesetzeslehrer
hingegen stand von vorneherein fest: Jesus ist ein Scharlatan, ein frommer
Betrüger. Er ist dreist genug, in Gottes Hoheitsbereich einzugreifen. Und damit
verlästert er Gott.
Die Gesetzeslehrer
geben ein trauriges Bild ab, finden Sie nicht auch? Sie, die es wissen müssten,
begreifen nichts. Sie wollen nicht begreifen. In Titus 1,15 steht ein
nachdenkenswertes Wort:
„Für
die Reinen ist alles rein, aber für die Unreinen ist nichts rein."
Die Motive dieser
Männer sind unrein; es geht ihnen um die eigene Ehre, nicht um die Ehre Gottes. Und deshalb können sie an dem, der die
Reinheit in Person ist, nichts Reines entdecken, sondern ziehen ihn in ihren
eigenen unreinen Sumpf hinab. Sie erklären ihn zum Gotteslästerer.
Wer lästert Gott denn wirklich? Das
sind sie, sie selbst. Vor ihnen steht Gott
in Person, und sie werfen Gott Gotteslästerung vor. Wenn das keine Gotteslästerung ist!
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