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Apostelgeschichte 21 - 28
Predigt
Andreas Symank
Ich muß mich zunächst einmal
bei Ihnen entschuldigen. Ich habe Ihnen nämlich eine ungewöhnliche Rolle
zugedacht. Sie sind heute meine Versuchskaninchen. Normalerweise geht es in
einer Predigt um einen bestimmten Text oder ein bestimmtes Thema. So habe ich
das bisher auch immer gehalten, aber heute habe ich zum allerersten Mal etwas
anderes vor. Ich übersetze zur Zeit ja die Apostelgeschichte. Ein
phantastisches Buch - anschaulich, packend, lebensnah und alltagstauglich. Und
während ich so am Übersetzen bin, kommt mir hier ein Gedanke und dort ein
Gedanke - kleine Beobachtungen anhand der Begebenheiten, die in der
Apostelgeschichte geschildert werden. Was ich Ihnen heute morgen mitgebracht
habe, ist also keine ausgewachsene Predigt, sondern eine Handvoll
Gedankensplitter. (Übrigens stammen alle diese Beobachtungen aus dem hinteren
Teil der Apostelgeschichte, aus den Kapiteln 21 bis 28. Das liegt daran, daß
ich beim Übersetzen aus bestimmten arbeitstechnischen Gründen mit dem Schluß
des Buches begonnen habe.) Was Sie zu hören bekommen, ist beinahe so etwas wie
ein Diavortrag, nur eben nicht visuell, sondern verbal. Ich möchte Ihnen ein
paar Bilder aus dem Leben des Apostels Paulus vorführen und daraus jedesmal
eine kleine Lehre ziehen. Sieben solche Dias habe ich ausgewählt, und jedes
habe ich mit einem Untertitel versehen.
Jetzt bleibt mir nur zu
hoffen, daß meine Versuchskaninchen mir nicht davonhoppeln, sondern daß sie von
dem, was sie vorgesetzt bekommen, einigermaßen satt werden.
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