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Aus der Direktion der Genfer Bibelgesellschaft Drucken E-Mail

Grüss Gott!

Seit mehr als 15 Jahren befasst sich die Genfer Bibelgesellschaft mit dem Projekt der Neuen Genfer Übersetzung. Wie bei vielen auf längere Zeit geplanten Unternehmungen gab es dabei Hochs und Tiefs, Momente des Zweifelns und des Zögerns, ob man noch weiter machen wolle. Aber jetzt ist das Ziel für das Neue Testament in Sicht, und wir sind dankbar, auch angesichts der Verbundenheit von so vielen treuen und geduldig wartenden NGÜ-Lesern, bald einmal den Abschluss zu erleben.

Schon seit längerem war es für die Genfer Bibelgesellschaft klar, dass eine Fortsetzung über das NT und die Psalmen hinaus die eigenen Kräfte zu stark in Anspruch nehmen würde. Allenfalls hätte man für das Alte Testament einen starken Partner benötigt, um eines Tages eine ganze Bibel in diesem Stil vorlegen zu können.

Nach vielen Kontakten und intensiven Gesprächen sind wir nun glücklich, eine Vereinbarung mit der Deutschen Bibelgesellschaft bekannt geben zu können, wonach sie die „Fackel der NGÜ“ bis zur Fertigstellung der ganzen Bibel weiter tragen wird.
Wir sind auch voller Vertrauen, dass diese Arbeit mit der gleichen Verpflichtung zu Genauigkeit und gutem Stil getan wird, denn mehrere bisherige NGÜ- Team-Mitarbeiter beginnen schon mit der Arbeit am AT im Rahmen der DBG. Besonders betrifft das Frau Christa Siepmann, die gleichzeitig verantwortlich ist für die Übersetzung der Psalmen. Dankbar sind wir auch für die Unterstützung von Frau Anja Findeisen- MacKenzie, die Christa bei den Psalmen während der Übergangsphase ergänzt.

Für uns alle bedeutet das eine grosse Herausforderung, ist es doch wünschbar, dass die ganze Bibel in nützlicher Frist abgeschlossen werden kann, bei gleichzeitiger Wahrung der bisherigen Qualität.

Herzlichen Dank für Ihre Gebete und jede Unterstützung, die alle Beteiligten gerade in der Übergangsphase sehr nötig haben, so dass sie im gegenseitigen Vertrauen und im Frieden unter der Leitung des HERRN die Arbeit fortführen können.

Mit freundlichen Grüssen
Jean-Pierre Bezin