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Ein Praxisbericht von Detlef Kühlein |
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Detlef
Kühlein, 36 Jahre, verheiratet, 2 Kinder. Dreijähriges Theologiestudium
in Wiedenest, fünfjährige Tätigkeit als Jugendpastor in Lemgo,
zweijähriges Diplomstudium an der Akademie für christliche
Führungskräfte, seit fünf Jahren als Lehrpastor und Ausbilder im
icf-zürich tätig.
Es ist 9 Uhr am Samstagmorgen.
Halb Zürich sitzt noch beim Frühstück,
da kommen ca. 60 Teilnehmer
des „bible challenge“ (ein theologischer
Grundkurs) im icf-zürich zusammen, um im
Unterricht von Detlef Kühlein (Teaching
Pastor) die Bibel zu studieren. Sie alle haben
eines gemeinsam: Sie arbeiten mit der NGÜ.
Ob es der synoptische Vergleich in den
Evangelien ist, die chronologische Einteilung
der Paulusbriefe in die Apostelgeschichte
oder die exegetischen Studien im Römerbrief
– stets ist die NGÜ der ideale Bibelpartner.
Natürlich kommen auch die Elberfelder Bibel
und die Hoffnung für alle zum Einsatz, gerade
wenn es darum geht, Bibeltexte und Übersetzungen
miteinander zu vergleichen. Sehr
spannend ist auch die Lektüre der neuen
Volxbibel, die man allerdings nicht als eine
Bibelübersetzung, sondern mehr als freie,
umgangssprachliche Interpretation für ein
postmodernes Publikum ansehen darf.
Das Feedback der Kursteilnehmer des
„bible challenge“ ist jedoch einmütig: die NGÜ
ist für theologische Laien, die meistens keine
biblische Sprache wie das neutestamentliche
Griechisch beherrschen, die beste deutsche
Bibelübersetzung. Sehr hilfreich für den
Unterricht erweisen sich vor allem die vielen
kompetenten Querverweise und
Fussnoten auf jeder Seite. Ganz zu
schweigen von dem hervorragenden
Deutsch, das besonders dem
Schweizer Publikum immer wieder
imponiert.
So wird beispielsweise die Lektüre des Römerbriefs
im Unterricht zu einem Erlebnis,
das in manchen Momenten einer Offenbarung
gleichkommt. „Endlich verstehe ich den
Römerbrief von Paulus“ oder „Die Gnade Gottes
hat sich mir noch mal ganz neu im Römerbrief
gezeigt und mich in meiner Beziehung zu
Gott um Kilometer weitergebracht“ sind keine
seltenen Aussagen von Kursteilnehmern.
Das einzige, was an der NGÜ im Kurs beanstandet
wird, ist das, was fast alle deutschen
Bibelleser beanstanden: WO BLEIBT DER
REST? Gerade im theologischen Unterricht
sind sowohl Dozenten als auch Studenten auf
erstklassige Bibelübersetzungen angewiesen.
Wenn man dann mal eben etwas im
Epheserbrief nachschlagen will oder gar im
Buch Genesis, dann guckt man bei der NGÜ
im Moment noch in die biblische Röhre. Aber
das wird sich ja bald ändern. Und darauf freuen
sich Menschen, die es lieben, mit der Bibel
theologisch vertieft zu arbeiten, ganz besonders.
Gott sei Dank,
dass es die
NGÜ gibt!
Detlef Kühnlein
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